Machen wir uns nichts vor: Die Nützlichkeit einer Navi-App hängt in erster Linie von der Zuverlässigkeit des GPS-Moduls im Smartphone ab. Ich kann ein Lied davon singen, denn mein vorletztes Phone (Namen spielen keine Rolle) hatte ein höchst unzuverlässiges GPS-Modul. Und wie soll die App dann wissen, wo man ist und einem von dort aus den Weg weisen? Rein statistisch verwenden die meisten Android-, aber auch ein hoher Prozentsatz iOS-User das gute, alte Google Map um von A nach B zu finden. Dabei ist diese Anwendung immer noch in erster Linie ein Online-Kartendienst. Apropos: Maps tut’s nur, wenn man online ist. Und das kann – abgeschaffte Roaming-Gebühren hin oder her – im Ausland ganz schön unpraktisch werden. Und damit kommt Navigon ins Spiel, die Routenplaner-App aus dem Stall, in dem die dynamische GPS-Navigation erfunden wurde. Was zur Hölle… ist an der Navigon-App so viel besser als an Google Maps? weiterlesen
Alle Beiträge von Rainer Bartel
Praxis: Feine Kamera-Apps für Android-Smartphones
Jedes Smartphone ist heutzutage auch ein veritabler Fotoapparat – aber nur, wenn die richtige Kamera-App zum Einsatz kommt. Zwar sind die Original-Android- bzw. die von den Herstellern mitgelieferten Knips-App mitterweile schon ziemlich gut geworden, wer aber etwas Spezielles sucht, der ist mit einer der folgenden sechs Apps bestens bedient. Die Palette reicht vom DSLR-Simuator über der Filter-Monster bis zur Selfie-Maschine. Praxis: Feine Kamera-Apps für Android-Smartphones weiterlesen
Computerhelden (9): John C. Dvorak – der Godfather des PC-Journalismus
John C. Wer? Nie gehört? Wer ist denn das? Okay, ich gestehe, diesen genialen Fachjournalisten kennen außerhalb der USA nur Kollegen innerhalb der schreibenden Zunft. Ich persönlich habe ihn über Jahre verehrt, den Mr. Dvorak, der so herrliche Kolumnen im PC Magazine und in der Infoworld verzapft hat. Und als ich während der Comdex 1987 in Las Vegas zum ersten Mal drei Stühle neben ihm während eines Presse-Events saß, war ich ganz schön aufgeregt. Dabei ist der gute John vom gleichen Jahrgang wie ich und hat in etwa zur selben Zeit (ab ca. 1983) begonnen, über diese neuen persönlichen Computer zu schreiben. Ähnlich wie ich kommt John vom anderen Journalismus her: er war zuvor Weinschreiber, ich wirkte im Feuilleton. Und selbst die Motivation, sich schreibend mit den kleinen Kisten auseinanderzusetzen, ähnelt sich. Es ging John C. Dvorak bis weit in die Neunzigerjahre immer darum, endlich das optimale System als WERKZEUG für die Arbeit auf dem Schreibtisch zu haben. Außerdem hat er es – wie ich – so gar nicht mit dem Spielen auf dem PC… Computerhelden (9): John C. Dvorak – der Godfather des PC-Journalismus weiterlesen
Mein digitaler Alltag (4): In der Freizeit
Also, in der Freizeit gehen wir wandern, wo wir uns auskennen, und zum Radeln rund um die Stadt brauchen wir auch kein Komoot. Natürlich lesen wir auch viel, schauen uns Filme und Serien an und hören Musik – alles so ähnlich wie im Urlaub. Dafür gehört der Besuch von Konzerten sowie von Kultur- und Sportveranstaltungen zum Programm in der Zeit, die nicht dem Geldverdienen gewidmet ist. Und natürlich die sportliche Betätigung. Und die digitale Kommunikation mit Freunden und Verwandten. Mein digitaler Alltag (4): In der Freizeit weiterlesen
Mein digitaler Alltag (3): Im Urlaub
Zu unseren größten Urlaubsvergnügen gehört es, all die Bücher zu lesen, die Musik zu hören und die Filme und Serien zu schauen, die man im Stress des Berufslebens immer wieder beiseitegeschoben hat. Früher hieß das bei der Reise ins Ferienhaus: ein Koffer voller Bücher und eine Kiste voller Medien. Dazu dann noch einen portablen CD und einen tragbaren DVD-Player sowie passende Lautsprecherboxen. Im Zeitalter unserer persönlichen Digitalisierung konnten wir das Mediengepäck drastisch reduzieren. Außer den unverzichtbaren Smartphones nehmen wir noch unsere beiden eBook-Reader sowie einen Tablet-PC mit. Und, ja, zugegeben, hinzu kommen noch zwei Bluetooth-Boxen für den Musik- und Filmsoundgenuss draußen auf der Terrasse. Das war’s… Mein digitaler Alltag (3): Im Urlaub weiterlesen
Mein digitaler Alltag (2): Unterwegs
Unterwegs, das ist ein weites Feld, denn eigentlich ist man ja immer unterwegs, wenn man nicht daheim ist. Oder so. Jedenfalls war es auf diesem Feld, auf dem die ersten digitalen Helfer auf breiter Front in den Alltag kamen: Navigationsgeräte. Die kamen ja etwa zeitgleich mit dem Internet und waren anfangs unabhängig von GPS. Heute ist GPS der Schlüssel zu dem, was man Mobile-Marketing nennt, weil jeder Konsumente – der sich nicht weigert – so (fast) jederzeit geortet werden kann. Ein Teil dieser Marketing-Abart heißt Location Based Services (LBS) … und damit sind wir endlich beim Thema. Mein digitaler Alltag (2): Unterwegs weiterlesen
Mein digitaler Alltag (1): Zuhause
Ja, meinen Kaffee koche ich immer noch analog. Obwohl ich schon überlegt habe… Im Ernst: In den vergangenen Wochen ist mir aufgefallen, in welch hohem Maße mein Alltag bereits digitalisiert ist. Als fortschritts-affiner Digisaurier mach ich da ja gern und freiwillig mit. Zumindest, wenn mir erscheint, die Digitalisierung einer Tätigkeit könnte meine Lebensqualität steigern. Oder die meiner Haustiere. Das Licht am Aquarium sollte beispielsweise immer zur selben Zeit ein- und wieder ausgeschaltet werden. Okay, dafür gibt’s schon seit langem Zeitschaltuhren für die Steckdose. Aber eine digitalisierte IP-Steckdose kann ja viel mehr! Die kann ich von unterwegs per App in Gang setzen! Das ist cool! Ja, ich stehe total auf den ganzen Smarthome-Kram und bin bisschen traurig, dass wir eine Fußbodenheizung haben, die nur mit überdimensionalem Aufwand in die Wohnungsdigitalisierung eingebunden werden kann. Mein digitaler Alltag (1): Zuhause weiterlesen
Was zur Hölle… ist denn Google Wifi?
Nein, es folgt keine Unpacking-Story. Nur die Bemerkung der Dame des Hauses, das seien aber komische Cremedosen, die gerade ausgepackt wurden. Die rundlichen Dinger, die sich Google Wifi nennen, sehen nicht besonders wertig aus und fühlen sich auch nicht so an. Immerhin verschandeln sie das stylische Wohnzimmer nicht in dem Maße wie so mancher High-Tech-Router. Apropos: Technisch betrachtet handelt es sich bei der Cremedose um einen Wlan-Router… Allerdings ohne Modem. Und erfunden hat’s Google auch nicht, weil es sogenannte „Mesh-Systeme“ schon länger gibt und die ganz ähnlichen Systeme von Netgear (Orbi) und Linksys (Velop) bereits einige Monate länger auf dem Markt sind. Was ist also an Google Wifi (außer dem geringfügig günstigeren Preis) besser als bei der Konkurrenz? Was zur Hölle… ist denn Google Wifi? weiterlesen