Archiv der Kategorie: Ge-nutzt

Sowas wie Tests – nicht im Labor, keine Messwerte. Einfach nur genutzt. Und dabei erfolgreich gewesen oder auch nicht…

Beatboxen, Synthesizer und Sampler: Apps zum Musikmachen

Damit es gleich klar ist: Von mobilen DAWs und der Produktion ganzer Alben auf dem Smartphone oder Tablet soll hier nicht die Rede sein – das überlassen wir Profis wie der volldigitalen und virtuellen Band „Gorillaz“ und den modernen Produzenten, die schon lange nicht mehr vor gewaltigen Schalttafeln sitzen, um die Töne aus dem Studio hinter der Glasscheibe in Hits zu verwandeln. Wie sehr sich die professionelle Musikerzeugung in den vergangenen fünfzehn Jahren gewandelt hat, kann man am besten an dem Unternehmen sehen, die schon seit fast 40 Jahren auf Software statt Kästen setzt: Steinberg – den Vater der Cubase-Welt. Beatboxen, Synthesizer und Sampler: Apps zum Musikmachen weiterlesen

Kleine Weltgeschichte der Drohne als Spiel-, Sport- und Hobbygerät

Seit ungefähr 12 Jahren erst sind Drohnen ein Thema, mit denen Leute wie ich und du etwas anfangen können. Wobei schon die heute flächendeckend verwendete Bezeichnung „Drohne“ eigentlich schon falsch ist, denn damit sind ganz generell unbemannte Fahrzeuge gemeint. Wir aber denken bei dem Begriff durch weg an Fluggeräte. Die heißen offiziell „unmanned aerial vehicle“, kurz: UAV, und sind im militärischen Bereich schon seit Jahrzehnten im Einsatz – man denke nur an den zweiten Golfkrieg 1991/92 im Irak, wo Drohnen zum ersten Mal als taktische Waffen Teil der Operationen waren. Erst mit dem Aufkommen der elektronischen Steuerung von Multicoptern wurde die Drohne zum Spiel-, Sport- und Hobbygerät. Kleine Weltgeschichte der Drohne als Spiel-, Sport- und Hobbygerät weiterlesen

Große Fotosammlungen speichern: in der Cloud, auf HDD oder SSD? Eine Entscheidungshilfe

Da flossen bei Claire P. die Tränen. Sie hatte sich für einen Cloud-Service als Speicherplatz für ihre umfangreiche Fotosammlung entschieden, und nun war der Anbieter pleite. Der Zugang zu diesem Online-Speicher funktionierte nicht mehr, der Zugriff auf ihre Bilder war unwiederbringlich verloren. Auch wenn solche Katastrophen in der Ära der mehrfach gesicherten Clouds seriöser Betreiber äußerst selten geworden sind, wirft der Fall die Frage auf, ob man das Fotoarchiv nicht besser oder zumindest zusätzlich auf einem lokalen Medium sichert. Bei einem Volumen von fast 6 Terabyte (TB) – so groß war Claires Sammlung – gilt es zu entscheiden, wie man die Bilder am besten speichert: auf einer klassischen Festplatte (HDD) oder auf einer Reihe kleinerer SSDs (Solid State Disc). Große Fotosammlungen speichern: in der Cloud, auf HDD oder SSD? Eine Entscheidungshilfe weiterlesen

Was zur Hölle: Muss jetzt auch noch Clubhouse sein?

So viel Hype war lange nicht mehr. Spätestens seit dem Arafat Abou-Chaker, der Ex-Bro von Deutschrapper Bushido, sich mit einigen anderen „Promis“ über die ihn missverstehende Gesellschaft unterhalten hat, ist der Audio-Drop-In-Dienst Clubhouse auch im deutschsprachigen Raum angekommen. Kaum ein journalistisches Medium hat den Menschen seitdem NICHT erklärt, was dieser Service eigentlich ist. Nicht alle, die über Clubhouse berichten, sind auch drin – denn rein kommt nur, wer eingeladen wurde. Diese Scheinexklusivität macht den Laden natürlich besonders interessant. Was zur Hölle: Muss jetzt auch noch Clubhouse sein? weiterlesen

Kleine Weltgeschichte der Stifteingabe – vom Schreiben, Zeichnen und Malen auf dem Bildschirm

Die Geschichte des Menschen als Künstler beginnt mit dem Stift. Schon die Höhlenmenschen malten ihre niedlichen Tiere mit Holzkohlestiften an die Felswände. Die Babylonier ritzten ihre Keilschrift mit einem Pen in die weiche Tontafel. Und die Mönche vor Gutenberg schrieben die Texte der heiligen Schrift mit Tinte und Feder ab. Und bis weit in die Sechziger haben die ABC-Schützen ihre Buchstaben noch mit dem Kreidegriffel auf die Schiefertafel gekratzt. Das heißt: Der Mensch braucht den Stiftmehr als die Tastatur. Womit wir beim Computer sind… Kleine Weltgeschichte der Stifteingabe – vom Schreiben, Zeichnen und Malen auf dem Bildschirm weiterlesen

Praxis: Besser fernsehen mit dem Beamer?

Legendär der Freund, der in den späten Neunzigern einen mächtigen Beamer besaß und damit Spielfilme quer durch den Häuserblock auf einen weißen Anbau warf, damit das ganze Viertel etwas davon hatte. Die Lichtkanonen waren ansonsten etwas für Konferenzräume vom digital-affinen Unternehmen. Zumal Otto Normalglotzer doch bloß von Bilddiagonalen in der Größenordnung anderthalb Meter für sein Fernsehprogramm träumte, und diese Dimension erreicht man heute bekanntlich schon mit einem stinknormalen 60-Zoll-Flatscreen. Da stellt sich dann schon die Frage, ob der geneigte Film-, Fernseh- und Videoglotzer mit einem dieser (relativ) preiswerten Beamer am Ende besser bedient ist als mit einem Riesen-Flachbildschirm. Praxis: Besser fernsehen mit dem Beamer? weiterlesen

Virtual Xmas – digitale Geschenke auf den letzten Drücker

Wir digital Geborenen und Gewordenen haben es eher nicht so mit der Hardware. Außer natürlich an Weihnachten. Da wird das Versandhaus mit dem großen A leergekauft, und die Paketboten-Armada hat alle Hände voll zu tun. Wäre es da nicht konsequenter, keine Sachen zu verschenken, sondern immaterielle Dinge? Goodies, die man am besten auch digital an den Beschenkten senden kann? Geschenke, die auf den allerletzten Drücker beschafft werden und trotzdem rechtzeitig ankommen? Für genau diese moderne Form des digitalen Lifestyles auch rund um Xmas haben wir ein paar Ideen vorbereitet. Virtual Xmas – digitale Geschenke auf den letzten Drücker weiterlesen

Was zur Hölle… Soll ich mich wirklich per Glympse verfolgen lassen?

Es darf nicht verschwiegen werden, dass viele, viele Menschen diese Anwendung negativ sehen. Auch wir Digisaurier haben uns ja vor einiger Zeit kritisch mit dem Thema „Smartphone-Tracking“ auseinandergesetzt und festgestellt, dass dieses Instrument in unfreien Gesellschaften der Kontrolle der Bürger durch den Staat dient, da aber, wo es von freien Menschen aus freien Stücken benutzt wird, ausgesprochen nützlich sein kann, manchmal sogar lebensrettend. Das gilt in hohem Maße für ein System, das es seit 2011 (hierzulande seit 2013) gibt und auf den lustigen Namen „Glympse“ hört. Was zur Hölle… Soll ich mich wirklich per Glympse verfolgen lassen? weiterlesen