Es wird zu eng am Handgelenk…

Es kann nur einen geben in Sachen Sport- und Fitnessdaten. Zwei müssen raus. Das zumindest ist meine Devise bei diesem Praxistest in den nächsten Wochen. Über die letzten Sportjahre haben sich drei Systeme angesammelt. Polar für die Herzfrequenz. Garmin für GPS Daten. Withings für die Waage. Und jetzt habe ich die Viel-Systemerei satt. Stellt sich die Frage: wer wird überleben? Der Test hier im Liveblog wird es in den nächsten Wochen zeigen.

Hinweis: Den aktuellen Stand vom Test im Liveblog findet ihr am Ende dieses Textes… Hier die Geschichte wie es dazu kam… Wen die Story dazu nicht interessiert: einfach runterscrollen.

Ich weiß nicht, wie es anderen geht, die schon länger Selbstvermessung betreiben, aber mir wird es zuviel. Zuviel an Systemen und Plattformen. Das muss sich ändern. Dafür bin ich schon zu lange dabei…

Vor langer Zeit in einer analogen Galaxis…

Aber erstmal: was heißt „Schon länger machen?“ Das beschreibt eine Zeit Anfang der 2000er Jahre, als „Selbstvermessung“ noch gar nicht so hieß. Wo Handys primär zum telefonieren waren und nicht zu allem möglichen anderen. Schon gar nicht um die Daten eines Joggers aufzuzeichnen. Zur Erinnerung: das iPhone kam erst 2007 auf den Markt. Wer sich für die Geschichte iPhone interessiert: hier ein ganz nettes kleines Video vom Technikfreund dazu.

Bei mir ging das mit dem selbst vermessen also ganz ohne Handy los. Stattdessen nutzte ich… (Trommelwirbel)… eine Uhr!  Herzfrequenzuhr – um genau zu sein. Es war ein Test für das ZDF Morgenmagazin. Und der startete im November 2002. Warum ich das so genau weiß? Weil ich damals anfing mit Polar (das war der Uhrenhersteller) einen Trainingskalender zu führen. Also: die Herzfrequenz-Daten auslesen, in ein spezielles Programm von Polar packen und dann nach Herzenslust analysieren, was an Daten so da war.

Das ZDF war schuld…

Christian 2002 (1 von 1)
Das Bild ist nicht sehr vorteilhaft: aber 2002 war sicher nicht mein schlankestes Jahr. Darum begann ich im November mit Sport – und Selbstvermessung…

Für die ersten sportlichen Schritte (und zu mehr war ich damals gar nicht in der Lage nach jahrzehntelanger Sport-Abstinenz und einigem an Übergewicht  – siehe Foto) war das super. Ich ging (!!) schön langsam – wie empfohlen – im optimalen Pulsbereich (Echtes Laufen, gar radfahren kam erst später) Das gute war: ich nahm ab. Darüber berichtete ich dann im Dezember im ZDF. Und nicht nur die Zuschauer – auch ich war wirklich begeistert: ich fand es super, meine Fortschritte zu sehen. Messwerte über die Zeit zu beobachten, die sportlich zurückgelegten Stunden und Intensitäten zu sehen. Und vor allem die verbrannten Kalorien! Die Kilometer gab es noch nicht als automatischen Wert – zumindest nicht bei Polar. Aber egal: nach dem Test kaufte ich so eine Uhr und machte weiter. Das ZDF-Morgenmagazin war also der Auslöser für meine Selbstvermesserei…

Wieviel Kilometer waren es denn?

Almrunden 2007 (1 von 1)
Wer genau hinguckt, kann vorne schon die Garmin-Armada am Lenkrad sehen. Am Arm war die Polar… 2007 kamen die ersten großen Radtouren.

Als dann das mit dem Radfahren losging wurde es komplizierter. Klar die Kilometer konnte man am Rad-Tacho ablesen und dann im Polar-Programm (eine Art Sportkalender) eintragen. Aber ich bin ein Navigationstrottel. Setzt mich in München aus – ich geh verloren. Setzt mich in der Wüste aus – ich geh verloren. Anfangs kein Problem: immer dieselbe Strecke. Reiner Sport… Einmal gefahren, selten versemmelt… ;-)

Radwandern 2011 (1 von 1)
Radwandern – mit dem Rucksack auf dem Rad einfach losfahren. Das reizte mich sehr – aber nicht ohne IT-Hilfe in Form von Navigation.

Aber ich wollte ja mit dem Rad auch mal woanders hin fahren. Radtouren. Also: ich entdeckte Garmin. eTrex hieß der erste GPS-Navi-Radführer bei mir. Dem sollten noch einige mehr folgen. War super… Rasch merkte ich: die Kilometer von Garmin und die vom Tacho unterschieden sich. Garmin war besser. Und bot mehr als ein Tacho. Auch von Garmin gab es eine Software, die die Daten auslas und speicherte. Hab ich dann halt dort gemacht – einfach weil Polar solche GPS-Daten ja nicht in der Polarsoftware abbilden konnte. Voilá: zwei Plattformen. Nervig. Man musste die Kilometer immer vom einen ins andere übertragen. Die GPS-Tracks waren woanders als die Herzdaten und Gewichtsinfos…

Wo ein Wille, da noch lange kein Wechsel…

Was soll ich sagen: nach einiger Zeit gab es auch von Garmin eine Herzfrequenzmessung. Mein Gedanke: wechsel die Plattform, geh komplett zu Garmin. Wohlgemerkt: Plattform hieß damals alles auf dem PC. Also lokal gespeicherte Programme und Daten. Aber der Wechselwille bekam schnell einen Dämpfer. Der Brustgurt von Garmin war echt mies. Und unbequem noch dazu. Also blieb Garmin was es war. Navigation auf dem Rad.

Achenkirch 2009 (1 von 1)
Wer genau guckt, erkennt am Lenker den schon besseren Polar GPS-Empfänger…

Sportdaten – das war Polar. Und dann kam Polar zuerst mit Schrittzählern und dann mit einem klobigen GPS Empfänger, dessen Batterien eine längere Radtour gar nicht durchhielten und der schnell kaputt ging an der Halterung.  Irgendwann kam ein kleinerer, der war besser. Aber der musste auch wieder irgendwo untergebracht werden. (siehe Foto oben) Und Navigation war damit natürlich nicht möglich. Die Dumpfbacke nahm einfach nur die Daten mit für die Polar-Auswertung. Also: auch ein Wechsel in die Richtung „Alles Polar“ ging nicht. Und Zusammenarbeit zwischen den beiden Herstellern? Ha – nie im Leben… Aber das Plattform-Grauen hat viele Gesichter – eines hieß: Gewicht.

Wieviel Kilogramm sind es denn heute?

Villach 2009 (1 von 1)
Sport zu jeder Jahreszeit war super. Und alles wurde aufgezeichnet. Aber für das nachhaltige Abnehmen brauchte ich exakte Waage-Daten…

Denn dann tauchte der dritte im Bunde auf: die WLan-Waage.  Warum? Na – es war natürlich in einer immer digitaleren Zeit echt  völlig uncool, auf die Waage zu gehen (jeden Tag), dann auf einem Zettel die Daten zu notieren (Gewicht, BMI, Fettanteil) und die dann bei Polar im Kommentarfeld einzutragen. Nach einiger Zeit gab es auch im Software-Update von Polar die Möglichkeit, die Daten so einzugeben, dass man daraus Grafiken machen konnte. Cool – aber eben alles von Hand. So entdeckte ich Withings. Die Waage mit WLan. Daten automatisch übertragen… Nur halt nicht in die Polarsoftware sondern – genau: eine eigene, dritte Plattform. Angucken auf dem Smartphone. Aber der Fortschritt war: ich brauchte keine Zettelchen im Bad mehr, sondern konnte von der Withings-Plattform mit Copy und Paste die Daten bei Polar eintragen. Cooool! Naja – irgendwie halt…

Garmin? Hatte ich vergessen… Cloud? Fand ich doof…

Rad Cockpit Anno 2010 (1 von 1)
So sah mein „Rad-Cockpit“ anno 2010 aus. Als wir für den WDR eine Radreise entland der Deutsch-Deutschen Grenze machten. Zwei Sport Uhren, ein Garmin-Navi – und die Kamera…

Garmin für Sportdaten hatte ich in der Zeit vergessen. Die Plattform mygarmin.com nutzte ich gar nicht. Nur die lokale Software zum planen und nachträglichem studieren der gefahrenen Strecken. Mein Fokus da waren wirklich nur die Rad- und Wander-Navigeräte. Und polarpersonaltrainer.com hatte mich nie interessiert. Ich hatte ja die lokale Software. Wozu brauchte ich Cloud… Okay – bis auf Withings. Die Waage gab es nur mit Cloud…

Withings (1 von 1)
Der entscheidende Schritt: jetzt einen Fitnesstracker. Uhren habe ich ja genug… Fehler…

Aber dann kam in den letzten Monaten die Frage: wenn ich den Spaß, den ich schon seit langen Jahren an dem mittlerweile aktuellen Trendthema „Selbstvermessung“ gefunden hatte, fortsetzen wollte, dann muss ein Fitnesstracker her. So Schritte zählen, Schlaf messen und all sowas… Nein – nicht mein Samsung Handy (noch eine Plattform) und auch nicht irgendeinen der neuen Anbieter – nur um noch eine Plattform zu bedienen. Nein – bitte Technik aus dem Anbieterfeld, dass ich eh schon hatte… Nachdem ich ja eh schon eine Uhr für Herzfrequenz  (von Polar) hatte und Geräte am Rad (von Garmin), dachte ich die Würfel-Lösung von Withings wäre gut. Dazu gab es ein Armband für nachts zum Schlaftracking. Und die Kilogramme sind eh schon bei denen in der Cloud. Naja – okay… die sind schon auch auf den Hüften, aber das ist eine andere Geschichte… Also: Withings… Ein einfacher, kleiner Fitness-Tracker. Das war meine Entscheidung.

Fehler! Großer Fehler?

Es war – so wie ich das heute sehe – nicht meine beste Entscheidung. Alles weitere gibt es jetzt im Liveblog. Mein Kampf um die eine Plattform, mein ringen mit den Realitäten und mein Aufbegehren gegen alte Vorurteile. Und natürlich spontane Erkenntnisse und Tipps zu den Geräten im Einsatz… All das wird in den nächsten Wochen hier in Liveblog Thema sein… Viel Spaß schon mal…

Christian Spanik 25.02.201619:55

Ich muss sagen: die Sache mit dem Skimodus (einer der fest installierten Modi bei der Uhr) klappt bei der Garmin Fenix3 wirklich gut. Was der Skimodus ist? Erzähl ich unter dem Bild, weil das Bild erzählt es auch schon ein bisschen…

Im Grunde passiert was sehr einfaches (auch wenn es technisch wahrscheinlich eine Herausforderung ist) – aber eben auch etwas sehr praktisches. Im SKIMODUS erkennt die Fenix3 automatisch, ob man im Lift ist oder eben gerade abfährt. Die Abfahrten erkennt sie wirklich schon nach wenigen Sekunden und hält die dann einzeln mit den Zeiten und Höhenmetern usw. fest. Ich bin kein guter Skifahrer, aber für andere, die zum Beispiel Entwicklungen hier verfolgen wollen ist das optimal, denke ich. Denn: man kann noch direkt an der Uhr die verschiedenen Abfahrten anschauen und vergleichen. Wenn man das ganze auf Garmin Connect überträgt, werden die Abfahrten dort als Zwischenzeiten dargestellt. Auch mit den Höhen und Geschwindigkeits-Daten. Der ganze Skitag findet sich als GPS Struktur dann auf der Karte wieder. Inkl. Liftstrecken und Abfahrten. Das einzige was mich irritiert hat ist: die Uhr sortiert in Garmin Connect zumindest aktuell die Aktivität nicht als Skifahren ein, sondern als „nicht klassifiziert“ – das ist bei anderen Modi (Wandern usw.) anders.. Aber vielleicht kommt das ja noch. Erstmal muss man das von Hand nachtragen… Und: irgendwie habe ich jetzt immer im Menü der Uhr stehen: „Abfahrten anzeigen“. Bleibt das im Sommer auch da? Egal: ansonsten finde ich Funktion super für Skifahrer.

Christian Spanik 22.02.201611:40

Also ich halte durch – aber die Fenix3? Warum ich daran zweifle? Weil ich einen Fehler gemacht habe. Welchen erfahrt ihr unter dem Bild…

Ich bin am Freitag losgefahren und habe alles im Gepäck – nur leider nicht die Ladestation für die Uhr. Man muss wissen, dass die Fenix3 einen speziellen Anschluss hat, mit dem sie Daten überträgt und aufgeladen wird. Beim Laden ist sie angenehm schnell – nur man kann ohne Ladeteil einfach gar nicht nicht laden. Die Sportdaten kann man problemlos drahtlos übertragen. Aber den Strom halt nicht. Jetzt habe ich erstmal alle Stromfresser ausgeschaltet und mache sie nur kurz bei Bedarf an (Bluetooth, Sensoren, Licht usw.) und bin gespannt, ob ich bei sonst normaler Nutzung der Uhr bis Dienstag durchkomme. Dann gibt es wieder Strom…

Christian Spanik 17.02.201612:54

Ich fliege nach Berlin – aber Withings Pulse bleibt nun endgültig daheim… Warum? Nach dem Bild…

Withings spielt bei mir ab sofort (zumindest in Sachen Schritte und Activity Tracker) nicht mehr mit. Mehrere Wochen habe ich nun beide Systeme (also Garmin Fenix3 / Vivoactive und Withings) als Tracker dabei gehabt. Aber jetzt ist die Entscheidung klar. Die All-in-one Lösung ist für mich die bessere. Erst recht auf Reisen… Garmin ist präzise was das Thema betrifft, bietet mir als jemanden der wirklich auch Sport macht und nicht nur so allgemein Schritte und Schlaf messen will mehr Möglichkeiten. Die Pulsmessung und die Sauerstoffmessung von Withings sind für mich zwar nett (letzteres kann Garmin so derzeit nicht) aber nicht entscheidend. Das Einzige was mich nun noch an Withings hält ist die Withings Waage – denn die scheint mir im Moment ausgereifter als die Garmin-Smartscale. Aber dazu demnächst mehr…

Christian Spanik 11.02.201617:45

Unglaublich: ich habe mit einmal Badezimmer sauber machen mehr als 30 Kilo abgenommen! Wie? Das verrate ich unter diesem Beweisbild…

Okay – zugegeben: schon am nächsten Tag, waren die Kilos – wie man gut erkennen kann – wieder drauf. Aber was war an dem Freitag passiert, was die wundersame Gewichstabnahme produzierte? Ganz einfach: es ging wirklich darum, das Badezimmer sauber zu machen. Dabei wurde natürlich auch die Garmin Smartscale bewegt. Und die erwies sich als in diesem Fall gar nicht so smart. Ich hatte ja hier im Liveblog schon Ende Januar berichtet, dass blöderweise die Waage keinen Zeitstempel mit übergibt und darum ein Tagesergebnis immer vom letzten Ergebnis des Tages überschrieben wird. Das heißt: abendliches Kontrollwiegen überschreibt das morgendliche Ergebnis. Das ist ungeschickt und das macht Withings deutlich besser. Aber nun kommt noch ein Faktor dazu: beim anheben der Waage zum saubermachen entstand offenbar und unbemerkt ein Gewichtsdruck, der 30 Kilo (!!!) unter dem Normalgewicht lag. Trotz dieses drastischen Unterschiedes von einem auf den nächsten Tag scheint weder die Waage noch Garmin Connect eine Plausibilitätsprüfung zu machen. Ergebnis: das neue falsche Messergebnis wurde hinzugefügt, das alte überschrieben. Und schon war ich für 24 Stunden 30 Kilo leichter. Also nur virtuell – leider. Keine Frage: da muss Garmin aus meiner Sicht nachbessern. Oder gibt es ein Konzept dahinter, dass ich nicht verstehe? Bin gespannt, was die Kollegen dort zu meiner Beobachtung sagen…

Christian Spanik 08.02.201616:02
Mach die Uhr was, wenn ich nix mache? Diese Frage wird bei den Fitnesstrackern immer wieder diskutiert. In allen möglichen Foren. Meine Feststellung dazu: Withings Pulse: ja, da kann auf einer passiven Zugfahrt ein bisschen was an Schritten dazukommen. Bei der Fenix3 von Garmin tat sich gar nix, Wenn man eine halbe Stunde im Zug rumgeschaukelt wurde, sich aber nicht selbst durch den Zug laufender weise bewegte, blieb – zumindest bei mir – die Uhr stoisch bei dem Ergebnis, dass man beim hinsetzen auf den Platz hatte. Das Bild unten zeigt mein Ergebnis nach einer Dreiviertelstunde Zugfahrt ohne eigene Aktivität. Aber unter dem Bild verrate ich euch, wo die Garmin Vivoactive Schritte erkannte, die es nicht gab. Ein Hinweis: es geschah am Schreibtisch…

Beim Texte schreiben! Ehrlich: die Vivoactive hat meine journalistische Arbeit (also intensives tippen) als Schritte interpretiert. Da blieb dafür die Withings Pulse in der Hosentasche natürlich ganz cool auf null… Aber eines muss man sagen: in allen Fällen ist das, was da an „Fake-Aktivität“ zusammenkommt bei mir nicht der Rede wert. Auf die paar Schritte (je nach Länge zwischen 10 und 150) kommt es nicht an. Ob die Fenix am Schreibtisch reagiert, dass weiß ich noch nicht. Probier´ ich mal aus, wenn ich zurück bin von meiner Tour…

Christian Spanik 07.02.201614:10

Ehrlich! Ich hab nicht geschlafen! Auch wenn die Fenix3 von Garmin was anderes behauptet… Ich war die letzten Tage viel unterwegs, und habe dabei eine sehr verwirrende Sache festgestellt: zweimal in den letzten Tagen hat die Fenix3 beschlossen, dass ich schon viel früher schlafen gegangen sein soll, als ich bin. Erklären kann ich mir das im Moment nur damit, dass ich irgendwie aus Versehen den manuellen Schlafmodus gestartet habe. Denn ich habe im Gegensatz zur Anzeige im Bild noch nicht um kurz vor 8 Uhr geschlafen. Das wäre auch eine Enttäuschung für meine Gesprächspartner an diesem Abend gewesen… Zum Glück kann man das auch nachträglich korrigieren und eine andere Zeit eingeben. Aber unklar ist es mir dennoch, woher der „Schlafimpuls“ der Uhr kommt…

Christian Spanik 31.01.201620:06

Achja – hatte ich schon von meiner Freude über ein paar neue Features für die Fenix3 erzählt? Kamen vor kurzem auch mit dem Software-Update (und vermutlich auch durch die neuen Modelle, die Garmin zur CES vorgestellt hat) ins System. Welche Features? Steht unter dem Freu-Bild…

Garmin schreibt (und ich habe die auch schon angefangen zu nutzen: “ (…) zusätzlich beherrschen alle fēnix 3
Versionen (nach Update auch bisherige Modelle) auch eine spezifische Datenerfassung beim Rudern und Stand Up Paddling. Läufer bekommen mit der neuen Software erweiterte Laufeffizienz- und hilfreiche physiologische Messwerte, wie z.B. den Laktatschwellenwert mitgeteilt.
Smartwatch- und Activity-Features gehen ebenfalls in die zweite Runde: An Bord sind ab sofort die Erfassung von bestiegenen Etagen oder besonders
bewegungsintensiver Zeiten.“

Nett, oder?

Christian Spanik 31.01.201618:30

So mal als Update: Auf den mobilen Geräten die mit Garmin Connect verbunden sind bekommt man ja jetzt die Garmin Insights. Mehr dazu unter diesem Link. Ich weiß jetzt dass ich in Sachen tägliche Schritte gut unterwegs bin (für mein Alter…räusper…) und das mit dem Schlafen irgendwie ganz richtig mache… Tja – dann leg ich mich mal wieder hin und gucke Handball… Mit den Schritten wird das heute eh nix mehr ;-)

Christian Spanik 29.01.20168:59

Hm… Grübel. Nach den ersten Tagen im Einsatz fallen zwei Sachen auf, die ich eigenartig finde, wenn ich die Garmin Smart Scale und die Wtihings-Waage vergleiche. Zum einen: auf der Garmin bin ich immer ein paar hundert Gramm schwerer. Seufz… Das kann wahr sein, ist aber unerfreulich. Da werde ich mir wohl mal eine Meßgewicht besorgen müssen um rauszufinden wer von beiden recht hat. Übrigens: die Vergleiche wurden natürlich gemacht, wenn beide Wagen auf der exakt gleichen Position standen. Denn bei elektronischen Wagen kann der Standort schnell einiges an Unterschied im Wiege-Ergebnis produzieren. Das zweite – was ich nicht so schön finde: bei der Withings kann man sich wiegen so oft man will. Die Waage zeichnet die Ergebnisse mit Zeitstempel auf. Bei Garmin überschreibt das jeweils letzte Wiegen des Tages das vorherige Ergebnis. Abendliches Kontroll-Wiegen ist damit eine schlechte Idee, weil das morgendliche Ergebnis ja das wirklich relevante ist. Da muss ich mal bei Garmin nachfragen, ob die das so meinen…

Christian Spanik 26.01.201610:13

Okay – die Garmin Waage ist da. Sie kann definitiv mehr als nur Gewicht. Und inhaltlich mehr als die Withings Waage. Withings kann Gewicht, BMI und Köfperfett. Was die Garmin Smart Scale erfasst, lest ihr unter dem Bild:



Garmin schreibt zu den Fähigkeiten der Waage:

Body Mass Index (BMI)
Der Body Mass Index (BMI) wird berechnet aus Ihrem Gewicht in Kilogramm geteilt durch Ihre Größe in Metern zum Quadrat. Der BMI wird oft verwendet, um abzuschätzen, ob jemand untergewichtig oder übergewichtig ist.

Muskelmasse
Die Muskelmasse ist die Gesamtmasse, die auf Muskeln entfällt. Sie wird in Pfund, Kilogramm oder Stones und Pfund gemessen.
Knochenmasse
Die Knochenmasse ist die Gesamtmasse, die auf Knochen entfällt. Sie wird in Pfund, Kilogramm oder Stones und Pfund gemessen.
Körperfettanteil
Der Körperfettanteil ist der Prozentsatz der Gesamtmasse, die auf Fett entfällt. Dies umfasst sowohl essentielles Fett als auch Depotfett. Das essentielle Körperfett ist erforderlich, damit der Körper normal funktionieren kann.
Körperwasseranteil
Der Körperwasseranteil ist der Prozentsatz der Gesamtmasse, die auf Flüssigkeiten entfällt. Dieser Messwert kann einen Hinweis auf Ihren Flüssigkeitshaushalt geben.
All die Daten entstehen „…mithilfe bioelektrischer Impedanz. Von einem Fuß zum anderen sendet das Gerät schwachen, nicht spürbaren Strom durch Ihren Körper. Das Gerät misst das elektrische Signal, nachdem es durch Ihren Körper geflossen ist, um Rückschlüsse auf Ihre Körperzusammensetzung zuzulassen.“
Okay – ich brauch jetzt erstmal Hirnmasse: Waage einrichten und ins Netz bringen… Mal gucken wie es geht.
Christian Spanik 23.01.201613:30

Neue Funktion von GarminConnect: die Insights sind da. Das soll ein Stück Motivation und auch Darstellung sein, wie man sich so im allgemeinen sportlich schlägt. Bei mir weiß ich (nachdem es erstmal eine Schrecksekunde gab, wie das Bild zeigt, als ich das erste Mal Insights abgerufen habe) dass ich in meiner Altersgruppe recht gut unterwegs bin mit den täglichen Schritten. Kommt natürlich auch durch das langlaufen und wandern der letzten Testwochen ;-)

Leider nicht so gut unterwegs, finde ich GarminConnect auf dem iPad. Da gibt es keine echte Tablettversion, sondern nur die iPhone Version, die man hochskaliert. Also muss man das iPad auch immer hochkant halten… Schade eigentlich.

Christian Spanik 22.01.201614:06

Gute Nachrichten von Garmin – das fehlende Glied kommt die Tage an: Die Garmin-Analyse-Waage. Denn nach den Weihnachtskeksen muss man ja auch mal wieder auf das Gewicht achten. Und nun ist sie endlich lieferbar (sollte schon früher kommen, aber die Auslieferung verzögerte sich offenbar wegen technischer Aspekte bei der Entwicklung zur Serienreife). Ich bin gespannt… Damit werden nun auch Kilos kontrolliert und müssen bei Garmin Connect nicht mehr von Hand eingetragen werden. Aber kann die Waage auch mehr als nur Kilos?

Christian Spanik 21.01.201612:42

Ich muss ja langsam machen, nachdem ich mich beim Test sportlich etwas übernommen habe. Aber: so langsam, dass kein Puls zu messen ist nun auch nicht. Dennoch: gestern beim ruhigen, kontinuierlichen Gehen, war der Puls weg. Und nicht nur das… Was los war, lest ihr unter dem Bild.

Nicht nur der Puls-Sensor wurde nicht mehr gefunden von der Fenix3, sondern auch Bluetooth war weg. Kurz: alles was in Sachen senden und empfangen laufen sollte, lief nicht mehr. Alles was ich gemacht hatte, war am morgen ein neues Watchface aufzuspielen. Die Fenix3 und die Vivoactive können ja verschieden Arten von Uhren darstellen. Klassische mit Zeigern, digitale mit Zahlen, lustige mit Katzen, ernste mit vielen Infos usw. Und ich hatte ein Design gefunden, das hieß: Back to the future und sah aus wie die Anzeige im gleichnamigen Film im Cockpit des Delorean. Also: aufgespielt und nix dabei gedacht. Und plötzlich ging der Funk nicht mehr. Zeitreise in die funklose Vergangenheit? Keine Ahnung… Deinstallieren half auch nichts. Erst das reale „ausschalten“ der Uhr (was wohl beim wieder einschalten eine Art Reset auslöst) brachte Abhilfe. Jetzt geht wieder alles. Und das Back to the Future Display konnte ich auch wieder aufspielen. Ohne Funkverlust. Ich lerne: ausschalten und wieder einschalten ist halt immer noch eine Methode Fehler zu beheben ;-)

Christian Spanik 18.01.201614:22

Fehler – großer Fehler. Ich lerne: die Sportuhren und Tracker halten länger durch als ich. Und hätte ich auf den Erholungsberater der Fenix3 gehört, der dann mal irgendwann sagte ich sollte doch mal 44 Stunden Pause machen, würde ich vielleicht jetzt nicht sportlich auf der Nase liegen… Was der Erholungsberater ist? Im Bild auf dem Fenix-Display seht ihr ihn. Unter dem Bild erzähle ich es euch…

Im Grunde war die Kombi das Problem: ich hatte seit Dienstag ein kleines Aduktoren-Problem – aber das auf die leichte Schulter genommen. Nun macht die Fenix3 generell folgendes: auf Basis der Daten die sie vom Nutzer hat (also allgemeine Daten und die Sportdaten die bei Aktivitäten erhoben werden) sagt sie am Ende von Sport-Aktionen: man sollte nun so und so lange Erholung einplanen. Also wenig oder leichtes Training machen. Übrigens: die Vivoactive macht das derzeit nicht. Als bei mir irgendwann mal dieser Tage 44 Stunden Erholungszeit zu lesen stand (also fast 2 Tage) dachte ich: Quatsch. Ich muss ja noch ein paar Sachen testen. Also: weitermachen. Fehler. Die letzten beiden Langlaufrunden waren dann dummerweise bei sehr anstrengenden Loipenverhältnissen (viel Neuschnee, viel Beinarbeit) und so haben sich fröhlich im linken Oberschenkel die Faszien verklebt. Wer mehr dazu wissen will, was das ist und heißt, folgt dem Link. Ergebnis: Jetzt muss (!!) ich Pause machen. Zuerst war Bernhard (Masseur in der Alpenrose) dran. Jetzt geht es besser und ich sollte erstmal nur leichtes Ergometer-Training machen, bis sich das wieder fängt. Na gut – Testurlaub in einem der besten Wellness-Sporthotels (Link dazu) die ich kenne ist eh vorbei. Also: Schreibtischarbeit steht jetzt an… Der Hardwaretest ist auch praktisch abgeschlossen. Also geht es nun eh zum genaueren Betrachten der verschiedenen Online-Plattformen. Also: passt. Ist aber trotzdem doof. Und dabei hatte ich ja den digitalen Warner am Handgelenk. Aber hören muss man auch drauf, gell…

Christian Spanik 17.01.201616:00

Schritte Nachtrag zum vorherigen Eintrat: Gerade kleiner Nachtest in Sachen Schritte zählen heute. Es war wie bei meinen ersten Tests in diese Richtung. Bei einem ganz ruhigen, langsamen Winter-Spaziergang zählt die Withings Pulse (in der Hosentasche) 5.182 Schritte und sagt es wären 4,25 km Distanz. Garmin Fenix3 zählt auf der Strecke 5.142 Schritte (also fast gleich) sagt aber als Distanz (GPS-Daten) 3,99 km. Kurz: wen es um klassische Schritte geht, sind sich die System einig.

Christian Spanik 17.01.201614:23

Langlauf mit der Withings Pulse: die musste sich gestern beim letzten Langlauftest mal bewähren. Das Gerät ist einer reiner Aktivitätstracker. Also wird alles in Schritten gemessen. Das ist (zum Beispiel beim Fahrradfahren) wirklich nervig. Zumal man in der Wihtings Healthmate Plattform leider keine einfachen Möglichkeiten hat, wirklich seinen Sport einzutragen den man gemacht hat. Sondern immer nur irgendwelche Schritte sieht. Aber dazu an anderer Stelle mehr. Ich habe beide Geräte beim Langlauf mitlaufen lassen. Da es keine sehr guten Loipenbedingungen waren (permanent Neuschnee, man musste eigentlich bergauf und bergab was tun – wenn auch bergab mehr mit den Stöcken) hatten auch die Schrittzähler Arbeit. Withings Pulse steckte in der Hosentasche – geht auch gar nicht anders, weil das Gerät wasserempfindlich ist. Also: einmal hinfallen in den Schnee mit Pulse am Handgelenk wäre nicht so gut. Die Garmin Fenix3 war stattdessen am Handgelenk und nahm auch GPS-Daten mit. Die Fenix3 ist extrem robust draußen. Schwimmen usw. geht alles damit.

Das für mich überraschende Testergebnis lest ihr unter dem Bild…

Um ehrlich zu sein, rechnete ich damit, dass sich die Pulse schwer tun würde bei den eher fließenden Langlaufbewegungen Schritte zu zählen. Also erwartete ich hier eine kleinere Zahl und bei der Fenix3 eine größere. Aber so war es nicht: im Gegenteil.

Leider kann man bei der Plattform von Withings immer nur halbe Stunden sehen. Es ging los um 12h12 und endete um 13h34. Ich musste bei Withings also die Zeit von 12 Uhr bis 13h30 berücksichtigen. Da kamen bei Withings 4.291 Schritte zusammen. Und das bei einer GPS gemessenen Strecke von 7,7 km Langlauf (bergauf und bergab)

Bei Garmin kann ich genau nur die Aktivität sehen und die dieser Aktion zugeordneten Schritte. Das waren 2.284 Schritte. Also fast nur die Hälfte. Bei normalem Gehen oder laufen waren die Werte immer sehr nah aneinander. Withings errechnet aus den Schritten eine Distanz von 4,87 Kilometer. Bei der Garmin Fenix3 kann ich durch GPS eine Entfernung von 7,77 km sehen. Was definitiv den Streckenangaben entspricht, die wir den Schildern entnehmen konnten. Was von beiden in Sachen Schritte plausibler ist muss ich mir nochmal anhand anderer Werte anschauen und ggf. nochmal testen, indem ich wirklich auf einer kurzen Langlaufstrecke mitzähle… Klar ist für mich immer mehr: wer wirklich Sport betreibt und nicht nur so mal grob seinen Tag betrachten will, wird mit einem Activity Tracker wie Pulse (immerhin über 100 Euro) nicht wirklich glücklich werden… Für mich wird immer klarer, dass diese verschiedenen Funktionen (Aktivität, Tracking, Herzfrequenz und GPS/Sportuhr) in einem Gerät zusammenkommen müssen. Nicht nur wegen der Plattformen – sondern auch weil das aus meiner Sicht der Stand der Technik ist, wenn man Freizeit-Sportlern aber auch ambitionierten Sportlern was anbieten möchte. Soweit mein erster Eindruck…

Christian Spanik 15.01.201619:46

Ein gute Nachricht zur guten Nacht mit der Fenix3 von Garmin: mit der nächsten Softwarefassung (liegt schon als Beta vor) wird man den Schlafmodus wieder von Hand aktivieren können. Wer hier beim Liveblog mitgelesen hat, wird sich erinnern: beim letzten Update wurde das abgeschaltet und die Uhr hat nur noch alleine entschieden, wann der Nutzer schlafen geht. Kein Problem, wenn man sofort die Augen zumachte, nach dem zu Bett gehen. Aber wenn man noch eine halbe Stunde liest, denkt die Uhr ebenfalls man schläft, wenn es nach der Automatik geht. Die echte Schlafzeit stimmte also nicht mehr. Und das wurde bzw. wird jetzt wieder „zurück“ geändert. Man kann also Automatik nutzen oder aktiv in den Schlafmodus schalten… In diesem Sinne: gute Nacht…

Christian Spanik 15.01.201611:27

Zum Thema TrackBack ein kurzer Nachtrag: gestern unten am Achensee ging das Thema TrackBack anstandslos und ohne irgendwelche Macken bei der Fenix3. Ich hatte zusätzlich Glonass eingeschaltet. Allerdings: die Wandabschattungen durch den Berg sind unten sicher nicht so stark wie oben – insofern kann man sagen: in unproblematischen Gebieten was den GPS Empfang betrifft geht das mit dem TrackBack wohl auch wirklich als Navigation. In allen bisher getesteten Fällen war aber die Vorhersage der Ankunftszeit und der noch zurückzulegenden Strecke auf der Fenix3 sehr korrekt und hilfreich. Mal schauen, wann ich wieder einem echten Berg nahe genug komme, um das ganze mit Glonass unter schwierigen Bedingungen zu testen.

Und noch eine Auffälligkeit: die Vivoactive scheint mit einem älteren Samsung Handy (S3 Mini) nicht so gut zurechtzukommen, was die Bluetooth Daten-Austausch Situation betrifft. Das funktioniert nur sehr holprig. Mal gucken, ob ich das so bleibt…

Christian Spanik 13.01.201620:00

Ja wo laufen wir denn? Diese Frage soll die Fenix3 von Garmin eigentlich beantworten. Gerade wenn man, wie ich heute, bei schlechter Sicht und Schneetreiben auf Bergpfaden unterwegs ist. Fazit: bis zu einem gewissen Grade hat sie das heute im Test auch gemacht. Aber zumindest hier im Gebirge, mit vielen Abschattungen und ohne Glonass anzuschalten, würde ich da jetzt nicht ganz so euphorisch sein, was das Ergebnis betrifft. Auf einer Bergtour würde die Fenix3 sicher kein GPS-Outdoor Gerät wie den 64st oder dergleichen ersetzen. Zu oft versetzte sie mich mit der Funktion TrackBack links und rechts der Strecke die ich zur Gramai-Alm hingelaufen war. Da der Weg klar zu erkennen war, hat mich das nicht irritiert. Wäre ich darauf angewiesen gewesen hätte ich ein paar ziemliche Höhenmeter bergauf gemusst zum vermeintlchen Weg. Also: die Funktion ist prima, wenn man ungefähr wissen will, wie lange man noch gehen muss und was die geschätzte Zeit dafür ist. Aber zumindest auf der heutigen Tour (vor allem in der Nähe der Bergwände) hat das ganze nicht überzeugt. Ich probier mal weiter.

Das Bild zeig übrigens die Abweichung zum ersten Mal: die lange Gerade war der Weg (auf dem ich auch war) der Schlenker war die Vermutung der Fenix3 wo ich bin… Dann kam die Korrektur als der GPS-Empfang offenbar wieder besser war.

Christian Spanik 13.01.201613:07

Also: so sehr mir die Fenix3 von Garmin auch gefällt. Auf der Plattform Garmin Connect verstehe ich eine Sache gar nicht, die mir jetzt beim Indoor Test aufgefallen ist: man klaut mir Kilometer… Auf den ersten Blick gibt es natürlich Unterschiede, zwischen den Kilometern, die beim Indoor Training von der Fenix3 gemessen werden (wenn überhaupt wie bei Laufband und Crosstrainer welche gemessen werden können) und vom jeweiligen Sportgerät. Konkret: beim Indoor radeln entstehen ja auf der Uhr gar keine Kilometer. Klar – woher auch. Aber: wenn ich im Nachhinein die Strecken-Daten vom Ergometer per Hand nachtrage (man kann das ja editieren) dann werden diese Kilometer zwar im Kalender korrekt angezeigt. Aber wenn man sich die sogenannten „Berichte“ zur Auswertung anschaut und dort die Gesamtstrecke anzeigen lässt dann ist da einfach gar nichts. Also: Indoor-Sporttage bei denen man die Streckenangaben von Hand einträgt, werden in den Berichten einfach unterschlagen. Das ist natürlich doof beim auswerten. „Sollte geändert werden…“, sagt mir auch ein Fachmann von Garmin auf Rückfrage. Denn so der Experte „…das scheint ein Bug zu sein.“ Übrigens: die Zeiten (Dauer) solcher Indoor-Aktivitäten werden schon angezeigt. Nur die Strecke eben nicht. Na gut – mache ich halt heute wieder eine „Draußen“-Wanderung. Schneit eh grad so schön…

Christian Spanik 12.01.201619:43

Ich will mal was zum Thema Energie sagen. Ne – nicht zu meiner persönlichen. Man kann ja sehen, dass ich mich für diesen Test ganz schön abstrample. Sondern zu den Energiereserven der verbleibenden Testkandidaten. Je nach Einsatzintensität hält die Withings Pulse mehrere Tage problemlos durch. Allerdings tut sie auch nicht viel. Der größte Energiefresser ist Bluetooth – aber nur beim übertragen.

Was mich positiv überrascht: seit Freitag habe ich die Fenix3 nicht mehr aufgeladen. Sie läuft permanent mit und auch Bluetooth ist extrem viel an (wegen EMails usw.) Und heute abend (also 4 Tage später) sind noch immer 38% Energie da. Das finde ich eine recht gute Leistung bei der Einsatzmenge.

Christian Spanik 12.01.20169:52

Sag beim Abschied leise „Pfiad di…“ – eine Entscheidung ist gefallen. Aus dem Hardwaretest fällt meine treue Polar Uhr nun raus. Ich nehme sie einfach aus dem Spiel, weil ich denke: es ist Äpfel mit Birnen vergleichen gegen die neuen. Zwar habe ich sie erst vor 2 Jahren gekauft und bis vor kurzem war sie auch eines der Flaggenschiffe von Polar. Aber nun ist die Zeit der RS 800 vorbei. Sie kann – im Vergleich zur Fenix oder auch zur Vivoactive (die preiswerter ist, als meine Polar war) – einfach zuwenig. Es ist wirklich vor allem ein Herzfrequenzmesser. Auch Polar hat mittlerweile nachgerüstet. Aber für mich zu spät. Ich hatte Polar – weil eigentlich immer nur die gleichen Top-Uhren im Angebot waren, die ich ja schon hatte – sozusagen aus dem Blick verloren und war dann auf Garmin gestoßen. Insofern: die RS 800 ist aus dem Hardwaretest draußen. Heute morgen habe ich das letzte Foto gemacht. Am Achensee, wo sie und ihre Vorgänger mich lange Jahre begleitet haben bei meinen Sporthotel-Aufenthalten in der Alpenrose. Und da ich mittlerweile sicher sagen kann, dass für meinen Bedarf die Herzfrequenzmessung bei Garmin genauso gut und zuverlässig funktioniert (das haben die Tests bei mir gezeigt) fällt die Entscheidung in Richtung Garmin. In Sachen Internet-Plattform schaue ich mir Polar aber natürlich auch noch mal an… Die haben ja nun auch neuere Uhren…

Christian Spanik 11.01.201613:46

Bin dann doch nochmal kurz raus, bevor der Regen kam… Was mir wirklich gut gefällt an dem Garmin-Konzept ist, das recht einfache herunterladen und damit konfigurieren von speziellen Displays für verschiedene Sportarten, die einem einen schnellen Überblick über die verschiedenen wichtigen Werte geben. Bei Polar kann man die Seiten auch konfigurieren. Aber bei meiner guten alten Polar RS 800 ist das eher komplex. Aber die ist halt auch eine andere Generation. Das wird jeden Tag deutlicher, den ich mit der Vivoactive bzw. der Fenix3 verbringe. Die Pulse von Withings hat nicht viel zu konfigurieren. Aber das Wenige geht auch recht einfach.

Christian Spanik 11.01.201611:07

Es wär ja schön, wenn da eine Loipe wäre. Aber dafür reicht das bisschen Schnee leider nicht. Zum Glück haben die hier im Hotel ein sehr tolles eigenes Sporthaus mit allen möglichen Geräten. Da kann ich die Indoor-Funktionen testen. Wobei: die treffen eh nur Garmin. Bei Polar muss man über das Menü den GPS Empfänger immer jeweils ein und ausschalten. Bei Withings spielt GPS Empfang eh keine Rolle. Bei Garmin – und zwar sowohl bei der Vivoactive wie auch bei der Fenix3 gibt es spezillen Aktivitätsprofile für Indoor. Die muss man nur anwählen und schon ist GPS an (Outdoor) oder aus (Indoor), Sehr praktisch. Übrigens: hat Garmin dementsprechend auch zwei Schwimm-Modi. In der Halle (ohne GPS) oder im Freien (inkl.GPS). Alles recht durchdacht, was die da machen.

Christian Spanik 08.01.201622:19

Okay – ich bin auch skeptisch… Morgen soll es eigentlich zum Langlaufen gehen… Aber die Schneeverhältnisse am Achensee sind nicht sooo toll… Die reden von 3,5 km Loipe… Mal sehen: ich werde es nachmessen. Fest steht: die verschiedenen Display-Designs der Fenix3 sind deutlich einfacher einzustellen als die von Polar. Andererseits muss man fairerweise sagen: auch Polar hat mittlerweile neuere Generationen, als meine doch schon etwas ältere Teilnehmerin im Testfeld. Egal. Ich trainiere jetzt mal für Langlauf und morgen geht es los zum Achensee… Bin gespannt.

Christian Spanik 08.01.201612:16
Ein Softwareupdate (kam vorgestern) ist ja oft auch mal eine schöne Sache. Da kriegt man hin und wieder neue interessante Funktionen. Diese Woche kam bei der Fenix3 so ein neues Meßsystem dazu: „Herzratenvariabilität“.
Ganz interessant fürs Training. Siehe YT-(Werbe & Info) Video von Garmin (allerdings für einen Forerunner, aber das System ist das gleiche) und als Hintergrund diesen ganz interessanten Infotext dazu. Bleibt jedem natürlich selbst überlassen wie man zu solchen Werten steht. Aber leider hat man auch bei Garmin eine Funktion offenbar abgeschaltet: das aktive manuelle starten des Schlaftrackings. Die Uhr erkennt das jetzt automatisch. Das blöde ist nur: wenn man sich ins Bett legt, wird das als Schlaf gewertet. Auch wenn man noch liest (was ich gerne tue). Man muss also am nächsten Tag von Hand in GarminConnect die echte „Licht aus“ Zeit reinschreiben. Was soll ich sagen – gefällt mir nicht…
Hier der Link zum Video:
Christian Spanik 07.01.201618:27

Okay – es gibt schönere Bilder von mir. Wo mir zum Beispiel nicht so die Zunge raushängt. Aaaaber ich habe heute mal rund 30 Testkilometer zurückgelegt. Fokus diesmal auf die Fenix3 von Garmin. Dabei festgestellt, dass nach einem Softwareupdate dieser Tage offensichtlich ein paar Meldungen nun plötzlich in englisch kommen (obwohl auf Deutsch eingestellt) und ich in Sachen VO² max irgendwas nicht peile. Beim laufen kriege ich immer Werte – Brustgurt reicht. Aber beim Radfahren nicht. Ich sollte 20 Minuten bei höherer Intensität fahren. Hab ich gemacht – allein ich glaube mir fehlt noch ein Sensor dafür am Rad. Der Trittfrequenzsensor und der Herzfrequenzsensor scheinen da nicht auszureichen… Tja – so ist das mit der Selbstvermessung. Ohne Sensoren geht gar nix… Aber moment mal… Beim Sportportal Garmin Connect zeigt er mir einen Wert für´s Rad an. Auf der Uhr nicht. Ja – was denn nun?

Christian Spanik 07.01.201617:33

So – nun geht es hier mal wieder weiter, nach einer kleinen Pause. Also: getestet habe ich nicht viel die letzten Tage, war mal Pause angesagt. Aber genutzt habe ich trotzdem. Und wenn es um die Hardware geht muss ich sagen: die Fenix3 entwickelt sich langsam zu meinem Favoriten. Vollgestopft mit Technik, viele spannende Features, schnell im GPS Empfang (auch nach einem Ortswechsel alles deutlich unter einer Minute) und – was ich besonders toll finde: wechselbare Uhrdesigns. Vom Klassiker bis zum absoluten Digitalen. Aber nicht jedes Design ist geglückt. Ein neues von Garmin (gibt es erst seit ein paar Tagen) sieht bei vollem Licht wirklich gut aus. Aber sobald es etwas dunkler wird, sind die roten Anzeigen ein echtes Problem. Aber vielleicht machen die das ja noch einstellbar in Sachen Farben… Aber schick, oder?

Christian Spanik 03.01.201612:53

Also: Die Schritte für die Aktion erstes Schneeräumen dieses Jahr sind bestimmt korrekt. Aber die Kalorienzahl ist schon mickrig… Bei der Menge die ich geschwitzt und Schnee geschoben habe… Der Sache muss ich nochmal auf den Grund gehen. Jetzt erstmal allen viel Spaß mit dem ersten „Wintereinbruch“ – zumindest da, wo er war…

Christian Spanik 31.12.201517:54

Schrittzähler-Vergleich: Ein Schritt nach dem anderen ;-) Jetzt geht es um die Schrittwerte die die Systeme messen. Und das ist dann erstmal für die nächsten paar Tage auch das letzte Update hier im Liveblog im Rahmen dieses Testes. Denn jetzt mache ich dann mal ein paar Tage Pause vom testen ;-) Die Ergebnisse: unter dem Bild!

Also: in Sachen Schritte ist der Test sehr einfach: die Systeme liefen extrem ähnliche Werte. Bei einer Wanderung kommt in Sachen Schritte bei Withings Pulse (getragen in der Hostentasche) raus 11.586 Schritte. Die Garmin Vivoactive misst für die Wanderung (ca 11. km) 11.766 Schritte, die Garmin Fenix3 kommt auf 11.728 Schritte. Beide Uhren getragen am selben Arm.
Polar bleibt hier außen vor, weil meine ja schon etwas ältere Polar RS 800 hier keinen Sensor hat. Also wird da nix gemessen. Fazit: alle Systeme sind aus meiner Sicht so nah beeinander, dass ich persönlich die Unterschiede für vernachlässigbar halte. Garmin punktet halt bei solchen Wanderungen damit, dass nicht nur die Schritte sondern auch per GPS gemessene Kilometer mitaufgezeichnet werden und damit auch ein Track entsteht, den man später angucken bzw. auch jemand anderem zu „nachwandern“ geben kann.
So – damit wünsche ich allen erstmal ein frohes neues Jahr und wir lesen uns wieder in 2016. Nach einer kleinen Schaffenspause meinerseits! Dann gehen wir ins Detail und vor allem auf die Plattformen – denn die sind mir ja besonders wichtig. Schließlich werden 2 der derzeit 3 Systeme bei mir ausrangiert. Mal sehen welche…
Christian Spanik 31.12.201512:33

Auf geht´s zu den letzten Sportrunden in diesem Jahr. Erstmal kleine Wanderung, dann Abschluss-Radrunde. Und dann bleibt nur noch auswerten, was die Systeme an Daten gesammelt haben und vergleichen…

Christian Spanik 30.12.201513:17

Kalorien III: Ja was denn nun? Das Kalorienthema ist ja für viele, die Sportmessgeräte verwenden ein wichtiges. Abnehmen ist einer der ganz häufigen Gründe für Sport machen und dabei messen, was man gemacht hat. Aber zwischen 814 (wie gestern bei er Wanderung laut Polar) und 455 liegt dann doch ein erhebliche Spanne. Was gilt denn nun? Wer was kluges dazu sagen kann: bitte gerne hier.

In einem Forum habe ich folgenden Satz gefunden, der vermutlich die bittere Wahrheit einfach so zusammenfasst:
Fazit: Die Kalorienberechnung kann man eigentlich vergessen,
selbst bei den besseren Polar-Uhren, die einen wesentlich größeren Aufwand
betreiben um den Wert zu ermitteln, sind die Zahlen allenfalls eine sehr sehr
grobe Annäherung an die Realität und kaum besser als
Pi-MMal-Daumen-Schätzungen. Wenn Du es genauer wissen willst hilft nur eine
Spiroergometrie im Labor mit indirekter Kalometrie.“
Okay – Fazit: Keks bleibt Keks. Und wer die essen will sollte Sport machen. Aber es wird wohl nicht ohne aufwändige Methoden gehen, exakt soviel Sport zu machen, wie man Kekse gegessen hat. Oder? Also: nix mit schwarzer Null ;-)

Christian Spanik 29.12.201520:17

Kalorien II: So – heute nochmal in Form einer Wanderung unterwegs gewesen (statt wie gestern radeln) mit allen Systemen „ON“. Zum einen wegen der Schritte-Zählerei zum anderen wegen der Kalorien.

Während langsam Nebel aufkommt und ich hoffe, dass ich irgendwann die Uhren doch noch bei echtem Wintersport testen kann, konnte man heute auf jeden Fall die Landschaft genießen. Und nochmal die Kalorien-Testergebnisse von gestern (radfahren) bei einer Wanderung gegenchecken.
Polar bleibt Kalorienkönig: Bei ca 11 Kilometer strammen marschieren gönnt sie mir 814 Kalorien, die ich vernichtet haben soll. Messung inkl. GPS-Sensor und Herzfrequenz-Sensor.
Von Garmin waren zwei im Rennen: Die Fenix3 (die auch Meßdaten vom Herzfrequenz-Gurt bekam) und die Vivoactive, die nur die Personendaten hatte, aber der ich die Daten der Herzfrequenz vorenthalten habe. Interessant: diesmal waren beide Uhren einander deutlich näher als beim radeln: Die Fenix3 ist der festen Überzeugung auf der Strecke wurden 557 kcal vernichtet. Die Vivoactive nimmt ein Schlückchen mehr und sagt 599 kcal. Gestern beim radfahren war der Unterschied deutlich größer. (siehe Eintrag eins tiefer…)

Withings ist am geizigsten und die Pulse Auswertung sagt: das waren nur 455 aktive Kalorien.
Interessant: Wenn man die Daten und Werte der Wanderung zum Beispiel bei http://www.fitrechner.de eingibt sind die eher bei Polar im Ergebnis: die sagen mit meinen Personen-Daten (Alter, Gewicht, Größe) wären das 721 Kalorien… Hmmm… Darüber muss ich nachdenken. Und gönne euch einen der schönen Ausblicke die ich heute hatte – egal wie viel Kalorien am Ende bei der Wanderung drauf gingen…

Christian Spanik 28.12.201520:03

Beim auswerten gab es durchaus Unterschiede: zwischen Polar und Garmin sowieso. Aber teilweise auch bei Garmin – sofern man einem der Geräte zum Beispiel den Herzfrequenzmesser vorenthielt.

So ein Stück Stollen (höchstpersönlich von einer lieben Freundin gemacht und der größte Feind meines Versuches irgendwie in einem bestimmten Kilobreich zu bleiben auch zur Weihnachtszeit) hat mal locker 300 kcal… Jetzt die Frage: was messen die Uhren, wenn ich knapp 25 Kilometer mittelmässiges Mountainbike fahren dagegen setze.. Die Antwort findet unter dem Bild der Kalorienbombe an Sportuhren...


Also: Polar (links) stellt die Kalorienwelt bei mir auf dem Kopf. Sie beglückt einen mit guten Nachrichten, weil bei ihr bei allen Tests der Kalorienwert pro Einheit immer höher war als bei Garmin. Sie kommt auf 861 Kcal. Also: zwei Stück Stollen ;-) Als Sensor hatte die Polar den Brustgurt für die Herzfrequenz und einen GPS-Tracker für Strecken und Geschwindigkeiten.

Die Garmin Fenix3 (mitte) kommen 658 kcal auf die Uhr. Der (nicht im Bild) mitlaufende Edge 1000 Radcomputer (nicht im Bild) sagt mir: es sind 698 kcal. Also etwas mehr. Beide Geräte hatten nicht nur die GPS Daten und meine Nutzerangaben, sondern auch Herzfrequenz Daten und Trittsensor-Daten.

Die Garmin Vivoactive (der hatte ich die Sensoren abgeschaltet – also die hatte nur Die Strecke und die Geschwindigkeit und die Personendaten) kam auf 869 kcal. Also ähnlich wie Polar.

Ebenfalls nicht im Bild: Withings Pulse (das System das ja nur Schritte zählen kann) bildet das Kalorien-Schlusslicht: gerade mal 398 aktive Kalorien billigt mir das System zu. Das passt vermutlich zu den 7061 gezählten Schritten des Pulse bei der Radtour – aber dürfte wohl nicht zur echten Leistung der Tour passen. Ich denke das ignoriere ich mal geflissentlich… Die Sache mit den Schritten als einziger Maßstab erweist sich bei mir mal wieder als Nachteil…
Tja – was ist also korrekt? Polar und Garmin nutzen verschieden Berechnungsmethoden. Aber auf jeden Fall bewege ich mich im Rahmen der zwei Stückchen Stollen. Und das ist so oder so frustig – weil ich locker auch drei oder vier davon essen könnte, so lecker wie der ist… seufz… Das mal zu den Kaloriendaten. Nächstes Thema: Pulsdaten zwischen Polar und Garmin… Aber das gibt es erst morgen…

Christian Spanik 28.12.201510:23

Zeit zum auswerten… Nach mehreren Tagen Testfahrten und einem groben Überblick durch die Anzeigen während der Touren scheint es in Sachen Pulsmessung so zu sein, dass sich Garmin und Polar hier mittlerweile ziemlich nahe gekommen sind. Sprich: Garmin hat aufgeholt – das wäre eine gute Nachricht, weil mir die Plattform von Garmin erstmal besser gefällt, als die anderen. Und irgendwann muss ich mich ja entscheiden, wer von den drei Plattformen der Partner der sportlichen Wahl wird. Weil drei einfach zwei zuviel sind… Aber mal sehen, was die genaue Auswertung der Kurven und Daten ergibt.

Christian Spanik 27.12.201517:43

Also am komplexesten ist im Moment den Withings Pulse im Test mitspielen zu lassen. Beim laufen und wandern – kein Problem. Das wird ja in Schritten gemessen. Aber beim Radfahren kommt das Thema „Messung in Schritten“ einfach als echter Nachteil zum tragen. Die einzige Möglichkeit ist den Tracker am Radschuh festzumachen. Dann werden aus der heutigen 30 Kilometer Radrunde irgendwie 8634 Schritte. Das deckt sich zwar ziemlich mit den gezählten Schritten von Garmin (Polar zählt keine Schritte mit dem Equipment, dass ich nutze – das läuft auch nicht als Activity Tracker). Aber die eigentliche Radrunde (Kilometer, Leistung) kann ich bei der Withings-Plattform auch von Hand nicht eintragen… Klar: Pulse ist nur ein Activity Tracker. Aber Withings an sich will ja mehr sein. Und für jemanden der Sport macht sollte man die Chance haben auf der Plattform die Dinge die man gemacht hat einzugeben – wenn es denn die zentrale Plattform sein soll. Direkt und ohne noch eine andere Plattform (Runkeeper) wie von Withings vorgeschlagen per Smartphone-Tracking einzubinden. Scheint aber nicht zu gehen…

Christian Spanik 27.12.201514:02

Hmmm – erste Testrunde gestern lief soweit gut. Aber fest steht schon mal: es gibt deutliche Datenunterschiede zwischen Garmin und Polar. Und irgendwie spielt der Garmin 64st nicht so mit im Konzert der Sensoren… Mal gucken: vielleicht hab ich was falsch gemacht bei den Set-Ups… Also: Weil das Wetter so schön ist, mache ich erstmal noch eine Testfahrt und guck dann heute abend genauer nach den Auswertungen. Und jetzt bei Testrunde zwei werde ich beim einstellen ganz genau gucken ob alles korrekt ist – und dann erst berichten… Zum Glück passt das Wetter…

Christian Spanik 26.12.201517:56

Heute mal die Gelegenheit benutzt und eine 50 Kilometer Runde gemacht. Dabei Polar, Vivoactive, Fenix3 und Edge 1000 parallel laufen lassen. Bin mal gespannt ob und wie sich die Werte unterscheiden. Auch deshalb weil ich der armen Vivoactive den Zugriff auf Herzfrequenz und Trittsensor verweigert habe, um zu sehen, was das zum Beispiel für die Kalorienrechnung bedeutet. Aber was mich beeindruckt hat: wie rasend schnell die Fenix3 und auch die Vivoactive einsatzbereit sind im Sinne von GPS-Signal finden. Das waren nur ein paar Sekunden – zack, war es da. Respekt…

Auswertungsinfos zu den Daten kommen die Tage – ich muss jetzt erstmal zu einem weiteren Weihnachtsessen. Und freu mich drauf wie ein Schnitzel. Darf man ja auch nach 50 Kilometern radeln, oder?

Christian Spanik 26.12.201510:32

Randbemerkung: Gerade eine Weihnachts-Shopping Tipp Mail von Garmin bekommen. Ich sollte mir „was gönnen zu Weihnachten“. Aber ehrlich Leute: im Moment sind meine Arme und mein Radlenker so voll. Ich wüsste nicht wohin damit. Vielleicht ein andermal ;-) Ich teste mal lieber weiter, damit andere die richtige Kaufentscheidung treffen können…

Christian Spanik 25.12.201517:30

Was schenkt man einem der gerne sportlich radelt? Genau – die ganz speziellen Bikernudeln (Danke, Brigitte & Rolf!) und eine Sport-Smartwatch… Die Garmin Fenix3 ist jetzt im Testfeld. Und nein: sie ist kein Weihnachtsgeschenk, sondern eine Teststellung von Garmin. (Danke an die Kollegen). Aber ich dachte: sie macht sich gut unterm Weihnachtsbaum. Ob sie technisch gesehen ein Geschenk ist oder man das eher unter „geschenkt“ abhaken sollte, werden die nächsten Tage zeigen…

Christian Spanik 24.12.201519:54

So – nun geht es gleich zum Festessen und Geschenke aufmachen ;-) Aber vorher noch eine Info, die ich ganz interessant fand für Radfahrer oder auch Jogger: Die Vivoactive von Garmin verfügt ja über ein Touch-Display. Mit diesen Displays hatte ich im Winter mit den ersten Forerunner-Modellen keine guten Erfahrungen gemacht. Die Vivoactice lässt sich aber – zumindest mit Voll-Radhandschuhen – recht gut bedienen. Bei kleineren Feldern hakelt es ein bißchen. Man muss die erstmal treffen… Aber es ging bei den bisherigen Tests auf jeden Fall immer ohne Handschuh ausziehen. Finde ich gut. Und jetzt: fröhliche Weihnachten!

Christian Spanik 24.12.201516:05

So – kleine Weihnachts-Runde auf der Suche nach Schlittenfahrern mit Rentier-Park gedreht. Mit zwei (!!) Brustgurten (da war Garmin bisher ja immer eher schlecht im Vergleich zu Polar – also benutze ich zum Vergleich mal beide für einen Teil der Testzeit). Aussetzer gab es keine bei Garmin – das war schon mal gut. Denn das war schon mal gaaanz anders… Mehr zum Thema „Datenqualität“ bei der Herzfrequenzmessung á la Garmin nach Auswertung…

Christian Spanik 24.12.201512:26

Guten Morgen – ne, ernsthaft: ich bin schon länger wach. Aber ich wollte ja von der Nacht mit Garmin berichten. Also: der Schlafmodus von Garmin ist definitiv ausgeklügelter und zumindest für mich praxisgerechter. Nach dem starten des Schlafmodus bleibt die Uhr einfach sichtbar. Damit sehe ich zwar beim aufwachen nicht sofort, wieviele Stunden ich geschlafen habe. Aber ich weiß wie spät es ist. Was meist eher meine Frage ist…

Zur Auswertung: da sind sich die Withings Pulse und die Garmin Vivoactive recht einig. Beide verorten mich rund 7,5 Stunden im Bettchen… Im Detail sieht es unterschiedlich aus – beide Uhren am „ruhenden“ Arm getragen ergibt sich im Detail:

Schlafart: Withings Pulse / Garmin Vivoactive:
Leicht: 4h34 / 4h09
Tiefschlaf: 2h02 / 2h53
Wachzeit: 0h45 / 0h26

Okay – laut Garmin hab ich etwas besser geschlafen. Werde das weiter beobachten und sehen wie die beiden so zueinander stehen. Aber insgesamt scheint es zu passen. Und die lange leichte Schlafphase hat wohl damit zu tun, wenn man zwei Uhren am Armgelenk hat ;-)

Christian Spanik 23.12.201520:56

So – super Wetter gehabt. Ein bisschen rum getestet. Jetzt noch ein wenig TV gucken.. Dann ab ins Bettchen. Diesmal mit der Garmin Vivoactive… Also zu Testzwecken! Wegen dem Schlaf-Tracking. Einmal werden wir noch wach ;-)

Christian Spanik 23.12.201517:24

Uuups – schlechte Nachrichten von der Polar-Front. Mein Übertragungsweg von Uhr zu PC ist gestört. Und zwar nach dem Umstieg auf Windows 10. Der Infrarot-Stick scheint nicht mehr zu funktionieren. Auf der Webseite finde ich erstmal nur die lapidare Erklärung, dass der Stick offenbar bereits ab Windows 8.1 nicht mehr unterstützt wird. Funktioniert hat er noch… Aber nach Win10 ist es vorbei mit Unterstützung. Okay – alten PC rauskramen mit nem Win7 oder so… Grummel…

Christian Spanik 23.12.201510:56

Randbemerkung: Die Schweizer Uhrendindustrie ist pessimistisch wie nie.. Und vermutlich sind die Smartwatches nicht ganz unschuldig. Auf jeden Fall greift die IT-Branche nun auch die klassischen Uhrenmarken an. Blick.ch schreibt schon im Februar diesen Jahres:

„Apple drängt auf den Lifestyle-Markt. In der März-Ausgabe der Modebibel Vogue hat der Konzern 12 Seiten Inserate gebucht. Damit wildert Apple im Luxussegment der Schweizer hersteller. Für Spannung ist gesorgt.“
Die Schweizer Smart-Watches seien nur halbschlau konstatiert die Webseite…
Ich mag Uhren – aber es stimmt: wenn man sich an die Funktionen gewöhnt hat, mag man sie nicht mehr missen…
Christian Spanik 23.12.20159:24

„Guten Morgen – wie spät ist es?“ „Äh…keine Ahnung…seh´ ich hier auf der Uhr nicht…“ Eine der ersten Withings Pulse Schlaftracking- Erfahrungen. Wenn man aufwacht und nur mal schnell gucken will, wie spät es ist, erfährt man leider nur eines: wie lange man schon geschlafen hat. Wenig hilfreiche Info. Und ich finde keinen Weg – ohne den Tracker abzuschalten – die Uhrzeit zu sehen. Blöd für ältere Herren wie mich mit seniler Bettflucht, oder… Seufz… Mal gucken wie Garmin das macht… Neue Nacht, neues Glück. Update dazu – morgen früh…

Christian Spanik 22.12.201520:27
Eine klare Erkenntnis der ersten Wege mit der Withings Pulse: wenn alles in Schritten gezählt wird (und was anderes kann das Ding nicht) ist das Sub-Optimal. Meine Radtouren werden auf der Platfform nicht abgebildet. Außer ich lasse über eine Partner-App (vierte Plattform) mein Smartphone mit GPS mitlaufen… Ne – so hatte ich mir das nicht gedacht…

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