Meine LG-Smartwatch mit Google Fit

Mein digitaler Alltag (4): In der Freizeit

Also, in der Freizeit gehen wir wandern, wo wir uns auskennen, und zum Radeln rund um die Stadt brauchen wir auch kein Komoot. Natürlich lesen wir auch viel, schauen uns Filme und Serien an und hören Musik – alles so ähnlich wie im Urlaub. Dafür gehört der Besuch von Konzerten sowie von Kultur- und Sportveranstaltungen zum Programm in der Zeit, die nicht dem Geldverdienen gewidmet ist. Und natürlich die sportliche Betätigung. Und die digitale Kommunikation mit Freunden und Verwandten.

Der Mann, der mit seiner Uhr spricht...
Der Mann, der mit seiner Uhr spricht…
Weil ich persönlich aber eine zunehmende Aversion gegen alles Bedruckte habe, sind die digitalen Hausgenossen und Begleitgeräte in der Freizeit enorm wichtig. Zum Beispiel meine Smartwatch. Dabei handelt es sich (immer noch) um eine LG G Watch R, die bereits seit über zweieinhalb Jahren im Einsatz ist. Die läuft mit dem bisweilen gescholtenen Android Wear, das sich aber mit der Version 2.0 ganz schön herausgemacht hat. Und deshalb rede ich jetzt auch mit meiner Uhr. Um also Freunde anzurufen und mit ihnen zu whatsappen, wenn es um eine Verabredung zu treffen, lass ich das Smartphone in der Tasche und nutze die Spracherkennung von Android Wear.

Informationszentrale in der Tasche von Huawei
Informationszentrale in der Tasche von Huawei
Natürlich beziehen wir alle Informationen über das Kino- und Theaterprogramm aus dem Netz. Mittlerweile bieten viele Veranstalter eigenen Apps an, die das aktuelle Programm anzeigen; und manche haben bereits eine Alarmfunktion. Wollen wir einen bestimmten Film nicht verpassen, setzen wir ihn auf eine Watchlist – sobald er in einem Lichtspielhaus der Stadt zu sehen ist, bekommen wir eine Benachrichtigung. In Sachen Konzerte ist Eventim unser Freund, weil man auch hier ganze Listen mit Künstlern anlegen kann und erfährt, wenn und wann sie in der Nähe auftreten – die App hilft dabei. Natürlich kaufe ich auch die Tickets für die Spiele meiner Fußballmannschaft Fortuna Düsseldorf durchweg online. Alle Infos zu den Rotweißen finde ich in der Fan-App.

Kommunikationszentrale Whatsapp
Kommunikationszentrale Whatsapp
Die Kommunikation mit Freunden und Verwandten läuft hauptsächlich über Whatsapp. Da gibt es mehrere Gruppen für verschiedene Zwecke. So tauschen wir in der Verwandtschaft Nachrichten in einer Gruppe namens „Weihnachtswunschessen“ aus. Unsere Hundefreunde erreichen wir über „Fiffi und Hasso“, und mit einigen Nachbarn „treffen“ wir uns unter „F-Stadt“. Allerdings spielt auch der Facebook-Messenger eine große Rolle beim Verabreden und Plaudern. Aber gerade, wenn es darum geht, die neusten Fotos vom Enkel zu verteilen, dann ist Whatsapp immer dabei. So halten wir auch engen Kontakt mit Freunden in anderen Ländern, zum Beispiel mit Peter und Helga, die vor Jahren nach Südfrankreich ausgewandert sind.

Sieht nicht gut aus – Rattikarl verwandelt mein Sternilu in Sternenstaub.
Und das Spielen? Ich selbst bin kein großer Computerspieler und betreibe kaum das, was allgemein „Zocken“ genannt wird. Deshalb fehlt in unserem digitalen Maschinenpark auch jede Form von Konsole. Dafür aber sind meine drei Lieblingsspielchen immer dabei: Quizduell, das enorm spielstarke Schachprogramm Shredder (dazu demnächst mehr) und ein Scrabble-Klone namens Classic Words.

Und was die sportlichen Betätigungen angeht, setze ich in punkto „normale Bewegung“ auf Google Fit, das mir zuverlässig die gegangenen Schritte und die geradelten Kilometer meldet. Recht besehen ist es beinahe die Hauptaufgabe der Smartwatch, mich tagsüber mit diesen Infos zu versorgen. Leider habe ich noch keine App gefunden, die auch den Sport im Fitness-Studio detailliert isst und aufzeichnet. Es ist eben noch nicht alles so ganz digital in unserem Alltag.

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