Das ehemalige Gebäude von Data Becker in Düsseldorf-Bilk (abgerissen 2015)

Fast vergessen (7): Was wurde eigentlich aus Data Becker?

[Achtung: Langes Lesestück] Kürzlich stolperte ich über einen kleinen, gemeinen Artikel in der Rheinischen Post zum Ende von Data Becker. Der offensichtlich wenig fachkundige und dem Apple-Lager zuneigende Autor (der unter anderem die Erfindung der Maus seinem Lieblingscomputerhersteller zuordnet) äußert sich hämisch zu einem Unternehmen, das über Jahrzehnte die bundesdeutsche Branche der Heimcomputer auf die eine oder andere Weise anführte. Die steile These des Schreibers: Data Becker sei nie innovativ gewesen, sondern den Innovationen immer nur nachgerannt. Nun habe ich selbst eine Data-Becker-Vergangenheit: Von Anfang 1983 bis Mitte 1988 war ich für den Verlag als Chefredakteur der Zeitschriften sowie als Buchautor tätig. Der Kontakt zu den Kollegen riss nie ab, und 2011 zur Feier des 30-jährigen Firmenjubiläums eingeladen zu werden, war mir eine Ehre.

Da kam es auch nach langen Jahren zu einer Begegnung mit Dr. Achim Becker, denn unsere Trennung in den späten Achtzigern verlief nicht friedlich. Ich galt als Verräter, weil ich als Buchautor zum konkurrierenden Sybex-Verlag gewechselt war. Das Treffen mit dem „Doc“, wie wir ihn nannten, war eindrucksvoll. Wir, die wir beinahe gleichalt sind, begruben unsere Animositäten, und Dr. Becker überzeugte mich davon, doch mal wieder Bücher für seinen Verlag zu schreiben.

Die ersten Data-Becker-Bücher

Mein erster Titel im rot-weißen Design war das „Ideenbuch zum Commodore 64“; die Nummer 3 in der Reihenfolge der Data-Becker-Bücher. Es folgten bis 1988 weitere 20 Titel, und in den 2010er-Jahren dann noch einmal sechs Stück. Wie ich an diese Tätigkeit gekommen war, könnte typischer für die damalige Zeit nicht sein. Ich hatte mir bei der hiesigen Vobis-Filiale einen Sinclair Z80 gekauft, um mich einfach selbst einmal mit Computern zu befassen. Da gab es einen Aufruf im damaligen Data-Becker-Katalog namens „Data Welt“, man suche Computer-Freaks, die schreiben können. Ich meldete mich und wurde vorgeladen. Den Laden verließ ich mich mit einem Haufen Leihgeräte: einem C64 mit Monitor, Datassette und Drucker sowie dem Auftrag, das besagte Ideenbuch zu verfassen.

Cover einer Data-Welt-Ausgabe
Cover einer Data-Welt-Ausgabe

So ging das damals. In das Geschäft mit Computerbüchern und bald auch Zeitschriften einzusteigen, war eine hellsichtige Entscheidung der Becker-Brüder, die 1981 einen Computerladen gegründet hatten. Treiber war Dr. Achim Becker, der zu den Homecomputer-Fans der ersten Stunde zählte. Zu den Gründungsmythen gehört, dass er regelmäßig nach Brüssel fuhr, weil es am dortigen Flughafen nicht nur die neuesten Fachmagazine aus den USA gab, sondern auch Hardware, die nie den Weg nach Deutschland gefunden hätte. Dort trafen sich übrigens auch viele andere Freaks, unter anderem der Radiomoderator, Schlagersänger und Schauspieler Chris Howland, der dem Haus lange verbunden blieb.

Dass Achim Becker und sein Bruder Harald ein eigenes Unternehmen gründeten, hat viel mit den Gegebenheiten der Familie Becker zu tun. Kurz nach dem zweiten Weltkrieg hatte Wilhelm „Auto“ Becker einen Gebrauchtwagenhandel eröffnet, der rasch zum größten Anbieter von Kfz aus zweiter Hand in Deutschland wurde. Die Firma wuchs und wuchs, und ab den Sechzigerjahren übernahm Auto Becker die Vertretung zahlreicher Marken, darunter viele Hersteller vom Luxusautos. Der Patriarch hatte früh entschieden, dass Helmut, der älteste Sohn, das Unternehmen übernehmen sollte – was er dann auch tat. Da blieb für die beiden jüngeren Söhne, Achim und Harald, wenig Platz; zumal für einen derart unternehmerisch denkenden Menschen wie Dr. Achim Becker.

Der Computerladen an der Merowingerstraße

Weil es Ende der Siebziger eine kleine Delle im Pkw-Verkauf gab, räumten Vater Becker und Sohn Helmut den beiden eine Verkaufsfläche im Stammhaus in Düsseldorf Bilk ein. Dazu eine ebenfalls rund 300 Quadratmeter große Bürofläche in der ersten Etage – allesamt ehemalige Verkaufsräume für Autos, weiß gefliest wie der Rest des Gebäudes. Schnell entwickelte sich Data Becker an der Merowinger Straße zum Mekka der Commodore-64-Freunde, und die Legende besagt, dass dort mehr C64 über die Theke gingen als in allen anderen Läden, die diesen Computer anboten zusammen.

Schon im Gründungsjahr war Dr. Becker in der gesamten Branche bestens vernetzt, auch weil er regelmäßig Fachmessen in den USA besuchte. Ob es der rasante Aufstieg der Computerzeitschrift Chip aus dem Würzburger Vogel-Verlag, der ihn aufweckte, ist nicht überliefert. Aber er erkannte, dass die Freaks einfach nach Informationen jeglicher Art rund um ihr Hobby lechzten. Die Situation bei Fach- und Sachbüchern zum Thema war Anfang der Achtzigerjahre durchaus unbefriedigend. Von deutschen Autoren gab es wenig, und wenn, dann waren Nerds am Werk, die für Anfänger und Hobbyisten verständliche Texte nicht konnten. Bei den Büchern, die aus dem Englischen übersetzt wurden, sah es wenig besser aus, weil zu jener Zeit einfach zu wenige Übersetzer in der Lage waren, Computertitel fachgerecht ins Deutsche zu übertragen.

Der Verkaufsstart des Commodore Amiga bei Data Becker - Dr. Achim Becker und der deutsche Commodore-Chef
Der Verkaufsstart des Commodore Amiga bei Data Becker – Dr. Achim Becker und der deutsche Commodore-Chef

So kam die Idee auf, Bücher – zunächst nur zum C64 – in deutscher Sprache von deutschen Autoren schreiben zu lassen. Da traf es sich gut, dass die Firma selbst eine Menge fachkundiger Leute beschäftigte, die ihr Know-how in Buchform pressen konnten; übrigens vor allem unter den Auszubildenden des Unternehmens. Mit dem legendären Trio Klaus Gerits, Lothar Englisch und Rolf Brückmann waren zudem drei Hardwareexperten an Bord, die nicht nur den 64er in- und auswendig kannten. Also gründeten Achim und Harald einen Verlag, der schon im ersten Jahr bei den Büchern die Verkaufszahlen explodieren ließ.

Warum nicht eigene Data-Becker-Software?

Meinen Vorschlag, aus dem berühmten Katalog im Format A5 mit feuerrotem Deckblatt eine richtige Zeitschrift zu machen, nahm Dr. Becker auf. Versuche in dieser Richtung hatte es schon mit den „Data Becker News“ als Kombination aus Versandhandelskatalog und kleinen Artikeln sowie mit dem kurzlebigen „VC-Info“ gegeben. Mit erschien es aber möglich, mit einem eigenen Magazin den beinahe schon etablierten Titel Chip und „Computer persönlich“ ernsthaft Konkurrenz zu machen. Zumal hier auch nennenswerte Umsätze winkten. Es gab Ausgaben der Chip, in denen auf eine Seite Redaktion eine Seite Werbung kam. Erfolgreich bei den Anzeigenerlösen wurde die Data Welt allerdings eher nicht; die Bindung der Firma Data Becker an bestimmte Hersteller sowie der Betrieb eines eigenen Verlags schreckten Werbekunden ab.

Der angeblich – siehe oben – wenig innovative Dr. Becker hatte ein Näschen für Trends wie kaum ein zweiter in der Branche und profitierte beim Erkennen von Markttrends von seinen guten Kontakten in die Industrie, allen voran seine enge Freundschaft mit dem Commodore-Gründer und späteren Atari-Boss Jack Tramiel. Als viele Experten noch kopfschüttelnd meinten, das mit den 16-Bit-Prozessoren, das sei doch nichts für Homecomputer, setzte der Doc voll auf den ST und ließ sich wenig später von Christian Spanik, der ins Data-Becker-Marketing eingestiegen war, auch vom Amiga überzeugen. Mehrere Monate lang waren frühe ST-Fans auf Data-Becker-Bücher angewiesen, weil andere Verlagen den Trend verschlafen hatten.

Der Impuls, eigene Software zu entwickeln und zu vermarkten, kam aus verschiedenen Ecken bei Data Becker. Im Verlagsbereich mehrten sich die Stimmen, die sagte, man müsse den Konsumenten doch brauchbare Programme zu kleinen Preisen anbieten können, ohne dass diese Listings abzutippen hätten. Aus den Kreisen der „jungen Wilden“, die vor allem als Auszubildende im Haus waren, hörte man immer wieder, dass es nicht wirklich schwer sei, ordentliche Anwenderprogramme selbst zu programmieren; hier waren Jörg Schieb, Michael Tischer, Norbert Szczepanowski, Wolfgang Schellenberger und Michael Angerhausen die Vorreiter.

Textomat für C64  von Wolfgang Schellenberger
Textomat für C64 von Wolfgang Schellenberger

Wohlgemerkt: Das alles spielte sich zwischen Sommer 1982 und Herbst 1983 ab! Die Schlüssel zur Anwendungsprogrammierung für den C64 hieß „Maschinensprache“ und „Assembler“. Um auf dieser niedrigen Stufe zu kodieren, mussten die Entwicklern die Brotkiste samt ihrem Betriebssystem besser kennen als ihre Hosentasche. Und das taten sie auch. „Textomat“ war das erste Ergebnis dieser Bemühungen; federführend bei der Entwicklung war Wolfgang Schellenberger. Wer sich aber ab und an in den eigenen Raum verirrte, in dem diese Nerds arbeiteten, konnte miterleben, in welchem Maße dieses und spätere C64-Programme auch aus den Fachdiskussionen der Jungs geboren wurden.

Von der Data Welt zur PC Praxis

Schon 1984 war Data Becker der führende Verlag für Computerbücher, -zeitschriften und Anwendungsprogramme in Deutschland und machte so rund 39 Millionen DM Umsatz. In den wilden Jahren von Atari ST und Commodore Amiga wuchs das Unternehmen stetig. Immer neue Ideen wurden – wie bei einem heutigen Start-up – ohne viel Federlesens in die Tat umgesetzt. Produkte wurden im Wochentakt auf den Markt gebracht und bei Erfolglosigkeit wieder eingestampft. Nur einen Trend übersah Dr. Becker über lange Zeit; in seiner – aus heutiger Sicht – falschen Einschätzung des PC als Rechner für jedermann, wurzelt auch unser Zerwürfnis.

Eine PC-Praxis-Ausgabe von 1996
Eine PC-Praxis-Ausgabe von 1996

Auf mein Betreiben hin brachten wir 1987 zwei Sonderhefte der Data Welt unter dem Namen „PC Praxis“ heraus, die sich ganz ordentlich verkauften. Meine Ansicht war, dass der Homecomputermarkt mit all seinen Produkten nur noch wenige Jahre überleben würde und sich die Konsumenten den Windows-PC zu wenden würden. Mein Interesse an diesen ganzen „Spielkisten“, die für mich selbst ST und Amiga darstellten, hatte dramatisch nachgelassen, zumal ich selbst – ehemals Besitzer eines der ersten Apple-Macintosh-Würfel in Deutschland – zum großen Mac-Freund geworden war und neben dem nur noch einen ordentlichen Windows-Computer mit Intel-CPU gelten ließ. Auch Data Becker begann ab 1987 mit der Herausgabe von Büchern zum PC, aber eher halbherzig.

Als ich vom Sybex-Verlag das Angebot bekam, eine Buchserie namens „Quickstart“ rund um PC-Anwenderprogramme zu entwickeln und Titel dafür zu schreiben, sagte ich zu und verließ Data Becker. Tatsächlich aber holte Dr. Achim Becker in Sachen PC und Windows ab 1988 in hohem Tempo Versäumtes nach. Und spätestens mit den Progrämmchen der Reihe „Goldene Serie“ und Büchern zu Programmen wie Microsoft Word und zu Windows selbst, die auf Anhieb zu Standardtiteln wurden und sich zu Hunderttausenden verkauften, war Data Becker wieder ganz vorne dran.

Das galt auch für die PC Praxis, die 1994 auf eine durchschnittliche Auflage von 200.000 Exemplaren pro Ausgabe kam. Mit solchen Zahlen konnte Data Becker im Orchester der anderen Verlage – allen voran Markt & Technik und der Vogel-Verlag – auf Augenhöhe mitspielen. Allein der Versuch, den Laden erfolgreicher zu machen und eine (kurzlebige) Filiale in Köln zu betreiben, fruchtete wenig. Das noch vor dem Siegeszug des Versandhandels à la Amazon im Bereich der Hardware. Die Anwenderschaft hatte sich ab etwa 1992 in zwei miteinander kaum verbundene Segmente geteilt: die professionellen User und die Hobbyisten. Deren Ansprüche an Hard- und Software unterschied sich gewaltig. Dr. Becker setzte hier auf einen Spagat und machte – selbst ja Mittelständler – auf Menschen mit und in kleinen und mittleren Unternehmen sowie Selbstständige und Freiberufler.

Die Goldene Serie als Firmenretter

So steuerten Achim und Harald Becker das Schiff „Data“ (wie Insider die Firma bis heute schlicht nennen) durch die Neunzigerjahre und erreichten im Jahr 1996 einen Umsatz von über 110 Millionen DM, ein Wert, den die Firma nie wieder erreichte. Zugegeben: Der Erfolg der dicken Wälzer zu Word, Excel & Konsorten hatte seine Ursache in der Verbreitung von Raubkopien; wer kein Original mit Originalhandbuch hatte, investierte gern die 40, 50 Mark in ein Buch. Die „richtigen“ Anwenderprogramme vom Schlage des Textomat, den es natürlich auch in Versionen für Windows gab, liefen irgendwann kaum noch, und überhaupt hatte sich der Bereich der PC- bzw. Windows-Software weitgehend standardisiert: Wer mit Word sozialisiert war, mochte nicht auf einen Textomat umsteigen.

Typisch Billigsoftware: die goldene Serie von Data Becker
Typisch Billigsoftware: die goldene Serie von Data Becker

Da war die Erfindung der Goldenen Serie mit vielen Dutzend kleiner, hochspezialisierter Anwendungen – vom Umzugsplaner bis zum Ahnenforscher – ein genialer Schachzug. Denn das Internet, wie wir es heute kennen mit seinen millionenfachen Möglichkeiten kostenlose Progrämmchen downzuloaden, gab es noch nicht. Auf mittlere Sicht brach das WWW der Data-Becker-Software das Genick. Den Büchern ging es nach einiger Zeit nicht viel besser. Einfach immer dickere Tipps-&-Tricks-Bände zu diesem oder jenem Thema herauszubringen, funktionierte irgendwann nicht, und das neue Thema Internet war zunächst für die Begleitung in Form von Sachliteratur wenig geeignet. Kurios der Versuch, im Jahr 1999 eine Art Adressbuch des WWW als Verzeichnis der wichtigsten Websites zu vermarkten.

Eine neue Blüte erlebte Data Becker mit dem alten Rezept im Umfeld des Internet dann aber doch rund um das Erstellen und Programmieren von Websites. Hier konnte noch einmal Experten ihr Know-how zwischen Buchdeckel pressen, um Neulingen den Weg in die Materie zu ebnen. Je spezieller es aber in der Anwendungsentwicklung zuging, desto mehr fokussierten sich die potenziellen Leser auf andere, US-amerikanische Verlage, in denen zwischen 1996 und etwa 2006 ein Standardtitel nach dem anderen herauskam.

Einen möglichen Zukunftsweg für Data Becker zeichnete der Zeitschriftenarm des Verlags vor, der mitsamt der Bücherabteilung in ein eigenes Gebäude umgezogen war. Diversifizierung und Spezialisierung lautete das Rezept. Zukunftsträchtige Bereiche wie die Digitalfotografie wurden aufgenommen, die Aufnahmebereitschaft des Marktes mit Sonderheften getestet, um dann zu entscheiden, mit welchen Medien man das Thema weiterverfolgen wolle – als eigene Magazine, weiter als Sonderhefte oder in Form von Büchern. Das funktionierte rund ums Fotografieren mit Digitalkameras ganz gut, beim Thema „E-Commerce“ aber eher so mittel. Auch das 2010 so richtig aufkommende Thema „Social Media“ eignete sich für diese Form der Verwurstung weniger. Zumal Online-Publikationen wesentlich schneller und zu viel geringeren Kosten als Print auf neue Trends reagieren konnten.

Das Ende von Data Becker…

2011, kurz vor dem dreißigsten Firmenjubiläum, wurde das Ladenlokal an der Merowingerstraße geschlossen. Und 2013 gab die Geschäftsführung bekannt, dass man das Unternehmen aufgeben werde. Im Januar 2014 erschien die letzte Ausgabe der PC Praxis, die letzten Buchtitel kamen im Herbst des Jahres heraus. Und am 31. März 2014 beendete die Firma Data Becker ihre Geschäftstätigkeit. Die letzte unternehmerische Großtat von Dr. Achim und Harald Becker war es, ihr Unternehmen mit maximaler Korrektheit abzuwickeln, für die verbliebenen Angestellten (von in der Spitze knapp 200 Mitarbeitern waren Anfang 2013 knapp 100 übrig) nach Kräften zu sorgen und überhaupt keine Koffer und Leichen in irgendwelchen Kellern zu hinterlassen.

Um auf den hämischen Artikel eines gewissen Torsten Thissen aus dem Jahr 2013 noch einmal einzugehen. Wer rund um das Computer-Themen unter Innovationen immer nur neue Gerätesorten oder Online-Angebote versteht, wird die Geschichte des Düsseldorfer Unternehmens Data Becker nicht angemessen würdigen können. Wer nicht weiß (und nicht recherchiert hat), welche Rolle die Firma in der Entwicklung der einschlägigen Fach- und Sachliteratur sowie der Publikationen geleistet hat, wird die Innovationskraft der Firma nicht erkennen können. Wie innovativ Data Becker bei den Computerbüchern über die Grenzen Deutschlands hinweg war, zeigt sich daran, dass die Titel in rund 28 Sprachen übersetzt und weltweit vermarktet wurden.

Das ehemalige Data Becker Gelände in Düsseldorf 2016

Eins steht fest: Menschen, die zu irgendeinem Zeitpunkt einmal für und bei Data Becker gearbeitet haben, sind bis heute miteinander verbunden, und es kann einem in Düsseldorf passieren, dass jemand auf die Bemerkung, man habe von dann bis dann bei „Data“ gewirkt, mit einem freudigen „Ich auch!“ quittieren. Ich persönlich bin jedenfalls stolz darauf, in den ersten wilden Jahren einen Anteil an diesem Projekt gehabt zu haben.

Ein Gedanke zu „Fast vergessen (7): Was wurde eigentlich aus Data Becker?“

  1. Danke für diesen Beitrag, der die Verdienste von Data Becker nochmal in’s richtige Licht rückt. Als Computerfreak Jahrgang 1971 waren die Bücher von Data Becker damals meine „Offenbarung“, allen voran Christian und Hannes‘ AMIGA-Werke natürlich.

    Data Becker hat enorm viel für die Verbreitung der Heimcomputer in der „Gründerzeit“ getan und ich bin sehr dankbar, dass es die ganzen Bücher gegeben hatte.

    35 Jahre später, mittlerweile selbst Autor und Informatiker, wünschte ich, ich hätte damals schon „mitwirken“ können.

    Beste Grüße.

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