Alle Beiträge von Rainer Bartel

Computerhelden (15): Tobias Groten, der digitale Pionier aus dem schönen Ahaus

Als mich die Agentur, für dich kurz nach der Jahrtausendwende tätig war, zu einem Neukunden nach Ahaus schickte, fragte ich: Ahaus, wollt ihr mich veräppeln? Denn unsere Neukunden aus den Bereichen IT und Telekommunikation saßen doch eher in München, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf. Aber, Ahaus? Am Rande des Münsterlandes, beinahe schon jenseits der niederländischen Grenze? So lernte ich Tobit und seinen Vater kennen: Tobias Groten. Dass Tobit mit einem ausgesprochen netten und kollegialen Kommunikationsleiter namens Dieter van Acken ausgestattet war, lernte ich den digitalen Pionier beim ersten Mal gar nicht kennen. Und weil Tobias Grote nie viel Zeit hat, beschränkten sich unsere Begegnungen auch später auf kurze Momente. Leider gehört es zu den eher traurigen Aufgaben unserer Seite, auch darüber zu berichten, dass es leider keine solchen Momente mehr geben wird. Im Mai 2026 ist Tobias Groten verstorben. Darum haben wir diesen Artikel den Rainer Bartel 2020 geschrieben hat heute nochmal aktualisiert online gesetzt.

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Fast vergessen (9): Was wurde eigentlich aus VOBIS?

Überraschung! Vobis gibt es immer noch. Aber wie… Geschrumpft auf aktuell sechs Filialen – ausschließlich in Berlin und den neuen Bundesländern. Das war mal ganz anders. Erstens war Vobis in vielen, vielen Städten überhaupt die einzige Einkaufsquelle für Homecomputer, PC und Zubehör, und zweitens war dieses Unternehmen wirklich mal richtig groß und sogar so mächtig dass sich auch Microsoft nicht mit dem Vobis Chef anlegen wollte. Lest selbst.

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Was zur Hölle ist die Toniebox – und worauf sollte man beim Einsatz achten

Welche Eltern erinnern sich nicht? „Tö-rööt!“ schallte es aus dem Kinderzimmer, „Hex-hex!“ klang es auf langen Urlaubsreisen aus dem Autoradio. Die Sprösslinge hörten ihre Lieblingshörspiele. Immer und immer wieder. Bis die Audiokassetten so ausgeleiert waren, dass man die Geschichten mit Favoriten wie Bejamin Blümchen und Bibi Blocksberg neu kaufen musste. Ja, die gute, alte Kassette war der Datenträger der Wahl – und ist es in vielen Haushalten mit Kindern immer noch. Es schien, als habe die Welt der Hörspiele, Hörbücher und Kinderlieder die Digitalisierung völlig verschlafen. Und dann kommen zwei Väter aus Düsseldorf, die sich in der Kita ihrer Kids kennengelernt haben, auf eine verrückte Idee: die Toniebox. Sie ist sicher eine der verrücktesten Digitalideen, die zum Megaerfolg wurden. Aber wir Digisaurier finden: Man sollte auch ein paar Dinge beachten, bevor sie ins Kinderzimmer einzieht

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10 Jahre Digisaurier – eine Bilanz

Ehrlich gesagt: Über die mögliche Lebensdauer des Digisaurier-Blogs haben wir alle uns damals keine Gedanken gemacht. Wir wollten einfach die Zukunft mit dem Wissen der Vergangenheit betrachten und die Vergangenheit mit dem Blick auf die Zukunft. Das war die Idee des Ober-Digisauriers Christian Spanik. Und an dieses Motto haben wir uns gehalten. 10 Jahre lang, mit 692 Beiträgen.

Wir haben Computer- und Internethelden vorgestellt und an Digitales erinnert, das fast vergessen ist. Neumodischen Kram haben wir uns nach dem Motto „Was zur Hölle…“ angeschaut und eine Menge Historisches von verschiedenen Seiten betrachtet. Das hat uns und ungefähr 100.000 mehr oder weniger treue Leser:innen Spaß gemacht.

Jetzt gehen wir erst einmal in die Sommerpause; Ende September sehen wir uns wieder!

Was zur Hölle… kann man tatsächlich mit einem Bezahlring bezahlen?

An der Supermarktkasse das Smartphone an den Kartenleser zu halten, ist schon nicht mehr cool. Selbst die Smartwatch als Zahlungsmittel benutzen, reißt niemanden mehr vom Hocker. Wer aber ganz lässig einen Fingerring ans Terminal hält, um den Einkauf zu begleichen, der erregt doch oft noch Aufsehen. In Deutschland hat die Investorenshow „Höhle der Löwen“ das Thema in die breite Öffentlichkeit gebracht, denn dort hat das Kölner Start-up Pagopace einen fast narrensicheren Bezahlring präsentiert. Wer aber denkt, einen solchen Fingerschmuck einfach so zu aktivieren und zu nutzen, der sieht sich im Juni 2024 noch vor erhebliche Probleme gestellt.

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Praxis: Prompt as prompt can – So macht man sich ChatGPT wirklich zunutze

Na ja, in jedermanns Mund ist ChatGPT inzwischen nicht mehr, obwohl immer noch viele Menschen glauben, dieses textgenerierende Modell wäre DIE Künstliche Intelligenz. Nützlich ist dieses ChatGPT, keine Frage – es kommt drauf an, was man draus macht (um mal den berühmten Werbespruch für den Beton zu zitieren). Während Schüler, Studenten und PR-Texter sich mit dem Ding alles schreiben lassen, was nicht schnell genug auf dem Baum ist, nutzen wir Digisaurier ChatGPT (und die anderen ähnlichen Modelle) vor allem für die Recherche, als Google 2.0 oder so. Um dabei wirklich nützliche Ergebnisse zu erzielen, kommt es auf die Prompts an, also die Eingaben. Wie kann man die optimieren? Praxis: Prompt as prompt can – So macht man sich ChatGPT wirklich zunutze weiterlesen

Überblick: Das können Übersetzungs-Apps heute

Wer erinnert sich nicht an die Bedienungsanleitungen chinesischer und anderer Produkte in absurdem Deutsch? Es hieß, die seien mit dem Google-Übersetzer entstanden. Denn vor einigen Jahren war diese Dolmetscher-App nur zu Wort-für-Wort-Übersetzungen in der Lage. Und so funktioniert Sprache einfach nicht. Es kommt nicht einfach auf ein umfangreiches Vokabular und das Beherrschen der wichtigsten Grammatikregeln an, sondern immer auch auf den Kontext von etwas Gesagtem oder Geschriebenen, auf die Kenntnis von Sprichwörtern, Wendungen und eben Ausdrücken, die mehr zu interpretieren als Wort für Wort zu übersetzen sind. Nicht zuletzt dank KI haben Translator-Apps in den letzten Jahren riesige Fortschritte gemacht. Überblick: Das können Übersetzungs-Apps heute weiterlesen

Automatische Updates im Hintergrund: Fluch oder Segen?

Da recherchiert (oder surft) man gerade intensiv im Web und dann wird der PC plötzlich gaaanz laaangsaaam. Klare Sache: Im Hintergrund lädt gerade irgendeine Software irgendein lebenswichtiges Update. Selbst bei großer Bandbreite sind solche Aktualisierungen oft spürbar. Früher, ja, früher als alles noch besser war, bekam man eine Nachricht, dass ein Update zum Download bereitstünde, und man konnte entscheiden, wann es dann tatsächlich heruntergeladen und installiert werden sollte. Meistens stören solche automatischen Aktionen nicht, aber es gibt da so Situationen… Automatische Updates im Hintergrund: Fluch oder Segen? weiterlesen