Was zur Hölle … taugen billige Fingerabdruck-Scanner?

Ein paar Wochen lang war biometrisches Einloggen in aller Munde – besonders nachdem der Chaos Computer Club (CCC) die Gesichtserkennung des Apple iPhones mit simpelsten Mitteln austrickste. So wie der CCC schon die Iriserkennung am Samsung-Handy übertölpelte. Plötzlich galten Gesichts-, Iris- und Stimmerkennung nicht mehr als das nächste große Ding, sondern als besonderes feistes Sicherheitsrisiko. Auch Microsoft stand ein bisschen blöd da mit seinem Windows Hello, einem Software-Modul, das jeden Windows-Rechner mit einer biometrischen Methode aufschließbar machen soll. Dabei geht es am PC mehr ums bequeme Einloggen als um den perfekten Datenschutz. Und: Hello unterstützt – wie viele aktuelle Smartphones – das Einloggen per Fingerabdruck. Und das ist schwieriger zu hacken als die anderen Methoden. Was zur Hölle … taugen billige Fingerabdruck-Scanner? weiterlesen →

Verlorenes Wissen (3): Das EPROM und der Akustikkoppler

Es gab eine Phase in der Geschichte der Computerei, da war Vieles geheimnisvoll und magisch. Ja, die wahren Hard- und Softwarefreaks waren so etwas wie Schamanen, die im Besitz des verborgenen Wissens über die Technik waren. Wir, die wir die Kisten bloß benutzen wollten, bewunderten sie. Und zwar die Bastler genauso wie die Maschinenspracheprogrammierer und natürlich auch die damals noch heorisierten Hacker. Die wussten natürlich wie man ein EPROM schießt und ein Datenklo selbst baut. Verlorenes Wissen (3): Das EPROM und der Akustikkoppler weiterlesen →

Internethelden (2): Marc Andreessen – Vom Browser-Krieger zum Risikokapitalisten

Wenn man Marc Andreessen reden hört, denkt man sofort: Ja, der Typ muss aus dem Mittleren Westen sein. Ist er auch. Geboren in Iowa hat er Informatik in Illinois studiert, quasi gleich um die Ecke. Und weil es ihm da oben möglicherweise zu flach und zu langweilig war, ging er für ein Jahr nach Texas für ein Praktikum bei IBM. Von dort dann wieder zurück als Student am National Center for Supercomputing Applications (NCSA) seiner Alma Mater in Illinois. Dort hörte er von den bahnbrechenden Ideen des WWW-Urvaters Tim Berners-Lee. Ihn und seinen Studienkollegen Eric Bina beschäftigte vor allem die Theorie, dass HTML-Code von einer passenden Anwendung in lesbaren Text und sichtbare Bilder übersetzt werden müsse, die außerdem Links auflösen könne – also das, was wir heute einen Browser nennen. Internethelden (2): Marc Andreessen – Vom Browser-Krieger zum Risikokapitalisten weiterlesen →

Was zur Hölle … kann man mit einem Billig-Smartphone anfangen?

Hätte mir jemand vor, sagen wir mal, zwölf Jahren erzählt, 2018 könne man für 70 Euro ein Gerät kaufen, das gleichzeitig Digitalkamera, MP3-Player, Babyphone, Überwachungskamera, Navi, Universalfernbedienung, Musikmaschine und Diktiergerät ist, hätte ich ihn ausgelacht. Und jetzt habe ich solch ein Ding. Als es bei verschiedenen Anbieter das TP-Link Neffos Y5s für kleines Geld gab, habe ich auf Verdacht zugeschlagen. Es handelt sich um ein Dual-SIM-Smartphone mit 5-Zoll-Display mit 16GB Speicher, 8MP-Kamera, Micro-SD-Kartenslot, das unter Android 7.1 läuft – natürlich in China entwickelt und auch dort gebaut. Und wenn man sich ein bisschen umschaut, findet man eine ganze Palette vergleichbarer Devices für unter 100 Euro von verschiedenen Hersteller, die sich ein Eckchen vom Smartphone-Kuchen abschneiden wollen. Was zur Hölle … kann man mit einem Billig-Smartphone anfangen? weiterlesen →

Internethelden (1): Tim Berners-Lee – An Englishman in the Net

Insgesamt dreimal bin ich Tim Berners-Lee begegnet, einmal sogar persönlich. Das wird Ende 1995 gewesen sein. Mit Kollegen waren für die legendäre GMD im Schloss Birlinghoven bei St. Augustin tätig, die Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung, die 2001 mit der Fraunhofer-Gesellschaft fusionierte. Es ging um ein ziemlich großes, europäisches Projekt rund um die Industrienutzung von massiv-parallel arbeitenden Datenverarbeitungssystemen, für das eine eindrucksvolle, multimediale Präsentation zu basteln war. Eine zuständige Projektmitarbeiterin war damals schon weit voraus in Sachen Internet und hatte vorgeschlagen, doch auch eine Website zum Projekt zu publizieren. Wie es der Zufall will, war an einem der Tage eines Projekt-Meetings ebenjener Erfinder des World Wide Web im Schloss, und unsere Ansprechpartnerin war ganz aufgeregt. Internethelden (1): Tim Berners-Lee – An Englishman in the Net weiterlesen →

Die wichtigsten Tools des PC-Zeitalters (1)

Die Geschichte der Tools für den PC ist die Geschichte der Unzulänglichkeiten von MS-DOS und der ständig wachsenden Ansprüche der Nutzer. Wie wir Digisaurier wissen, standen am Anfang der PC-Ära Befehle zum Eintippen – und die hatten die DOS-Entwickler – nun, ja – bei CP/M geklaut. Bei der Entwicklung dieses in den Siebzigerjahren auf kleinen Computern extrem beliebten Betriebssystems standen wiederum die Verwaltungsprogramme für Stand-Alone-Computer wie die legendäre PDP-11 Pate. Solche Kisten wurden aber eben von Experten bedient, denen es nichts ausmachte, Dutzende Befehle mit Hunderten Parametern auswendig zu lernen. Otto Computeranfänger saß aber mit riesigen Fragezeichen auf der Stirn vor seinem frisch erworbenen IBM-Kompatiblen. Da kamen die vielen schönen Hilfsprogramme gerade recht, und manche von ihnen wie die PC-Tools oder der Norton Commander wurden zu wahren Stars am Softwarehimmel. Wir haben uns aber erst einmal Gedanken darüber gemacht, was die Entwickler solcher Tools angetrieben hat – denn es war nicht nur der Wunsch, den Usern das Leben zu erleichtern. Die wichtigsten Tools des PC-Zeitalters (1) weiterlesen →

Digital im Urlaub – mit Routenplaner Komoot und Smartphone Huawei P20 Pro – Livesendung

Heute geht es in unserem Live-Technik-Magazin auf der Facebookseite der HuffPost Deutschland um Digitales im Urlaub. Digisaurier Christian Spanik zeigt euch, wie man tolle Routen zum Wandern oder für Radtouren finden kann – auch wenn man eine Gegend nicht kennt. Komoot heißt eine Lösung. Und in einem großen Special-Block mit Frank Bethmann geht es um die Frage: Braucht man unbedingt im Urlaub die große Kamera? Oder reichen die besonders auf Fotografie ausgerichteten Handys wie das Huawei P20 Pro? Wir haben den Praxistest gemacht. Fragen & Kommentare wie immer direkt unter dem Posting auf der Facebookseite der HuffPost Deutschland, auf dem Digisaurier-Youtube-Channel oder per Twitter @digisaurier. Um 18 Uhr geht es los. Wir wünschen gute Information und Unterhaltung.

Handykamera oder Spiegelreflex - was ist besser im Urlaub?

YubiKey – Phishing ausgesperrt mit USB-Stick

„Nur weil du paranoid bist, heißt das nicht, dass sie nicht hinter dir her sind.“ Diesen schwungvollen Satz hat der Fantasy-Schriftsteller Terry Pratchett einst geprägt. Man muss aber auch nicht paranoid sein, wenn man sich vor bösen Hackern fürchtet, die einem die Passwörter ausspähen, um dann mit den eigenen Konten und Daten Schindluder zu treiben. Dicht dran am perfekten Schutz sind Verfahren der Zwei-Faktor-Authentifizierung, wie sie von vielen Internetdiensten und Social-Medien-Seiten angeboten werden. Meist geschieht das in der Form, das zum Einloggen ein Code, ein Einmal-Passwort angefordert werden muss, das per SMS aufs Smartphone kommt und dann eingetippt werden muss. Mit einem YubiKey lässt sich U2F – so der Fachbegriff – viel komfortabler bewerkstelligen. YubiKey – Phishing ausgesperrt mit USB-Stick weiterlesen →

Die Zukunft betrachtet mit dem Wissen der Vergangenheit. Die Vergangenheit betrachtet mit dem Blick auf die Zukunft…