Archiv der Kategorie: Ge-schichte

Historisches & Vergangenes rund um Computer und Co: Computergeschichte und Computergeschichten finden sich hier.

Besser sozial: Der Wegbereiter für Open Source war… eine Frau

Technik hat sich dem Benutzer anzupassen? Dass diese Frage (im letzten Jahrhundert lange diskutiert!) heute überflüssig erscheint, hat die IT-Welt einer wichtigen „Computerfrau“ zu verdanken. Ohne sie wären Hard- und Software wohl weniger menschlich: Christiane Floyd war die erste Informatik-Professorin im deutschsprachigen Raum und setzt sich seit Jahrzehnten für die soziale Komponente in der IT-Entwicklung ein. Dabei entstand auch die Vorläuferidee für Open Source.
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Unser erster Pre-Livestream zu #NeuDig – viel Spaß beim gucken!

Das war unser erster Vorab-Livestream. Darin erzählen wir was so alles auf euch zukommt in der Woche vom 28.08 bis zum 4.09.

Auf unserer Digisaurier Reise durch die Digitalisierungs-Geschichte von Deutschland. Eine Reise zwischen gestern, heute und morgen.

Danke fürs zuschauen!

Und hier ist jetzt unser Live-Stream vom heutigen Abend: Unser erster Pre-Livestream zu #NeuDig – viel Spaß beim gucken! weiterlesen

5 Computer, die wir alle haben wollten

Es soll ja Zeiten gegeben haben, da haben Jungs sich das Kinderzimmer mit Fotos von Computern tapeziert und nachts davon geträumt, genau diesen einen Computer zu besitzen. So wie es glühende Autofans gibt, die sich ihre Karre fernab der Nützlichkeit wählen, gab es in den vergangenen rund 40 Jahren immer auch Kisten, die jeder von uns heutigen Digisaurier damals haben wollte. Wir haben einmal versucht, die Liste der 5 ultimativen Traumrechner zusammenzustellen. Natürlich ist dieses Listical – wie die meisten seiner Art – strikt subjektiv und wartet darauf, durch Kommentare kritisiert, verändert und ergänzt zu werden. 5 Computer, die wir alle haben wollten weiterlesen

35 Jahre IBM PC – oder: Wie aus Versehen Standards entstanden

Mal ehrlich: Von der Vorstellung des IBM PC am 12. August 1981 in New York haben seinerzeit hierzulande doch nur die IT-Experten und einige wenige Fachjournalisten etwas mitbekommen. Der Rest von uns träumte von einem Commodore PET, einem Tandy TRS oder natürlich von einem Apple II. International Business Machines, das war das Reich des Bösen, das schmeckte nach Großrechnern, nach Lochkarten und all dem Zeug, das nur merkwürdige Männer in weißen Kitteln beherrschten. Die Vorstellung, man können einen persönlichen Computer von IBM kaufen, um ihn in der eigenen Firma oder gar im heimischen Arbeitszimmer aufzubauen, klang in diesen Jahren mehr als absurd. Und doch sollte die Ankunft des IBM PC die Welt der kleinen Computer nachhaltiger verändern als die Existenz jeden anderen Rechners. Dabei war an der Kiste, die sich mit einer separaten Tastatur und einem dezidierten Monitor ziemlich von der Konkurrent abhob, technisch nur wenig wirklich Nennenswertes. 35 Jahre IBM PC – oder: Wie aus Versehen Standards entstanden weiterlesen

Ohne diese Computerfrau hätte es bei Steve Jobs wohl nie „klick“ gemacht

Behandelt man so eine IT-Legende? Nein, lieber Steve Jobs, das war damals nicht sehr Gentleman-like! Und hey, Bill Gates, auch Sie ein Raubkopierer? Zumindest diesen Eindruck müssen die beiden in den 1970er-Jahren gemacht haben, nachdem Adele Goldberg, eine wichtige „Computerfrau“ der Geschichte, zahlreiche visionäre Entwicklungen präsentiert hatte. Die grafische Benutzeroberfläche, die Bedienung per Maus, soziale Medien, der Vorläufer des iPad – alles stammt von der heute 70-jährigen Pionierin. Dabei wollte sie ihre Ideen gar nicht vorführen. Was war passiert?
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NeXT: Wie Steve Jobs mal den vielleicht besten Computer aller Zeiten bauen ließ

Es soll ja Apple-Fanboys und -girls geben, die nicht wissen, dass His Jobness nicht immer bei Apple wirkte. Und wer aus dieser Zielgruppe es weiß, weiß vielleicht nicht, was Steve während der elf Jahre bis zu seiner triumphalen Rückkehr im Jahr 1996 getan hat. Die Antwort: Steve Jobs ließ mal eben den vielleicht besten Computer aller Zeiten bauen. Sein Baby hieß NeXT und war für Otto Normaluser so gut wie unerschwinglich. Das lag daran, dass Mister Jobs die Hardware aus allem komponieren ließ, was damals so richtig gut, aber auch so richtig teuer war. Aber eigentlich war solch ein NeXT zunächst gar nicht für Otto N. gedacht, sondern für das, was die damalige Marketingabteilung „Bildungseinrichtungen“ nannte. Das erste Modell, der mehr als legendäre NeXT Cube, fand so den Weg in die Hackstuben diverser US-amerikanischer Hightech-Unis. Also, NUR in diese Sorte Hochschulen. Das war so um 1989 herum, und die Computerwelt nahm so gut wie keine Notiz davon. NeXT: Wie Steve Jobs mal den vielleicht besten Computer aller Zeiten bauen ließ weiterlesen

Am ersten Homecomputer der Welt arbeitete… eine Frau

„Ich wette, dass Sie keinen Computer in Ihrem Wohnzimmer stehen haben“, soll der stolze Vater einer berühmten „Computerfrau“ unzähligen Bekannten gesagt haben. Mary Allen Wilkes hatte ihn – schon seit 1965. Den Namen kennen Sie nicht? Sollten Sie aber: Die studierte Philosophin und Theologin forschte Tag und Nacht an dem wohl ersten „persönlichen Computer“ überhaupt und entwickelte dafür auch gleich mehrere Betriebssysteme. Grund genug, die Dame die nun eine 8 vor der Altersangabe stehen hat als wichtige „IT-Heldin der Geschichte“ zu porträtieren. Ein Original-Exemplar ihres kühlschrankgroßen Rechners war in einer Ausstellung in Paderborn zu sehen.
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