Mein Berufsweg ist auf vielfältige Weise mit dem Schachspiel verbunden. Als Angestellter einer PR-Agentur kam ich 1980 mit der Münchner Firma Hegener + Glaser in Kontakt. Mein Job: Verfassen von Texten über deren ersten Schachcomputer namens „Mephisto„. Das fiel mir leicht, war ich damals doch aktiver Spieler im vermutlich kleinsten Schachclub Deutschlands. Der trainierte in einer Eckkneipe, war nach der fiktiven Schachgöttin Caissa benannt und hatte damals zehn Mitglieder, von denen einer das Spiel eigentlich nicht konnte. Weil ich nicht der schlechteste im Verein war, saß ich einige Jahre lang regelmäßig am achten Brett, wenn die Mannschaft in irgendwelchen obskuren Sälen gegen andere Teams antrat. Und dann kam das „Brikett“ ins Haus – so nannten die Hersteller ihren ersten Schachcomputer liebevoll … und völlig zu Recht. Lieblings-App: Shredder – Schach gegen einen Großmeister weiterlesen
Archiv der Kategorie: Ge-nutzt
Sowas wie Tests – nicht im Labor, keine Messwerte. Einfach nur genutzt. Und dabei erfolgreich gewesen oder auch nicht…
Mozilla Firefox 55 – Totgesagte leben länger!
Ja, ja, auch wir haben die gute, alte Tante Firefox vor rund anderthalb Jahren für scheintot erklärt. Und nun haben wir seit Juli die Version 55 des ehemals beliebtesten Webbrowsers auf dem Notebook und sind … nun, sehr, sehr angetan. Bis auf einen Faktor hat sich der feurige Fuchs an allen Fronten drastisch verbessert. Beginnen wir also mit den schlechten Nachrichten: Nach wie vor können diverse Erweiterungen den Browser bis aufs Schlafwagentempo ausbremsen. Mozilla Firefox 55 – Totgesagte leben länger! weiterlesen
Was zur Hölle… ist denn nun ein sicheres Passwort?
Er habe damals unter erheblichem Zeitdruck gestanden, beichtet Bill Burr, weil er die „Passwort-Bibel“ termingerecht fertigzustellen hatte. Die ist dann im Jahr 2003 als Dokument „NIST Special Publication 800-63. Appendix A“ des National Institute of Standards and Technology herausgekommen und hat unser aller Leben verändert. Wirklich? Ja, denn versuchen wir alle nicht seit Jahren sichere Passwörter zu erfinden, in denen Großbuchstaben, Sonderzeichen und Ziffern vorkommen? Quälen wir uns nicht (fast) alle damit herum, ständig neue Passwörter nach diesem Prinzip auszudenken? Und jetzt kommt dieser Bill Burr nach seiner Pensionierung her und gesteht in einem Interview mit dem Wall Street Journal, dass er sich das alles nur ausgedacht hat. Was zur Hölle… ist denn nun ein sicheres Passwort? weiterlesen
Was zur Hölle… ist an der Navigon-App so viel besser als an Google Maps?
Machen wir uns nichts vor: Die Nützlichkeit einer Navi-App hängt in erster Linie von der Zuverlässigkeit des GPS-Moduls im Smartphone ab. Ich kann ein Lied davon singen, denn mein vorletztes Phone (Namen spielen keine Rolle) hatte ein höchst unzuverlässiges GPS-Modul. Und wie soll die App dann wissen, wo man ist und einem von dort aus den Weg weisen? Rein statistisch verwenden die meisten Android-, aber auch ein hoher Prozentsatz iOS-User das gute, alte Google Map um von A nach B zu finden. Dabei ist diese Anwendung immer noch in erster Linie ein Online-Kartendienst. Apropos: Maps tut’s nur, wenn man online ist. Und das kann – abgeschaffte Roaming-Gebühren hin oder her – im Ausland ganz schön unpraktisch werden. Und damit kommt Navigon ins Spiel, die Routenplaner-App aus dem Stall, in dem die dynamische GPS-Navigation erfunden wurde. Was zur Hölle… ist an der Navigon-App so viel besser als an Google Maps? weiterlesen
Praxis: Feine Kamera-Apps für Android-Smartphones
Jedes Smartphone ist heutzutage auch ein veritabler Fotoapparat – aber nur, wenn die richtige Kamera-App zum Einsatz kommt. Zwar sind die Original-Android- bzw. die von den Herstellern mitgelieferten Knips-App mitterweile schon ziemlich gut geworden, wer aber etwas Spezielles sucht, der ist mit einer der folgenden sechs Apps bestens bedient. Die Palette reicht vom DSLR-Simuator über der Filter-Monster bis zur Selfie-Maschine. Praxis: Feine Kamera-Apps für Android-Smartphones weiterlesen
Mein digitaler Alltag (4): In der Freizeit
Also, in der Freizeit gehen wir wandern, wo wir uns auskennen, und zum Radeln rund um die Stadt brauchen wir auch kein Komoot. Natürlich lesen wir auch viel, schauen uns Filme und Serien an und hören Musik – alles so ähnlich wie im Urlaub. Dafür gehört der Besuch von Konzerten sowie von Kultur- und Sportveranstaltungen zum Programm in der Zeit, die nicht dem Geldverdienen gewidmet ist. Und natürlich die sportliche Betätigung. Und die digitale Kommunikation mit Freunden und Verwandten. Mein digitaler Alltag (4): In der Freizeit weiterlesen
Mein digitaler Alltag (3): Im Urlaub
Zu unseren größten Urlaubsvergnügen gehört es, all die Bücher zu lesen, die Musik zu hören und die Filme und Serien zu schauen, die man im Stress des Berufslebens immer wieder beiseitegeschoben hat. Früher hieß das bei der Reise ins Ferienhaus: ein Koffer voller Bücher und eine Kiste voller Medien. Dazu dann noch einen portablen CD und einen tragbaren DVD-Player sowie passende Lautsprecherboxen. Im Zeitalter unserer persönlichen Digitalisierung konnten wir das Mediengepäck drastisch reduzieren. Außer den unverzichtbaren Smartphones nehmen wir noch unsere beiden eBook-Reader sowie einen Tablet-PC mit. Und, ja, zugegeben, hinzu kommen noch zwei Bluetooth-Boxen für den Musik- und Filmsoundgenuss draußen auf der Terrasse. Das war’s… Mein digitaler Alltag (3): Im Urlaub weiterlesen
Mein digitaler Alltag (2): Unterwegs
Unterwegs, das ist ein weites Feld, denn eigentlich ist man ja immer unterwegs, wenn man nicht daheim ist. Oder so. Jedenfalls war es auf diesem Feld, auf dem die ersten digitalen Helfer auf breiter Front in den Alltag kamen: Navigationsgeräte. Die kamen ja etwa zeitgleich mit dem Internet und waren anfangs unabhängig von GPS. Heute ist GPS der Schlüssel zu dem, was man Mobile-Marketing nennt, weil jeder Konsumente – der sich nicht weigert – so (fast) jederzeit geortet werden kann. Ein Teil dieser Marketing-Abart heißt Location Based Services (LBS) … und damit sind wir endlich beim Thema. Mein digitaler Alltag (2): Unterwegs weiterlesen