Archiv der Kategorie: Ge-meint

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Spionage-Spielzeug? Wir wollen reden! „Digisaurier Standpunkt“ – die Testsendung

Spionage-Spielzeug? Du schenkst Deinem Kind ein Spielzeug zu Weihnachten. Und holst Dir einen Spion ins Haus? Darüber haben wir Digisaurier heute geredet. In einer weiteren Testsendung als Livestream.  „Digisaurier: Standpunkt“ heißt das Format. Hier geht es zur Aufzeichnung des Livestreams  – auch wenn man nicht auf Facebook ist, kann man das hier sehen. Spionage-Spielzeug? Wir wollen reden! „Digisaurier Standpunkt“ – die Testsendung weiterlesen

Praxis: Reicht der Movie Maker für den Urlaubsfilm?

Videoprofis raufen sich die Haare: Zigtausende Normaluser mögen den Windows Movie Maker! Aus Sicht von Experten erreicht das kostenlose Microsoft-Ding nicht einmal den Rang eines Tools. Aber die Cracks haben auch andere Ansprüche. Wir Smartphone-Menschen, die bloß aus den vielen Fotos und Clips, die sich in den Ferien so nebenbei angesammelt haben, ein oder zwei Urlaubsfilmchen schneiden wollen, lieben diesen Movie Maker. Und, ja, dieses kostenlose Tool reicht aus. Vor allem, wenn die Videos später vorwiegend auf dem Phone, dem Tablet oder dem Notebook gezeigt werden sollen. Denn dann bastelt man Streifen von maximal drei Minuten Länge mit dem MM, lädt sie zu Youtube hoch und verteilt den Link. Nichts leichter als das… Praxis: Reicht der Movie Maker für den Urlaubsfilm? weiterlesen

Der vollvernetzte Backofen. Oder: Muss das Internet in die Küche?

Vor vielen Jahren hat Mirosofts Bill Gates mal sein ganzes Eigenheim vernetzten lassen. Ohne Internet, versteht sich. Denn daran glaubte der immer mal wieder reichste Mann der Welt damals nicht. Diese Welt staunte und lachte sich über den Windows-Erfinder kaputt. Heute bieten alle großen Hausgerätehersteller vernetzte Großgeräte an. Und keiner lacht mehr. Warum nicht? Weil die Idee vom Internet der Dinge (IoT = „Internet of things“) schon so weit in die Köpfe von Otto und Marianne Normalverbrauchter gedrungen ist, dass sie es für selbstverständlich halten, wenn der Backofen mit dem Kühlschrank kommunizieren kann. Ganz konkret kann man sich das alles bei der IQ7000-Baureihe von Siemens anschauen. Bei Licht betrachtet und in Reihe analysiert zeigt sich: Es geht vor allem um ein neues Bedienkonzept. Der vollvernetzte Backofen. Oder: Muss das Internet in die Küche? weiterlesen

Wie seht ihr das: Ist das Internet kaputt?

Im ersten Moment war es nur eine witziges Bild: dieser kleine Raum im Hotel, an dem dran stand „@Internet“. Mein erster Gedanke: so arm ist das Internet schon, dass es in so einer kleinen Butze in einem Hotel  mit angeschlossenem Kurheim und Sanatorium für ältere Herrschaften wohnen muss. Also machte ich daraus ein lustig gemeintes Freitags-Posting für den Digisaurier. Und dann kamen mir am Wochenende die vergangenen Monate oder gar Jahre in den Kopf. Und die Frage: ist das Internet wirklich so arm? Ist das was wir da angefangen haben heute nur noch armselig? Ist das Internet kaputt, wie ein bekannter digitaler Kolumnist es 2014 formulierte?

Ich möchte mit Euch darüber reden. Eure Meinung ist gefragt.

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Was zur Hölle… Schnell noch das kostenlose Windows-10 Update installieren?

Am 29. Juli des Jahres läuft die Frist ab. Danach wird Windows 10 nie wieder kostenlos zu haben sein. Vermutlich. Während die üblichen Marktauguren bezweifeln, dass die Welteroberungsstrategie der Microsoftler aufgegangen ist, denken Hunderttausende treue Windows-User darüber nach, sich jetzt doch noch den Bildschirm neu kacheln zu lassen. Fragt sich nur, ob es wirklich sinnvoll ist, eben schnell das kostenlose Update zu ziehen und zu installieren. Wir haben dazu auf Facebook die freundlichen Digisaurier-Freunde befragt. Was zur Hölle… Schnell noch das kostenlose Windows-10 Update installieren? weiterlesen

Google auf dem Weg zum KI-Unternehmen (und der Weltherrschaft?)

Eigentlich sind Keynotes ja inzwischen langweilig, wenn man nicht zufällig Fanboy oder -girl des Veranstalters ist. Das gilt schon länger für Apple, jetzt auch für Microsoft und die anderen Unternehmen sowieso. Besonders langweilig war aber in der Vergangenheit immer die Entwicklerkonferenz von Google mit dem hübschen Namen I/O. Und weil man neidisch auf Apple war, mussten dann schnell wieder eingestampfte Projekte à la Wave (Na, wer kennt das noch?) oder gar Google Glass nach Art des Steve Jobs präsentiert werden. Davon hat sich der Konzern der unbegrenzten forscherischen Möglichkeiten zum Glück entfernt und spricht über wahrlich weltbewegende Entwicklungen auf erschreckend nüchterne Weise – was manchen Betracher des Keynote-Livestreams zum Schlummern brachte. Wer aber die Konzentration hielt, konnte am vergangenen Mittwoch mit dabei sein, als das Unternehmen ganz en passant seine Pläne zur Eroberung der KI-Weltherrschaft offenlegte. Und das bei einer Plauderei über einen Chip. Ja, einen Mikrochip, der auf den unspektakulären Namen TPU hört. Aber fangen wir vorne an… Google auf dem Weg zum KI-Unternehmen (und der Weltherrschaft?) weiterlesen

Der Drucker war mal der schlimmste Feind der Menschheit…

Die gemeinsame Geschichte von Mensch und Drucker ähnelt der Ko-Evolution von Mensch und Hund: Am Anfang standen sich die beiden Spezies eher misstrauisch gegenüber, aber je näher der Canis an den Homo Sapiens rückte, desto mehr wurde er zum besten Freund des Menschen. Dazwischen stand der lange, schwierige Weg der Domestizierung. Darunter versteht man bekanntlich den Prozess, während dessen das halbwilde Vieh nach und nach gezähmt wird, sodass es am Ende tut, was der Mensch will – meistens… Wer noch lebendige Erinnerungen an Matrixdrucker der frühen Achtzigerjahre hat, darf sich als Pionier fühlen, der sich in diesen harten Kampf mit der Kiste begeben hat und am Ende siegreich hervorging. Denn die heutigen Tintenstrahl- und Laserdrucker sind ganz lammfromme Hausgenossen, die genau das tun, was sie sollen – meistens… Der Drucker war mal der schlimmste Feind der Menschheit… weiterlesen

Apple nervt! Mein Leben mit und ohne Mac (2)

Im ersten Teil habe ich ausgebreitet, wie sehr ich in Macs verliebt war und wie sehr enttäuscht vom Newton und Apple selbst. Das quietschbunte Fisher-Price-Activity-Center aber, das als iBook unter die Leute geworfen wurde, hat mich regelrecht empört. Plötzlich saßen scheinbar seriöse Geschäftsreisende in den Flughafen-Terminals und hackten auf diesen rundlichen Dingern herum als seien es Computer. „Translucent“ hieß das Buzzword – farbig getönter, durchsichtiger Kunststoff; Apple schien ganz verrückt danach zu sein. Als dann der iMac kam, sah es in vielen Büros aus wie im Kinderzimmer. Steve war back, aber er regierte nicht so wie es die geschönte Biografie (verfilmt mit Ashton Kutcher, der Jobs gab wie eine Karikatur) glauben machen will. Weil der Herr der Äpfel technisch ja eher so der Laie war, arbeitete er sich zunächst in der Design-Abteilung ab und befahl zudem die komplette Übernahme seines NeXT-Betriebssystems als OS X. Apple nervt! Mein Leben mit und ohne Mac (2) weiterlesen