Als Apple vor 15 Jahren den Mac mini auf den Markt brachte, sorgte der quadratische Winzling noch für ein wenig Verwirrung. Natürlich erschien der extrem geringe Formfaktor zunächst attraktiv, aber eingefleischte Mac-User zweifelten an der Leistungsfähigkeit. Einen Trend zum kleinen Desktopcomputer setzte der Mini jedenfalls nicht. Da mussten gut sieben Jahre ins Land gehen bis einige der namhaften Hersteller von Windows-PCs in dieselbe Richtung dachten. Heute ist das Angebot an Mini-PCs groß, ja, beinahe überschaubar – aber nicht sonderlich erfolgreich. Was vor allem daran liegt, dass die Nutzer mehrheitlich zu Notebooks auch für den stationären Gebrauch greifen. 2012 aber betrat mit Intel ein Gigant diese Nische und prägte den Begriff „Next Unit of Computing“ (kurz: NUC) für diese Gattung. Was zur Hölle… taugen Mini-PCs? weiterlesen
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Sowas wie Tests – nicht im Labor, keine Messwerte. Einfach nur genutzt. Und dabei erfolgreich gewesen oder auch nicht…
5 coole digitale Weihnachtsgeschenke – ein Ratgeber
Natürlich schenken Digisaurier ihren Lieben zum Fest was Digitales. Nun wird sich der eine oder die eine andere über einen USB-Hub freuen, weil USB-Anschlüsse kann man nie genug haben. Allerdings ist etwas derart Nützliches nicht besonders cool. Andererseits ist ein Apple iPad im Werte von 1.000 Euro zwar cool, wirkt aber als Geschenk angeberisch. Und wer freut sich schon über superduper Gadgets, die zu nichts nütze sind? Weil perfekte digitale Weihnachtsgeschenke irgendwo dazwischen liegen, sind wir auf die Pirsch gegangen und schlagen die folgenden fünf wahrhaft coolen Dinge zum Verschenken vor: 5 coole digitale Weihnachtsgeschenke – ein Ratgeber weiterlesen
Was zur Hölle … soll ich mit TOR surfen und dadurch anonym bleiben?
Seien wir ehrlich: Vermutlich sind sich 90 Prozent der Internet-User nicht im Klaren darüber, dass sie beim Surfen jederzeit abgehört werden können. Und von denjenigen, die es wissen, ist es weiteren 50 bis 60 Prozent egal. „Ich hab nix zu verbergen,“ sagt diese Gruppe gern, wundert sich aber gleichzeitig darüber, dass diverse Suchmaschinen und Social-Media-Dienste ihnen immer die passende Reklame servieren. Das mag in demokratischen Systemen noch halbwegs okay sein. Wenn aber der Staat – wie in China und Russland – das Internet kontrolliert und abhört, dann können die Spuren, die jeder im Netz hinterlässt, irgendwann zu sehr unangenehmen Folgen führen. Deshalb ist anonymes Surfen für Milliarden Menschen auf der Welt nichts anderes als Selbstverteidigung. Was zur Hölle … soll ich mit TOR surfen und dadurch anonym bleiben? weiterlesen
Digitale Kommunikation: E-Mail, WhatsApp, FB-Messenger oder doch noch SMS?
Es ist zum Verrücktwerden: Dauernd klingelt was! Mal ist es das Notebook, dann das Handy, und auch die Smartwatch hat was zu melden. Weil ich jedem digitalen Kommunikationskanal einen anderen Klingelton zugeordnet habe, entsteht so eine kleine Dauersymphonie. Wie war das früher doch so simpel! Rührte sich das Handy, rief jemand an, oder eine SMS traf ein. Der Laptop meldete: E-Mail für dich! Das war aber auch alles. Dann kamen die Messenger, später Skype, und inzwischen ist ja jeder auf WhatsApp und auf Facebook vertreten – wenn ich sogar noch auf weiteren Diensten der klingelnden Art. Das schreit nach Ordnung, also nach einer prinzipiellen Verteilung verschiedener Nachrichten auf die verschiedenen Kanäle. Nach einigem Hin und Her habe ich das so gelöst:
Die gute, alte SMS

Ansonsten nutze ich diesen Kanal nur noch für Authentifizierungsnachrichten, gebe also meine Mobilnummer an und wähle SMS als Mittel der Wahl. Das aus gutem Grund: Weil die Textnachricht so gut wie ausgestorben ist, ist sie aus dem Fokus der böswilligen Leute verschwunden, die mich aushorchen oder mir meine Geheimnisse entlocken wollen. Weil die Textnachrichten außerdem ausschließlich über meinen Telefonprovider laufen, betrachte ich sie als besonders sichere Kommunikationsform.
Komplexe Nachrichten per E-Mail
Zurzeit verwalte ich sage-und-schreibe 18(!) Mailaccounts. Das hat damit zu tun, dass ich für insgesamt fünf Websites verantwortlich bin, die jeweils eine Mailadresse für die Kontaktaufnahme, eine Admin-Adresse und einen Honigtopf für Spammer haben. Diese Mailadressen sind vor allem für den Empfang eingerichtet, und nur „Kontakt“ und die Mailadresse des Admins werden zum Senden verwendet. Außerdem betreibe ich drei persönliche Mailaccounts: einen für geschäftliche Dinge, eine für den privaten Mailverkehr und einer, dessen Adresse niemand kennt – man weiß ja nie…

Irgendwann habe ich begonnen, die Fächer meiner Mailaccounts penibel zu strukturieren und die erhaltenen und verschickten Mails immer ordentlich einzusortieren. Da ich – ganz vorbildlich – meine Mailpostfächer regelmäßig in Backups sichere, habe ich so jederzeit ein zuverlässiges Archiv – das inzwischen bis ins Jahr 1998 zurückreicht. Da sind eine Menge Mails zusammengekommen…
Verabreden am liebsten per WhatsApp

Übrigens: Versuche, sich durch die Verwendung anderer Plattformen (Threema, Telegram etc.) vom Zuckerberg’schen Datenmonster abzukoppeln, sind daran gescheitert, dass jeweils eine Mehrheit nicht bereit war, was anderes zu lernen als WhatsApp. Weil dieser Dienst prinzipiell abgehört werden kann, nutze ich ihn beruflich ausschließlich und nur im Kontakt mit Menschen, denen ich vertraue, für Terminverabredungen.
FB-Messenger, das Schmuddelkind

Und sonst?

Das langsame Sterben der „Batterien“…
Ein Geständnis: Ich war der Herrscher über die Batterien! In meinem Schreibtisch lagerten die wiederaufladbaren Dinger, ohne die kein Gameboy lief – und natürlich auch das Ladegerät. Im Besitz dieser Logistik fiel Kindererziehung leicht. Wer nicht hören wollte, kriegte keine Akkus. Punkt. Dabei war die Einführung von NiMH-Akkus in Form von AA-Zellen schon ein gewaltiger Fortschritt, weil man nicht ständig Batterien kaufen und wenig später entsorgen musste. Und kommt diese Geschichte langsam an ein Ende – die eingebauten, per USB ladbaren Akkus haben gewonnen. Das langsame Sterben der „Batterien“… weiterlesen
Was zur Hölle… ist denn die Wikiwand?
Keine Frage: Das Online-Lexikon namens Wikipedia zählt zu den fünf wichtigsten Websites überhaupt. Und das beinahe direkt vom Start im Jahr 2001 an. Bis heute ist die Wikipedia das bedeutendste Beispiel für ein Wiki-System überhaupt; das ist Fluch und Segen zugleich. Denn in diesem System sind Backend und Frontend unter einer Decke im Einsatz. Was die Nutzung für Nicht-Nerds ein wenig unbequem macht. Das dachten sich auch die israelischen Web-Entwickler rund um Lior Grossmann und brachten im August 2014 die Wikiwand heraus. Was zur Hölle… ist denn die Wikiwand? weiterlesen
Was zur Hölle… sind „personenbezogene Daten“ eigentlich genau?
Als im Mai 2018 die Datenschutzgrundverordnung (liebevoll DSGVO genannt…) in Kraft trat, gerieten nicht wenige Webseitenbetreiber in mehr oder weniger milde Panik. Die User aber, die ja durch die fünf Buchstaben geschützt werden sollten, verfielen stellenweise der Paranoia. Uh, ah, hieß es, wusste gar nicht, dass meine persönlichen Daten SO SEHR gefährdet sind! Der Staub hat sich gelegt, aber immer noch kennen Horst und Uschi Normalnetznutzer den Unterschied zwischen persönlichen und personenbezogenen Daten nicht. Dabei wäre dieses Wissen ein prima Beruhigungsmitteln gegen den digitalen Verfolgungswahn. Was zur Hölle… sind „personenbezogene Daten“ eigentlich genau? weiterlesen
Lieblings-Apps: Wetter, Wetter, Wetter – und wie wir wissen können wie es wird
Ein geflügeltes Wort, das wahlweise Karl Valentin, Mark Twain und Niels Bohr zugeschrieben wird, lautet: „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“ Mit dieser Ausrede haben Wetterfrösche seit Beginn der modernen Wetterbeobachtung mit den Achseln gezuckt, wenn statt des fröhlichen Sonnenscheins fetter Regen aufs Land plästerte und dem Bauern die Ernte verhagelte. Da war man bis vor ein paar Jahren mit dem 100-jährigen Kalender oder diversen Bauernregeln meist besser bedient. Erst mit den Wetterballons ab 1896 und den geodätischen Satelliten kam Bewegung in die Sache. Lieblings-Apps: Wetter, Wetter, Wetter – und wie wir wissen können wie es wird weiterlesen