Archiv der Kategorie: Ge-schichte

Historisches & Vergangenes rund um Computer und Co: Computergeschichte und Computergeschichten finden sich hier.

5 Drucker, die wir geliebt haben…

Machen wir uns nichts vor: Bis vor wenigen Jahren war der Drucker der natürliche Feind des Users. Heutzutage ist es beinahe langweilig, einen neuen Printer in Betrieb zu nehmen – früher war das ein Job für abgebrühte Computer-Freaks. Denn auch nach erfolgter Verbindung per Parallelschnittstelle tat es das Ding noch lange nicht. Nicht einmal die Installation des empfohlenen bzw. mitgelieferten Treibers brachte die Kiste zum Drucken. Und wenn das Teil dann Farbe aufs Papier brachte, war noch lange nicht gesagt, dass das Ergebnis etwas mit dem Input zu tun hatte – denken wir nur an Begriffe wie „Zeichensatz“ und „Codierung“… Aus der Maße der feindlichen Printer ragen nur wenige Kandidaten hervor, die wir Digisaurier auf Anhieb geliebt haben. Dabei geht es um die wilden Jahre der Kleincomputerei zwischen etwa 1982 und 1992. 5 Drucker, die wir geliebt haben… weiterlesen

Hedy Lamarr – Die Hollywood-Diva, ohne die es Mobiltelefone nicht gäbe

Hedwig Kiesler, die im November 1914 geborene Wienerin, spielte als Neunzehnjährige die Eva im tschechisch-österreichischen Film „Ekstase“ und löste einen Riesenskandal aus. Denn dies war der erste seriöse Kinofilm, in der eine Schauspielerin nackt zu sehen war und zu allem Überfluss auch noch einen Orgasmus vor der Kamera mimte. Hedy, wie sie schon damals genannt wurde, war schön, aber vor allem schlau. Sie wurde vom Fleck weg nach Hollywood geholt und avancierte zu einer echten Diva zu Zeiten der großen Studios. Was die hochbegabte junge Frau von diesem Geschäft hielt, illustriert dieses Zitat: „Any girl can be glamorous. All you have to do is stand still and look stupid.“ Und während sie so ihren Beruf auffasste und sich mit den guten Gage ein recht vielfätliges Liebesleben finanzierte, machte sie sich Gedanken. Hedy Lamarr – Die Hollywood-Diva, ohne die es Mobiltelefone nicht gäbe weiterlesen

Mission virtuelle Menschen: Einer der ersten Computergrafik-Pioniere war… eine Frau

Ohne eine wichtige Computerfrau der Geschichte wären Filme, Games und auch wissenschaftliche Simulationen wohl längst nicht so überzeugend: Die heute 68-jährige Computergrafik-Pionierin Nadia Magnenat-Thalmann hat die Fachwelt immer wieder mit neuen virtuellen Menschen überrascht – und baut jetzt sogar „echte künstliche“. Ihr Roboter Nadine ist so humanoid wie kaum ein anderer.
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Besser sozial: Der Wegbereiter für Open Source war… eine Frau

Technik hat sich dem Benutzer anzupassen? Dass diese Frage (im letzten Jahrhundert lange diskutiert!) heute überflüssig erscheint, hat die IT-Welt einer wichtigen „Computerfrau“ zu verdanken. Ohne sie wären Hard- und Software wohl weniger menschlich: Christiane Floyd war die erste Informatik-Professorin im deutschsprachigen Raum und setzt sich seit Jahrzehnten für die soziale Komponente in der IT-Entwicklung ein. Dabei entstand auch die Vorläuferidee für Open Source.
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Unser erster Pre-Livestream zu #NeuDig – viel Spaß beim gucken!

Das war unser erster Vorab-Livestream. Darin erzählen wir was so alles auf euch zukommt in der Woche vom 28.08 bis zum 4.09.

Auf unserer Digisaurier Reise durch die Digitalisierungs-Geschichte von Deutschland. Eine Reise zwischen gestern, heute und morgen.

Danke fürs zuschauen!

Und hier ist jetzt unser Live-Stream vom heutigen Abend: Unser erster Pre-Livestream zu #NeuDig – viel Spaß beim gucken! weiterlesen

5 Computer, die wir alle haben wollten

Es soll ja Zeiten gegeben haben, da haben Jungs sich das Kinderzimmer mit Fotos von Computern tapeziert und nachts davon geträumt, genau diesen einen Computer zu besitzen. So wie es glühende Autofans gibt, die sich ihre Karre fernab der Nützlichkeit wählen, gab es in den vergangenen rund 40 Jahren immer auch Kisten, die jeder von uns heutigen Digisaurier damals haben wollte. Wir haben einmal versucht, die Liste der 5 ultimativen Traumrechner zusammenzustellen. Natürlich ist dieses Listical – wie die meisten seiner Art – strikt subjektiv und wartet darauf, durch Kommentare kritisiert, verändert und ergänzt zu werden. 5 Computer, die wir alle haben wollten weiterlesen

35 Jahre IBM PC – oder: Wie aus Versehen Standards entstanden

Mal ehrlich: Von der Vorstellung des IBM PC am 12. August 1981 in New York haben seinerzeit hierzulande doch nur die IT-Experten und einige wenige Fachjournalisten etwas mitbekommen. Der Rest von uns träumte von einem Commodore PET, einem Tandy TRS oder natürlich von einem Apple II. International Business Machines, das war das Reich des Bösen, das schmeckte nach Großrechnern, nach Lochkarten und all dem Zeug, das nur merkwürdige Männer in weißen Kitteln beherrschten. Die Vorstellung, man können einen persönlichen Computer von IBM kaufen, um ihn in der eigenen Firma oder gar im heimischen Arbeitszimmer aufzubauen, klang in diesen Jahren mehr als absurd. Und doch sollte die Ankunft des IBM PC die Welt der kleinen Computer nachhaltiger verändern als die Existenz jeden anderen Rechners. Dabei war an der Kiste, die sich mit einer separaten Tastatur und einem dezidierten Monitor ziemlich von der Konkurrent abhob, technisch nur wenig wirklich Nennenswertes. 35 Jahre IBM PC – oder: Wie aus Versehen Standards entstanden weiterlesen

Ohne diese Computerfrau hätte es bei Steve Jobs wohl nie „klick“ gemacht

Behandelt man so eine IT-Legende? Nein, lieber Steve Jobs, das war damals nicht sehr Gentleman-like! Und hey, Bill Gates, auch Sie ein Raubkopierer? Zumindest diesen Eindruck müssen die beiden in den 1970er-Jahren gemacht haben, nachdem Adele Goldberg, eine wichtige „Computerfrau“ der Geschichte, zahlreiche visionäre Entwicklungen präsentiert hatte. Die grafische Benutzeroberfläche, die Bedienung per Maus, soziale Medien, der Vorläufer des iPad – alles stammt von der heute 70-jährigen Pionierin. Dabei wollte sie ihre Ideen gar nicht vorführen. Was war passiert?
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