Gail Wellington – die Amiga Frontfrau der ersten Stunde
Der Amiga-Flash erreichte mich sehr früh. Vor der Frankfurt Präsentation in der alten Oper gab es die Commodore Hausmesse. Und da zeigte eine Mittelalte Dame – die aussah, als wäre sie gerade aus der Küche vom Plätzchen backen gekommen – den Computer, dem von da an und bis heute mein Herz gehörten sollte: in einem abgetrennten Mini-Raum und nur auf Einladung durften einige wenige den Amiga sehen. Präsentiert von Gail Wellington. Ein Hammer – Frau und Computer… Im Feindesland – warum der Amiga Freunde brauchte (2) weiterlesen →
Der Amiga – das war der Computer, den ich immer wollte. Und als ich ihn dann endlich hatte, brauchte ich ihn nicht mehr. Er führte ein Schattendasein auf meinem Schreibtisch, das er nicht verdient hatte. Mein Amiga 500 – lange gewollt, kaum benutzt weiterlesen →
So richtig oft hört man das Wort „Cloud“ in diesen Tagen nicht mehr. Das ist ein gutes Zeichen, weil es dafür spricht, dass die Speicherung von Daten in der Cloud zum Alltag geworden ist und einfach gut funktioniert. In der Praxis von Otto Normalanwender wirkt Cloud-Computing ganz simpel: Der gibt auf seinem Desktop-PC etwas in die Wolke und holt es unterwegs per Smartphone raus. So weit, so schön. Für allfällige Katzen-, Hunde-, Babies- und Urlaubsfotos mag das nett sein, bei der Organisation des Alltags sind Cloud-Anwendungen sogar mega-nützlich. Und das Ding namens Wunderlist ist ein wunderbares Beispiel dafür. Man könnte es für eine schnöde Einkaufsliste halten, aber es kann deutlich mehr; zum Beispiel als ToDo-Liste fungieren oder generell als Zettelkasten. Was zur Hölle… ist denn dieses Wunderlist? weiterlesen →
Der vielleicht größte Internet-Skeptiker überhaupt war übrigens Bill Gates. Ja, richtig, der Microsoft-Boss, dem es an jeglicher Phantasie in Bezug auf ein weltweites Netz mangelte. Es sei denn, es sei ein Microsoft-Netz. Erst Mitte 1995 fielen ihm die Schuppen von den Augen, und er ließ die Engine von NSCA Mosaic kaufen, ein bisschenen ummodeln und zum Internet Explorer machen. Weil der mit Windows mitgeliefert wurde – und dank einiger fieser Schachzüge – verdrängte der IE den Navigator innerhalb von kaum vier Jahren fast vollständig. Kleine Weltgeschichte des Internet-Browsers (2) weiterlesen →
Es mag damit zu tun haben, dass ich einer anderen Generation angehörte. Denn in meiner Zeit als Chefredakteur von Data Welt und später PC Praxis nunterschied ich mich von allen Redakteuren und Autoren vor allem durch mein damals schon biblisches Alter von 30+. Da konnte nur der Herausgeber, Dr. Achim Becker (genannt Doc), mithalten, der sogar noch einen Hauch älter war. Während die ganzen Youngster sich der Computerei aus der spielerischen Ecke genähert hatten und näherten, war meine Begeisterung für den Comouter vor allem durch die Möglichkeit gespeist, Textverarbeitung betreiben zu können, Tabellenkalkulation, Datenverwaltung und derlei ödes Zeug mehr. Insofern war ich im schönen Jahr 1986 a) großer Freund der MS-DOS-Kisten und b) Riesenfan des Apple Macintosh, weil man mit dem arbeiten konnte UND Spaß dabei haben. Dieses ganze Homecomputer-Kroppzeug war mir reichlich wurscht, auch wenn die Masse unserer Leser genau zu diesen Spieldingern Infos und vor allem Listings wollten. Weil mir das alles auf den Keks ging, erfand ich dann übrigens die PC Praxis – als ernsthafte Special-Interest-Zeitschrift für Menschen, die mit dem Computer etwas Ernsthaftes anstellen wollten, womöglich sogar geschäftlich… Warum ich nie an den Amiga glaubte… weiterlesen →
30 Jahre Amiga! Am heutigen Tag, dem 23. Juli, jährt sich die Weltpremiere von Commodores Multimedia-Computer. 1985 hatte Commodore die Künstler Debbie Harry (Frontfrau der Band „Blondie“) und Andy Warhol auf die Bühne des New Yorker Lincoln Center geholt, um die bahnbrechenden Fähigkeiten des Rechners der vorher von dem Heimcomputer-Hersteller aufgekauften Firma Amiga zu präsentieren. 1986 wurden dann die ersten Amigas in Düsseldorf bei Data Becker verkauft – das Beitragsbild zeigt Dr. Achim Becker und den Commodore-Chef Winfried Hoffmann. Bei dieser Veranstaltung hatten wir dann schon kräftig unser Finger drin. Denn für Christian und mich sollte der Amiga ein wichtiger Wegbereiter werden – auch wenn wir das im Sommer 1985 noch gar nicht so recht wussten.
Apple Music? Ich komm nicht drumrum. Denn Apple holt mich direkt an meinem Arbeitsplatz ab und bietet mir einen drei Monate langen Gratis-Test an. Da kann ich schlecht nein sagen. Allerdings frage ich mich, ob ich nach den drei Monaten Testphase auch bei dem Dienst bleibe. Apple Music – erster Eindruck weiterlesen →
Sag mal, wie alt ist denn dieses weltweite Web denn nun genau? Tja, da müssen auch Digisaurier passen, denn alle genannten Geburtsstunden des WWW sind zumindest umstritten. Hat ja auch so um 1998, 1999 keiner daran gedacht, die ganze Sache für die Geschichtsbücher zu dokumentieren. Auch der erste Tag des Internets ist nicht exakt benennbar, aber der liegt ohnehin um mindestens zwanzig Jahre vor dem Beginn dessen, was heute allgemein und fälschlicherweise „das Internet“ heißt. Denn in Wirklichkeit ist des WWW nur ein Teil – neben der E-Mail, der FTP-Übertragung und dem Usenet. Erfunden hat’s übrigens der Tim Berners-Lee in seiner Zeit am Kernforschungsinstitut CERN in Genf, indem er die Idee des Hyperlinks (gab’s schon), das Übertragungsprotokoll http (ganz neu) und die WWW-Sprache HTML (gab’s noch nicht richtig) zusammenführte. Kleine Weltgeschichte des Internet-Browsers (1) weiterlesen →
Die Zukunft betrachtet mit dem Wissen der Vergangenheit. Die Vergangenheit betrachtet mit dem Blick auf die Zukunft…