Es gibt Geschichten, bei denen man sich fragt – kann das wirklich so schräg gelaufen sein? Genau so ging es mir, als ich mit Markus Tillmann über die Geschichte des Amiga nach 1994 ein Interview führte. Und ja: es gibt eine Geschichte des Amiga nach der Commodore Pleite. Eine äußerst verschlungene, schräge, abenteuerliche und manchmal auch irritierende Geschichte. Und die wollen wir Euch gerne erzählen. Und Markus ist dafür der beste Informant. Warum? Erklären wir Euch gleich. Ich verspreche auf jeden Fall: Es lohnt sich diesen Macht- und Wirtschaftskrimi hinter dem Lieblingscomputer von vielen, vielen Menschen zu kennen.
Markus hat der Amiga Szene nicht nur extrem viel gegeben – er kennt auch die Player hinter den Kulissen. Denn Markus organisiert seit 2015 eine der größten Amiga-Veranstaltungen in Europa. Zuletzt die „Amiga 40“ in Mönchengladbach. Und er kennt praktisch jeden, der in den letzten Jahrzehnten mit Amiga oder Commodore hinter den Kulissen zu tun hatte. Die hilfreichen Leute. Und die weniger hilfreichen. Er hat nicht nur als Zeitzeuge die Amiga-Geschichte nach der Commodore Pleite hautnah miterlebt – um nicht zu sagen: miterlitten. Er hat auch immer wieder mit den Beteiligten, Firmenchefs und Akteuren in dieser Affäre persönlich gesprochen. „Ganz oft dachte ich – jetzt finden sie einen Weg. Aber irgendwie klappte es nie so richtig“, erzählt er mir in dem Interview. Aber warum war es so kompliziert?
Und sollte es jetzt, 2026, soweit sein, das alles plötzlich läuft? In zwei Artikeln erzählen wir Euch die ganze Geschichte. Vom Crash 1994 bis zu einem hoffentlich guten Ende in den nächsten Monaten.

Bevor wir in Teil 2 auf die letzte bekannte „Einigung“ vom August 2026 schauen, wollen wir aber erstmal erzählen: Wie kam es überhaupt dazu, dass Amiga und Commodore seit 1994 rechtlich getrennte Wege gingen – und warum hat es Jahrzehnte gedauert, das wieder zu entwirren?
Der Urknall: 1994 – das Drama beginnt
Ich nenne das für mich immer „der Urknall“: Commodore geht 1994 pleite, und mit der Pleite entsteht ein echtes Problem. Es gibt nämlich nicht die eine Sache, die verkauft wird, sondern zwei völlig unterschiedliche Dinge – einerseits die Markenrechte, andererseits die Technik dahinter.

Markus bestätigt das im Gespräch: Escom sicherte sich zunächst alle Rechte. Das war im April 1995. „Diese Einheit unter einem Dach war allerdings dann auch nur von kurzer Dauer“, wie er sagt – denn Escom ging kurz nach der Übernahme der Amiga-Rechte selbst insolvent und war darum – mit allen Dingen, die man anbot – auch nicht mehr allzu lange am Markt. Die Hoffnung, dass da schnell etwas Neues entstehen könnte, zerschlug sich damit genauso schnell wieder. Zur Escom Phase gibt es bei uns auf unserem Youtube-Kanal eigene Videos mit den Zeitzeugen, die damals bei ESCOM dabei waren. Und hier einen längeren Artikel mit den Insider-Geschichten von Peter Keshishian, der versuchte, den AMIGA noch bei Commodore in eine neue Welt zu retten.
Was viele nicht auf dem Schirm haben: Das Commodore-Ende war nicht das Ende der Geschichte, sondern erst der Anfang eines jahrzehntelangen Rechte-Karussells rund um den Amiga.
Wildwest der 90er: Escom, Gateway, Tulip
Nach Escom ging die Reise der Amiga- und Commodore-Rechte weiter – und wurde, wie Markus es beschreibt, „immer verworrener und immer vertrackter“. Zeitweise gab es Firmen, die sich darauf beriefen, die Rechte erworben zu haben, ohne dass das jemand wirklich nachvollziehen konnte.
Ich selbst erinnere mich noch sehr gut an diese Zeit, wobei ich da schon gar nicht mehr so aktiv an der Amiga Geschichte Anteil nahm: „Namen wie Tulip, dann plötzlich Gateway – es war wirklich wirr, man wusste gar nicht mehr, wer was eigentlich wie machen will.“ Ich war damals zusammen mit Hannes buchmäßig schon längere Zeit im Bereich PC unterwegs – und der Start von „Neues… die Computershow“, die ich als Autor, Filmemacher und Moderator erheblich mitprägen durfte, war eine andere Zäsur bei mir. Der Amiga spielte hier kaum mehr eine Rolle. „Und ich muss zugeben: Es war mir zu kompliziert, wer jetzt gerade was machte und ich habe einfach den Überblick verloren.“
Beruflich war das nicht so schlimm: Immer mehr Leute wollten was über andere Dinge in Sachen IT wissen. Ihr erinnert euch sicher an die Themen die damals wichtig wurden – auch akkustisch, oder? Surrende PCs, quiekende Modems, ratternde Drucker und piepsende Handys. Stoff hatten wir für die Sendungen also genug. Der Amiga bekam immer wieder mal ein Plätzchen in der Sendung. Aber ein zentrales Thema war er nicht mehr.

Aber der Amiga sollte eben – abseits der großen Bühne und der Kameras – eine wilde Geschichte erleben. Sozusagen eine digitale Wild-West-Story. Markus bringt es in unserem Gespräch so auf den Punkt: Es kamen immer wieder Firmen zum Vorschein, „die behaupteten, Commodore-Rechte oder Amiga-Rechte zu haben, was aber überhaupt nicht belegbar oder nachweisbar war“.
Für Außenstehende war das natürlich alles völlig undurchsichtig. Viele interessierte der Amiga eben dann auch nicht mehr so. Und ehrlich gesagt: Man hat sich damals schon auch gefragt, warum überhaupt so erbittert um eine Plattform gestritten wurde, die technologisch längst nicht mehr up to date war. Und es kam noch ein Problem, das ich schon kurz angedeutet habe: Es ging eben in Wahrheit um verschiedene Rechte: einerseits um die Marke Commodore, andererseits um alles, was den Amiga ausmacht: Name, Technik, Betriebssystem. Und selbst dieses Amiga-Paket wurde später noch in sich aufgeschnürt. Das machte dann Gateway 1999.

Die verpasste Nische: Hätte Amiga der zweite Mac werden können?
Warum kam das so? Weil die einen nur an die Marke glaubten. Und vermuteten mit der könnte man im Notfall auch alles mögliche andere verkaufen. Denn: Wer sich für Amiga interessierte, kaufte natürlich auch wegen der eingeführten und bekannten Marke. Amiga war ein Riesenerfolg gewesen – da konnte man doch bestimmt irgendwas mit dem Logo und der Marke machen und verkaufen. Was auch versucht werden sollte in den kommenden Jahren.
Aber technologisch gab es eine ganz andere Geschichte. Manche glaubten, diese Plattform sei eigentlich so mächtig, dass man daraus etwas ganz Großes hätte machen können, ähnlich wie Apple es mit dem Mac tat. Das hatte ich selbst über die Jahre ja erlebt, dass das geht: Der Mac war nicht von Anfang an eine Erfolgsgeschichte. „Eigentlich war der PC auf dem Vormarsch. Es ging Apple auch zwischendrin gar nicht gut. Das System war vor allem zuerst eine Nische bei Grafikern, dann erst wurde der Mac und sein Betriebssystem eine ernstzunehmende Alternative zu Windows.“ Wir haben damals darum auch immer mehr Apple Geschichten in der Sendung gehabt. Auch zu dieser Zeit und dieser Computergeschichte habe ich allerhand Interviews mit Augenzeugen geführt und erzähle auch meine eigenen kuriosen Geschichten mit Apple. Wer das nachlesen will: hier geht es zum Artikel. (Vielleicht für später – jetzt würde ich erstmal hier weiterlesen ;-) )
Markus sieht das differenzierter – weil er viel mehr von der Amiga-Geschichte nach 1994 mitbekam. Nach der Commodore-Pleite sei die Chance auf einen relevanten Marktanteil schon sehr schwierig gewesen, denkt er. Was aber durchaus denkbar gewesen wäre: „…eine Nische, die auch ein Markt hätte werden können. Eine Computer, der trotz der anderen Betriebssystem eine Daseinsberechtigung gehabt hätte.“ Genau diese Chance, sagt er, „hat man leider ein bisschen liegen lassen oder verspielt oder verschenkt“ – nicht zuletzt wegen der vielen Rechtsstreitigkeiten.
Es ist dieser Gedanke, der mich beim Aufbereiten der Geschichte am meisten beschäftigt hat: Es war nicht die Technik, die beim Amiga scheiterte. Es waren die Menschen und die Rechte drumherum. Und jetzt beginnt ein Kampf um Macht, Geld und Egoismus, wie ich finde.

2009: Amiga Inc. und Hyperion – von Lizenzen und Eigentum
Die Technologie des AMIGA ging ganz andere Wege. Hardware-Design, Software und dergleichen reizten immer wieder „Macher“ damit etwas anzufangen. Klappte im Grunde nie…

Einen ersten wirklich wichtigen Wendepunkt gab es 2009. Hyperion, ursprünglich eine Firma, die Spiele auf den Amiga portierte, arbeitete da schon seit 2001 an AmigaOS 4, und das bereits auf PowerPC-Basis. Doch mit dem damaligen Rechteinhaber Amiga, Inc. lag man sich seit Jahren in den Haaren. Am 30. September 2009 kam endlich die Einigung.
Bei einer Sache im Rahmen unseres Gespräches war ich mir dabei nicht sicher: „Die Rechte hatten sie dann – aber als Lizenznehmer, nicht als Eigentümer, richtig?“ – „Genau“, bestätigt Markus. „Und zwar auf PowerPC-Basis, mit einem kompletten Plattformwechsel weg vom klassischen Motorola-68k-Amiga.“ Firmen wie Phase 5 hatten schon Ende der 90er PowerPC-Karten für den Amiga gebaut – die Firma selbst gab es, als die Hyperion Einigung anstand, allerdings längst nicht mehr. Aber alles, was ich so höre, lässt für mich nur einen Schluss zu: Es sollte eine Art „neuer Computer“ entstehen auf Basis der Leistungsfähigkeit des Amiga-Konzeptes.
Ganz so einfach ist das alles allerdings nicht, und genau da liegt der Knackpunkt der ganzen Geschichte. Irgendwie hat das was von einem Anbau bei einem älteren Haus. Hyperion hatte eine Erweiterung, einen Schuppen oder Wintergarten angebaut – sucht es Euch aus: Das Bauwerk hieß AmigaOS 4. Das gehörte ab 2009 auch offiziell Hyperion, das hatte Amiga Inc. im Vergleich ausdrücklich anerkannt. Das Kernbauwerk aber, also das klassische AmigaOS 3.1, dazu der Name „AmigaOS“ und zum Beispiel der berühmte Boing-Ball, blieb im Besitz von Amiga Inc. Hyperion durfte es nutzen, exklusiv, unbefristet und weltweit, aber eben nur als Lizenznehmer. Jetzt wo ich das schreibe: Der Boing Ball – diese irre Demo mit dem Wahnsinns-Sound werde ich glaube ich nie vergessen. Und mir hat mal einer der Entwickler erzählt, dass der Sound vom Ball mit einem Garagentor gemacht und gesampelt wurde… Okay zurück zur Amiga-Story…
Das alles was da beschrieben ist, klingt erstmal nach einer sauberen Lösung? Ja, auf dem Papier schon. In der Praxis war es der Anfang vom nächsten Streit.
Markus erinnert sich an die Stimmung von damals: „Da hat man, glaube ich noch viel Hoffnung reingesteckt.“ Doch diese Hoffnung verebbte, wie er sagt, „zügig wieder“ – weil sich zeigte, dass ein Plattformwechsel dieser Größenordnung alles andere als trivial ist.

Wenn Lizenzen mehr Verwirrung stiften als sie lösen
Das Problem war: Ein Vertrag ist nur so gut wie die Einigkeit darüber, was drinsteht. Und der Begriff Lizenz ist auch dehnbar… Die Einigkeit war fragil und so hielt letztlich irgendwie nicht richtig lang. Es kamen immer mehr Diskussionspunkte auf. Zum Beispiel: „Durfte Hyperion das alte Fundament, also AmigaOS 3.1, auch für die klassischen 68k-Amigas weiterentwickeln?“ Das war eine Frage die Markus im Rückblick in Erinnerung hat. Hyperion sagte ja und brachte AmigaOS 3.1.4 und später 3.2 heraus. Die Gegenseite sah das ganz anders. Dazu kamen immer neue Player mit eigenen Ideen und Konzepten. Der Streit war vorprogrammiert, und regelmäßig gab es vor allem eins: Rückschläge.
Die Probleme waren technischer und finanzieller Natur, erzählt Markus: „Ein Plattformwechsel ist nicht nur ein Programmierproblem für die Techniker. Das kostete auch deutlich mehr Geld, als gedacht. Und deutlich mehr Geld, als eine kleine Firma wie Hyperion aufbringen konnte.“

Dazu kam ein strukturelles Problem, das Markus im Rückblick sehr klar benennt: „Diese Lizenzen können natürlich an mehrere vergeben werden. Und wer hat dann welche Rechte, genau? Vor allen Dingen, wenn das Unternehmen, das die Lizenzen vergibt, dann vielleicht zu irgendeinem Punkt gar nicht mehr da ist.“ Am Ende, so Markus, wusste „eigentlich keiner mehr, wer denn jetzt genau was hatte und wie nutzen durfte“. Zumindest gefühlt war das so. Und das in einer Zeit, wo der Markt zwischen den großen Betriebssystemen eh schon praktisch aufgeteilt war. Amiga hätte – ohne dieses Hin und Her – vielleicht noch eine kleine Chance in einem Nischenmarkt gehabt. Und dann gab es ja auch noch den Markt der Retro-Computer. Aber der wurde auch immer komplizierter für Amiga. Aufgrund genau derselben Rechteprobleme und verschiedenster Ansätze, was man denn nun anbieten sollte. Auch die Fans kannten sich irgendwann nicht mehr richtig aus…
Das Lizenzmodell war also einerseits eine Chance und andererseits das größte Problem: Es schuf zwar neue Möglichkeiten – aber gleichzeitig auch neue Unklarheiten. „Unklarheiten, die genau in die Streitigkeiten führten, aus denen sich die Szene erst 2026 wieder befreien sollte.“ Das hoffen Markus und ich zumindest – gemeinsam mit vielen anderen Amiga Fans. Und genau diese Fans, die bis heute treu zum Amiga standen, waren auch erstmal die Lösung. Trugen den Amiga über diese schlimmen Jahre.
Die Community übernimmt das Steuer
Denn während „oben“ vor allem gestritten wurde, passierte „unten“ etwas Bemerkenswertes. Markus beschreibt den Moment so: Die Community sagte irgendwann „wir brauchen kein Commodore, wir brauchen keinen Amiga von irgendwem… Wir wollen einfach mit dem Amiga weiter Freude haben. Und wir machen darum einfach unser eigenes Ding“. Die meisten der wirklich hochwertigen Entwicklungen dieser Jahre – ob AROS, Vampire oder unzählige andere Projekte – kamen von kleinen Teams oder Privatleuten, die ihre Leidenschaft und Zeit einfach weiter investierten, ohne auf irgendetwas Offizielles oder die große Einigung der ganzen anderen „Player“ zu warten.

Ich habe das im Gespräch mit Markus so zusammengefasst, und ich stehe auch dazu: „Die Community hatte einfach keine Lust, bei diesem digitalen Wer-kann-weiter-pinkeln länger zuzugucken und dabei zu erleben wie der Lieblingscomputer vor die Hunde ging. Die haben es einfach selbst in die Hand genommen.“ Markus stimmt dem uneingeschränkt zu. Und während des Interviews und auch während ich das schreibe, wird mir eines wieder ganz deutlich klar: Der Amiga brauchte schon immer „Freunde“. Ich habe das fast schon ein bisschen vergessen, obwohl ich selbst einen Artikel dazu geschrieben habe. Vom ersten Start in New York bis heute brauchte der Amiga seine Community. Und er fand sie. Meine Freundschaftsgeschichte mit Amiga könnt ihr hier nachlesen.
Aber um das klar zu sagen: für Markus und mich ist das einer der wichtigsten Erkenntnisse der ganzen verworrenen und verkorksten Amiga-Geschichte: Nicht die Rechteinhaber haben den Amiga am Leben gehalten. Es waren die Fans, die Nutzer und freiwilligen Entwickler – kurz die Community. Während viele stritten, wer eigentlich der Chef ist, saß in Wahrheit die Community am Steuer und sorgte dafür, dass das Projekt Amiga Kurs halten konnte.
Ben Hermans: Der Mann, der (fast) alles blockierte
„2024 kommt ein Name wieder ins Rampenlicht, der auf meinen Veranstaltungen und in der Szene schon länger für Diskussionsstoff sorgte: Ben Hermans, über viele Jahre die zentrale Figur bei Hyperion.“, erinnert sich Markus im Gespräch. Und er erinnert sich, dass es immer komplex war, mit Hermans konkrete Themen zu besprechen: „Er war nicht sehr oft da auf unseren Veranstaltungen. Er wusste auch, dass er nicht so viele Fans in der Community hatte. Und ich habe selber persönlich nie verstanden, warum er so an bestimmten Dingen fest hielt und damit auch Entwicklungen schwer machte.“ Als ich Markus direkt frage, ob Hermans ein „Bremsklotz“ war, antwortet Markus knapp: „Ja, definitiv.“
Markus benennt auch, woran diese ganzen Vorwärts- und Rückwärts-Bewegungen in der Amiga Geschichte aus seiner Sicht lagen: „Es waren tatsächlich viele Egos, die da eine Rolle gespielt haben.“ Und davon war Hermans nur eines. Während die einen am Erhalt des klassischen Betriebssystems interessiert waren, ging es anderen darum, „noch mal ein bisschen Geld rauszuquetschen“. Diese Gemengelage aus wirtschaftlichen Interessen und persönlichen Befindlichkeiten sorgte dafür, dass sich über Jahre hinweg kein gemeinsamer Weg fand. Kein klares Vorwärts möglich war.

Der entscheidenden Wandel kam erst Ende 2024: Nach Turbulenzen bei Hyperion, die schließlich in einer vorübergehenden Führung der Firma durch einen gerichtlich bestellten vorläufigen Verwalter mündeten, übernahm im Dezember 2024 Timothy De Groote als neuer Direktor. Markus beschreibt ihn als „jemand, der schon sehr lösungsorientiert war“ und der von Anfang an darauf hinarbeitete, den jahrelangen Rechtsstreit zu beenden. Sein Fazit dazu ist eindeutig: „Mit einem Ben Hermans wäre sicherlich vieles der heutigen Entwicklung eher nicht passiert.“
Ausblick: Der Weg wird frei
Mit dem Führungswechsel bei Hyperion Ende 2024 war der Weg endlich frei für Gespräche auf Augenhöhe. Gespräche, die schließlich am 4. August 2026 zu einer „Einigung“ zwischen Amiga, Hyperion und im weitesten Sinn auch zu Absprachen und Vereinbarungen mit Christian Simpsons „Commodore“ führten. Wenn auch in getrennten Verträgen. Doch was genau wurde da eigentlich vereinbart? Was bedeutet das für AmigaOS 3.3 und AmigaOS 4? Und für die möglichen Hardware-Lösungen? Ist ein „Amiga Ultimate“ wirklich mehr als eine Fata Morgana? Ist der Amiga Founders Edition auf Basis des Amiga 1000 (die ich, Christian mir wünschen würde) nun möglich?

Das alles – inklusive der Rolle von Christian Simpson, der 2025 eben überraschend die Commodore-Markenrechte kaufte – erklären wir für euch in Teil 2 dieses „Amiga Talks“-Artikels. Wer es nicht erwarten kann – hier geht es zum kompletten Video des Gespräches.
Wir sind neugierig: Kennt ihr noch andere Kapitel aus diesem Rechte-Wirrwarr, die hier fehlen? Habt ihr Dinge anders erlebt oder erzählt bekommen? Schreibt es gerne in die Kommentare!
Und: Dieser Artikel ist noch in Revision durch einige Amiga-Kenner. Wenn ihr Fehler entdeckt oder wisst, dass wichtige Dinge fehlen oder falsch sind (bezogen auf die Fakten, des Artikels, nicht auf die Einschätzungen und Meinungen) dann schreibt uns gerne: [email protected]
