Es wird Zeit, die wichtige Rolle des Vereinigten Königreichs in der Geschichte der kleinen Computer zu würdigen. Denn gerade in Deutschland wird oft übersehen, wie weit Großbritannien der Bundesrepublik schon seit den späten Siebzigerjahren in Sachen IT voraus war. Eine Hauptrolle in dieser UK-Story gehört dabei unbedingt dem Mann, den viele Nicht-Briten für einen leicht verschrobenen Erfinder halten. Dass der Ingenieur Clive Sinclair 1983 von der Queen in den Adelsstand erhoben wurde, reflektiert auch die Tatsache, dass der kleine Mann eine ganze Industrie in seinem Heimatland vor sich hergetrieben hat. Während der legendäre Jack Tramiel mit Schreibmaschinen begann, waren es bei Clive Sinclair selbst entwickelte Taschenrechner, die im UK der Siebzigerjahre ziemlich populär waren. Außerdem eine Digitaluhr und elektrische Messinstrumente. Computerhelden (4): Sir Clive Sinclair – Rule Britannia! weiterlesen
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9 schöne und nützliche Zifferblätter für runde Android-Smartwatches
Kein Anbieter von Smartwatches gibt Verkaufszahlen heraus. Das lässt erfahrungsgemäß nur einen Schluss zu: Sie sind miserabel. Wenn man in einem durchaus technik-affinen, gadget-verliebten Umfeld voller Early Adapters und First Movers nachfragt, dann ist das Ergebnis erschreckend. Entweder die Befragten wissen davon, aber haben das Thema bisher ignoriert. Oder ihre Smartwatch nach kurzer Zeit zu den Akten gelegt. Das gilt im Übrigen sowohl für Android, als auch Apple. Wobei die Apple Watch hierzulande anscheinend ein solcher Flop ist, dass niemand mehr darüber reden mag. Als jemand, der nun schon seit zweieinhalb Jahren täglich eine schlaue Armbanduhr trägt, kann ich den Verächtern nur zurufen: Ihr wisst ja nicht, was euch entgeht! Und deshalb will ich hier mal rund um die Smartwatch ein bisschen schwärmen und Empfehlungen aussprechen. 9 schöne und nützliche Zifferblätter für runde Android-Smartwatches weiterlesen
Was zur Hölle… der große DVB-T2-Schwindel
Als parallel zum Sterben des klassischen Antennenfernsehens DVB-T kam, atmeten viele Zuschauer auf: Digitales Fernsehen ohne Gebühren fürs Kabel und ohne hässliche Satellitenschüssel auf dem Dach. Die Receiver für das terrestrische System waren spottbillig, der Empfang meistens gut, und selbst die ollste Glotze zeigte das schöne, neue Fernsehen. Eigentlich waren alle zufrieden, bis irgendwer auf die verrückte Idee kam, man müsse per Antenne auch HD-Inhalte gucken können. Da jauchzte das Privatfernsehen auf, denn sofort sah man eine Chance, jetzt auch Kabel- und Satellit-Abstinenzler abzocken zu können. Und tatsächlich: Bei Licht betrachtet ist DVB-T2 nicht mehr als der Einstieg ins flächendeckende Pay-TV. Was zur Hölle… der große DVB-T2-Schwindel weiterlesen
5 nützliche Gadgets für das Notebook unterwegs
Schon klar: Immer mehr User schaffen sich ein Notebook für zuhause an, weil solch ein tragbares Ding nicht nur weniger Platz verbraucht, sondern man es auch am jeweiligen Lieblingsplatz im Haus oder in der Wohnung nutzen kann. Wer aber viel unterwegs ist und den Tragbaren tatsächlich für die Arbeit braucht, hat mit dem richtigen Zubehör einfach mehr davon. Wir empfehlen diese 5 Gadgets zum Notebook. 5 nützliche Gadgets für das Notebook unterwegs weiterlesen
Computerhelden (3): Marco Börries – vom Wunderkind zum Startup-König
Am Telefon klang der Kerl eigentlich nicht so jung. Oder anders ausgedrückt: Marco Börries war schon verdammt erwachsen, als wir zum ersten Mal miteinander telefonierten. Da war der Bursche aus Lüneburg noch keine achtzehn Jahre alt. Ob er uns sein Textprogramm StarWriter für MS-DOS einmal persönlich vorstellen dürfe, fragte er damals. Natürlich, antwortete ich, denn die Computerzeitschrift Data Welt, die zu leiten ich damals die Ehre und das Vergnügen hatte, war an guter Software für den IBM PC und seine Klone immer interessiert. Und natürlich kannten wir die Versionen der Textverarbeitung für den C64 und CPC-Rechner. Es muss also im Jahr 1986 gewesen sein, als ein ziemlich großes Auto vorfuhr, aus dessen Fond dieser Softwareentwickler stieg, der mit sechzehn seine erste Firma gegründet hatte. Und weil er natürlich noch keinen Führerschein hatte, wurde er meistens von seinem Vater chauffiert. Computerhelden (3): Marco Börries – vom Wunderkind zum Startup-König weiterlesen
Lieblings-App: JustWatch – Auf welchem Streaming-Dienst läuft der Wunschfilm?
Als wir vor etwa anderthalb Jahren tatsächlich alle relevanten Streaming-Dienste im Abo hatten, wurde es kompliziert mit der Auswahl der Streifen für den kuscheligen Filmabend. Die Frage lautete: Sag mal, wo läuft denn dieser Kinohit mit George Clooney aus 2011? Mensch, dachte ich, es müsste doch so eine Meta-Suchmaschine geben, die alle Services durchsucht. Kurz bevor ich mich daranmachte, selbst eine solche Maschine zu bauen, stieß ich auf JustWatch, und alle Probleme auf diesem Feld waren gelöst. Lieblings-App: JustWatch – Auf welchem Streaming-Dienst läuft der Wunschfilm? weiterlesen
5 Facebook-Mythen, die Seitenbetreiber verunsichern könnten
Jeder nutzt Facebook, und jeder zweite ist Facebook-Experte. Also so ähnlich wie beim Fußball, wo mindestens 50 Prozent der Fans Bundestrainer sind. Und weil Otto Normluser vor allem glaubt, was er sieht, haben sich eine ganze Reihe von Mythen rund um Facebook in die Anwenderhirne geschlichen, von denen einige gar nicht und manche nur teilweise stimmen. Das trifft besinders für Facebook-Seiten und ihre Betreiber zu, die ja eigentlich ihr Marketing damit betreiben wollen. Falsche Annahmen können kontraproduktiv wirken. Hinterfragen wir einige der oft gehörten Mythen einmal kritisch. 5 Facebook-Mythen, die Seitenbetreiber verunsichern könnten weiterlesen
Erlebnis: Wie ich die Schönheit der Windows-Apps entdeckte
Wir ollen Digisaurier sind manchmal auch ganz schön konservativ. Als Windows in der Version 8.0 mit Apps und Kacheln begann, schrien viele von uns auf: Wir wolln unser Startmenü zurück! Mit 8.1 tat uns Microsoft den Gefallen, und die Zahl derjenigen, die mit einem Kacheldesktop und Win-Apps auf einem Desktop-PC oder Notebook hantierten, blieb gering. Mir ging’s da nicht anders. Aber ich konnte ja schon mit den komischen Mini-Dingern nichts anfangen, die bei Vista und 7 auf den Desktop kleben konnte. Nach der generellen Umstellung aller heimischen Computer auf Windows 10 geriet das Thema hier in Vergessenheit. Die Kacheln im Startmenü konnte man ja weitestgehend wegmachen und ansonsten ignorieren. Nun kam im vergangenen August ein 15-Zoll-Convertible der Marke Terra ins Haus. Also ein Notebook, das Desktop und Tablet kann. Ganz ehrlich: Als Tablet benutzt man einen 15-Zoll-Klopps eher nicht. Aber man kann wunderbar im Tablet-Modus mit einem Pen auf dem Display Malings machen oder die Maus durch den Finger ersetzen. Erlebnis: Wie ich die Schönheit der Windows-Apps entdeckte weiterlesen