Hä? werden treue Digisaurier-LeserInnen fragen, ist denn jetzt schon das digitale Sommerloch ausgebrochen? Oder wie kommen die digitalen Althelden darauf, sich mit Handy-Spielchen zu befassen? Gute Fragen, aber dieser saisonale Beitrag soll ein Plädoyer für die richtig guten und alten Spiele sein – also zum Beispiel für Backgammon, Schach, Sudoku und Scrabble. Wobei sich Backgammon als feines Würfelspiel für Zwischendurch natürlich am meisten anbietet, denn für eine Partie braucht man kaum mehr als vier, fünf Minuten. Wer’s intelligenter mag, entscheidet sich vielleicht für Schach, und die Tüftler finden optimale Entspannung bei Sudoku und Scrabble. Wir haben uns die passenden Apps in den Stores einmal genauer angeschaut. Schach, Backgammon, Sudoku, Scrabble – intelligente Spiele-Apps für zwischendurch weiterlesen
Alle Beiträge von Rainer Bartel
10-Zoll-Tablet – besser Windows oder doch Android?
Irgendwann wurden die Notebooks wieder größer – unter anderem, weil viele Computerarbeiter lieber mehr Bildschirm vor sich haben. Und damit begann aber auch ein kleiner Siegeszug der Tablets als wirklich mobile Lösung für unterwegs. Apple-User sind fein raus: Natürlich holen Sie sich zum iPhone auch das iPad ihrer Wahl. Wer aber in der Windows-Welt computert und im Android-Kosmos smartphont, hat ein Dilemma, und das lautet: Soll ich ein Windows- oder ein Android-Tablet anschaffen? Das gilt inzwischen auch für die 10-Zoll-Klasse, also die Displaygröße, bei der aus dem Tablet ein brauchbares Arbeitsgerät wird – besonders mit angedockter Tastatur. 10-Zoll-Tablet – besser Windows oder doch Android? weiterlesen
Digitalisierung wirklich verstanden? Über Richard David Prechts Bestseller „Jäger, Hirten, Kritiker“
Als Philosoph wird er gern gehandelt, der Bestsellerautor Richard David Precht. Charmant ist er, gebildet, aufmerksam, eloquent, ein wahrer Frauenschwarm, der in seinem Düsseldorfer Stammcafé oft die Blicke auf sich zieht. Ja, man kennt ihn aus zahllosen Talkshows, in denen er – ganz gleich zu welchem Thema – immer eine gute Figur macht. Und gute Marketingberater muss er haben, denn wenn er an einem neuen Buch arbeitet, wird weiträumig verbreitet, um welches Thema es geht. So tourt der gute Herr Precht inzwischen seit etwa drei Jahren zum Thema „Digitalisierung“ durch die TV-Studios.
Klar, dass es dazu ein Buch von ihm geben würde, klar, dass es ein Besteller würde. Klar aber auch, dass man als Digisaurier diesen überschaubaren Band mit seinen gut 290 Seiten lesen muss. Wobei: Angemessen ist eigentlich nur die Lektüre der e-Ausgabe auf einem e-Reader. Machen wir es wie Reich-Ranickki, nämlich kurz: Der Werbezusatz mit der Utopie lügt, und Precht hat die technischen Seiten der Digitalisierung nicht wirklich verstanden. Digitalisierung wirklich verstanden? Über Richard David Prechts Bestseller „Jäger, Hirten, Kritiker“ weiterlesen
Was zur Hölle … bringt mir dieses Adobe Lightroom eigentlich?
Mach wir es kurz: Lightroom Classic CC gibt es nur im Adobe-Abo für monatlich knapp 12 Euro – und es ist jeden einzelnen Cent wert. Zumindest für Menschen, die sich die digitale Fotografie als echtes Hobby auserkoren haben oder (semi)professionell mit er DSLR arbeiten. Dabei ist dieses Lightroom mindestens zwei Programme in einem, wobei der eine große Funktionsbereich sogar kostenlos zu haben ist. Aber der Reihe nach. Mit diesem Adobe-Werkzeug kommt Ordnung in das Fotoarchiv, aber vor allem dient es dazu, RAW-Dateien aus der Kamera – wie Experten sagen – zu entwickeln. Was zur Hölle … bringt mir dieses Adobe Lightroom eigentlich? weiterlesen
Praxis: Was muss ein guter USB-Stick können?
Trotz aller Clouds und Datentransfer-Services erfreut sich der USB-Stick gleichbleibender Beliebtheit. Immer noch sagt irgendwo irgendwer zum jemand anderem „Zieh mir das bitte mal auf einen USB-Stick“, wenn diese Person bestimmte Dateien – insbesondere Fotos, Musikstücke und Dokumente – gern haben möchte. Wobei: Die Rede ist hier natürlich von USB-Speichersticks, denn die kleinen Dinger können bekanntlich noch viel mehr. Praxis: Was muss ein guter USB-Stick können? weiterlesen
Nachgeforscht: Was ist eigentlich aus Google Glass geworden?
„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“, heißt es in einem Zitat, von dem niemand ganz genau weiß, wer’s erfunden hat. Der junge Webdesigner als Gastgeber der Typo3-Schulung im Januar 2013 war sich jedenfalls GANZ SICHER: Die Datenbrille Google Glass würde das nächste große Ding, etwa im Rang des Apple iPhones. Als Berater saß ich gemeinsam mit Kundenvertretern da und wunderte mich, erschloss sich mir der Zusammenhang mit dem Lehrgang in Sachen CMS nicht wirklich. Aber der Typ konnte sich gar nicht mehr lassen. Später fragte mich meine direkte Ansprechpartnerin, wie genau denn ihr Unternehmen nun auf diesen neuen, gewaltigen Trend reagieren soll. Ich antwortete: Gar nicht. Nachgeforscht: Was ist eigentlich aus Google Glass geworden? weiterlesen
Praxis: Die Digitalkamera im Einsatz als Webcam
Als ich einem alten Freund erzählte, ich wolle nun meine Digitalknipse als Webcam nutzen, schaute er mich verständnislos an und fragte: Warum in drei Gigabytes Namen? Ganz falsch liegt er mit der Frage nicht, denn was macht Otto Normaluser mit der eingebauten Kamera in seinem Tablet oder Notebook? Genau: Skypen. Und da spielt die Bildqualität eine eher untergeordnete Rolle. Ganz anders sieht es aber auch, wenn man mit einem gewissen Anspruch an diese Qualität auf Facebook oder YouTube live gehen will. Da wünscht sich mancher, er können seine DSLR oder die Systemkamera einfach ans Notebook anschließen und als Webcam einsetzen. Leider geht das nicht ganz so einfach. Jedenfalls nicht mit jedem Kameramodell von jedem Hersteller. Praxis: Die Digitalkamera im Einsatz als Webcam weiterlesen
Die Faulheit und der Köter. Oder: KI ist auch bloß ein Hund – eine Glosse
Kürzlich zeigte uns Google mal eben die hässliche Fratze der sogenannten „künstlichen Intelligenz“ (KI). Der google’sche Telefonierroboter streut Äähs und Mmmhs ein, macht Kunstpausen und verspricht sich auch schon mal – alles, um der Person am anderen Ende der Leitung vorzugaukeln, sie telefoniere mit einem echten Menschen. Nehmen wir zugunsten des Suchkonzerns an, man habe mit dem Duplex genannten System bloß den Turing-Test bestehen wollen, um zu demonstrieren, dass man echte KI könne. Wie so oft handelt Google technisch halbwegs sauber, aber moralisch jenseits bisher gültiger Grenzen. Und seien wir ehrlich: Mit Intelligenz hat es nichts zu tun, wenn ein angebliches KI-System versucht, sein Gegenüber zu verschaukeln. So richtig wissen aber ohnehin nur wenige, was genau denn künstliche Intelligenz ist. Dabei sollten Hundehalter und Nutzer von Fernbedienungen aus der Praxis Bescheid wissen. Die Faulheit und der Köter. Oder: KI ist auch bloß ein Hund – eine Glosse weiterlesen