Alle Beiträge von Rainer Bartel

Praxis: Die Digitalkamera im Einsatz als Webcam

Als ich einem alten Freund erzählte, ich wolle nun meine Digitalknipse als Webcam nutzen, schaute er mich verständnislos an und fragte: Warum in drei Gigabytes Namen? Ganz falsch liegt er mit der Frage nicht, denn was macht Otto Normaluser mit der eingebauten Kamera in seinem Tablet oder Notebook? Genau: Skypen. Und da spielt die Bildqualität eine eher untergeordnete Rolle. Ganz anders sieht es aber auch, wenn man mit einem gewissen Anspruch an diese Qualität auf Facebook oder YouTube live gehen will. Da wünscht sich mancher, er können seine DSLR oder die Systemkamera einfach ans Notebook anschließen und als Webcam einsetzen. Leider geht das nicht ganz so einfach. Jedenfalls nicht mit jedem Kameramodell von jedem Hersteller. Praxis: Die Digitalkamera im Einsatz als Webcam weiterlesen

Die Faulheit und der Köter. Oder: KI ist auch bloß ein Hund – eine Glosse

Kürzlich zeigte uns Google mal eben die hässliche Fratze der sogenannten “künstlichen Intelligenz” (KI). Der google’sche Telefonierroboter streut Äähs und Mmmhs ein, macht Kunstpausen und verspricht sich auch schon mal – alles, um der Person am anderen Ende der Leitung vorzugaukeln, sie telefoniere mit einem echten Menschen. Nehmen wir zugunsten des Suchkonzerns an, man habe mit dem Duplex genannten System bloß den Turing-Test bestehen wollen, um zu demonstrieren, dass man echte KI könne. Wie so oft handelt Google technisch halbwegs sauber, aber moralisch jenseits bisher gültiger Grenzen. Und seien wir ehrlich: Mit Intelligenz hat es nichts zu tun, wenn ein angebliches KI-System versucht, sein Gegenüber zu verschaukeln. So richtig wissen aber ohnehin nur wenige, was genau denn künstliche Intelligenz ist. Dabei sollten Hundehalter und Nutzer von Fernbedienungen aus der Praxis Bescheid wissen. Die Faulheit und der Köter. Oder: KI ist auch bloß ein Hund – eine Glosse weiterlesen

Praxis: Wie abhörsicher ist eigentlich mein Wlan?

Machen wir uns nichts vor: Ist ein nach außen Wlan-Router sichtbar, kann er abgehört werden. So einfach ist das. Jeder Smartphone-Besitzer kann das nachprüfen, denn mit der jeweiligen Wlan-Funktion kann man sich alle Drahtlosnetzwerke in der Nähe anzeigen lassen – und zwar mit Namen. Dabei wird man feststellen, dass die meisten Wlans mit Vornamen Fritz und mit Nachnamen Box heißen. Nur eine kleine radikale Minderheit der Normaluser benennt ihr Funknetz nämlich um. Ja, sagen die Schlauen, aber diese Netze sind ja geschützt, da braucht man doch ein Passwort. Falsch: Passwörter braucht der böse Hacker nicht, sondern bei gesicherten Wifi-Netzen nur die Schlüssel zur Verschlüsselung. Praxis: Wie abhörsicher ist eigentlich mein Wlan? weiterlesen