Früher war die Sache klar: Da steht der Rechner, daneben der Drucker. Was auf dem Rechner gespeichert ist, kann gedruckt werden. Punkt. Seit es mobile Computer gibt – also Smartphones, Tablet-PCs und ihre Vorgänger – gestaltet sich die Sache schon schwieriger. Denn irgendwie müssen die Daten, die aufs Papier sollen, in den Rechner kommen, an dem der Drucker hängt. Da werden Kabel gezogen USB-Sticks bespielt und Micro-SD-Karten ausgelesen, nur damit Dokumente von klein A nach groß B kommen. Dabei geht es – Cloud sei dank – inzwischen viel einfacher. Und das hat viel mit dem schwer angesagten „Internet der Dinge“ („internet of things“ = IoT) zu tun. Praxis: Drucken über die Cloud – wie geht das? weiterlesen
Alle Beiträge von Rainer Bartel
Was zur Hölle… Soll ich Quizduell mit Fremden spielen?
Viele Spiele-Apps sind nach einem kurzen Hype im Datenorkus verschwunden. Nicht so das Quizduell (für Android (ggf. noch im Playstore) und für iOS ((ggf. noch im Applestore)), das seine große Zeit vor etwas mehr als drei Jahren hatte. Damals wurde man beinahe täglich angesprochen, ob man auch Quizduell spiele und ob man mal gegeneinander zocken solle. Die Hysterie hat sich längst gelegt. Und auf der Basis von rund 23 Millionen Downloads wächst die Sache auch nur noch langsam. Aber gerade die „Silver Surfer“ – also Menschen jenseits der Fünfzig – sind immer noch große Fans des Ratespiels. Weil den aktiven Quizduellanten aber langsam die bekannten Gegner ausgehen, zocken viele einfach mit anderen, fremden Spielern. Und stellen sich die Frage: Kann mich so jemand aushorchen oder meine Daten abgreifen? Was zur Hölle… Soll ich Quizduell mit Fremden spielen? weiterlesen
Lieblings-App: Nabu-Vogelführer – Erkenn den Piepmatz!
Eigentlich war ich auf der Suche nach einer App, die Vögel an ihrem Gesang (oder Geschrei) erkennt. In den App-Stores gibt es eine Handvoll davon, aber keine funktioniert zufriedenstellend. Also blieb ich bei meinem Nabu-Vogelführer (für Android, iOS und für Windows); eine der ersten Apps, die je auf meinem Smartphone landete. Lieblings-App: Nabu-Vogelführer – Erkenn den Piepmatz! weiterlesen
5 Drucker, die wir geliebt haben…
Machen wir uns nichts vor: Bis vor wenigen Jahren war der Drucker der natürliche Feind des Users. Heutzutage ist es beinahe langweilig, einen neuen Printer in Betrieb zu nehmen – früher war das ein Job für abgebrühte Computer-Freaks. Denn auch nach erfolgter Verbindung per Parallelschnittstelle tat es das Ding noch lange nicht. Nicht einmal die Installation des empfohlenen bzw. mitgelieferten Treibers brachte die Kiste zum Drucken. Und wenn das Teil dann Farbe aufs Papier brachte, war noch lange nicht gesagt, dass das Ergebnis etwas mit dem Input zu tun hatte – denken wir nur an Begriffe wie „Zeichensatz“ und „Codierung“… Aus der Maße der feindlichen Printer ragen nur wenige Kandidaten hervor, die wir Digisaurier auf Anhieb geliebt haben. Dabei geht es um die wilden Jahre der Kleincomputerei zwischen etwa 1982 und 1992. 5 Drucker, die wir geliebt haben… weiterlesen
Hedy Lamarr – Die Hollywood-Diva, ohne die es Mobiltelefone nicht gäbe
Hedwig Kiesler, die im November 1914 geborene Wienerin, spielte als Neunzehnjährige die Eva im tschechisch-österreichischen Film „Ekstase“ und löste einen Riesenskandal aus. Denn dies war der erste seriöse Kinofilm, in der eine Schauspielerin nackt zu sehen war und zu allem Überfluss auch noch einen Orgasmus vor der Kamera mimte. Hedy, wie sie schon damals genannt wurde, war schön, aber vor allem schlau. Sie wurde vom Fleck weg nach Hollywood geholt und avancierte zu einer echten Diva zu Zeiten der großen Studios. Was die hochbegabte junge Frau von diesem Geschäft hielt, illustriert dieses Zitat: „Any girl can be glamorous. All you have to do is stand still and look stupid.“ Und während sie so ihren Beruf auffasste und sich mit den guten Gage ein recht vielfätliges Liebesleben finanzierte, machte sie sich Gedanken. Hedy Lamarr – Die Hollywood-Diva, ohne die es Mobiltelefone nicht gäbe weiterlesen
Praxis: Was taugt ein 2-in-1-Notebook wirklich?
Als es an die Beschaffung eines neuen Notebooks ging, war mein Interesse an diesen neumodischen 2-in-1-Notebooks groß. Mag daran liegen, dass ich begeisterter Tablet-User bin und mich erheblich in Microsofts Surface Book verliebt hatte. Nachdem ich auf der CeBIT 2016 ein wenig mit einem solchen „Convertible“ herumprobieren konnte, war die Entscheidung praktisch gefallen. Mein schwer geliebtes, schickes Vaio-Notebook von 2007 war einfach nicht mehr zu pimpen. Außerdem hatte ich zunehmend Probleme mit dem knapp über 11 Zoll großen Display. Nun störten mich am Surface Book genau zwei Eigenschaften: das ebenfalls nicht riesige Display und vor allem der irrwitzige Preis. Als dann auch die von mir gewünschte Konfiguration über Monate als nicht bestellbar erwies, switchte ich um. Seit Ende August arbeite ich an einem 15″-Convertible der Marke Terra PC von der Wortmann AG. Praxis: Was taugt ein 2-in-1-Notebook wirklich? weiterlesen
Praxis: Reicht der Movie Maker für den Urlaubsfilm?
Videoprofis raufen sich die Haare: Zigtausende Normaluser mögen den Windows Movie Maker! Aus Sicht von Experten erreicht das kostenlose Microsoft-Ding nicht einmal den Rang eines Tools. Aber die Cracks haben auch andere Ansprüche. Wir Smartphone-Menschen, die bloß aus den vielen Fotos und Clips, die sich in den Ferien so nebenbei angesammelt haben, ein oder zwei Urlaubsfilmchen schneiden wollen, lieben diesen Movie Maker. Und, ja, dieses kostenlose Tool reicht aus. Vor allem, wenn die Videos später vorwiegend auf dem Phone, dem Tablet oder dem Notebook gezeigt werden sollen. Denn dann bastelt man Streifen von maximal drei Minuten Länge mit dem MM, lädt sie zu Youtube hoch und verteilt den Link. Nichts leichter als das… Praxis: Reicht der Movie Maker für den Urlaubsfilm? weiterlesen
Der vollvernetzte Backofen. Oder: Muss das Internet in die Küche?
Vor vielen Jahren hat Mirosofts Bill Gates mal sein ganzes Eigenheim vernetzten lassen. Ohne Internet, versteht sich. Denn daran glaubte der immer mal wieder reichste Mann der Welt damals nicht. Diese Welt staunte und lachte sich über den Windows-Erfinder kaputt. Heute bieten alle großen Hausgerätehersteller vernetzte Großgeräte an. Und keiner lacht mehr. Warum nicht? Weil die Idee vom Internet der Dinge (IoT = „Internet of things“) schon so weit in die Köpfe von Otto und Marianne Normalverbrauchter gedrungen ist, dass sie es für selbstverständlich halten, wenn der Backofen mit dem Kühlschrank kommunizieren kann. Ganz konkret kann man sich das alles bei der IQ7000-Baureihe von Siemens anschauen. Bei Licht betrachtet und in Reihe analysiert zeigt sich: Es geht vor allem um ein neues Bedienkonzept. Der vollvernetzte Backofen. Oder: Muss das Internet in die Küche? weiterlesen