Seid heute Abend um 19 Uhr dabei, wenn hier und auf der Digisaurier-Facebook-Seite ein neues Digisaurier-Magazin live auf Sendung geht. Natürlich gibt es nach 25 Jahren Morgenmagazin einen Rückblick des „ZDF-Computerexperten“ auf die ZDF Jahre – und insbesondere auf viele ZDF Morgenmagazin Auftritte ;-) Geschichten vor und hinter den Kulissen.
Außerdem schalten wir zu den Kollegen Markus Jodl und Hubertus Kischkewitz bei der #TNT17 – die starten heute mit ihrer Techniktour durch die Welt der Netze.
Und: Ein Blick auf eine besondere Technologie. Frank Bethmann erzählt in einer „wilden Fahrt“ über seine kommende 3sat-Dokumentation zum Thema #Blockchain – frei nach dem Motto: Wer zur Hölle braucht denn sowas? Und: Was ist das überhaupt?
Ja, meinen Kaffee koche ich immer noch analog. Obwohl ich schon überlegt habe… Im Ernst: In den vergangenen Wochen ist mir aufgefallen, in welch hohem Maße mein Alltag bereits digitalisiert ist. Als fortschritts-affiner Digisaurier mach ich da ja gern und freiwillig mit. Zumindest, wenn mir erscheint, die Digitalisierung einer Tätigkeit könnte meine Lebensqualität steigern. Oder die meiner Haustiere. Das Licht am Aquarium sollte beispielsweise immer zur selben Zeit ein- und wieder ausgeschaltet werden. Okay, dafür gibt’s schon seit langem Zeitschaltuhren für die Steckdose. Aber eine digitalisierte IP-Steckdose kann ja viel mehr! Die kann ich von unterwegs per App in Gang setzen! Das ist cool! Ja, ich stehe total auf den ganzen Smarthome-Kram und bin bisschen traurig, dass wir eine Fußbodenheizung haben, die nur mit überdimensionalem Aufwand in die Wohnungsdigitalisierung eingebunden werden kann. Mein digitaler Alltag (1): Zuhause weiterlesen →
Nein, es folgt keine Unpacking-Story. Nur die Bemerkung der Dame des Hauses, das seien aber komische Cremedosen, die gerade ausgepackt wurden. Die rundlichen Dinger, die sich Google Wifi nennen, sehen nicht besonders wertig aus und fühlen sich auch nicht so an. Immerhin verschandeln sie das stylische Wohnzimmer nicht in dem Maße wie so mancher High-Tech-Router. Apropos: Technisch betrachtet handelt es sich bei der Cremedose um einen Wlan-Router… Allerdings ohne Modem. Und erfunden hat’s Google auch nicht, weil es sogenannte „Mesh-Systeme“ schon länger gibt und die ganz ähnlichen Systeme von Netgear (Orbi) und Linksys (Velop) bereits einige Monate länger auf dem Markt sind. Was ist also an Google Wifi (außer dem geringfügig günstigeren Preis) besser als bei der Konkurrenz? Was zur Hölle… ist denn Google Wifi? weiterlesen →
So mancher Digisaurier-Fan könnte schon an der Überschrift dieses Artikels scheitern – wer weiß denn noch, was eine „Floppy“ ist? Und was an der Doppelseitigkeit so besonders war… Jedenfalls hat Dr. Sirjang Lal Tandon, den sie alle „Jugi“ nennen, einen nicht unerheblichen Anteil am gigantischen Erfolg des IBM PC und seiner Klone in den Achtzigerjahren. Wie so viele der frühen Computerhelden hatte er zum richtigen Zeitpunkt das richtige Näschen. Als gelernter Elektromechaniker wirkte er bei IBM in der Entwicklungsabteilung für magnetische Massenspeicher, also Disketten- und Festplattenlaufwerke. Und so um 1974 herum hatte er die Idee, man könne die Speicherkapazität der weichen Scheiben (daher der Begriff „Floppy“) verdoppeln, indem man eben beide Seiten nutzt. Gedacht, getan: In seiner Garage in Chatsworth, einem LA-Stadtteil ganz im Norden, bastelte er ein Diskettenlaufwerk mit zwei Schreib-Lese-Köpfen – eins oben, eins unten. Und das war eine Revolution. Computerhelden (8): Jugi Tandon, der Erfinder der doppelseitigen Floppy weiterlesen →
Samstag morgen. Hamburg. Schanzenviertel. Facebook Livestream. Großer Sender. Die Nacht nach den Krawallen in Hamburg beim G20 Gipfel. Wir sehen zwei Leute, die wir normalerweise Gaffer nennen würden, die durch die Lücken eines Gitters in einen zerstörten Laden reinschauen, um einen Blick auf das Chaos zu erhaschen. Und die Handykamera der reportierenden Person des Senders macht Sekunden später – genau das gleiche. Der Sender gafft für uns alle… Das ist schade. Gut für Clicks. Aber falsch für Programm-Macher. Falsch für Journalismus und Medien. Und – egal ob groß oder klein – praktisch alle Medien haben in diesen Tagen im Livestream genau das gleiche gemacht.
Über dieses Thema kann man lange sprechen. Bei unserer #NeuDig Radreise auf den Spuren der Digitalisierung in Deutschland begleitete uns Thomas Pyczak spontan einige Kilometer mit dem Rad. Dabei und am Abend bei unserer Livesendung aus dem Hotelzimmer sprachen wir mit Thomas über Journalismus, Medien und Verlage. Heute und in Zukunft. Das er – als ehemaliger Chef von Chip und Verlagsmanager bei Burda – dazu einiges an Gedanken hat, war uns klar. Hier einige seiner besten Statements aus der Sendung.
Thomas Pyczak über sich selbst
Über sich selbst schreibt er in seinem Blog:
„Mein Name ist Thomas Pyczak. Ich bin Autor, strategischer Storyteller und Reisender. Meine Romane Ende der Welt und Starnberg. Marrakesch. Starnberg sind im Juni 2016 erschienen, ganz ohne Verlag und großes System. Digital und als Taschenbücher. Sie spielen an Schauplätzen und in Kulturen, die ich mit meiner Frau besucht habe. Die mich faszinieren. Zu denen ich gern Brücken schlagen möchte. Als ehemaliger Verlagsmanager und Chefredakteur hat das Erzählen für mich noch eine Business-Seite. Wie nutze ich die Magie von Storytelling, um andere zu überzeugen, sie mitzunehmen? Das ist die Ausgangsfrage von Tell Me!, meinem Buch über Storytelling, das Ende Mai 2017 beim Rheinwerk-Verlag erschienen ist. Zu diesem Thema schreibe ich auch einen Blog , gebe Workshops, bin Storytelling-Sparringspartner.“
Aktuelle Smartphones haben eine Rechenpower, die noch vor drei, vier Jahren nicht jedes Notebook mitbrachte. Da kommt bei Menschen, die viel unterwegs arbeiten und sich ganz auf ihr „Handy“ verlassen, schnell der Wunsch auf, kein Laptop mehr mitzuschleppen, sondern das Android-Phone als vollwertigen Computer zu nutzen. Fein raus ist, wer ein Samsung Galaxy 8 besitzt, den der kauft sich für rund 200 Euro die wunderbare Dockingstation DeX dazu und kann sein Galaxy ohne Weiteres an jedem Fernseher mit HDMI-Anschluss nutzen; vorausgesetzt, eine Tastatur und eventuell eine Maus sind mit im Gepäck. Tatsächlich lässt sich aber JEDES Android-Phone mit aktueller Betriebssystemversion dank dem Streaming-Dongle Google Chromecast für 39 Euro als Notebook nutzen. Wir zeigen wie. Mit Chromecast wird das Smartphone zum vollwertigen PC weiterlesen →
Vor gar nicht langer Zeit, an einem gar nicht weit entfernten Ort: beim Webvideopreis in Düsseldorf. Da habe ich mich gefragt: Hätte Julien das Potential erkannt – auch wenn es nicht seine Mutter ist? Hätte Dagi sie ungeschminkt vor die Kamera gelassen? Hätten Dennis und Benni sie ins World Wide Wohnzimmer eingeladen? Ich meine bevor ihr fast 4000 Leute aus der Youtube Szene stehende Ovationen schenkten… Die Marmeladen-Oma ist 85. Und ich finde beim Webvideopreis hat sie die Webvideoszene ganz schön eingekocht. Rezept: Man nehme eine Kamera, eine gute Idee und eine Portion back-to-the-roots. Also: wieder zurück in eine besondere Art der Freiheit! Statt nach vorne in die Perfektions-Sackgasse… Ich glaube darum ging es in Düsseldorf beim Webvideopreis 2017. Frage: ist der Webvideopreis eine Fessel? Webvideopreis: Marmeladen-Oma kocht Webvideoszene ein weiterlesen →
Die Zukunft betrachtet mit dem Wissen der Vergangenheit. Die Vergangenheit betrachtet mit dem Blick auf die Zukunft…