Manchmal läuft im Leben einfach nichts nach Plan. Und manchmal ist genau das die beste Geschichte. Als wir unsere spontane Liveschalte zur großen 64er XParty 2026 in Someren starteten, war der Zeitplan der Veranstaltung bereits durcheinander. Jürgen „Weasel“ Brunner stand zwar vor der Kamera – aber stumm wie ein Fisch. Kein Ton kam bis zu mir ins Studio. Egal ob Bluetooth-Headset oder Handy-Mikrofon. Andre „Kudrix“ Kudra tauchte auf, verschwand wieder, tauchte erneut auf. Das Ungeheuer von Loch Ness war ein Kindergeburtstag gegen sein auf- und abtauchen. „Ach, Kinder – es geht nix über live“, sagte ich irgendwann laut in die Kamera. Und dann plötzlich – Verbindung. Jürgen. Ton. Andre Bild. Und plötzlich hatten wir eine Sendung. Auch wenn wir zwischendrin immer noch improvisieren mussten – hier unser Bericht von einem der größten 64er Festivals in Europa.
Das nächste Mal, so unser Versprechen ans Publikum, streamen wir mit einem Commodore 64. Der hätte wahrscheinlich weniger Probleme gemacht. Okay – ein Scherz. Aber ein etwa stabileres Netz und resiliente Technik hätte uns schon geholfen, dass die Sendung am Anfang nicht ganz so chaotisch geworden wäre… Darum haben wir sie für Euch hier mal ein wenig schriftlich festgehalten. Wer will kann natürlich trotzdem reinschauen – am Ende des Artikels ist der Link.
Eine Party mit Geschichte – und Zweijahresrhythmus
Lasst uns erstmal kurz erklären, was dieses Event eigentlich ist: Die XParty findet seit 1995 statt, damals noch in Utrecht, organisiert von den Demoscene-Gruppen Silicon Ltd, SCS*TRC und Xenon. Über die Jahre hat sie sich verändert, fusionierte Ende der 90er mit der niederländischen Takeover Party und entwickelte sich zur reinen C64-Veranstaltung. Ab etwa 2004 hat sie sich auf ihren heutigen Zweijahresrhythmus eingependelt – und der hat sich, wie Jürgen es ausdrückt, „als Regelmäßigkeit etabliert, weil das super war.“ Seit 2006 ist das Austragungsort Someren, eine ruhige Gemeinde in der niederländischen Provinz Noord-Brabant, unweit der deutschen Grenze bei Düsseldorf.
Jürgen ist seit dem Ende der 90er nahezu durchgängig dabei. Andre kam dieses Jahr zum ersten Mal. Und ich saß im Studio und versuchte, das Internet zur Zusammenarbeit zu überreden. Aber egal welche Probleme die Technik für unseren Livestream machte: Beide waren begeistert vom Event. Der eine wieder und der andere eben vom ersten Mal.
„Mega cool“, war Andres erster Eindruck, nüchtern formuliert, aber erkennbar ehrlich gemeint. „Ich komme gerne wieder.“

Was ist eigentlich eine Demo?
In der Sendung und auch in diesem Artikel taucht der Begriff Demo und Demoszene häufig auf. Wer nicht am Anfang dabei war oder auch erst viel später zum 64er als Computer kam (egal ob Original oder eine moderne Version wie der C64 Ultimate), denkt bei Demo wohl eher an viele Leute mit Plakaten auf einer Straße. In dem Fall ist da aber nicht so. Darum – für alle, die mit dem Begriff nicht sofort etwas anfangen können: André hat es so erklärt, dass man es leicht verstehen kann. Die Demoscene ist eine Computerkunstform und Underground-Kultur aus den späten 1980ern, die bis heute weiterlebt. Es geht darum, audiovisuelle Werke in Echtzeit auf einem Computer zu generieren – Grafik, Sound, Effekte, alles live berechnet, nichts vorgerendert. Und eben in dem Fall auf einem Commodore 64.
„Du hast die Kombination von Codern, also Programmierern, Grafikkünstlern und Musikern“, erklärt Andre. „Die kommen zusammen – manchmal auch als Einzelperson – und produzieren ein Werk. Das kann eine Entwicklungszeit von Monaten oder sogar Jahren haben.“ Früher fand man diese Demos auf Disketten auf denen Spiele waren die „getauscht“ wurden. Wir wollen da nicht näher auf legal und nicht legal eingehen. Aber im Schulhof gab es einen schwunghaften Tausch von Disketten zwischen den Schülern – mit den neuesten Spielen und Programmen für die damaligen Homecomputer.
Wer gerne ein paar Erinnerungen an diese Zeit hören will: Wir haben im Rahmen unserer Artikel und Videoserie über den C64 Ultimate auch darüber gesprochen. Artikel, Video und Podcast findet ihr hier:
Heute ist das ganze eine wirklich eigene Kunstform. Es gibt Wettbewerbe und immer wieder erstaunt einen, was die Leute aus dem „alten“ C64 so rausholen. Und dann wird das Ergebnis auf Veranstaltungen wie der XParty gezeigt, bewertet und darüber abgestimmt. Jürgen schrieb mir am Morgen nach dem großen Abend Event folgende begeisterte Nachricht:
Hallo Chris…. die finale democompo abends dann ab 20.30h war diesmal (wieder) der wahnsinn!!! Es waren insgesamt 28(!) entries und es endete dann erst um 0.45h (mit drei kurzen pausen zwischendrin). Waren also gut 4h demo-entries (ohne pause) diesmal… 😎😎😎 Krasse entries wieder mit dabei… das hat sich auf jeden fall wieder seeehr gelohnt! 😊😎😀Die leute hier sind einfach alle so verrueckt was die hier so abliefern. Es ist einfach unglaublich, was der c64 bis heute und erst recht heute immer noch leisten kann!!! 😀😌
Jürgen „Weasel“ Brunner am Morgen nach der Show
Was macht eine gute Demo aus? Jürgen hat da eine klare Meinung: „Es muss dich abholen. Code, Grafik, Musik – wenn das alles sinnvoll zusammenkommt und die Leute catcht, dann wird daraus eine gute Demo. Es ist nicht in erster Linie die Programmierung, also irgendein technischer Kniff, den nicht jeder erkennt. Es ist die Stimmigkeit aller drei Elemente zusammen.“
Andre ergänzt aus seiner Perspektive: „Das Besondere an Demos ist ja oft, dass aus Geräten, die eigentlich längst als obsolet gelten, Dinge rauskommen, die man nicht für möglich gehalten hatte. Und das beflügelt die Community über Jahre und Jahrzehnte hinweg.“

Ein C64 aus dem Jahr 1982, der im Jahr 2026 Dinge tut, die die Entwickler damals nicht für möglich gehalten hätten. Das ist kein Nostalgie-Hobby. Das ist aktive „Forschung & Entwicklung“ mit Vintage-Hardware, finde ich, nachdem ich gesehen habe, was die leisten. Aber eines ist wichtig: Wer sich erstmal diese Sachen anschaut: Natürlich ist das kein Vergleich zu moderner Computeranimation die wir heute kennen. Weder aus professionellen Studios wie Pixar noch aus aktuellen KI-Animationprogrammen. Aber wenn man mit dem 64er zu tun hat und probiert, selbst was zu machen erkennt man, welche Qualitäten man braucht, um diese Demos umzusetzen. Zurück zum Event.
Eine große, geniale Familie
Was macht eine Demoparty für jemanden besonders, der sie zum ersten Mal erlebt? Und was hält die Faszination aufrecht für jemanden wie Jürgen, der sie schon zigmal erlebt hat?
„Eine große, große, große geniale Familie“, sagt Jürgen ohne lange nachzudenken. „Man fühlt sich sofort in die damalige Zeit zurückversetzt – und trifft gleichzeitig immer wieder neue Leute, die man entweder von damals kennt oder heute neu kennenlernt. Es ist wahnsinnig kreativ, wahnsinnig spannend.“
Das ist kein Marketing. Jürgen ist Besucher – nicht Veranstalter. Er empfindet das so. Darum kommt er seit Jahren immer wieder da hin und kann trotzdem noch von der Stimmung schwärmen.
Wichtig zu wissen: Die XParty ist ausschließlich C64. Kein Amiga, kein anderer Commodore, kein gar nichts. Nur der Brotkasten. Wer mit einem C64 Ultimate kommt, ist aber genauso willkommen wie mit dem klassischen Gehäuse – und in diesem Jahr gab es sogar zum ersten Mal eine eigene C64 Extended Demo Competition für Geräte mit Erweiterungen wie dem Ultimate, einer REU oder einer Turbo-CPU. „Weil alles andere wäre unfair zu vergleichen“, erklärt Jürgen schlicht. Eine eigene Wertungsklasse für modifizierte Hardware, weil die Maschinen schlicht mehr können als das Original – und man das nicht gegeneinander antreten lassen kann. Klingt fair. Klingt nach einer Community, die weiß, was sie tut.

Das kleine Digisaurier-Tech-Lexikon: Wie Demos das Unmögliche aus dem C64 herausholen
Vermutlich geht es einigen Leuten wie mir als ich das erste Mal diese Begriffe „REU“ und Turbo-Dingsda hörte. Große Augen, Fragezeichen über dem Kopf. Was ist das also. Hier eine kleine Erklärung:
Der Commodore 64 ist natürlich auf Basis seiner Zeit in der er entwickelt wurde natürlich aus heutiger Sicht technisch stark limitiert: Er besitzt nur winzige 64 Kilobyte Arbeitsspeicher und rechnet mit einer Geschwindigkeit von gerade einmal 1 Megahertz (moderne Smartphones sind tausendfach schneller). Um dennoch spektakuläre Grafiken auf den Bildschirm zu zaubern, nutzt die Digitalszene zwei Hardware-Tricks:
REU (Speicher-Erweiterung): Stell Euch einen C64 wie einen Schreibtisch mit sehr wenig Platz vor. Eine RAM Expansion Unit (REU) baut vergleichsweise eine hübsche kleine Schrankwand direkt daneben dazu die man nutzen kann. Das erweitert den Speicher massiv und schiebt Daten in Bruchteilen von Sekunden hin und her. Dadurch kann der alte Computer plötzlich „flüssige““ Videos abspielen oder hochqualitative Musik streamen, für die er eigentlich keinen Platz hätte.
Turbo-CPU (Prozessor-Beschleuniger): Das ist wie der Einbau eines Sportwagen-Motors in ein altes Gogo-Mobil, wie unsere Mit-Digisaurier Udo Freialdenhofen sagen würde, der sich bei uns um die digitalen Themen rund ums Auto kümmert. Die originale Rechenzentrale des C64 wird durch einen modernen, hochgetakteten Chip ersetzt – oft mit der 20- bis 64-fachen Geschwindigkeit. Dadurch muss der Computer komplexe Bilder (wie dreidimensionale Welten) nicht mehr minutenlang im Hintergrund vorbereiten, sondern kann sie live und flüssig in Echtzeit berechnen.
So – ich hoffe diese Erklärungen helfen weiter.

Und das Ergebnis fasziniert: Rund 350 bis 500 Leute kommen aus ganz Europa zur XParty, alles in einer einzigen Haupthalle mit Platz für etwa 400 Personen. Im Keller gab es am Vorabend Konzerte – von Leuten die zum Teil damals schon beim 64er die Musiken zu Spielen oder Demos schrieben und oft in der Szene einen legendären Ruf haben. Zugegeben: Die Musik hat ihren eigenen Charakter. Aber die Szene hat dabei enorm viel Spaß. „Die Macher der XParty beobachten die Besucherzahlen natürlich aufmerksam – sie steigen langsam, aber kontinuierlich. Ob die Location irgendwann zu klein wird, ist eine offene Frage.“, sagt mir Andre nach unserer Sendung noch.
Besondere Highlights in diesem Jahr: Der Disketten Retter
Auf dem Event stellt uns Jürgen in der Sendungen einen Mann vor, der am liebsten alle C64-Disketten der Welt digitalisieren will. Wenn sie nicht schon in seinem Archiv sind – das er frei zugänglich macht.
Ich gebe es zu: Das war einer der faszinierendsten Momente der Sendung für mich, als Jürgen kurz die Kamera umdrehte und uns Sören zeigte – „der Haupttyp, der das ganze Projekt gestartet hat.“ Sören hat sich zur Aufgabe gemacht, sämtliche jemals für den C64 erschienenen Releases zu digitalisieren und in eine große Datenbank einzupflegen. Alle Spiele. Alle Programme. Alles, was möglich ist.

Wer noch alte Disketten im Keller hat, kann sie ihm schicken. Oder an einen der Mitarbeiter, die über ganz Europa verteilt an dem Projekt arbeiten. Die Disketten werden digitalisiert, man bekommt alles, was drauf war, als D64-Datei auf einem USB-Stick zurück – und die Originale fließen in die Sammlung ein. Das ist kein Museum. Das ist eine Rettungsmission. Und für alle die es nicht wissen: Eine D64 Datei ist sozusagen ein Diskettenabbild, was dann von einer Festplatte oder einem USB Stick in einen 64er geladen werden kann, der entsprechende Anschlussmöglichkeiten hat. Und die gibt es zum Glück heute. Auf meine Frage wie legal das ist, auch das muss ich der Vollständigkeit erwähnen kriegte ich von meinen beiden Digisaurier-Feldreportern vor Ort keine klare Antwort… Naja – ist halt so.
Jetzt hab ich’s schriftlich – ich mache Kultur!
Und dann wurde es kurz größer als die Sendung es eigentlich geplant hatte. Es geht um die Bedeutung dieser Demoszene – und die ist wirklich größer als der Event und seine Fans. Denn: diese Demos (nicht nur die am 64er sondern auch auf anderen Retro-Computern) sind eine Kunstform und auch einfach ein Stück Kultur-Geschichte. Mag sich für den einen oder anderen heute vielleicht komisch anhören. Aber wenn man kurz darüber nachdenkt muss man sagen: Ja, das ist wie Film oder Musik oder Malerei. Sozusagen eine digitale sixtinische Kapelle…

Andre erklärte in der Sendung, dass die Demoszene mittlerweile in acht Ländern als immaterielles Kulturerbe anerkannt ist: Finnland, Deutschland, Polen, die Schweiz, die Niederlande, Schweden, Frankreich und Norwegen – Norwegen als bislang jüngstes Mitglied. Jetzt soll eine multinationale Bewerbung auf den Weg gebracht werden, um bei der UNESCO die Demoscene auf die globale Weltkulturerbe-Liste zu befördern. Das ist ein hochformeller Prozess, der noch Jahre dauern kann – aber das Backing von acht Ländern ist ein ernster Rückenwind.
Was bringt das der Szene? Jürgen sagt: „Naja – im Grunde ist es den Machern irgendwie nicht zentral wichtig – die machen das, weil sie Spaß dran haben.“ Aber Andre der mittlerweile neben Jürgen steht (wir hatten da ein paar technische Herausforderungen, die ihr in der Sendung seht und die dazu führten, dass die beiden dann über ein Handy ins Studio sendeten) ist da doch anderer Ansicht: „Es gib dieser Arbeit einfach mehr Sichtbarkeit und Anerkennung. Es motiviert noch mehr hinzukriegen.“, sagt Andre. „Das ist natürlich auch immer ein zweischneidiges Schwert – manche haben Angst vor Kommerzialisierung. Aber ich glaube, die Szene ist resistent genug, dass das nicht passieren wird.“ Ich persönlich neige hier zu Andres Sicht.
Und dann kam der Satz, der hängenbleibt. Andre beschreibt, was Szene-Leute in anderen Ländern nach der nationalen Anerkennung gesagt haben: „Jetzt kann ich endlich zu meinen Eltern gehen und zeigen: Guck mal, was ich da gemacht hab. Kultur! Sogar Kultur-Erbe!“
Jürgen, unmittelbar daneben: „Stimmt. Das war schon immer wichtig. Und jetzt hab ich’s schriftlich.“
Ein paar Sätze in der Sendung. Eine ganze Geschichte. Der man vielleicht hier auch nochmal nachgehen sollte. Was meint Ihr?
Praktisches für alle, die beim nächsten Mal dabei sein wollen
Für alle, die in zwei Jahren selbst dabei sein wollen – und das solltet ihr ernsthaft in Betracht ziehen – ein paar Hinweise aus erster Hand:
Anreise: Von München empfiehlt sich ein Flug nach Düsseldorf und dann ein Mietwagen. Die Fahrt von der deutschen Grenze dauert ungefähr eine Stunde. Und wer nicht fliegen will: Die Gegend ist auch mal einen kleinen Familien-Urlaub wert. Nicht nur wegen dem Festival.
Übernachten: Vor Ort gibt es Schlafmöglichkeiten im Jugendherbergen-Stil – Stockbetten, Mehrbettzimmer, und Wände ohne nennenswerte Schalldämmung. „Wenn sich auf der anderen Seite jemand unterhält“, erzählt Jürgen mit dem Tonfall eines Mannes, der das zu oft erlebt hat, „dann meinst du, der liegt neben dir im Bett.“ Jürgen hat irgendwann auf ein Hotel in der Umgebung umgestellt. Beide Optionen sind legitim, je nach persönlicher Schlaftoleranz. Wobei beide mir auch sagten: „Viel zum schlafen kommt man da eh nicht… Entweder läuft was auf der Bühne oder man steht mit vielen Gleichgesinnten zusammen und schwelgt in Erinnerungen. Oder auch in Fachsimpeleien. Je nachdem, was man mag…“
Zeitplanung: Jürgen und Andre kamen dieses Mal gegen 2 Uhr ins Bett und waren um halb neun wieder auf dem Weg. „Heute wird’s länger werden“, sagte Jürgen, kurz bevor wir ihn zurück in die Halle ließen. Den an dem Abend war ja die große Competition.
C64-Kenntnisse: Pflicht? „Ein bisschen C64-DNA sollte man schon haben“, meint Andre – aber kein Hardcore-Assembler-Wissen. Neugier und Spaß an der Sache reicht.
Bonus-Tipp: In Helmond, nur ein paar Kilometer von Someren entfernt, befindet sich das HomeComputerMuseum – nach eigenen Angaben das größte vollständig interaktive Computermuseum der Welt, mit über 4.600 Computern, von denen täglich mindestens 350 bespielbar sind. Gewinner des Brabant Heritage Award 2019, geöffnet mittwochs bis sonntags. Wer schon mal in der Gegend ist, sollte sich das nicht entgehen lassen. „für mich ist das wirklich sozusagen das Meisterstück an Computermuseum“, sagt André der schon viele Museen dieser Art besucht hat, weil er aus beruflichen Gründen oft und weltweit unterwegs ist. Wobei: In Oldenburg war Andre noch nicht. Und das Museum dort ist wirklich auch ein Hammer. Und auch dort kann man alle Geräte nutzen. Wir haben ihm Rahmen der großen Apple Sonderausstellung darüber berichtet, wenn es Euch interessiert:
Was als nächstes kommt
Die XParty findet im Zweijahresrhythmus statt. Die nächste Ausgabe wäre also 2028. Wer die Releases der diesjährigen Party entdecken will: csdb.dk ist die Anlaufstelle – das C64 Scene Database, das Gedächtnis der Szene.
Und falls ihr noch alte Disketten habt, die in irgendeiner Schachtel vor sich hinmodern: Vielleicht ist die Zeit gekommen, sie auf die Reise zu schicken.
Und falls ihr selber in die alten Zeiten eintauchen wollt, aber nicht – so wie ich – die großen Hardwarebastler seid oder keinen echten alten C64 wollt, aber die Zeit am Bildschirm mit Freunden oder eurer Familie nochmal aufleben lassen wollt: Vielleicht ist ein modernes C64 Modell wieder C64 Ultimate das richtige für Euch. Mehr dazu, erzählen Jürgen und ich Euch in diesem Artikel, Video und Podcast. Je nachdem, was ihr am liebsten nutzen wollt:
Ich bin auf jeden Fall froh, das Jürgen und Andre sich für uns – ehrenamtlich – auf den Weg gemacht haben und wir Euch so eines der größten Events rund um den 64er in Europa sozusagen nach Hause bringen konnten. Dem Lärm, dem stürmischen Wind und den Tücken der Technik zum Trotz.
Wenn Ihr das Projekt Digisaurer – in dem wir unter anderem solche Geschichten erzählen – unterstützen wollt: Demnnächst gibt es hier den Digisaurier Shop. Mit dem Kauf dort unterstützt ihr uns. Oder aber mit dem demnächst verfügbaren Unterstützerprogrammen auf Patreon oder Steady. Aber jetzt erstmal Danke für Eure Zeit, das hier zu lesen oder Euch die Sendung anzugucken. Oder vielleicht habt ihr ja sogar beides gemacht. Dankeschön!







Die Bilder hat uns alle Andre Kudra zur Verfügung gestellt! Dankeschön dafür! (Bild (c) Andre Kudra)
Habt ihr schon mal eine Demoparty besucht? Oder habt ihr Erinnerungen an die C64-Szene der 80er und 90er, die ihr mit uns teilen wollt? Schreibt es uns in die Kommentare – wir sind gespannt.