Eigentlich ist das, was seit Neustem wieder für Furore sorgt, ein ziemlich alter Hut. Wer das Online-Banking nutzt und seine Transaktionen mit einer mTAN absichert, betreibt nämlich schon eine 2-Faktoren-Authentifizierung. Das Prinzip dahinter: Um an geschützte Daten zu gelangen, muss sich der User auf zwei unterschiedliche Arten identifizieren. Stufe 1 ist beim Einloggen in Online-Accounts fast durchweg das richtige Passwort. Nun können Passwörter wie wir wissen, ausgespäht werden (sofern man keinen Passwort-Manager nutzt). Damit ein Bösewicht trotzdem nicht in ein Konto eindringen kann, verlangt die 2-Faktoren-Authentifizierung eine zweite Stufe. Was zur Hölle … bringt die 2-Faktoren-Authentifizierung? weiterlesen
Archiv der Kategorie: Ge-nutzt
Sowas wie Tests – nicht im Labor, keine Messwerte. Einfach nur genutzt. Und dabei erfolgreich gewesen oder auch nicht…
Lieblings-Apps: Was wächst denn da? Pflanzen bestimmen einfach
Der kluge Natur- und Gartenfreund nutzt die kalte, feuchte Winterzeit dazu, sich auf die kommende Saison vorzubereiten. Dann streift er wieder durch Wald und Flur, studiert Parks und Gärten und erfreut sich an der wilden und der zivilisierten Fauna. Aber selbst dem allergrößten Pflanzenkenner kann es passieren, dass er auf ein Gewächs stößt, das er nicht kennt oder erkennt – besonders natürlich in fremden Weltgegenden. Als Fernreisen noch das Privileg von Wissenschaftlern wie Alexander von Humboldt waren, hatten die Forscher Botanisiertrommel dabei, in die sie gefundenes Pflanzengut stopften, um es daheim zu trocknen und zu pressen und in Herbarien zu kleben. Als dann fast alles Pflanzliche bekannt war, entstanden die ersten Pflanzenbestimmungsbücher, in denen man bei Bedarf nachschlagen konnte. Und heute? Heutzutage gibt es natürlich wunderbare Apps zu diesem Zweck, von denen wir uns eine Auswahl von drei Alternativen angeschaut haben. Lieblings-Apps: Was wächst denn da? Pflanzen bestimmen einfach weiterlesen
Was zur Hölle … Bringen Passwortmanager mehr Sicherheit?
Da hat ein 20-Jähriger aus Hessen vom Kinderzimmer aus einen Haufen Daten von Promis aus Politik und Unterhaltung gesammelt und über einen Adventskalender auf Twitter geleakt. Was zunächst als Riesen-Hack in den Medien groß aufgemacht wurde, entpuppt sich als Fleißarbeit, die nicht einmal besonders großes Online-Know-how erforderte. Die Reaktion zeigt deutlich, dass es in Deutschland immer noch an Wissen über die Digitalisierung mangelt – vor allem bei Politikern. Als Schwachstelle erwies sich einmal mehr der sorglose Umgang mit Passwörtern im Internet. Da fragt sich Otto Normalsurfer, ob die zurzeit viel gepriesenen Passwortmanager wirklich mehr Datensicherheit bringen. Was zur Hölle … Bringen Passwortmanager mehr Sicherheit? weiterlesen
Was zur Hölle… bringen Zusatzobjektive fürs Smartphone?
Die wohl aufregendste Entwicklung der vergangenen zehn Jahre rund ums Smartphone dürfte sein, was aus der Handy-Knipse geworden ist. Aktuelle Smartphone-Kameras sind Wunderwerke mit drei oder gar mehr Objektiven und einem guten Schuss KI, die Fotos ermöglichen, die man mit der ehemals beliebten Kompaktkamera kaum hinbekommen hat. Nun werden seit einiger Zeit für kleines Geld Zusatzobjektive zum Aufstecken angeboten, die Funktionen wie Wechselobjektive an DSLRs bieten. Fragt sich nur, ob sich selbst geringe Investitionen von 15, 20 oder 40 Euro wirklich lohnen. Was zur Hölle… bringen Zusatzobjektive fürs Smartphone? weiterlesen
Was zur Hölle … muss es jetzt auch noch DAB+ sein?
Plötzlich und ein bisschen unerwartet ist DAB bzw. DAB+ in aller Munde – besser gesagt: in vielen Medien. Es ist zu vermuten, dass dies am Weihnachtsgeschäft und den nicht ganz so guten Prognosen für den Abverkauf von Hardware im Bereich der Unterhaltungsindustrie liegt, denn Digital Audio Broadcasting ist eigentlich ein ziemlich alter Hut, der ja bereits seit 1987 zu haben ist. Und seitdem angeboten wird wie sauer Bier. Auf einmal häufen sich Empfehlungen, auf das digitale Radio umzusteigen – und das insgesamt sogar zu Recht. Was zur Hölle … muss es jetzt auch noch DAB+ sein? weiterlesen
Anker, mein Lieblings-Gadget-Hersteller
Nein, es handelt sich bei diesem Beitrag nicht um Schleichwerbung, sondern um ein Plädoyer. Aber, fangen wir von vorne an. Es geht um das, was heute gern „Gadgets“ genannt wird. Wikipedia bietet als Übersetzung „Apparat“, „technische Spielerei“ und „Schnickschnack“ an. Das trifft es ganz gut, wobei inzwischen jede Art Zubehör für Geräte der digitalen Welt auch so genannt wird. In diesem Markt spielt die Firma Anker mit. Mich hat das Unternehmen vor gut vier Jahren mit einer Powerbank (Link nicht mehr verfügbar) erwischt. Und zwar eher zufällig. Anker, mein Lieblings-Gadget-Hersteller weiterlesen
Praxis: So kann man (fast) jede Digitalkamera fernsteuern
Mein Onkel, ein sehr ambitionierter Hobbyfotograf, besaß in den Siebzigerjahren eine sündhaft teure Nikon F2 mit allem Zipp und Zapp – unter anderem einem funkbetriebenen Fernauslöser. Da er besonders der Wildtierfotografie anhing, hatte er sich diese Investition in Höhe von mehreren Hundert Mark geleistet. Also baute er den Fotoapparat auf dem Stativ an einer Position auf, die spannenden Aufnahmen von Dam- und Rotwild versprach, stellte alles sorgfältig ein und verzog sich dann mit dem Sender auf einen Hochsitz in einiger Entfernung. Kamen Tiere vorbei, löste er Bild um Bild per Tastendruck aus. Wenn dann als Dias, denn für die hatte er ein Faible; wenn sie aus der Entwicklung kamen, war die Ausbeute oft mehr als beeindruckend. Praxis: So kann man (fast) jede Digitalkamera fernsteuern weiterlesen
Lieblings-Apps: MarineTraffic – Wo die Schiffe fahren
Stell dir vor, du liegst am Atlantikstrand und schaust müßig hinaus aufs Meer. Nicht weit entfernt läuft ein einsames Boot langsam parallel zur Küsten. „Wenn man wüsste, was das für ein Schiff ist…,“ bemerkt mild interessiert deine Begleiterin. „Moment,“ sagst du, zückst dein Smartphone, öffnest eine App, wischt ein bisschen herum und sagst dann ganz lässig: „Das ist die Isabella, ein Fischerboot, das heute Morgen um halb sechs in Arcachon ausgelaufen ist und jetzt auf dem Rückweg ist.“ Lieblings-Apps: MarineTraffic – Wo die Schiffe fahren weiterlesen