Irgendwann im Sommer 1985 brach in der Redaktion der Data Welt eine Seuche aus: Alle, wirklich alle, spielten in jeder freien Minute die „Winter Games“ am C64. Es wurden Meisterschaften ausgetragen und Bestenlisten angefertigt. Und den letzten Platz belegte immer der Chefredakteur. Denn für Computerspiele hatte ich kein Händchen und werde auch nie mehr eins bekommen. Gut, als die Arcade-Automaten mit „Pong“ im Spielsalon der örtlichen Bowling-Halle aufgebaut wurde, habe ich auch so manchen Groschen darin versenkt. Aber über das simpelste aller Sportsimulations-Games bin ich nie hinausgekommen. Also habe ich mich für diesen Beitrag mit einem Experten zusammengesetzt. Mit dem bin ich sogar verwandt; es handelt sich um meinen Sohn. Kleine Weltgeschichte der Sportsimulations-Games – von Pong bis zur FIFA-Reihe weiterlesen
Archiv der Kategorie: Ge-nutzt
Sowas wie Tests – nicht im Labor, keine Messwerte. Einfach nur genutzt. Und dabei erfolgreich gewesen oder auch nicht…
Kleine Weltgeschichte des Cloud-Computing – Wo die Daten im virtuellen Raum herumschwirren
Für die meisten Normalanwender:innen dürfte „die Cloud“ nichts anderes als ein irrwitzig großer Datenspeicher da draußen sein, den man per Internet anzapfen kann. An dieser Sichtweise stimmen zwei Dinge nicht so ganz: Erstens gibt es nicht nur eine Cloud, sondern Millionen davon; zweitens leistet das Cloud-Computing sehr viel mehr als nur das Speichern von Daten. Und drittens gab es schon lange vor der Einführung des Internets technologische Anwendungen, die dem ähneln, wie wir heute Clouds nutzen. Kleine Weltgeschichte des Cloud-Computing – Wo die Daten im virtuellen Raum herumschwirren weiterlesen
Kleine Weltgeschichte der Computerviren … und wie man sich dagegen schützt
Uaah, aah – böse, böse, böse! Beim Thema Computerviren verfallen User:innen gern in Paranoia. Besonders diejenigen, deren Rechner schon mal befallen waren. Und diejenigen, die nicht so genau wissen, was es mit Viren, Malware, Trojaner und bösartigen Hacks auf sich hat. Dabei sollte man den ersten Programmierern, die sowas codiert haben, eigentlich dankbar sein sollte. Denn die ersten „Hacker“ haben eine Menge Vorarbeit für das geleistet, was wir heute „künstliche Intelligenz“ nennen. Diese Künstler haben auch den Begriff „Virus“ für ihre Erfindung geprägt. Schließlich war ihre Motivation, sich selbst reproduzierenden Code zu schreiben. Kleine Weltgeschichte der Computerviren … und wie man sich dagegen schützt weiterlesen
Kunst per KI – Kitsch as Kitsch can?
Seien wir ehrlich: Midjourney 5 ist als bildererzeugende KI richtig, richtig gut. Das heißt: Kann der:die User:in seine:ihre Vorstellung von einem Bild präzise genug formulieren, malt Midjourney meist exakt das, was sich der:die Künstler:in vorgestellt hat. Gut, man muss schon manchen Hasen jagen, um am Ende einen zu kriegen. Aber: Nicht nur die KI lernt, die Anwender:innen tun es auch. Kunst per KI – Kitsch as Kitsch can? weiterlesen
ChatGPT kann auch HTML: Die 5-Minuten-Website
Es hat sich bereits herumgesprochen, dass das KI-Modell ChatGPT auch kodieren kann. Das lässt sich besonders fein ausnutzen, wenn man den Chatbot eine mehr oder weniger einfache Website schreiben lässt. Und weil ChatGPT ein Chatbot ist, lässt sich das sogar im Dialog bewerkstelligen. Wir haben es ausprobiert. Das Ergebnis war überzeugend. ChatGPT kann auch HTML: Die 5-Minuten-Website weiterlesen
Fast vergessen (15): Was wurde eigentlich aus Napster?
Zwischen dem epochalen Essay „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“ des Philosophen Walter Benjamin und der Entwicklung des MP3-Formats ab 1982 liegen nicht einmal 50 Jahre. Allerdings 50 Jahre, in denen sich besonders die Verteilung und Vermarktung von Musik grundlegend verändert hat. Der Weg führte vom Rundfunk und von der Schallplatte geradeweg hin zur flächendeckenden Versorgung der Menschen mit digitalisierter Musik. Fast vergessen (15): Was wurde eigentlich aus Napster? weiterlesen
Was zur Hölle… ist eigentlich dieses GitHub?
Seien wir ehrlich: Der überwiegenden Mehrzahl der User:innen wird GitHub in ihrem Computerleben nie begegnen. Schließlich handelt es sich um einen netzbasierten Dienst zur Versionsverwaltung für Software-Entwicklungsprojekte. Es sei denn, jemand möchte ganz spezielle Tools nutzen, um selbst dieses oder jenes zu entwickeln. Stopp! Auf GitHub finden sich aber auch die jeweils aktuellsten Versionen diverser Anwendungen, die jedermann:frau gebrauchen kann. Beste Beispiele sind der VLC-Player und die hervorragende Bildbearbeitungssoftware GIMP. Was zur Hölle… ist eigentlich dieses GitHub? weiterlesen
Kleine Weltgeschichte der Laptops und Notebooks
Die Idee, einen Computer immer bei sich zu haben, also überall, wo es Strom gibt, einen Rechner nutzen zu können hat mich von Beginn an fasziniert. Es dauerte aber bis zum Beginn der Neunzigerjahre, dass ich einen waschechten Laptop erwarb – ein Apple Powerbook 100. Zuvor waren PCs im Nähmaschinenformat ins Haus gekommen, wo sie auch blieben. Denn mehr, als eine solche Kiste von einem ins andere Zimmer zu schleppen, war nicht drin. Gut, auch ein Z88 von Sinclair, später vertrieben unter der Marke Cambridge Computers, lebte lange Zeit bei mir. Aber dabei handelte es sich um ein durch und durch proprietäres Gerät, das mit einem PC nichts zu tun hatte.
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