Gibt’s DTP eigentlich noch? Kleine Weltgeschichte des Desktop-Publishing

Der flachste Witz rund ums Thema stammt vom Anfang der Nullerjahre und ging so: “DTP? Das ist doch Quark.” Gemeint war natürlich das Desktop-Publishing-Programm QuarkXPress, das damals marktbeherrschend war. Dessen überwältigender Erfolg hat ursächlich mit dem grandiosen Weg aus der Krise der Firma Apple dank Steve Jobs zu tun. Denn nachdem his Steveness den Laden auf links gedreht hatte, trat der Mac ab etwa 1998 seinen Siegeszug durch die Welt der Grafik-Designer an. Wer in der Werbebranche bis dahin noch nicht oder nicht mehr auf die Rechner mit dem MacOS gesetzt hatte, der stieg um. Und weil Desktop-Publishing da den Kinderschuhen längst entwachsen war, griffen die Apple-Fans unter den Gestaltern zu der DTP-Software, die am besten zum Mac passte: QuarkXPress eben. Gibt’s DTP eigentlich noch? Kleine Weltgeschichte des Desktop-Publishing weiterlesen

Slack vs Teams – oder: Wie geht Groupware heute?

Eigentlich hätte die Corona-Pandemie mit dem Zwang zum Homeoffice einen neuen Hype zum Thema “Groupware” auslösen müssen. Es kam anders. Die in den großen, global agierenden Unternehmen genutzten Systeme wie Notes, Groupwise, Exchange taten weiter, was sie schon seit Langem taten. Dafür boomten die Videokonferenz- und Chat-Plattformen. Während Zoom, Hangout und Jitsi eher für situativ eingerichtete Video-Conf-Calls eingesetzt wurden, ging Microsoft mit Teams (das videotechnisch von Skype abstammt) überall da in Führung, wo in den Firmen auf Office-Anwendungen gesetzt wird. Slack kommt dagegen aus der Community-Chat-Welt und erlebte erst durch den Kauf durch Salesforce und 300.000 Installationen im Hause IBM einen massiven Aufwind. Slack vs Teams – oder: Wie geht Groupware heute? weiterlesen

Lieblings-Apps: Mediatheken von ARD bis Joyn

Keine Frage: Das goldene Zeitalter des linearen Fernsehens ist vorbei. Kein Wunder, denn in den Zeiten der Mediatheken ergibt es keinen Sinn, sich zu einer von den Sendern vorgegebenen Uhrzeit vor die Glotze zu hocken, um irgendeinen aufgezeichneten Kram zu gucken. Den Fernseher nach Programm einzuschalten, ist überhaupt nur dann sinnvoll, wenn es eine Live-Übertragung gibt … die nicht gleichzeitig in einer Mediathek gestreamt wird. Studien zeigen, dass Opas TV wirklich nur noch etwas für Menschen ist, die in der 3-Sender-Ära großgeworden sind. Und auch für Leute mit eher mangelhafter Medienkompetenz und geringer Gebildete, denen der Flachbildschirm das Kaminfeuer ersetzt. Lieblings-Apps: Mediatheken von ARD bis Joyn weiterlesen

Die Zukunft betrachtet mit dem Wissen der Vergangenheit. Die Vergangenheit betrachtet mit dem Blick auf die Zukunft.