WLAN-Praxis Teil 3: Was tun bei schlechtem Empfang?

Der wohl häufigste Grund, sich mit dem heimischen WLAN näher zu beschäftigen, ist, wenn es nicht funktioniert wie gewünscht. Ein bisschen ist WLAN nämlich wie elektrischer Strom oder Warmwasser – so lange alles läuft, wie es soll, macht man sich über die Technik dahinter keine großen Gedanken. Das beginnt erst, wenn die Versorgung nicht mehr so gut oder gar nicht funktioniert.
Nachdem wir in den ersten beiden Folgen mit den Grundlagen und der Einrichtung von WLANs befasst haben, dreht sich die dritte Folge unserer WLAN-Praxisserie daher nun um WLAN-Tuning. Oder wie wir in der Überschrift schon geschrieben haben: Was kann man tun, wenn der WLAN-Empfang schlecht ist?

„Also hier geht’s“, sagt Christian und hält sein Smartphone hoch.
Zwei Schritte weiter – zack – ein Balken weniger. Noch zwei Schritte weiter, Christian ist nun im Haushaltsraum angekommen, in dem Waschmaschine und sein Wäschetrockner stehen: „Aber hier nicht mehr.“ Könnte der Waschmaschine ja im Grunde egal sein – aber natürlich nicht bei Christian…

„Das ist doof, dass das hier nicht geht. Denn ich habe doch diese coole neue Waschmaschine mit App-Anbindung gekauft. Und jetzt kommt die nicht in mein Heimnetz, und die App findet sie logischerweise nicht.“

Hannes schaut zuerst Christian an, dann aufs Smartphone, und schließlich auf die neue Waschmaschine. „Ja, das verstehe ich…ähm… irgendwie… Also dass die Waschmaschine im Netz sein muss. Äh… bei manchen Leuten…“. Christian nickt eifrig und überhöht den leisen Zweifel in Hannes Worten. „Also haben wir hier einen klassischen Fall von schlechtem oder gar nicht vorhandenem WLAN-Empfang…“

Christian seufzt. „Wir haben doch einen neuen Router gekauft, das WLAN vorbildlich eingerichtet, eine Top-Verschlüsselung aktiviert und die Kanäle optimiert – alles wie du gesagt hast. Und trotzdem: Im Arbeitszimmer super, in Küche naja, und im Haushaltsraum… Funkloch.“

Vor der Vernetzung Christians neuer Waschmaschine per WLAN, muss Hannes erst mal das Funkloch in Christians Haushaltsraum stopfen.

„Willkommen in der WLAN-Praxis“, sagt Hannes und grinst dabei ein wenig, weil er damit auch gleichzeitig auf unsere Serie anspielt, die Ihr gerade lest. „In der Tat geht es jetzt nicht mehr um Standards oder Menüeinstellungen. Sondern um Physik.“

„Oh no“, stöhnt Christian. „Nicht ausgerechnet Physik!“

WLAN-Realität: Was WLAN-Störungen mit der Resonanzfrequenz von Wasser zu tun haben

„Das Grundproblem ist einfach“, beginnt Hannes. „WLAN ist Funk. Und Funk hasst Hindernisse.“

„Aber wir haben doch einen extra starken WLAN-Router ausgesucht“, hält Christian dagegen. „Auf dem Karton sieht der jedenfalls sehr selbstbewusst aus.“ Hannes grinst. „Marketing ist nicht Physik. Wände, Decken, Fußbodenheizung, Stahlbeton, Wasserleitungen – all das schluckt oder reflektiert Funkwellen. Besonders auf 5 und 6 Gigahertz.“

Wasserleitungen und WLAN sind keine gute Kombination. Hannes‘ ausführliche Erklärung, warum, hat mit Resonanzfrequenzen und den WLAN-Funkbereichen zu tun.

„Moment“, hakt Christian ein. „Das hatten wir doch: 2,4 GHz kommt weiter, 5 GHz ist schneller, 6 GHz ist superschnell, aber zickig.“

„Exakt“, nickt Hannes. „Aber auch auf 2,4 Gigahertz reicht ein WLAN nicht ewig weit. Inbesondere eben nicht, wenn auf dem Signalweg Wände, Möbel, Wasserleitungen das Signal dämpfen. Und gerade hier im Haushaltsraum gibt es von diesen Dämpfungsfaktoren eben jede Menge.“ Und dann fällt ihm noch eine seiner Lieblings-Anekdoten zum Thema WLAN ein: „Übrigens, auch wenn das hier weniger das Problem ist: Gerade auch Zimmerpflanzen können ganz schön viel WLAN-Signal schlucken. Denn die sind voller Wasser, und Wasser dämpft WLAN.“

„Haben wir ja auch nicht gemacht“, antwortet Christian, der angesichts Hannes‘ Grundlagen-Vortrag schon wieder etwas ungeduldig wird. „Obwohl es natürlich hübscher ausschaut, wenn man den Router nicht so sieht…“, sinniert er weiter… „Und so ein bisschen Wasser kann doch nicht so….“

„Doch, doch“, lässt sich Hannes nicht beirren. „Weißt Du, warum Wasser so ein starker WLAN-Dämpfer ist?“

„Neiein“, quängelt Christian. „Aber Du wirst es mir ganz bestimmt trotzdem gleich erklären…“

„So ist es“, ignoriert Hannes wie üblich Christians Ungeduld, und fährt fort: „2,4 Gigahertz sind nämlich genau die Resonanzfrequenz von Wasser. Deshalb arbeiten auch Mikrowellenherde genau auf dieser Frequenz – und können deshalb WLAN-Router durchaus stören. Aber tatsächlich war das der Grund, warum 2,4 Gigahertz als öffentlicher, unregulierter Frequenzbereich weltweit freigegeben wurden – weil diese Frequenz eigentlich überhaupt nicht besonders gut für Funkübertragungen geeignet ist…“

„… wegen der Sache mit dem Wasser. Witzig!“, muss nun auch Christian zugeben. „Aber mit einem Repeater müsste sich die Empfangsschwäche in unserem Haushaltsraum doch wohl lösen lassen, oder? Dann stecken wir doch am besten hier neben der Waschmaschine einen ein.“

Am besten auf halbem Weg: Was man bei der Aufstellung von WLAN-Repeatern beachten sollte

Es folgt eine typische Hannes-Antwort: „Teil eins, ja. Teil zwei, nein. Mit anderen Worten: Ja, ein WLAN-Repeater ist die Lösung. Aber den müssen wir woanders einstecken – nicht hier in der Waschküche, wo es schon keinen WLAN-Empfang mehr gibt.“ „Aber wir brauchen das WLan doch genau hier – also warum nicht den Repeater ganz nah am Gerät?“

Hannes schüttelt den Kopf, Christian grummelt… „Den Denkfehler machen die meisten Leute“, sagt Hannes fast etwas tröstend. „Sie stellen den Repeater da auf, wo sie schlechtes WLAN haben. Das scheint auf den ersten Blick logisch, ist aber völlig falsch.“

Christian fragt interessiert zurück: „Und warum?“

Christians Augen blitzen auf: „Halt – sag jetzt nichts… Ich glaub ich habe es begriffen. Den Repeater also am besten… auf halbem Weg?“

Christians Schlussfolgerung nötigt Hannes sogar ein wenig Respekt ab: „Ganz genau, sehr gut! Wir müssen den Repeater an einem Ort aufstellen, wo er vom Router noch ein stabiles Signal empfängt. Aber andererseits auch wieder nah genug am Problemraum, damit das verstärkte Signal dort auch in guter Qualität ankommt“.

Hannes sucht auf seinem Smartphone herum und findet schließlich ein Bild, das er Christian zeigt: „Schau mal, hier habe ich das mal für einen Artikel zusammengestellt… Kann ich Dir als Grafik schicken…“

Solche Tipps hat Hannes auf seinem Smartphone – hier aus einem Aritkel zur Aufstellung von WLAN-Repeatern. Foto: Jakub Żerdzicki, Unsplash

„Übrigens haben Router- und Repeater-Hersteller sowie Drittanbieter auch nützliche Apps in petto, die bei der Positionierung von WLAN-Repeatern helfen. Solche Apps zeigen an, wie gut das empfangene Signal am aktuellen Ort noch ist – und geben damit einen Hinweise darauf, ob sich diese Position als Aufstellort für den WLAN-Repeater eignet oder eher nicht“.

„Wo Du das vorhin mit dem Wasser gesagt hast…“ Christian schaut auf den Repeater, den er in der Küche neben der Kaffeemaschine eingesteckt hatte. Hannes folgt seinem Blick und doziert fröhlich nickend: „Wird jetzt klar, oder? Jetzt weißt Du auch, warum Dein WLAN in der Küche immer schlechter wird, wenn Du Kaffee machst…“

Die Masche mit Mesh – was Mesh-Systeme von Repeatern unterscheidet

„Apropos Geistesblitz“, trumpft Christian auf. „Ist es überhaupt sinnvoll, auf einen WLAN-Repeater zu setzen? Ich habe mal gelesen – könnte übrigens sogar ein Artikel von Dir gewesen sein –, dass Mesh-Systeme viel intelligenter sind.“

„Das stimmt schon“, antwortet Hannes. „Bei einem Mesh-System arbeiten mehrere WLAN-Repeater, beziehungsweise technisch exakter WLAN-Access-Points, Mesh-Knoten oder Mesh-Nodes, zusammen. Dabei einigen sie sich untereinander, welcher von ihnen welches Endgerät versorgt. Dieses Prinzip ist sinnvoll, wenn Du viele WLAN-Endgeräte hast, die auch immer mal wieder ihren Standort im Haus oder in der Wohnung verändern. Zum Beispiel Smartphones, Tablets, Notebooks und so weiter.“

Mesh-Systeme bieten noch mehr Funkabdeckung als klassische WLAN-Repeater. Aber für manche Einsatzzwecke ist Mesh-WLAN einfach überdimensioniert.

„Allerdings …“ – und da muss Hannes grinsen „… gilt dies für eine vernetzte Waschmaschine wiederum eher weniger. Für Dein Problem im Haushaltsraum brauchen wir daher kein Mesh-System. Und in den anderen Räumen wie den Büros und Eurem Wohnzimmer hat es mit dem WLAN-Empfang bisher ja eigentlich auch ohne Mesh ganz gut geklappt.“

„Also braucht man Mesh gar nicht…“ Christian ist sichtlich irritiert. „Grundsätzlich hast Du schon recht“, räumt Hannes ein. „Mesh-Systeme haben klare Vorteile:
– Sie skalieren sehr gut, und sind daher ideal etwa für Bürogemeinschaften oder auch Heim-Umgebungen, in denen mehrere Personen unabhängig voneinander arbeiten, surfen oder streamen.
– Die Endgeräte wechseln automatisch zum besten Zugangspunkt, man muss dazu nichts selbst auswählen.
– In größeren Netzen verteilt sich die Last besser auf die einzelnen Satelliten oder Nodes.“

„Okay, ich denke auch, dass wir erst mal kein Mesh-System brauchen. Zumal wir ja gerade erst in den neuen Router investiert haben…“

„Sehe ich auch so“, meint Hannes. „Wobei es auch Hersteller gibt, an erster Stelle Fritz!, die bis vor kurzem AVM hießen, bei denen Du den Router nachträglich mit Mesh-Repeatern zu einem Mesh-System erweitern kannst. Und ganz unabhängig davon gibt es auch für Mesh-Systeme ein paar Faustregeln. Warte mal, auch dazu sollte ich ein Bild auf meinem Smartphone haben.“

Hannes sucht ein wenig auf seinem Phone herum, Christian schaut nur mittel interessiert auf das Display – schließlich haben sie für seinen Fall die Option Mesh gerade eben verworfen. Aber Hannes wäre nicht Hannes, wenn er nicht trotzdem stolz das gesuchte Faustregel-Bild präsentieren würde.

Ganz will ihm Christian die Rückmeldung nicht verweigern – und fasst in der ihm eigenen Art zusammen: „Also Funk Shui statt Feng Shui.“

„Wenn Du so willst“, antwortet Hannes und lächelt etwas gequält. Er hat echt schon bessere Wortspiele gehört…

Netzwerkkabel, Powerline und Co – Sonderlösungen, wenn Funk an seine Grenzen kommt

Der Hinweis auf mehrere Stockwerke bringt Christian allerdings noch auf einen anderen Gedanken: „Bei unserem Haus klappt das ja relativ gut, dass WLAN auch noch von einem Stockwerk in das darunter oder darüber reicht. Aber hast Du nicht mal erzählt, dass das bei Euch ziemlich problematisch war?“

„Stimmt“, schmunzelt Hannes. „Und spätestens als ich zum Verlegen von Netzwerk-Kabeln durch unsere Decke gebohrt hatte und mir dann diverse Metallteilchen entgegenkamen, wusste ich auch warum. Warum die da mit im solchem Metall-Füllmaterial zugange waren, haben wir nie so ganz abschließend klären können. Aber ein Super-WLAN-Blocker sind sie auf jeden Fall. Deshalb Netzwerkkabel.“

„Naja, da sind wir dann ja quasi beim sprichwörtlichen WLAN-Kabel“, grinst nun Christian.

Von wegen WLAN-Kabel… Wenn es bautechnisch möglich ist, ist ein Netzwerkkabel die beste und stabilste Verbindung zwischen mehreren WLAN-Access-Points oder Mesh-Knoten.

„So in etwa. Es ist natürlich kein besonders hilfreicher Tipp, dass man Netzwerkkabel verlegen kann, statt WLAN zu nutzen“, räumt Hannes ein. „Wer kann weiß eh, dass ein Kabel besser ist. Aber oft geht das halt nicht. Und mir geht es in diesem Zusammenhang um etwas anderes: Du kannst sowohl bei Mesh-Systemen als auch bei normalen WLAN-Access-Points den Backbone per Kabel realisieren.“

„Den Backbone?“ fragt Christian. „Ja, also die Anbindung der einzelnen WLAN-Stationen untereinander. In schwierigen Bausituationen ist das oft effizienter und störungssicherer als die Funkstrecke. Smartphones, Laptops und Co. werden dann trotzdem per WLAN angemeldet. Aber die Verbindung im Hintergrund läuft übers Kabel. Ich würde sogar sagen: Wenn Du WLAN-Knoten untereinander per Kabel anschließen kannst: immer machen.“

„Und was, wenn sich beim besten Willen kein Netzwerkkabel verlegen lässt?“, fragt Christian skeptisch nach. „Was hälst Du in solchen Fällen von Powerline?“

„Wenn es funktioniert, ist Powerline schon ziemlich elegant: Einen Adapter in die Steckdose im einen Raum oder Stockwerk, den anderen am Zielort – und die Daten fließen über die vorhandene Stromverkabelung. So lassen sich auch Mesh-Knoten oder Repeater versorgen. Aaaber…“ Das langgezogene Aaaber von Hannes kennt Christian schon zur Genüge und verdreht deshalb ein bisschen die Augen.

„Aaaber“, doziert Hannes unbeeindruckt weiter, „wie gut das klappt, hängt von Alter, Qualität und Leitungsführung der Stromverkabelung in Deinen Wänden ab. Und davon, wie der Sicherungskasten verschaltet ist.“

„Und wie finde ich das raus?“, wundert sich Christian.

„Bei Powerline kann ich wirklich nur den einen Tipp geben: Ausprobieren. Und dann behalten, wenn es gut funktioniert. Oder zurückschicken, wenn nicht“, antwortet Hannes.

Auch ein scharfer Blick in den Sicherungskasten liefert leider kaum Erkenntnisse, ob Powerline im eigenen Zuhause gut funktioniert oder nicht. Letztlich bleibt hier wirklich nur: ausprobieren.

Und fügt dann sofort an: „Es gibt aber noch andere elegante Lösungen, die ein Netzwerkkabel ersetzen können. Die kommen dann infrage, wenn man im Haus oder in der Wohnung Fernsehkabel oder Telefonkabel liegen hat, die gar nicht mehr im Einsatz sind. Dann kann man eine sehr coole Lösung von der Firma Devolo nutzen, namens Giga Bridge. Die kapert sozusagen nicht mehr benötigte Koax- oder Telefonleitungen und überträgt darüber bis zu 1 Gigabit/Sekunde. Ich hab‘ das bei uns auch mal ausprobiert – klappte wirklich sehr gut. Und ist im Übrigen auch eine Super-Lösung, wenn man zum Beispiel einen Glasfaser-Anschluss im Keller in ein Zimmer oder eine Wohnung viel weiter oben durchreichen möchte.“

„Das klingt schon ziemlich elegant“, gibt Christian zu. „Aber trotzdem bin ich irgendwie froh, dass wir das hier alles nicht brauchen. Ich fasse also zusammen. Bei schlechtem WLAN…

  • Erstmal den Aufstell-Ort vom WLan prüfen. Ist da Wasser – inklusive Pflanzen, Metall oder eines der anderen üblen Hindernisse für Funkwellen
  • Repeater richtig platzieren, dazu Standort prüfen
  • Gegebenenfalls ein Mesh-System einsetzen
  • Wenn nötig und möglich, die Mesh-Knoten per Netzwerk-Kabel verbinden
  • Und wenn das nicht geht die Sonderlösungen Powerline, Koax oder Telefonleitung prüfen.“

„Ich bin beeindruckt“, grinst Hannes. „Du hast ja richtig aufgepasst.“ Christian ignoriert das Lob und möchte spürbar zum Ende kommen: „Okay. Dann hätten wir’s wohl zum Thema WLAN. Richtig?“

„Naja…“, meint Hannes, und erntet dafür gleich wieder einen skeptischen Blick von Christian. „Einen Aspekt hätte ich schon noch in petto: Nämlich das ganze Thema, wie man nun wirklich prüfen kann, ob das eigene WLAN gut funktioniert. Und vor allem, wie man WLAN-Probleme und Fehler erkennen und beheben kann.“

„Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn wir schon mit allem durch wären“, seufzt Christian. „Aber das, was Du dazu zu erzählen hast – darüber sprechen wir ein anderes Mal.“

„Einverstanden“, nickt Hannes. „Dann melden wir jetzt erst mal Deine neue vernetzte Waschmaschine in Deinem WLAN an….“

Und siehe da: Hannes hat recht – durch das umstellen des Repeaters ist da plötzlich Netz in der Waschküche. Und für das bisschen Waschmaschinen Kommunikation sollte das reichen… Tja – so klappt´s auch mit dem WLan…

Übrigens: Hier ist der erste Teil unserer WLan Serie – was man gerne vorher gewusst hätte. Aber trotzdem noch danach helfen kann ;-)

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