„Es kann auch eine Chance sein!“ Die Sache mit der China-Übernahme? Echt jetzt? Warum hat die EU, warum hat das Wirtschaftsministerium in Deutschland den Deal nicht abgelehnt? Den Deal der dafür sorgt dass die Elektronikketten die wir alle seit den frühen Computertagen kennen und wo wir auch alle oft hingingen und hingehen in chinesische Hände wandern. Und wir reden hier von einer echten Übernahme. Ist das ein Desaster? Oder eine Chance, wie einer unserer Experten mit denen wir gesprochen haben, meint. In einer Sondersendung haben wir darüber gesprochen – hier der ausführliche Artikel dazu. Mit Geschichte und Geschichten. Mit Ausblick und Einschätzung. Wir sind gespannt, wie Ihr das seht. Aber lest erstmal was wir denken, was das für uns alle heißt, was da gerade passiert ist.
Ich muss es ehrlich gestehen: Ich weiß nicht mehr, wann ich das erste Mal als Kunde bewusst in einen MediaMarkt gegangen bin. Aber ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich dort das erste Mal eine Sendung moderierte. Denn wir waren Bestandteil der großen Wiedereröffnung des MediaMarkts Bochum-Hofstede. Der Markt ging ursprünglich bereits im November 1988 an den Start. Also einige Jahre bevor wir mit „Neues… die Computershow“ starteten. Aber er wurde Anfang der 1990er-Jahre massiv erweitert und modernisiert, um der damals wirklich explodierenden Nachfrage nach Heimcomputern, Gaming und Multimedia gerecht zu werden.
Und wir waren – wie man an dem Foto unten sehen kann – mitten drin. Der Hannes, ich und ein kleines Team vom Sender. Wir produzierten nur für die Besucher vor Ort sozusagen Sendungen. Wir zeigten aktuelle Produkte, wir führten Interviews mit Experten vor Ort. Und wir sprachen über neuste Entwicklungen. Das ist ein Erlebnis, das für Hannes und mich untrennbar mit MediaMarkt verbunden ist. Die Hütte war voll, die Leute hatten Spaß und wir waren ganz nah an unserem Publikum. Ein bisschen wie heute bei den Digisaurier-Zeitreisen ;-)

Das Konzept, einen Laden voller Elektronik auch zu einem Ort des Erlebens zu machen, war damals in der wilden Computer und Multimedia-Zeit ein zentrales Element von MediaMarkt. Wir kannten vorher die klassischen Bürofachgeschäfte, die auch Computer verkauften (neben Büromaterial, Lochern und Kopierern) oder eben die Kaufhäuser, wo es vor allem die Homecomputer gab. Ein Konzept wie MediaMarkt erlebte ich zum ersten Mal in Düsseldorf, bei einem Laden in der Nähe vom Bahnhof, der aber eben nicht MediaMarkt war. Aber schon viel von dem was dort später gemacht wurde anbot. Mehr dazu etwas später. Die Vorrede dient nur dazu zu sagen: Es gibt schon auch ein sehr persönliches Verhältnis zu MediaMarkt und Saturn was uns Digisaurier betrifft. Erlebnisse die eng damit verbunden sind. Darum dachte ich – als ich das erste Mal 2025 hörte – das MediaMarkt an ein chinesisches Unternehmen verkauft werden sollte an einen Scherz. War es aber nicht. Aber im Jahr 2025 waren wir nicht sicher, ob das wirklich passieren würde. Heute ist klar: Es passiert. Und sowohl aus persönlichen Gründen als auch, weil es wirtschaftlich und für den Digitalstandort Deutschland eine Rolle spielt und viel Diskussion unter unseren Zuschauern und Lesern auslöst, haben wir das Thema hier aufgegriffen. Als Podcast, Video und eben hier als ausführlichen Artikel.
Ein Stück Geschichte geht zu Ende. Haken dran? Oder schlimme Entwicklung?
Um das Thema zu besprechen, habe ich mir nicht nur meinen damaligen Mediamarkt Sendungs-Partner Hannes Rügheimer (Ihr kennt ihn als Mit-Digisaurier, Anwenderkurs-Partner und Digital-Fachjournalist) zum Talk geholt sondern auch Frank Bolten. Frank ist ein exzellenter Kenner der Branche seit vielen Jahrzehnten. Jemand, der das alles von beiden Seiten erlebt hat. Aus der Sicht der Hersteller und aus der des Handels. Frank war Vertriebsleiter bei Sony, Geschäftsführer bei Sharp und hat bei der Telekom vor gut 25 Jahren das Thema eCommerce mit aufgebaut. Wenn einer weiß, was den Leuten bei Saturn und Media gerade durch den Kopf geht, dann er. Wer sollte besser einschätzen, ob das nun alles ganz schlimm ist oder doch nicht, als die Beiden. Und ich muss sagen: Sie haben mich mit ein paar Aussagen in der Sendung wirklich überrascht. Und interessante Erinnerungen geweckt.

Aber vorher mal zur Ausgangsbasis. Zurecht kann man sagen: „Da soll man schlau draus werden. Einerseits wollen Deutschland und Europa resilient sein gegenüber anderen Ländern. Und dann kommt China und sagt: Wir würden jetzt gern Mediamarkt und Saturn übernehmen.“ So habe ich schon vor etwas über einem Jahr eine Sendung zum Thema MediaMarkt wird chinesisch“ anmoderiert. Aber jetzt ist es wirklich so weit. Am Dienstag, 3. November 2026, hat die EU-Kommission die Übernahme von Ceconomy, der Mutter von MediaMarkt und Saturn, durch den chinesischen Konzern JD.com genehmigt. Es war die letzte ausstehende Freigabe, der Vollzug soll nun sehr rasch folgen. Zuvor hatte schon das Bundeswirtschaftsministerium zugestimmt. Also: Zeit für ein Update zu dieser Geschichte beim Digisaurier. Was wird aus Kunden? Wie werden sich die Läden entwickeln? Wie das Sortiment? Was ist mit Mitarbeitern und Standorten. Was heißt das für den Digitalstandort Deutschland? Und wie war – zumindest in groben Zügen – die Geschichte, dieser beiden Marken, die eigentlich Geschwister waren. Aber sich nicht unbedingt so verhielten.
Die EU sagt Ja, aber nicht bedingungslos
Starten wir mit den aktuellen Entscheidungen: Man muss dazu folgendes Wissen. Zum einen geht es nicht nur um Deutschland. Saturn und MediaMarkt haben eine extrem große europäische Bedeutung. Und daher war Brüssel auch wichtig. Wobei – soweit ich das weiß – Brüssel dabei auch eine Premiere erlebte. Denn Brüssel hat hier zum ersten Mal eine chinesische Übernahme nach der „EU-Verordnung über drittstaatliche Subventionen“ geprüft. Wir haben das mal nach recherchiert, was da im Papier steht: Das Ergebnis: JD.com hat nach Überzeugung der Kommission Vorzugsfinanzierungen, Steuervorteile und Zuschüsse aus China erhalten. Diese Hilfen haben beim Aufbau von Logistik und Technik geholfen, die künftig auch MediaMarkt und Saturn zugutekommen könnten.
Damit daraus kein unfairer Vorteil entsteht, gelten zehn Jahre lang Auflagen. Geschäfte zwischen JD.com und Ceconomy, auch Finanzierungen, müssen zu marktüblichen Bedingungen laufen. JD.com muss seine Lager-, Logistik- und Technikdienste auch anderen Händlern zu den gleichen Konditionen anbieten wie Ceconomy. Ein unabhängiger Treuhänder überwacht das. So will man sicherstellen, dass alle anderen Händler in Europa nicht gravierende Nachteile von dieser Übernahme haben. Kurz zusammengefasst findet Ihr diese Auflagen in der untenstehenden Grafik.

Diese Auflagen sind in einigen Aspekten sehr wichtig. Aber: die Fragen nach Sortiment, Eigenmarken, stationärem Handel und europäischer Eigenständigkeit bleiben dieselben. Und das alles wollten wir diskutieren, sortieren und einschätzen für Euch. Und – nicht nur weil wir hier beim Digisaurier sind – machen wir auch einen kleinen Abstecher in die Geschichte der beiden Ketten Saturn und Media. Denn auch hier liegt die Antwort auf vieles, was heute und morgen passiert und wie man das einschätzen sollte, in der Historie der Unternehmen und der Menschen. Außerdem weckt das ja auch oft wohlige oder kuriose Erinnerungen, durch die alten Zeiten zu schlendern und sich zu erinnern. Also kommt einfach mit. Vom Gestern ins Heute und letztlich natürlich in unsere Idee von dem, was da wohl Morgen sein wird.
Der Berater, der bis zur Rente durchhalten will
Eine wichtige Frage: Wie geht es den MediaMarkt-Mitarbeitern? Ich habe persönlich ein Schlaglicht das ich erzählen kann. Vor einiger Zeit war ich in einem MediaMarkt in Nordrhein-Westfalen und habe dort einen Verkäufer getroffen. Einen Berater, der seinen Job auch wirklich gut machte, wie ich fand. Der Mann war früher selbstständiger Fotohändler und hat dann irgendwann bei MediaMarkt angeheuert. Kein ganz untypischer Werdegang im Elektronik-Handel, wie ich weiß. Das Thema China war ganz frisch, also fragte ich ihn: „Sagen Sie mal, was passiert eigentlich, wenn MediaMarkt jetzt chinesisch wird?“
Seine Antwort kam ziemlich lapidar: Er werde das ohnehin nicht mehr erleben, bis es so weit sei, sei er in Rente. Und ansonsten werde sich gar nicht so viel ändern. Die könnten das gar nicht anders machen.
Das fand ich spannend. „Die können das nicht ändern…“, war für mich eine recht optimistische und starke Aussage. Darum erzählte ich Hannes und Frank in der Sendung davon. Frank hat sofort darauf reagiert: Erstmal fand er es bezeichnend, „dass jemand, der offensichtlich langjährig und engagiert dabei ist, das Ganze so sieht.“ Denn Frank erinnert sich an andere Zeiten, als MediaMarkt schon langsam mit seinem Geschäftsmodell ersten Druck verspürte – weil gegen Ende der 90iger Jahre auch der Online-Handel unter anderem mit Amazon immer mehr auch in diesem Bereich auftrat: „Aber MediaMarkt in den 90ern strotzte vor Kraft.“, erinnert er sich.
Wohl auch noch in den späten 90ern: „Uns kann keiner was, und was will Amazon hier? Das ist unser Markt. Viele Jahre hat man da nicht viel gemacht.“, sagt Frank in der Sendung. Das wäre so die Haltung von Media und Saturn gewesen. Vermutlich weil man dachte, überlegte ich mir, als Frank das erzählte, dass das eigene Geschäftsmodell so erfolgreich ist, dass es das sicher überstehen wird. Und irgendwie gab es auch immer wieder Ansätze von Mediamarkt auch irgendwas mit Online zu machen. Aber ich muss ehrlich sagen, auch als Journalist, der damals die Marktentwicklungen recht eng begleitete und darüber berichtete, hatte ich eher den Eindruck, dass diese Ansätze halbherzig waren.

Ein Grund für das beharren auf den Konzepten und Geschäfts-Modellen die man kannte war aber nicht nur der Erfolg. Es war auch die Konstruktion der Märkte. Früher war jeder Geschäftsführer einer MediaMarkt-Filiale am Umsatz beziehungsweise am Gewinn beteiligt. Der versuchte natürlich, sich lokal möglichst viel Beinfreiheit zu sichern. Zentralismus war gar nicht gewollt. Schlecht für „gemeinsames“ Handeln.
Das erinnerte mich an etwas, was ich dann auch in der Sendung erzählt habe: „Die verschiedenen Mediamärkte in einer Region haben sich ja sogar gegenseitig Konkurrenz gemacht, damit der Umsatz im eigenen Markt stattfand. Also teilweise Preiskämpfe verschiedener Märkte am selben Standort.“ Die Kunden wunderten sich zwar, warum das gleiche Produkt bei dem einen Mediamarkt einen anderen Preis hatte als beim benachbarten in der Region – aber sie hatten natürlich ihre Vorteile von dieser „Strategie“. Geld sparen. Frank nickte: genau so war das. „Aber beim kommenden eCommerce stößt man mit solchen lokalen Eigenheiten bei Preis und Sortiment an absolute Grenzen.“
Während ich das hier so aufschreibe fällt mir ein, dass mir mal ein Mitglied der Mediamarkt Geschäftsführung in dieser Zeit erzählte, dass man sogar anfing, die Geschäftsführer verschiedener Märkte gegenseitig an den Märkten zu beteiligen, damit diese unglücklichen internen Preiskämpfe aufhörten. Was soll man sagen: Eine Fußnote der deutschen IT-Handelsgeschichte. Aber dennoch vielleicht für Euch interessant. Aber wenn wir schon bei der Geschichte der beiden Ketten Saturn und Media sind, dann wollen wir Euch diese Story nicht vorenthalten. Zumal sie mit dem entsprechenden Hintergrundwissen noch kurioser ist, als die Geschichte der miteinander konkurrierenden Mediamärkte…
Als Saturn und Media sich nicht ausstehen konnten – die gleichen, ungleichen Geschwister
Wer die Geschichte der beiden Marken noch kennt, muss vermutlich heute schmunzeln. Aber damals war das bitter ernst. „Ich bin doch nicht blöd“ auf der einen Seite, „Geiz ist geil“ auf der anderen: Das waren zwar ziemlich gleiche Marktzugänge und Konzepte und aus Sicht der Hersteller eigentlich – was den Vertrieb betraf – gleich zu behandelnde Vertriebswege. Und: Sie gehörten seit den 90er Jahren auch zur selben Holding. Sie waren also sozusagen Geschwister. Wenn auch Eigenständig. Die Holding entschied sich aber über 30 Jahre lang bewusst für eine „Zwei-Marken-Strategie“, um künstliche Konkurrenz aufzubauen. Man könnte sagen: Hat geklappt. Aber es ging vielleicht weiter als man so dachte und hatte kuriose Konsequenzen. Alle Hersteller von Elektronik mussten zur Kenntnis nehmen: Das ist eine Holding, aber es sind zwei Welten, und die mögen sich nicht besonders. Wenn es bei Herstellern also Veranstaltungen für den Handel gab, war eine Sache völlig klar: Saturn und Media durfte man auf keinen Fall zusammen einladen.

Das Einladen zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung war eigentlich normalerweise beim klassischen Fachhandel kein Problem – Bürohandel, Elektrofachhandel, Computerläden, Foto- Videogeschäfte. Ging alles. Fairerweise muss man sagen: Die hatten ja die Geschäfte auch meistens nicht in derselben Stadt. Aber dennoch waren sie natürlich Konkurrenten. Trotzdem nahmen sie an denselben Info-Events teil. Tauschten sich sogar – in Grenzen – aus.
Aber ungeachtet der wirklich sehr ähnlichen Handelsschiene, der gemeinsamen Holding und des ähnlichen Auftretens im Markt, ging das bei Saturn und Media gar nicht. „Darum machte man immer getrennte Veranstaltungen. Manchmal sogar an verschiedenen Locations in derselben Region an aufeinanderfolgenden Tagen. Ich erinnere mich daran von Sony, für die ich Handels-Veranstaltungen moderiert habe. Und ich bin sicher, dass es bei anderen Herstellern genauso lief.“, erzählte ich in der Sendung.
Frank hat das bei einer großen Veranstaltung über mehrere Tage genauso erlebt. „Aus unserer Lesart als Hersteller war das natürlich ein Vertriebskanal – Saturn und Media. Wir haben natürlich versucht, dort differenzierte Angebote zu machen, aber von der Grundpolitik war es ein Kanal. Nur galt immer das, was Du beschrieben hast Christian: Ladet die bitte nicht zusammen ein.“
Heute ist das völlig anders. „Die beiden sind viel pragmatischer geworden.“, sagt Frank: „Sie haben wenn auch relativ spät verstanden, dass sie an der Online-Welt nicht vorbeikommen, und dann doch auch sehr viel Energie hineingesteckt.“ Der große (im Grunde interne) Wettbewerb untereinander ist heute nicht mehr da – die offizielle Zusammenführung war dann 2023. Übrigens: Der größte Saturn, den es je gab, steht in Hamburg, und der ist inzwischen ein MediaMarkt. Man könnte es auch so sagen: letztlich wurde es eine Familie, wenn auch über lange Zeit eine mit sehr getrennten Kinderzimmern. Womit wir in der Gegenwart dieser Geschichte ankommen.
Warum das alles für MediaMarkt/ Saturn Sinn macht
Als ich Frank fragte, wie er die Übernahme grundsätzlich sieht, kam eine klare Antwort. Er findet sie sinnvoll, und zwar vor allem wegen eines Namens: Amazon. „Amazon hat es geschafft, weltweit Märkte zu verändern. Ich will nicht im Detail über Zahlen reden, aber Amazon hat beim Umsatz einen gigantischen Vorsprung vor allen anderen. Ein erheblicher Teil davon ist Unterhaltungselektronik, da kommt erst mal lange niemand. Mediamarkt hat in den letzten Jahren unglaublich viel versucht, mit guten Konzepten, und im Online-Geschäft große Schritte gemacht. Aber das ist weit weg von Amazons Erfolg. Deshalb macht es für MediaMarkt sehr viel Sinn, die Kompetenz bei Logistik und modernen Konzepten sofort abrufbar zu haben, und die waren in China bei JD.com ja durchaus vorhanden und deutlich weiter als hier.“

Ich habe Franks Ansatz so zusammengefasst: MediaMarkt und Saturn hätten es allein wahrscheinlich gar nicht geschafft. Sie hätten sich so oder so verändern müssen, weil Amazon ihnen Umsatz weggenommen hat. Wer hat das Geld, die Erfahrung und das Wissen, dazu eine Marke wie MediaMarkt in die Zukunft zu tragen? Eine deutsche oder europäische Alternative wäre wahrscheinlich schwierig gewesen. JD.com kommt ja ursprünglich aus dem Versand und hat eine extrem gute Logistik. Da kommt eine neue Stärke dazu. Im Gegensatz zu chinesischen Plattformen wie AliBaba – die eben wirklich nur Plattform sind – ist JD.com deutlich mehr. Und hat offenbar eine Strategie was den stationären Handel hat. Oder?
Warum das alles für JD.com Sinn macht
Warum aber kauft ein Konzern, der alles online regeln könnte, Standorte? Hannes sieht darin einen Baustein der Internationalisierung. „Man könnte natürlich sagen: Okay, wir bauen ein paar große Lagerhäuser hin für Europa, und das war’s. Aber die haben MediaMarkt und Saturn ja schon. Man fängt also nicht bei null an.“ Und hat auf einen Schlag eine Option in Europa die heißt: echte Kundennähe.
Frank denkt größer. „Die haben sich einfach entschieden, eine weltweite Plattform zu bauen, wo es für sie sinnvoll ist. Europa ist ein hochattraktiver Markt. Sie bekommen nicht nur den Zugang zum deutschen Markt, MediaMarkt ist in den meisten Ländern Europas aufgestellt, mit über 1.000 Filialen. Ich glaube, die Filialen werden auch in Zukunft eine Rolle spielen. Aber die Rolle wird sich verändern und kleiner werden. Ob das Läden sind, in denen niemand mehr arbeitet, oder andere Konzepte, muss man sehen. Wenn man es mit relativ geringen Kosten schafft, per Systemarchitektur einen weiteren Markt anzudocken, ist das natürlich attraktiv.“ Anders gesagt: So wie JD.com Saturn Media eine wichtige Stärke gibt, so geben die denen ebenfalls etwas sehr wichtiges, wenn es um die Zukunft des Handels in diesem Bereich geht. Und ich vermute das jetzt mal: Amazon wird das mit einem gewissen Respekt beobachten was da entsteht. Auch dort hat man ja schon mit Ladenkonzepten experimentiert. Aber soweit ich das recherchieren konnte, war das bisher nicht von großem Erfolg geprägt. Außer im Bereich Lebensmittel – und das war ein Zukauf einer Kette. Das war eine Bio-Lebensmittelkette in den USA. 2017. Also auch schon eine Weile her…

Irgendwie ist das durchaus nahe dran, an dem Ansatz den JD.com jetzt wählt. An dieser Stelle unserer Diskussion, wird mir auch klar: Es geht erstmal wohl eher nicht darum, nur einen Absatzplatz für chinesische Produkte zu schaffen, oder? Ich notiere mir die Frage geistig, um sie Hannes und Frank später noch zu stellen.
Aber auch der Aspekt Ware aus China spielt in den Überlegungen sicher eine Rolle. Das sehen wir alle so. Das ist schicht und ergreifend eine Seite der chinesischen Ökonomie. Vieles wird dort hergestellt, bei Unterhaltungselektronik, Weißer Ware oder Telekommunikation, und bei vielen Produkten kaufen Kunden eher eine Funktion als eine Marke. Da ist ein direkter Zugang zum Markt Gold wert, ohne den mühsamen Weg über andere Händler, die man erst mal überzeugen muss. Frank sieht JD.coms Strategie auch nicht als Kampf gegen europäische Händler wie Expert oder Otto: „Das ist eher eine Eins-zu-eins-Situation, JD.com gegen Amazon. Die anderen haben alle zu kämpfen, aber jeder hat seine Position und eine eigene oft wirklich richtig gute Bindung zu seinen Kunden.“ JD.com will sich also vor allem – in dem Fall im europäischen Markt – für den Kampf mit Amazon rüsten.
Für die nicht chinesische Hersteller heißt das: neue Herausforderungen. Frank hat sein Leben lang bei Marken gearbeitet und weiß, was das für den Vertrieb bedeutet. Aber er betont: „Das ist nicht neu. Das ist anstrengend Das war bei Amazon auch schon so.“ Und – wie ich mich erinnere – auch vorher bei Saturn und Media und allen anderen. Platz im Handel war für die Hersteller immer schöne eine der wichtigsten Aufgaben, die man manchmal mit Geld und manchmal mit pfiffigen Ideen löste. Und – nicht zu vergessen – auch immer mal wieder mit Produkten die so spannend waren, dass der Handel die unbedingt haben wollte.
Systemrelevant? Hannes sieht es gelassen
Die vielleicht spannendste Frage lautet: Hätte die Politik, als letzte Bastion, nicht doch Nein sagen müssen? Eine andere Lösung finden? Das Bundeswirtschaftsministerium, die EU: Hätte jemand sagen müssen, dass es im Sinne des deutschen oder auch europäischen Marktes nicht geht, dass MediaMarkt und Saturn als wichtige Handelskette in chinesische Hand kommt? Wie wichtig ist MediaMarkt überhaupt? Hannes hatte dazu eine überraschende Ansicht unter dem Stichwort systemrelevant.

„Ich würde MediaMarkt bei aller Technikliebe nicht unbedingt als kritische Infrastruktur sehen“, sagt er. „Ich frage mich ein bisschen, wo die geostrategischen Bedeutungen oder Befürchtungen liegen. Abgesehen davon, dass Marktmacht, Handelsmacht und Umsatz aus Deutschland nach China verschoben werden. Dafür bekommt Amazon jetzt mal ein ernst zu nehmendes Gegengewicht. Das finde ich eigentlich ganz spannend und nicht nur beklagenswert.“
Und dann, ganz ehrlich: „Hand aufs Herz, natürlich bestelle ich ständig irgendwelche Dinge bei Amazon. Aber so richtig wohl fühlt man sich dabei nicht, wenn man wieder liest, wie es dort mit den Arbeitsbedingungen aussieht.“

Ich habe nachgehakt: Ist das nicht ein trojanisches Pferd? „Du bestellst dann eben gefühlt bei Saturn oder Media statt bei Amazon, aber eigentlich geht das Geld ja in Wahrheit nach China.“ Hannes blieb gelassen. „Das ist mir durchaus klar. Ich sehe das so: Wir haben schon in einer früheren Sendung zum Thema Cybersecurity gesagt, dass es am Ende nicht unbedingt zielführender ist, Huawei aus den deutschen Mobilfunknetzen zu verbannen und dafür Cisco einzubauen. Was die NSA alles an Spionage betreibt, wissen wir seit Snowden. Ähnlich ist es jetzt. Wir haben Pest und Cholera, im Fall von Amazon und JD.com, wenn ich es mal ein bisschen böse ausdrücke.“
Uff – starker Tobak. Aber in einem hat er natürlich wirklich recht: Solange Europa es nicht schafft, wieder eigene Industrie in diesem Bereich aufzubauen oder sich eine neue, wichtige Rolle zu geben in der Entwicklung von Hard- und Software, solange ist die Frage wo man bestellt egal. Das meiste kommt nicht von unserem Kontinent. Auch eine Frage, die ich mir im Geiste notiere für später…
Und auch wenn man das anders sehen kann und ich den einen oder anderen Leser oder die eine oder andere Leserin jetzt empört schnauben höre, wenn man das Zitat liest: Es ist eine Sichtweise von Hannes, die ich bemerkenswert finde, weil sie das Thema entkrampft. Statt Gut gegen Böse geht es um die Frage, welche Spielregeln gelten. Und genau da setzen die Auflagen der EU an.
Wird bald alles chinesisch, was wir bei Saturn & MediaMarkt kaufen?
Das ist die Frage, die vermutlich jeden von euch am meisten beschäftigt. Ich habe sie in der Sendung so gestellt: „Kann es sein, dass wir nach einer gewissen Schamfrist im Laden bei Saturn oder MediaMarkt vor allem nur noch chinesische Produkte bekommen, alles andere Stück für Stück nach hinten und dann ganz verschwindet?“

Hannes sieht das sehr gelassen. „Das hängt davon ab, was drumherum passiert. Wie sich andere Hersteller aufstellen, wie gut und einzigartig deren Produkte zumindest für den europäischen Markt sind. Und man kann an die Frage eigentlich ein Fragezeichen machen! Denn ein Großteil dessen, was heute in welchem Segment auch immer verkauft wird, kommt ja ohnehin bereits aus China. Zuerst nur gefertigt, mittlerweile wie wir alle wissen auch entwickelt.“ Da hat Hannes recht. Es ist ein Trend der weltweit gilt. „Wenn MediaMarkt das tut würde und der deutsche Kunde es nicht will, ist das wiederum eine Chance für andere Händler, dagegenzuhalten.“ Als Beispiel nennt er Loewe. Wer heute einen Fernseher von Panasonic, Sony oder Sharp sucht, findet ihn überall. Wer einen von Loewe will, muss erst mal gucken, wo es überhaupt einen Händler gibt, der solche Premiummarken führt. Flagshipstores, Innovation und Kundenbindung sind also das zentrale Moment. Zumindest bei den Kunden die sich das leisten können. Aber was ist mit allen anderen, die nicht nur Premium kaufen?

Frank hat die Gegenfrage, die jeder Hersteller kennt. „Warum sollten die das tun? Wenn sie kein Apple haben, kein Samsung, kein Sharp, wenn sie kein Sony haben, dann sind sie weniger attraktiv. Natürlich wird es Aktivitäten geben, bei denen bestimmte Produkte und Marken forciert werden. Das ist für Hersteller eine wirkliche Herausforderung. Ich habe mich einen Großteil meines Berufslebens genau damit auseinandergesetzt. Aber MediaMarkt und Saturn und damit JD.com können mit Selbstbewusstsein in den Markt gehen, denn zumindest bei den Filialen sind sie Europas Marktführer. Und die werden nicht so dumm sein, auf starke Produkte zu verzichten.“

Ich habe das so zusammengefasst: Solange es Hersteller aus anderen Ländern gibt, die starke und gute Produkte machen, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass dort nur noch chinesische Ware liegt. Denn damit würde sich der Konzern ins eigene Fleisch schneiden. Und irgendwie denke ich in dem Moment an den MediaMarkt Mitarbeiter den ich getroffen habe in NRW – er hat instinktiv etwas gesagt, was je länger wir das hier diskutieren für mich plausibel klingt: „Die können gar nicht soviel ändern.“ Zumindest solange es ausreichend andere gute Marken aus anderen Ländern gibt. Apropos Marken und wer dahinter steht. Da hat Hannes noch einen interessanten Aspekt gefunden.
Eigenmarken: Wissen die Kunden eigentlich, was sie kaufen?
Während der Sendung hat Hannes auf seinem zweiten Bildschirm nachgeschaut, welche Eigenmarken Saturn und Media eigentlich haben, und nannte Namen wie Peaq, Isy und Koenic. Sein Verdacht: „Ich weiß gar nicht, ob den Leuten wirklich bewusst ist, dass sie bei Media oft Eigenmarken kaufen. Und ich kann mir gut vorstellen, dass die zunehmend immer mehr aus chinesischer Fertigung kommen, falls das nicht ohnehin schon der Fall ist.“
Also kann man fast schon sagen: Alles bleibt beim alten ;-) Auch nach der Übernahme. Außer die Europäer und andere Hersteller in anderen Ländern versemmeln es.
Ein Zuschauer schrieb im Chat, MediaMarkt werde bestimmt bessere Konditionen bekommen, wenn die was von JD.com kriegen. Egal ob Dienstleistung oder sonst etwas. Guter Punkt. Und der führt zu den Bedingungen der EU zurück, die genau das einhegen sollen. Es ist also eine richtige Überlegung, der EU gewesen diese Bedingungen zur Auflage zu machen. Siehe dazu weiter oben unsere Grafik.

Frank fügte einen nüchternen Gedanken hinzu: „Den deutschen Markt betrifft das weder bei Entwicklung noch bei Produktion. Es gibt ja kaum Ware, über die wir hier reden, die in Europa produziert wird.“ Da haben er und Hannes traurigerweise recht. Es gibt in Deutschland und Europa gar nicht mehr viele Hersteller, die in diesem Bereich noch erfolgreich Produkte anbieten. Das ist längst alles abgewandert. Hier gilt es also nicht über Saturn Media nachdenklich zu werden, sondern über die Frage wie wir uns hier wieder stärker und besser in den Markt bringen können. Da fällt mir eine der Fragen ein, die ich mir vorhin im Geiste notiert habe. Die Waren – das haben wir jetzt geklärt. Aber wie werden eigentlich die Läden verändern, die wir betreten, wenn sie in chinesischer Hand sind?
Wer braucht noch einen Laden? Und vor allem: Was für einen eigentlich?
Also meine Frage von vorhin werfe ich in Runde: „Was passiert eigentlich mit den Läden? Bekommen wir reine Selbstbedienungsläden? Oder welche, die Roboter betreuen und die uns dann bedienen? Und was heißt das für die Mitarbeiter? JD.com ist tatsächlich – so habe ich recherchiert und im Video sieht man das auch – in China bekannt für Läden, die ohne Personal auskommen. Aber ist das spezifisch China? Wir sind uns wieder alle einig, dass sich hier so oder so vieles ändern wird und ändern muss. Das ist also nicht von der Hand zu weisen. Aber eben keinesfalls nur wegen der Übernahme.

KI-Beratung kommt immer mehr in Mode. Ich sage das auch aus eigener Erfahrung in unserer Runde: „Wenn ich mir die KI-Zusammenfassungen anschaue, die man heute zu einem Gerät oder einer Kaufentscheidung bekommt, dann sind die zum Teil wirklich schon richtig gut. Erst recht wenn man nachfragt. Und wenn Google daraus einen persönlichen Assistenten macht, der über einem netten Avatar mit einem kompetent spricht, könnte die Beratungsqualität im Laden unter Umständen egal werden. Die findet dann eben online statt. Der Laden ohne Berater ist also eher eine mögliche Option für die Zukunft wegen KI. Weniger wegen China.“
Hannes nickt und ergänzt: „Wir sind Leute, die sich mit der Technik relativ viel befassen und nicht unbedingt auf eine Beratung angewiesen sind. Im Zweifelsfall unterstellen wir einem Verkäufer eher, dass er das Produkt empfiehlt, von dem er noch zwanzig Stück hinten im Regal hat oder für das er eine höhere Provision kriegt, als das, was zum Kunden wirklich passt.“ Diese Art von Kunden kommen vermutlich auch mit einer – wie wir alle wissen – auch nicht immer fehlerfreien und manchmal sogar ausgesprochen Unsinn erzählenden KI Beratung klar. „Aber für den Normalo-Käufer ist die Beratung ein ganz wichtiger Aspekt, und der Service auch. Da ist der lokale Handel deutlich besser aufgestellt. Beim beraten aber auch beim Service. Wenn du einfach hingehen kannst und dir im Zweifelsfall deinen Smartphone-Akku am Tresen wechseln lässt, statt Sendungen hin und zurück zu schicken.“
Aber wenn das im Laden eben nicht gut gemacht wird? Womöglich auch nur bedingt freundlich? Dann wäre Beratungsqualität nicht die Chance sondern das Problem. Vor allem wenn KI immer besser wird.
Dann kam der Satz von Hannes, der mich wieder nachdenklich gemacht hat. „Vielleicht ist die Beratungsqualität wirklich der entscheidende Bruch. Aber was motiviert mich dann noch, mich ins Auto zu setzen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu fahren, um meine Ware abzuholen? Okay, wenn ich das neue Handy oder den neuen Router heute noch in der Hand haben will. Aber selbst dafür haben die Online-Händler inzwischen Konzepte. Anfassen, angucken, Produkt erleben, das mag noch eine Rolle spielen. Aber der deutsche Kunde ist, ein bisschen böse gesagt, auch ein Stück weit darauf trainiert, sich im Fachhandel beraten zu lassen und dann für 50 Euro weniger online zu bestellen.“

Frank widerspricht nicht, aber er erinnert an die andere Seite. „Nicht jeder hat Lust, sich in alles hineinzudenken. Leute wie Hannes können sich ja wahrlich nicht darüber beklagen, dass sie nie gefragt werden, was Freund oder Bekannte denn im Bereich digitaler Technik brauchen. Und die Erklär-Artikel und Videos beim Digisaurier macht ihr ja auch nicht für Euch selbst. Es gibt Produkte, die werden über Funktion und Preis geklickt, und tschüss. Das sind relevant viele. Aber es gibt auch andere, vor allem Systemlösungen. Und selbst bei einem funktionierenden Home-Entertainment-System sagen viele: Bevor ich mich immer wieder ärgere, will ich jemanden, der mir die richtige Info gibt und das richtig installiert.“
Der Fachhandel hält sich wacker
Dieser Gedanke von Frank wird durch die EU-Auflagen noch plausibler: Die Händler müssen sich gut aufstellen, um gegen das neue Saturn und Media zu bestehen. „Der beratungsorientierte Fachhandel hält sich nach wie vor wirklich wacker, und nicht, weil der Staat ihn unterstützt. Er hat eine andere Kundenbindung. Es wird weiter Produkte geben, bei denen Kunden nur eine Funktion zum Preis kaufen, und andere, bei denen man jemanden braucht, der die richtigen Tipps gibt.“ Als Beispiel nennt er die Firma Coolblue aus den Niederlanden: „Die machen hochwertige Läden mit einem tollen Liefer-Konzept. Das tun die wahrscheinlich nicht gerade jetzt in diesen Zeiten, weil ihnen nichts Besseres eingefallen ist. Die gehen davon aus: Es ist nicht immer nur Schnelligkeit und Preis, wenn es um technische Produkte geht.“
Also doch mehr Chance als Risiko für den lokalen stationären Handel? Es liegt auch an den Herstellern. „Wir dürfen als Hersteller keinem Händler sagen, zu welchem Preis er verkauft. Aber es gibt Möglichkeiten, dafür zu sorgen, dass Händler, die beratungsorientiert verkaufen, auch auskömmliche Einnahmen haben. Das ist eine Frage des Konditionskonzepts.“

Also einfach wird es für niemanden, weder für die übrig gebliebenen Händler noch für die Mitarbeiter bei Saturn und Media noch für uns als Kunden. Und auch die Hersteller müssen sich gut überlegen, was sie tun. Wir werden da immer wieder sehr genau hinsehen müssen. Und dann holt Hannes noch eine Geschichte raus, die mich fast umhaut. Und es ist auch ein Stück Geschichte – Postgeschichte…
3,68 Euro aus China: Hannes und das Entwicklungsland
Die Story die Hannes erzählt zeigt auch, dass sich China nicht einfach darauf verlassen kann, dass es immer so weitergeht mit den vielen, vielen kleinen Päckchen nach Deutschland. Den es gibt tatsächlich einen historischen Grund, warum das bisher so gut ging.
„Ich muss zugeben, auch ich habe schon mal bei AliExpress auf Kaufen geklickt“, sagt Hannes. „Und wenn du dann ein in Folie gewickeltes Technik-Teil, für das du 3,68 Euro bezahlt hast, aus China hierher geliefert bekommst, dann zeigt das ein Stück weit die Absurdität der ganzen Veranstaltung. Aber das hat damit zu tun, dass China in den Statuten des Weltpostverbands immer noch als Entwicklungsland gilt. Deshalb gelten dort besonders günstige Versandgebühren. Wenn du dir dasselbe Stück Plastik aus den USA schicken lassen würdest, musst du wahrscheinlich irgendwelche 56 Dollar abdrücken.“

Das wusste ich tatsächlich nicht. Mittlerweile hat sich aber bei den kleinen Päckchen auch einiges getan, es gibt neue Gebühren und Zusatzgebühren, und auch von europäischer Seite versucht man etwas zu tun. Ob es diese Postregel von der Hannes sprach noch gibt, muss ich selbst erst nachschauen. Wenn einer von euch es weiß: ab in die Kommentare.
Ihr ward sehr tapfer – darum ein kurzes Fazit
Das ist jetzt wirklich ein ganz schön langer Text geworden. Und alle die bis hier dabei geblieben sind: Respekt. Ich habe noch eine Reihe von Geschichten und Gedanken dazu gepackt, die mir beim schreiben eingefallen sind. Und jetzt ist es schon wieder kurz vor zehn und ich habe noch nichts gegessen. Das mache ich jetzt gleich. Aber ein Gedanke kommt mir gerade noch: Als wir damals in Bochum bei der Wiedereröffnung des MediaMarktes unsere Show auf der Bühne machten, war ein wichtiger Punkt: Wer wo hingeht, der will auch was davon haben. Vielleicht sogar was erleben. Wer weiß, ob wir demnächst nicht mal mit Digisaurier Shows und Digisaurier Zeitreisen irgendwo in einem Laden auftauchen. Dann ist das vielleicht für den einen oder anderen ein Grund hinzugehen. So das war es. Danke fürs Lesen. Und: wir sehen uns…
