Fast vergessen (9): Was wurde eigentlich aus VOBIS?

Überraschung! Vobis gibt es immer noch. Aber wie… Geschrumpft auf aktuell sechs Filialen – ausschließlich in Berlin und den neuen Bundesländern. Das war mal ganz anders. Erstens war Vobis in vielen, vielen Städten überhaupt die einzige Einkaufsquelle für Homecomputer, PC und Zubehör, und zweitens war dieses Unternehmen einst so groß, dass Chef Theo Lieven kurz einmal nach der Weltherrschaft griff – Mit-Digisaurier Christian Spanik hat vor sieben Jahren ein wunderbares Stück dazu geschrieben. Fast vergessen (9): Was wurde eigentlich aus VOBIS? weiterlesen

Helium, das IoT-Netzwerk: Zukunftstechnologie, Hype oder gar Betrug?

Wenn dieser Tage etwas durch die Medien rauscht, das mit einem ganzen Cocktail an Buzzwords versehen ist, ist zumindest Skepsis angesagt. Bei Helium, das die Macher großspurig „The People’s Network“ nennen, werden Begriffe wie „Internet of Things“ (IoT), 5G, Blockchain und Kryptowährung gleich auf einmal durch die Tasten gejagt. Verschärfend kommt hinzu, dass vor allem die Dutzenden an Websites rund um Krypto, die gelegentlich auch Absender von Spammails sind, die neue Sau am heftigsten durchs Dorf treiben. An seriösen Quellen tun sich lediglich die englischsprachige Wikipedia und das Forbes-Magazin hervor. Dass Shawn Fanning, der Mann, der seinerzeit mit Napster stinkreich geworden ist, zu den Gründern zählt, macht die Sache nicht einfacher. Grund genug, sich dieses funkbasierte, plattformunabhängige Peer-to-Peer-Network einmal genauer anzuschauen. Helium, das IoT-Netzwerk: Zukunftstechnologie, Hype oder gar Betrug? weiterlesen

Was zur Hölle … bringt eigentlich ein Kensington-Schloss

Eine in keinster Weise repräsentative Umfrage bei einem guten Dutzend Kolleg:innen brachte ein erstaunliches Ergebnis: Alle kannten das Kensington-Schloss, nur eine Person besaß und benutzte eines. Dabei hat es der jederzeit innovative Hersteller Kensington, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die professionelle PC-Nutzung durch Hardwarekomponenten zu optimieren, sein vor mehr als 30 Jahren entwickeltes Sicherheitssystem für portable Computer zum Standard zu machen; alle nennenswerten Hersteller von Laptops und Notebooks rüsten ihre Geräte mit einem dem Standard entsprechenden Anschluss aus. Das Prinzip ist simpel: In die genormte Öffnung wird ein genormtes Gegenstück eingeführt und dann verriegelt. Am eigentlichen Schloss ist in der Regel ein mehr oder minder stabiles Drahtseil befestigt, das wiederum an einem Möbelstück oder sonst einem ortsfesten Gegenstand angebracht werden kann. So ist die Maschine vor physischem Diebstahl geschützt. Was zur Hölle … bringt eigentlich ein Kensington-Schloss weiterlesen

Die Zukunft betrachtet mit dem Wissen der Vergangenheit. Die Vergangenheit betrachtet mit dem Blick auf die Zukunft.