Schon seit Ende 2010 gibt es in Deutschland den Personalausweis mit RFID-Chip. Auf dem sind die Basisdaten des Dokuments gespeichert. Mit aktivierter eID-Funktion können die Daten auf dem Chip zusammen mit einer Kennung vom Inhaber zur elektronischen Identifikation benutzt werden. Allerdings haben weniger als ein Drittel der Bürger, die den neuen Personalausweis schon bekommen haben, diese Funktion aktivieren lassen. Auf der anderen Seite gibt es neben den verschiedenen Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden kaum Stellen, die diese Identifikation per Perso überhaupt anbieten. Hinzu kam, dass es zumindest Lesegeräte ohne eigene Tastatur Hackern leicht machten, die Daten und auch die sechsstellige PIN auszulesen. Das alles ändert sich seit ein paar Monaten- zumindest auf gesetzlicher und technischer Seite. Was zur Hölle… bringt der Online-Personalausweis? weiterlesen
Archiv der Kategorie: Ge-nutzt
Sowas wie Tests – nicht im Labor, keine Messwerte. Einfach nur genutzt. Und dabei erfolgreich gewesen oder auch nicht…
Was zur Hölle … taugen billige Fingerabdruck-Scanner?
Ein paar Wochen lang war biometrisches Einloggen in aller Munde – besonders nachdem der Chaos Computer Club (CCC) die Gesichtserkennung des Apple iPhones mit simpelsten Mitteln austrickste. So wie der CCC schon die Iriserkennung am Samsung-Handy übertölpelte. Plötzlich galten Gesichts-, Iris- und Stimmerkennung nicht mehr als das nächste große Ding, sondern als besonderes feistes Sicherheitsrisiko. Auch Microsoft stand ein bisschen blöd da mit seinem Windows Hello, einem Software-Modul, das jeden Windows-Rechner mit einer biometrischen Methode aufschließbar machen soll. Dabei geht es am PC mehr ums bequeme Einloggen als um den perfekten Datenschutz. Und: Hello unterstützt – wie viele aktuelle Smartphones – das Einloggen per Fingerabdruck. Und das ist schwieriger zu hacken als die anderen Methoden. Was zur Hölle … taugen billige Fingerabdruck-Scanner? weiterlesen
Was zur Hölle … kann man mit einem Billig-Smartphone anfangen?
Hätte mir jemand vor, sagen wir mal, zwölf Jahren erzählt, 2018 könne man für 70 Euro ein Gerät kaufen, das gleichzeitig Digitalkamera, MP3-Player, Babyphone, Überwachungskamera, Navi, Universalfernbedienung, Musikmaschine und Diktiergerät ist, hätte ich ihn ausgelacht. Und jetzt habe ich solch ein Ding. Als es bei verschiedenen Anbieter das TP-Link Neffos Y5s für kleines Geld gab, habe ich auf Verdacht zugeschlagen. Es handelt sich um ein Dual-SIM-Smartphone mit 5-Zoll-Display mit 16GB Speicher, 8MP-Kamera, Micro-SD-Kartenslot, das unter Android 7.1 läuft – natürlich in China entwickelt und auch dort gebaut. Und wenn man sich ein bisschen umschaut, findet man eine ganze Palette vergleichbarer Devices für unter 100 Euro von verschiedenen Hersteller, die sich ein Eckchen vom Smartphone-Kuchen abschneiden wollen. Was zur Hölle … kann man mit einem Billig-Smartphone anfangen? weiterlesen
Die wichtigsten Tools des PC-Zeitalters (1)
Die Geschichte der Tools für den PC ist die Geschichte der Unzulänglichkeiten von MS-DOS und der ständig wachsenden Ansprüche der Nutzer. Wie wir Digisaurier wissen, standen am Anfang der PC-Ära Befehle zum Eintippen – und die hatten die DOS-Entwickler – nun, ja – bei CP/M geklaut. Bei der Entwicklung dieses in den Siebzigerjahren auf kleinen Computern extrem beliebten Betriebssystems standen wiederum die Verwaltungsprogramme für Stand-Alone-Computer wie die legendäre PDP-11 Pate. Solche Kisten wurden aber eben von Experten bedient, denen es nichts ausmachte, Dutzende Befehle mit Hunderten Parametern auswendig zu lernen. Otto Computeranfänger saß aber mit riesigen Fragezeichen auf der Stirn vor seinem frisch erworbenen IBM-Kompatiblen. Da kamen die vielen schönen Hilfsprogramme gerade recht, und manche von ihnen wie die PC-Tools oder der Norton Commander wurden zu wahren Stars am Softwarehimmel. Wir haben uns aber erst einmal Gedanken darüber gemacht, was die Entwickler solcher Tools angetrieben hat – denn es war nicht nur der Wunsch, den Usern das Leben zu erleichtern. Die wichtigsten Tools des PC-Zeitalters (1) weiterlesen
Digital im Urlaub – mit Routenplaner Komoot und Smartphone Huawei P20 Pro – Livesendung
Heute geht es in unserem Live-Technik-Magazin auf der Facebookseite der HuffPost Deutschland um Digitales im Urlaub. Digisaurier Christian Spanik zeigt euch, wie man tolle Routen zum Wandern oder für Radtouren finden kann – auch wenn man eine Gegend nicht kennt. Komoot heißt eine Lösung. Und in einem großen Special-Block mit Frank Bethmann geht es um die Frage: Braucht man unbedingt im Urlaub die große Kamera? Oder reichen die besonders auf Fotografie ausgerichteten Handys wie das Huawei P20 Pro? Wir haben den Praxistest gemacht. Fragen & Kommentare wie immer direkt unter dem Posting auf der Facebookseite der HuffPost Deutschland, auf dem Digisaurier-Youtube-Channel oder per Twitter @digisaurier. Um 18 Uhr geht es los. Wir wünschen gute Information und Unterhaltung.
YubiKey – Phishing ausgesperrt mit USB-Stick
„Nur weil du paranoid bist, heißt das nicht, dass sie nicht hinter dir her sind.“ Diesen schwungvollen Satz hat der Fantasy-Schriftsteller Terry Pratchett einst geprägt. Man muss aber auch nicht paranoid sein, wenn man sich vor bösen Hackern fürchtet, die einem die Passwörter ausspähen, um dann mit den eigenen Konten und Daten Schindluder zu treiben. Dicht dran am perfekten Schutz sind Verfahren der Zwei-Faktor-Authentifizierung, wie sie von vielen Internetdiensten und Social-Medien-Seiten angeboten werden. Meist geschieht das in der Form, das zum Einloggen ein Code, ein Einmal-Passwort angefordert werden muss, das per SMS aufs Smartphone kommt und dann eingetippt werden muss. Mit einem YubiKey lässt sich U2F – so der Fachbegriff – viel komfortabler bewerkstelligen. YubiKey – Phishing ausgesperrt mit USB-Stick weiterlesen
Schach, Backgammon, Sudoku, Scrabble – intelligente Spiele-Apps für zwischendurch
Hä? werden treue Digisaurier-LeserInnen fragen, ist denn jetzt schon das digitale Sommerloch ausgebrochen? Oder wie kommen die digitalen Althelden darauf, sich mit Handy-Spielchen zu befassen? Gute Fragen, aber dieser saisonale Beitrag soll ein Plädoyer für die richtig guten und alten Spiele sein – also zum Beispiel für Backgammon, Schach, Sudoku und Scrabble. Wobei sich Backgammon als feines Würfelspiel für Zwischendurch natürlich am meisten anbietet, denn für eine Partie braucht man kaum mehr als vier, fünf Minuten. Wer’s intelligenter mag, entscheidet sich vielleicht für Schach, und die Tüftler finden optimale Entspannung bei Sudoku und Scrabble. Wir haben uns die passenden Apps in den Stores einmal genauer angeschaut. Schach, Backgammon, Sudoku, Scrabble – intelligente Spiele-Apps für zwischendurch weiterlesen
10-Zoll-Tablet – besser Windows oder doch Android?
Irgendwann wurden die Notebooks wieder größer – unter anderem, weil viele Computerarbeiter lieber mehr Bildschirm vor sich haben. Und damit begann aber auch ein kleiner Siegeszug der Tablets als wirklich mobile Lösung für unterwegs. Apple-User sind fein raus: Natürlich holen Sie sich zum iPhone auch das iPad ihrer Wahl. Wer aber in der Windows-Welt computert und im Android-Kosmos smartphont, hat ein Dilemma, und das lautet: Soll ich ein Windows- oder ein Android-Tablet anschaffen? Das gilt inzwischen auch für die 10-Zoll-Klasse, also die Displaygröße, bei der aus dem Tablet ein brauchbares Arbeitsgerät wird – besonders mit angedockter Tastatur. 10-Zoll-Tablet – besser Windows oder doch Android? weiterlesen