Plötzlich und ein bisschen unerwartet ist DAB bzw. DAB+ in aller Munde – besser gesagt: in vielen Medien. Es ist zu vermuten, dass dies am Weihnachtsgeschäft und den nicht ganz so guten Prognosen für den Abverkauf von Hardware im Bereich der Unterhaltungsindustrie liegt, denn Digital Audio Broadcasting ist eigentlich ein ziemlich alter Hut, der ja bereits seit 1987 zu haben ist. Und seitdem angeboten wird wie sauer Bier. Auf einmal häufen sich Empfehlungen, auf das digitale Radio umzusteigen – und das insgesamt sogar zu Recht. Was zur Hölle … muss es jetzt auch noch DAB+ sein? weiterlesen
Archiv der Kategorie: Ge-nutzt
Sowas wie Tests – nicht im Labor, keine Messwerte. Einfach nur genutzt. Und dabei erfolgreich gewesen oder auch nicht…
Anker, mein Lieblings-Gadget-Hersteller
Nein, es handelt sich bei diesem Beitrag nicht um Schleichwerbung, sondern um ein Plädoyer. Aber, fangen wir von vorne an. Es geht um das, was heute gern „Gadgets“ genannt wird. Wikipedia bietet als Übersetzung „Apparat“, „technische Spielerei“ und „Schnickschnack“ an. Das trifft es ganz gut, wobei inzwischen jede Art Zubehör für Geräte der digitalen Welt auch so genannt wird. In diesem Markt spielt die Firma Anker mit. Mich hat das Unternehmen vor gut vier Jahren mit einer Powerbank (Link nicht mehr verfügbar) erwischt. Und zwar eher zufällig. Anker, mein Lieblings-Gadget-Hersteller weiterlesen
Praxis: So kann man (fast) jede Digitalkamera fernsteuern
Mein Onkel, ein sehr ambitionierter Hobbyfotograf, besaß in den Siebzigerjahren eine sündhaft teure Nikon F2 mit allem Zipp und Zapp – unter anderem einem funkbetriebenen Fernauslöser. Da er besonders der Wildtierfotografie anhing, hatte er sich diese Investition in Höhe von mehreren Hundert Mark geleistet. Also baute er den Fotoapparat auf dem Stativ an einer Position auf, die spannenden Aufnahmen von Dam- und Rotwild versprach, stellte alles sorgfältig ein und verzog sich dann mit dem Sender auf einen Hochsitz in einiger Entfernung. Kamen Tiere vorbei, löste er Bild um Bild per Tastendruck aus. Wenn dann als Dias, denn für die hatte er ein Faible; wenn sie aus der Entwicklung kamen, war die Ausbeute oft mehr als beeindruckend. Praxis: So kann man (fast) jede Digitalkamera fernsteuern weiterlesen
Lieblings-Apps: MarineTraffic – Wo die Schiffe fahren
Stell dir vor, du liegst am Atlantikstrand und schaust müßig hinaus aufs Meer. Nicht weit entfernt läuft ein einsames Boot langsam parallel zur Küsten. „Wenn man wüsste, was das für ein Schiff ist…,“ bemerkt mild interessiert deine Begleiterin. „Moment,“ sagst du, zückst dein Smartphone, öffnest eine App, wischt ein bisschen herum und sagst dann ganz lässig: „Das ist die Isabella, ein Fischerboot, das heute Morgen um halb sechs in Arcachon ausgelaufen ist und jetzt auf dem Rückweg ist.“ Lieblings-Apps: MarineTraffic – Wo die Schiffe fahren weiterlesen
Was zur Hölle… bringt der Online-Personalausweis?
Schon seit Ende 2010 gibt es in Deutschland den Personalausweis mit RFID-Chip. Auf dem sind die Basisdaten des Dokuments gespeichert. Mit aktivierter eID-Funktion können die Daten auf dem Chip zusammen mit einer Kennung vom Inhaber zur elektronischen Identifikation benutzt werden. Allerdings haben weniger als ein Drittel der Bürger, die den neuen Personalausweis schon bekommen haben, diese Funktion aktivieren lassen. Auf der anderen Seite gibt es neben den verschiedenen Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden kaum Stellen, die diese Identifikation per Perso überhaupt anbieten. Hinzu kam, dass es zumindest Lesegeräte ohne eigene Tastatur Hackern leicht machten, die Daten und auch die sechsstellige PIN auszulesen. Das alles ändert sich seit ein paar Monaten- zumindest auf gesetzlicher und technischer Seite. Was zur Hölle… bringt der Online-Personalausweis? weiterlesen
Was zur Hölle … taugen billige Fingerabdruck-Scanner?
Ein paar Wochen lang war biometrisches Einloggen in aller Munde – besonders nachdem der Chaos Computer Club (CCC) die Gesichtserkennung des Apple iPhones mit simpelsten Mitteln austrickste. So wie der CCC schon die Iriserkennung am Samsung-Handy übertölpelte. Plötzlich galten Gesichts-, Iris- und Stimmerkennung nicht mehr als das nächste große Ding, sondern als besonderes feistes Sicherheitsrisiko. Auch Microsoft stand ein bisschen blöd da mit seinem Windows Hello, einem Software-Modul, das jeden Windows-Rechner mit einer biometrischen Methode aufschließbar machen soll. Dabei geht es am PC mehr ums bequeme Einloggen als um den perfekten Datenschutz. Und: Hello unterstützt – wie viele aktuelle Smartphones – das Einloggen per Fingerabdruck. Und das ist schwieriger zu hacken als die anderen Methoden. Was zur Hölle … taugen billige Fingerabdruck-Scanner? weiterlesen
Was zur Hölle … kann man mit einem Billig-Smartphone anfangen?
Hätte mir jemand vor, sagen wir mal, zwölf Jahren erzählt, 2018 könne man für 70 Euro ein Gerät kaufen, das gleichzeitig Digitalkamera, MP3-Player, Babyphone, Überwachungskamera, Navi, Universalfernbedienung, Musikmaschine und Diktiergerät ist, hätte ich ihn ausgelacht. Und jetzt habe ich solch ein Ding. Als es bei verschiedenen Anbieter das TP-Link Neffos Y5s für kleines Geld gab, habe ich auf Verdacht zugeschlagen. Es handelt sich um ein Dual-SIM-Smartphone mit 5-Zoll-Display mit 16GB Speicher, 8MP-Kamera, Micro-SD-Kartenslot, das unter Android 7.1 läuft – natürlich in China entwickelt und auch dort gebaut. Und wenn man sich ein bisschen umschaut, findet man eine ganze Palette vergleichbarer Devices für unter 100 Euro von verschiedenen Hersteller, die sich ein Eckchen vom Smartphone-Kuchen abschneiden wollen. Was zur Hölle … kann man mit einem Billig-Smartphone anfangen? weiterlesen
Die wichtigsten Tools des PC-Zeitalters (1)
Die Geschichte der Tools für den PC ist die Geschichte der Unzulänglichkeiten von MS-DOS und der ständig wachsenden Ansprüche der Nutzer. Wie wir Digisaurier wissen, standen am Anfang der PC-Ära Befehle zum Eintippen – und die hatten die DOS-Entwickler – nun, ja – bei CP/M geklaut. Bei der Entwicklung dieses in den Siebzigerjahren auf kleinen Computern extrem beliebten Betriebssystems standen wiederum die Verwaltungsprogramme für Stand-Alone-Computer wie die legendäre PDP-11 Pate. Solche Kisten wurden aber eben von Experten bedient, denen es nichts ausmachte, Dutzende Befehle mit Hunderten Parametern auswendig zu lernen. Otto Computeranfänger saß aber mit riesigen Fragezeichen auf der Stirn vor seinem frisch erworbenen IBM-Kompatiblen. Da kamen die vielen schönen Hilfsprogramme gerade recht, und manche von ihnen wie die PC-Tools oder der Norton Commander wurden zu wahren Stars am Softwarehimmel. Wir haben uns aber erst einmal Gedanken darüber gemacht, was die Entwickler solcher Tools angetrieben hat – denn es war nicht nur der Wunsch, den Usern das Leben zu erleichtern. Die wichtigsten Tools des PC-Zeitalters (1) weiterlesen