Alle Beiträge von Rainer Bartel

Corona-Krise: 6 ToDos beim Umzug ins Homeoffice

Für viele Freiberufler und nicht wenige Angestellte ist das Arbeiten im Homeoffice schon seit Jahren der Normalzustand oder wenigstens etwas, das in Abstimmung mit dem Arbeitgeber je nach den Umständen der Tätigkeit möglich ist. Für eine Mehrheit der Menschen, die ansonsten Tag für Tag ins Büro fahren, ist das Arbeiten von zuhause aus noch ungewohnt. Seitdem diverse Ausgangsbeschränkungen, die zur Bekämpfung der Corona-Krise eingeführt wurden, greifen, sind aber Tausende Beschäftigte gezwungen, sich daheim eine Arbeitsumgebung zu schaffen, in der sie ihre Aufgaben so gut und effizient bewältigen können wir am gewohnten Arbeitsplatz. Vor dem Umzug – aber auch noch in den ersten Tagen – gibt es ein paar Dinge, die unbedingt erledigt werden müssen. Corona-Krise: 6 ToDos beim Umzug ins Homeoffice weiterlesen

Aus der Corona-Krise lernen: Digitalisiert euch endlich!

Schulen unterrichten online, MusikerInnen senden Konzerte live auf Facebook, Video- und Skype-Konferenzen ersetzen Meetings. Innerhalb nicht einmal einer Woche haben Tausende Unternehmen ihre normalerweise ans Büro gefesselten Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Restaurants und Imbissbetriebe, die bisher vom Lieferservice nichts wissen wollen, bieten nun das Bestellen per Mail, Facebook oder Website. Die Bundesrepublik digitalisiert sich unter dem Druck der Corona-Krise und des dringenden Appells, jetzt zuhause zu bleiben. Vielleicht wird es das sein, was von diesem historischen Ereignis übrigbleibt, dass unnötige oder gar gefährliche Sozialkontakte durch die Digitalisierung und die Nutzung der Online-Kanäle reduziert werden können und dabei nicht gleich alles zum Stillstand kommt. Aus der Corona-Krise lernen: Digitalisiert euch endlich! weiterlesen

Das Telefonjoker-Prinzip und die selbstverschuldete Unmündigkeit

[Kurzessay] Wenn ein Kandidat der Quizshow „Wer wird Millionär?“ (WWM) partout nicht weiterweiß, kann er den Telefonjoker ziehen und einen von drei Helfern anrufen, die es vielleicht besser wissen. Vermutlich ohne es zu wissen, haben die Macher der beliebten Sendung ein grundsätzliches Prinzip dessen implementiert, was man „Schwarmwissen“ nennt. Und gleichzeitig ein schlagendes Beispiel dafür gefunden, dass es wichtiger zu wissen, wer etwas weiß oder wo man eine Antwort findet. Dieses Prinzip ist so alt wie die Aufklärung an sich, dieser geisteswissenschaftlichen Revolution des 18. Jahrhunderts, die (so Immanuel Kant) den Menschen aus seiner „selbst verschuldeten Unmündigkeit“ führen sollte und in der Erkenntnis „Wissen ist Macht“ mündete. Das Telefonjoker-Prinzip und die selbstverschuldete Unmündigkeit weiterlesen

Kleine Weltgeschichte des Computerdruckers (2): Über Laserdrucker und Seitenbeschreibungssprachen

Im Prinzip ist solch ein Laserdrucker auch nicht mehr als ein umgemodelter Fotokopierer. Okay, das stimmt nicht so ganz, aber immerhin ist das Prinzip, nachdem die Farbe aufs Papier kommt, identisch. Dieses wird elektrostatisch so aufgeladen, dass die ultrafeinen Tonerpartikel nur an den aufgeladenen Stellen haften bleiben. Die sogenannte „Elektrofotographie“ funktioniert so, dass ein „elektrisches“ Abbild einer Vorlage erzeugt wird, nach dessen Muster das Papier dann aufgeladen wird. Mit den zugehörigen Patenten hat sich das Unternehmen Rank Xerox (daher auch der Name „Xerografie“) seinerzeit dumm und dusselig verdient. Kleine Weltgeschichte des Computerdruckers (2): Über Laserdrucker und Seitenbeschreibungssprachen weiterlesen

Jetzt spricht mein Windows-PC mit dem Android-Smartphone

Der organisatorische Zusammenhalt unserer Familie basiert ziemlich heftig auf WhatsApp. Die wichtigsten Neuigkeiten werden in der Familiengruppe verbreitet, Termine werden gemacht, und manchmal blödeln wir auch einfach rum. Weil ich es aber hasse, neben der Arbeit am PC auch noch ständig das Handy zu überwachen, setze ich schon sehr lange auf Web-WhatsApp, also die Website, über die ich im Browser Zugriff auf den Messenger unseres Vertrauens habe. Am liebsten wäre mir, wenn ich aber alle Lebensäußerungen meines Android-Smartphones auf dem Windows-PC sehen könnte. Das geht jetzt dank Microsoft… Jetzt spricht mein Windows-PC mit dem Android-Smartphone weiterlesen

Gesichtserkennung zur Authentifizierung: bequem oder gefährlich?

Das Buzzword „Gesichtserkennung“ ist gerade en vogue. Verschreckt reagierten die Bürger vieler Staaten auf den Meldung, die Firma Clearview habe bereits drei Milliarden Gesichter in ihrer Datenbank, die für den Abgleich mit Bildern von Überwachungskameras abgeglichen werden könnten. Dazu die Nachricht, dass in China in den großen Städten bereits flächendeckend die automatische Gesichtserkennung eingeführt wurde. Wenn dies nicht das Horrorbild vom gläsernen Bürger erfüllt, was dann? Gleichzeitig aber nutzen bereits Millionen Menschen Verfahren der Face Detection, um so ihr Smartphone-Display zu entsperren oder sich an ihrem PC anzumelden. Fragt sich, ob diese Anwendung des Prinzips einfach nur bequem ist oder auch Gefahren birgt. Gesichtserkennung zur Authentifizierung: bequem oder gefährlich? weiterlesen

Kleine Weltgeschichte des Computerdruckers (1): Von Typen und Nadeln

Jetzt mal Hand aufs Herz: Wer weiß, was ein Kettendrucker war? Nun kann man den Begriff natürlich nachschlagen, aber eine persönliche Erfahrungen mit Maschinen dieser Art dürften nur Menschen haben, die in den Siebziger- und Achtzigerjahren in irgendeinem größeren Rechenzentrum gewirkt haben. So vorsintflutlich diese Zeilendrucker erscheinen, so unkaputtbar scheinen sie zu sein – noch heute sind nicht wenige IBM-Maschinen dieser Art im alltäglichen Einsatz. Was man von der Mehrheit aller je produzierten Tintenstrahldrucker nicht behaupten kann. Die haben sich blöderweise zu einem umweltverschmutzenden Wegwerfartikel entwickelt. Kleine Weltgeschichte des Computerdruckers (1): Von Typen und Nadeln weiterlesen

Wolfram|Alpha, die fantastische Wissensmaschine, die kaum einer kennt

Vielleicht hätte der PR-Mensch, der anno 2009 die Pressekonferenz zum Start von Wolfram|Alpha vorbereitet hat, einfach nicht „Suchmaschine“ sagen sollen. Denn, schwupps, wurde dieses seiner Zeit in Sachen KI weit vorausseiende Projekt mit Google verglichen. Und weil die Menschen schon damals dachten, es gäbe nur diese eine Suchmaschine, währte der Hype um die fantastische Wissensmaschine schnell wieder ab. Wolfram|Alpha, die fantastische Wissensmaschine, die kaum einer kennt weiterlesen