Mein neuer iMac ist da. Und ich freue mich wie verrückt darüber. Über einen Computer? Na klar. Denn für mich ist es immer noch etwas besonderes, einen Computer zu kaufen.
Die Freude geht zurück auf eine Zeit, als ich mir meinen ersten Atari 800 XL mit Floppy verdient habe. Ich meine, das Set hat damals an die 1.800 Mark gekostet. Und als Abiturient hatte ich ziemlich genau fast nix. Was der Computer mit dem Kleinlaster zu tun hat weiterlesen →
Dr. Achim Becker, der deutsche Pionier der kleinen Computer und Sohn von Wilhelm „Auto“ Becker, zog damals in den frühen Achtzigerjahren gern Parallelen zwischen Computern und Automobilen. Lag ja angesichts des Vaters und der engen räumlichen Verbindung zum legendären Gebrauchtwagenparadies „Auto Becker“ an der Düsseldorfer Merowingerstraße auch nahe. Wobei er im Wesentlichen Moore’s Law anwandte. Gern brachte der „Doc“ – wie ihn die Mitarbeiter nannten – den Spruch, dass, wäre die Entwicklung bei den Kfz so schnell verlaufen wie bei den Computern, ein Rolls Royce 100 Mark kosten und mit Sprit für eine Mark 5.000 Kilometer weit käme. Dass aber seine Analogien vor allem auf das Aussterben von Marken zutreffen würde, dass ahnte der Gründer von Data Becker nicht. Tatsächlich vollzog sich aber zwischen etwa 1980 und 1990 eine Entwicklung rund um Unternehmen und Marken wie beim Auto zwischen 1930 und 1970. So wie ein seinerzeit unspektakulärer Panhard heute ein gesuchter Pkw ist, so fanden manche Liebhaber nach einem funktionsfähigen Tandy TRS. Und möglicherweise ist der Apricot Portable (Dieser Link ist nicht mehr verfügbar) der Bugatti unter den frühen Computern.
Für Bernhard W. war das Abenteuer Online-Leben eigentlich schon mit dem Markteintritt von AOL und auch Yahoo vorbei. Auch wenn er nach der nicht eingetretenen Jahr-2000-Katastrophe bei fast jedem Internet-Trend mitmachte, den es gab. Aber immer mehr ödeten ihn die immergleichen Marketing-Sprüche und die sich wiederholenden Lobpreisungen der verschiedenen Online-Dienste an. Heute hat er sein virtuelles Leben extrem eingeschränkt und ist nur auf Facebook mit einem Profil vertreten. Außerdem betreibt er auch sein – wie er es nennt – „Geheim-Blog“, das er bereits im Jahr 2002 begonnen hat. Aber darüber soll er selbst erzählen:
Es war Bill Gates erste Pressekonfernz in Moskau. Sie war eigentlich prima organisiert. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Michael Kausch, damaliger Pressesprecher von Microsoft erzählt bei uns wie es wirklich war. Und klärt dabei ein paar Legenden, die sich um dieser PK ranken…
Nun war es ja nicht so, dass der Chefredakteur der durchaus erfolgreichen Computerzeitschrift Data Welt einfach so zu den wichtigen Messen reisen durfte: Gut, eine Woche CeBIT und drei Tage Systems waren auch schon 1985/86 drin, aber zu den wichtigen internationalen Events reise dann doch, bitteschön, der Herausgeber himself. Aber letztlich macht Erfolg unverzichtbar, und so durfte der nämliche Chefred tatsächlich zur Comdex 1987 nach Las Vegas düsen. Wow. Und zwar allein und auf Basis wirklich schlechter Reisevorbereitungen, für die, ähem, jemand anderes im Hause zuständig war. Sagen wir so: Bis zur Landung auf dem McCarran-Airport lief noch alles glatt. Beim Mietwagen ging’s dann schon los: We haven’t received any reservation, sir. Aus lauter Mitleid überließen mir die Mietwagenleute einen leicht ranzigen Mitsubishi Colt mit Automatik. Auf ein Dosenbier mit Bill Gates. Oder: Windows schlägt GEM weiterlesen →
Und plötzlich wollten alle rein – in dieses Internet, das ja bis heute noch mancher Bundeskanzlerin Neuland ist. Warum, wieso – keine Ahnung. Aber ein Unternehmen machte mit Macht den Weg frei und nervte unterwegs Millionen Konsumenten. AOL (America Online) hatte inzwischen Compuserve übernommen und auch den Entwickler des einzig wahren Webbrowser: Netscape bekam das nicht gut, wurde rasch vom Microsoft Internet Explorer (IE) überholt, überlebte aber bis heute in den Engines verschiedener Browser. Bernhard W. kann seinen Widerwillen gegen AOL bis heute nicht ganz unterdrücken und erzählt in dieser Folge, wie er die Kommunikation der alten BBS-Tage im Internet wiederentdeckte.
Mit der zweiten Folge unserer Serie „Online leben“ führte uns der Zeitzeuge Bernhard W. in die geheimnisvolle Welt der Hacker. Heute redet er von der Zeit, in der mit Compuserve die E-Mail, der Chat und der Datenaustausch als Dienstleistung aufkamen und dieser ganze DFÜ-Kram plötzlich seriös wurde.
„Webmontage? Was ist eine Webmontage?“ Nein, nein, es geht nicht um das Montieren von Web-Seiten. Es handelt sich um Montage – also Tage, die am Anfang der Woche stehen.
Die Teilnehmer des Webmontag am 2. Februar 2015 warten auf den ersten Vortrag
Web-Montage bringen Menschen zusammen, die sich für IT im weitesten Sinne und das Internet im speziellen interessieren. Ich gehe da seit Jahren gerne hin und kann sagen: Die Web-Montage haben sich seit 2008 enorm verändert. Die Datev und das Didgeridoo weiterlesen →
Die Zukunft betrachtet mit dem Wissen der Vergangenheit. Die Vergangenheit betrachtet mit dem Blick auf die Zukunft…