Kleine Weltgeschichte des Spam und der Junk-Mail

Ach, wär das schön, man könnte ans Mail-Postfach einen Zettel kleben, der sagt: Keine Werbung! So wie man das beim heimischen Briefkasten tut und dann weitestgehend von unverlangt eingeworfenem Papierkram verschont bleibt. Natürlich verfügt heute jedes halbwegs ordentliche Mailprogramm über einen automatischen Filter für Junk, den man manuell auch noch verschärfen kann – aber trotzdem schaffen es immer noch endlos viele Spam-Mails ins Eingangskörbchen. Außerdem ist Mail-Spam ja inzwischen auch nicht mehr die einzige digitale Belästigung. Dabei hat alles so harmlos angefangen… Kleine Weltgeschichte des Spam und der Junk-Mail weiterlesen

Was zur Hölle … soll ich mit TOR surfen und dadurch anonym bleiben?

Seien wir ehrlich: Vermutlich sind sich 90 Prozent der Internet-User nicht im Klaren darüber, dass sie beim Surfen jederzeit abgehört werden können. Und von denjenigen, die es wissen, ist es weiteren 50 bis 60 Prozent egal. “Ich hab nix zu verbergen,” sagt diese Gruppe gern, wundert sich aber gleichzeitig darüber, dass diverse Suchmaschinen und Social-Media-Dienste ihnen immer die passende Reklame servieren. Das mag in demokratischen Systemen noch halbwegs okay sein. Wenn aber der Staat – wie in China und Russland – das Internet kontrolliert und abhört, dann können die Spuren, die jeder im Netz hinterlässt, irgendwann zu sehr unangenehmen Folgen führen. Deshalb ist anonymes Surfen für Milliarden Menschen auf der Welt nichts anderes als Selbstverteidigung. Was zur Hölle … soll ich mit TOR surfen und dadurch anonym bleiben? weiterlesen

Fast vergessen (2): Robotron, Sömmerda – Oder: Wie wir einmal vom bundesdeutschen Geheimdienst durchleuchtet wurden

Es wird im Jahr 1985 gewesen sein. Die Hauszeitschrift von Data Becker hieß noch “Data Welt”, und wir in der Redaktion testeten alles, was nicht bei Drei auf dem Baum war, besonders gern natürlich Hardware. Weil der Drucker damals noch der natürliche Feind des Menschen war, stürzten wir uns mit Vorliebe auf die nagelnden Nadeldrucker – immer auf der Suche, der genauso gut funktionierte wie der damals schon legendäre Epson FX-80. Bei dem musste man nicht so viele DIP-Schalter legen, damit am Ende rauskam, was der Computer vorne reinschob. Allerdings: Der war teuer, so teuer, dass sich Otto Normalhomecomputerfreak den sich kaum leisten konnte. Da erhielten wir eines Tages Post aus Sömmerda. Absender war das Kombinat Robotron, und man bot uns einen Drucker zum Test an. Fast vergessen (2): Robotron, Sömmerda – Oder: Wie wir einmal vom bundesdeutschen Geheimdienst durchleuchtet wurden weiterlesen

Die Zukunft betrachtet mit dem Wissen der Vergangenheit. Die Vergangenheit betrachtet mit dem Blick auf die Zukunft.