Archiv der Kategorie: Ge-nutzt

Sowas wie Tests – nicht im Labor, keine Messwerte. Einfach nur genutzt. Und dabei erfolgreich gewesen oder auch nicht…

Alle meine Computer – Phase III (1988 – 1993)

Nachdem das Jahr 1985 eine Art Zeitenwende bei den Computern für den persönlichen Gebrauch darstellte, bog der Markt ab 1988 in Richtung Convenience ab. Gleichzeitig spaltete sich die Szene weiter in die „Freaks“ und diejenigen, denen die Arbeit am PC (oder Apple Mac) zum täglichen Brot wurde – besonders bei Selbstständigen und Freiberuflern. Denn denen boten die Computer die Möglichkeit, sich von A bis Z selbst zu organisieren und mit Hilfe der „kleinen“ Rechner Geld zu verdienen. Das betraf mich persönlich nach meinem Abschied von DATA BECKER in ganz besonderem Maße. Und dabei spielte ein Mac II eine spezielle Rolle. Alle meine Computer – Phase III (1988 – 1993) weiterlesen

Alle meine Computer – Phase II (1985 – 1987)

Um es ganz milde auszudrücken: 1985 war ein aufregendes Jahr für die Homecomputerei. Gleich drei wegweisende Innovationen veränderten die Branche für immer. Mit dem Atari ST und dem Commodore Amiga begann die 16-Bit-Ära, mit Microsoft Windows und GEM von Digital Research wurden grafische Benutzeroberflächen populär, und mit den IBM-PC-Kompatiblen begann die Digitalisierung des Mittelstandes. Bei DATA BECKER stand man sofort fest an der Seite des ST, schließlich war Dr. Achim Becker eng mit dem Commodore-Gründer und Atari-Käufer Jack Tramiel befreundet. So eng, dass er im Sommer 1985 im Sommerhaus der Tramiel-Familie am Lake Tahoe ein langes Interviel mit Tramiel führte… Alle meine Computer – Phase II (1985 – 1987) weiterlesen

Alle meine Computer – Phase 1 (1982 – 1985)

Aus heutiger Sicht waren die Achtzigerjahre des „vergangenen Jahrhunderts“ die heißeste Phase der ganzen Computergeschichte. Weil wir ein Teil davon waren. Über die Historie der elektronischen Datenverarbeitung machten wir uns wenig Gedanken. Wir wollten aktiv sein. Und das hieß: Natürlich mit möglichst vielen Kisten persönliche Erfahrungen zu machen. Ein alter Freund, der damals der TRS-80-Fraktion angehörte, brachte mich drauf: Die Liste der Homecomputer und PCs, die man besessen und/oder genutzt hat, sagt viel über diese glorreiche Zeit und die eigene Digitalerfahrung aus. Deshalb hier die dreiteilige Serie über alle MEINE Computer. In der Hoffnung, dass viele, viele Menschen, die damals auch dabei waren, ihre Geschichte hier in den Kommentaren erzählen. Alle meine Computer – Phase 1 (1982 – 1985) weiterlesen

Gibt’s DTP eigentlich noch? Kleine Weltgeschichte des Desktop-Publishing

Der flachste Witz rund ums Thema stammt vom Anfang der Nullerjahre und ging so: „DTP? Das ist doch Quark.“ Gemeint war natürlich das Desktop-Publishing-Programm QuarkXPress, das damals marktbeherrschend war. Dessen überwältigender Erfolg hat ursächlich mit dem grandiosen Weg aus der Krise der Firma Apple dank Steve Jobs zu tun. Denn nachdem his Steveness den Laden auf links gedreht hatte, trat der Mac ab etwa 1998 seinen Siegeszug durch die Welt der Grafik-Designer an. Wer in der Werbebranche bis dahin noch nicht oder nicht mehr auf die Rechner mit dem MacOS gesetzt hatte, der stieg um. Und weil Desktop-Publishing da den Kinderschuhen längst entwachsen war, griffen die Apple-Fans unter den Gestaltern zu der DTP-Software, die am besten zum Mac passte: QuarkXPress eben. Gibt’s DTP eigentlich noch? Kleine Weltgeschichte des Desktop-Publishing weiterlesen

Slack vs Teams – oder: Wie geht Groupware heute?

Eigentlich hätte die Corona-Pandemie mit dem Zwang zum Homeoffice einen neuen Hype zum Thema „Groupware“ auslösen müssen. Es kam anders. Die in den großen, global agierenden Unternehmen genutzten Systeme wie Notes, Groupwise, Exchange taten weiter, was sie schon seit Langem taten. Dafür boomten die Videokonferenz- und Chat-Plattformen. Während Zoom, Hangout und Jitsi eher für situativ eingerichtete Video-Conf-Calls eingesetzt wurden, ging Microsoft mit Teams (das videotechnisch von Skype abstammt) überall da in Führung, wo in den Firmen auf Office-Anwendungen gesetzt wird. Slack kommt dagegen aus der Community-Chat-Welt und erlebte erst durch den Kauf durch Salesforce und 300.000 Installationen im Hause IBM einen massiven Aufwind. Slack vs Teams – oder: Wie geht Groupware heute? weiterlesen

Lieblings-Apps: Mediatheken von ARD bis Joyn

Keine Frage: Das goldene Zeitalter des linearen Fernsehens ist vorbei. Kein Wunder, denn in den Zeiten der Mediatheken ergibt es keinen Sinn, sich zu einer von den Sendern vorgegebenen Uhrzeit vor die Glotze zu hocken, um irgendeinen aufgezeichneten Kram zu gucken. Den Fernseher nach Programm einzuschalten, ist überhaupt nur dann sinnvoll, wenn es eine Live-Übertragung gibt … die nicht gleichzeitig in einer Mediathek gestreamt wird. Studien zeigen, dass Opas TV wirklich nur noch etwas für Menschen ist, die in der 3-Sender-Ära großgeworden sind. Und auch für Leute mit eher mangelhafter Medienkompetenz und geringer Gebildete, denen der Flachbildschirm das Kaminfeuer ersetzt. Lieblings-Apps: Mediatheken von ARD bis Joyn weiterlesen

Geniale Gadgets (9): Kryptogeld sicher aufbewahren in der Hardware-Wallet

Wenn man einmal kapiert hat, wie Kryptowährungen funktionieren, welches die Chancen und die Risiken sind, ist der Schritt nicht weit, zumindest testweise mal in Bitcoins oder Ethereums oder eine der sogenannten „Alt-Coins“ (Das „Alt“ steht für „Alternative, übrigens…) zu investieren. Und schon geht’s los mit der Angst, die virtuellen Münzen und Scheinen könnten geklaut werden. Horrorstories über gehackte Blockchains oder gestohlene Wallets machen immer wieder die Runde, und der stolze Bitcoin-Besitzer fragt sich: Wie kann ich meinen Besitz schützen? Eine Antwort, für die erst einmal etwas weiter ausgeholt werden muss, lautet: mit einer Hardware-Wallet. Geniale Gadgets (9): Kryptogeld sicher aufbewahren in der Hardware-Wallet weiterlesen

Geniale Gadgets (8): reMarkable 2 – der digitale Notizblock

Ein bisschen haben wir überlegt, ob wir dieses Gerät tatsächlich als Gadget vorstellen sollen. Immerhin muss man mindestens 460 Euro lockermachen, um in den Besitz dieses ultraschicken, extrem coolen Digitalnotizblocks zu kommen. Dafür bekommt man ja noch nicht einmal ein iPad Mini, geschweige denn ein wirklich brauchbares Tablet. Und alle Besitzer von iPads, Surfaces und anderen Windows-Tablets zeigen einem den Vogel, wenn man den Preis für das reMarkable 2 gestehen muss. Schließlich kann man für diese Devices Stifte zukaufen und dann auf dem Display malen, zeichnen und schreiben – wir haben ja kürzlich über das Thema „Stifte“ schon berichtet. Und nun ist solch feines Teil im Haus. Geniale Gadgets (8): reMarkable 2 – der digitale Notizblock weiterlesen