Alle Beiträge von Rainer Bartel

Die Commodore-Story – Part II: Irving Gould, Retter und Killer der Company

Eine der schwierigsten Fragen der Commodore-Historie ist, ob und inwieweit Jack Tramiel tatsächlich ein Digitalpionier war, also ob er bei der Transformation seines Unternehmens in eine Elektronik-Company überhaupt eine technische Vision hatte. Betrachtet man den Zeitpunkt und die Umstände des Eintritts in den Markt der elektronischen Taschenrechner, kann die Antwort nur lauten: Nicht im Mindesten! Auch das in Part I bereits zitierte große DATA-WELT-Interview zeigt deutlich, dass Jack Tramiel nie etwas anderes war als Geschäftsmann, als ein Kämpfer, der um jeden Preis SEIN Unternehmen haben und zum Erfolg führen wollte. Vermutlich wäre ihm das auch mit – sagen wir – einer Kette Hamburger-Bratereien gelungen. Aufgrund seiner Ausbildung kannte er sich prächtig mit der Mechanik von Büromaschinen aus, Elektronik war ihm bis zu seinem Lebensende eher suspekt. Dass Commodore überhaupt eine Elektronikfirma wurde, hat die Company ihrem ersten, wichtigsten und letztlich mächtigsten Investor zu verdanken: Irving Gould. Die Commodore-Story – Part II: Irving Gould, Retter und Killer der Company weiterlesen

Die Commodore-Story – Part I: Von Schreibmaschinen und Tischrechnern

Ja, werden jetzt viele Digisaurier sagen, das kennen wir doch alles schon, also wie die Firma Commodore entstand und wie sie zugrundegerichtet wurde. Aber man kann die Commodore-Story auch ein bisschen anders erzählen und vor allem mehr Scheinwerferlicht auf die wichtigsten Akteure lenken. Genau das haben wir mit diesem Dreiteiler im Sinn. Spannend ist das allemal, weil das Schicksal von Commodore stellvertretend für einige Firmen steht, die wie Kometen am Digitalhimmel aufstiegen, einige Zeit stolz leuchteten, um dann abzustürzen; ganz anders also als die Fixsterne der Branche: IBM, Intel, Hewlett-Packard. Die Commodore-Story – Part I: Von Schreibmaschinen und Tischrechnern weiterlesen

Praxis: Bild und Text verheiraten mit Canva, Pablo & Konsorten

Okay, manchmal braucht man als Digisaurier ein bisschen länger; das Alter… Über Monate habe ich gegrübelt, wie all die kreativen Menschen diese schicken Sinnspruchbilder hinkriegen, die auf Facebook kursieren. So etwas wollte ich auch … und quälte mich mit diversen Mal- und Grafikprogrammen. Schön war das nicht. Doch nach einer ordentlichen Google-Such-Session wurde ich fündig: „pablo“ hieß die Lösung. Mit dieser Webanwendung kann man nämlich Text ganz einfach auf Bilder bringen. Man sucht sich eine Vorlage aus, stellt ein paar Dinge ein, tippt den gewünschten Text ein und lädt das Ergebnis herunter. Seitdem bringe ich mehrmals die Woche meinen „Spruch des Tages“ auf Facebook. Und dann empfahl mir eine Expertin „Canva“ (ohne S am Ende). Praxis: Bild und Text verheiraten mit Canva, Pablo & Konsorten weiterlesen