Archiv der Kategorie: Ge-schichte

Historisches & Vergangenes rund um Computer und Co: Computergeschichte und Computergeschichten finden sich hier.

Press Enter To Save.

Portrait 3Erinnerungen zur Menschlichkeit in der IT
von Raymond Wiseman

Beruf und Freundschaft, das sind zwei verschiedene Welten. Das gilt auch, wenn diese Welten seit 25 Jahren parallel laufen, wenn man also genau die Menschen, mit denen man heute freundschaftlich verbunden ist, auf einer großen Strecke des beruflichen Werdegangs immer wieder getroffen hat. Das gilt für Freunde, Kollegen, ja auch Mitbewerber, vor allem aber für jene Menschen, mit denen man in einem dauerhaften Dialog stand. Press Enter To Save. weiterlesen

Wie der Hund auf´s Handy kam…

Hunde und Handy (3 von 4)
Handyproblem? Welches Handyproblem? Beagle Mike – der Protagonist dieser Geschichte

Hunde und Handys – fängt beides mit H an. Aber ab dann sind es zwei Welten. Auch wenn der eine oder andere Hund probiert, das Handy auch in sein Hundeleben zu integrieren. Zum Entsetzen des Besitzers – wie Petra Kleinwegen in ihrer Handygeschichte zu erzählen weiß. Viel Spaß bei unserer ersten Handy-Story. Und natürlich danke an Petra für´s erzählen und aufschreiben. Und an Mike (links, auf das Handy pfeifend) für´s  mitmachen ;-)

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Eure Handygeschichte? Jetzt erzählen!

Porsche-Auto-Telefon (1 von 1)
Nein – das ist kein Autotelefon. Aber zwei Legenden auf einem Bild das für Innovation bei Mobilität und Kommunikation steht.

Das erste Handy oder sagen wir mal das erste tragbare Mobiltelefongerät – denn von Handy konnte man damals am Anfang der 90iger nicht wirklich reden – war was besonderes. Aber auch später gab es Aha-Erlebnisse. Wir kennen unsere – aber wir wollen eure Geschichten sammeln. Am liebsten 24 Stück – passend zur Weihnachtszeit. Ob ein paar Zeilen oder ein längerer Text – egal. Hauptsache eine Erinnerung. Vom ersten Telefonat, dem Handy das ins Klo geplumpst ist bis zu… Ach ihr wißt schon… Und für die drei besten gibt es ein besonderes Geschenk…

Wie bitte? Meine Handygeschichte? Oh…räusper…die ist etwas peinlich… Da geht es um Frust, Unaufmerksamkeit und Alters-Starrsinn. Kurz: ich hab da eine Entwicklung beinahe völlig verpennt… Aber – ihr müsst das folgende ja gar nicht lesen, wenn ihr bei unserer Aktion mitmachen wollt.

Okay – ich seh schon ich fürchte eure Neugier wird euch wohl dazu bringen die folgende Beichte doch zu lesen…

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Mein erstes Handy – Ericsson GH 172

Eine Inkunable der Mobiltelefoniererei: Ericsson GH 172 von 1992
Eine Inkunable der Mobiltelefoniererei: Ericsson GH 172 von 1992

Dieser Tage jährt sich das Datum, an dem Mannesmann die Lizenz für das D2-Netz bekam, zum fünfundzwanzigsten Mal – ein wahrlich historisches Ereignis, denn es verhalf dem digitalen Mobiltelefonieren in Deutschland zum Durchbruch. Allerdings erst drei Jahre später, wie der allererste Kunde in diesem Artikel der RP-Online in einer Anekdote erwähnt. Mannesmann wurde bekanntlich von einem Top-Manager für ein Linsengericht verkauft, sodass bis heute Vodafone hierzulande für das D-Netz steht. Der Verfasser dieses Beitrags war eher zufällig in unmittelbarer Nähe dieser Ereignisse, denn zwischen 1992 und 1994 kooperierte er mit der Düsseldorfer Werbeagentur „Company Pro“ (die heute „Cadvertising“ heißt). Und genau dort wurden die Karten verfertigt, die zeigten, wo das D-Netz bereits hinstrahlte; sowie natürlich der ganze Grafikkram, den das neue Produkt erforderte.

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IT trifft Theater – eine Tragödie…

TV-Regie-Thalia-Theater (1 von 1)
Eine moderne, mobile Live Regie – entwickelt von meinen Freunden und Anwenderkurs-Weggefährten Michael Kloss und Peter Schönhofer

Mein alter Anwenderkurs-Partner Michael Kloss war ja schon damals in den Sendungen der Typ, der echt Bescheid wusste. Und wie so oft im Fernsehen, sieht man von den Leuten die dort agieren nur einen winzigen Teil. Das er in Wirklichkeit ein großer Opernkenner ist, sich bestens im Bereich Schauspiel auskennt, selbst viel Theater inszeniert hat, ein großartiger Puppenspieler war und außerdem auch noch ein ziemlich toller Programmierer – das alles zusammen sorgt dafür, dass man heute abend vom Anwenderkurs-Bescheid-weiß-Onkel etwas ganz anderes sehen kann: nämlich das Ergebnis, wenn neue IT-Technik auf alte Geschichten trifft. 20 Uhr 15! Auf 3Sat! Reingucken lohnt sich. Weiterlesen auch!

Ich erzähle gleich nach dem Werbeblock für 3Sat die Wahrheit – über die Menschen im Keller des ZDF… IT trifft Theater – eine Tragödie… weiterlesen

Musik liegt in der Luft

Oder: Musikhören 4.0 – Der lange Weg vom Schellack zum Streaming

Bose Soundlink Mini spielt Musik vom Nexus 7
Bose Soundlink Mini spielt Musik vom Nexus 7

Während ich diesen Text schreibe, kommt Musik aus meinem Bose Soundlink Mini, der per Bluetooth mit meinem Nexus 7 verbunden ist, auf dem gerade eine Playlist schreibfördernder Songs bei Spotify läuft; das Tablet hängt wiederum über WLan im heimischen Netz, das über die ISDN-Leitung mit dem Internet verbunden ist. Klingt kompliziert, ist aber in der Praxis ziemlich einfach. Ach ja, damit soll auch keine Reklame für Produkte der Firmen Bose oder Google gemacht werden, denn dasselbe ginge mit jedem drahtlosen Lautsprecher und jedem iOS-, Windows- oder Android-Tablet oder –Smartphone. Denn dann wirken technische Standards, mit denen sich der Klang durch die Luft ins geneigte Ohr ergießt. Aber bis dahin war es ein langer Weg. Musik liegt in der Luft weiterlesen

Der Sound der 80er: Floppy-Laufwerk Atari

stephan
Stephan hatte schon immer einen Faible für „Geräusche“…

Eine Sound-Erinnerung von Stephan Goldmann

Als mir mein Bruder das Floppy-Laufwerk zurück gab, war es nicht mehr das Selbe. Ich schloss es wieder an meinen Atari 800XL an, schob eine Diskette ins Laufwerk, drückte OPTION und betätigte den Einschaltknopf.

Die Floppy klang nun anders … irgendwie … hektischer.

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Komma acht, Komma eins – oder: Eine kleine Historie der frühen Computerjahre (4)

Woran immer es liegen mag: Ich hab’s nicht so mit Hobbyisten. Und ich hatte es auch noch nie mit Leuten, die mit irgendeiner mehr oder weniger sinnvollen Sache ihre Freizeit füllen – und das am Rande der Manie. Sammler finde ich irgendwie gaga, Leute, die ohne Not mit etwas Motorisierten für Spaß in der Gegend rumkariolen, halte ich für bescheuert und gefährlich. Nun bestand aber die Welt der kleinen Computer in den frühen und mittleren Achtzigerjahren fast nur aus solchen Hobbyisten. Gefragt, was denn ihr Hobby sei, antworteten Vertreter dieser Spezies “Computer”. Entsprechend meiners Weges hin zu den kleinen Elektronenhirnen fand ich das absurd. So eine Kiste sollte nützlich sein. Punkt. Damit sollte man schreiben, rechnen und speichern können. Und zwar schnell und einfach. Aber, mal ehrlich, was war denn einfach in der Ära von C64 und Konsorten? Deshalb war es auch nach meiner Anschauung eine winzige Minderheit, die – sagen wir mal – vor 1987 einen Computer privat wirklich zum Arbeiten benutzten. Vorwiegend handelte es sich dabei um Besitzer eines Apple Macintosh – denn mit dem ging Arbeiten einfach. Die große Masse hatte sich eine Kiste angeschafft, ohne wirklich zu wissen, wozu. Komma acht, Komma eins – oder: Eine kleine Historie der frühen Computerjahre (4) weiterlesen