Ich finde Pokémon Go ist ein ganz großer Wurf: Ein einfaches Spielprinzip, hohe Motivation und man kommt an die frische Luft. Toll! Doch es gibt einen Haken.
Als die wunderbare App MyTaxi (für Android, für iOS und für Windows (Link nicht mehr verfügbar)) vor einigen Jahren auf den Markt kam, war der Hype nicht annähernd so groß wie beim Launch von Uber – der App, mit der es den Taxifahrern anfangs an den Kragen gehen sollte. Dabei hat MyTaxi – inzwischen dutzendfach kopiert, aber nie erreicht – die Nutzung von Droschken in den Städten tatsächlich revolutioniert. Wie kam denn der geneigte Fahrgast vorher an sein Taxi? Ganz, ganz früher, als noch vor der Erfindung der Taxizentrale, stellte sich der Kunde an den Straßenrand und winkte oder pfiff eine Droschke herbei. Oder ging zu Fuß zum nächsten Taxistandplatz in der Hoffnung, dort einen freien Wagen zu finden. Lieblings-App: MyTaxi – die Droschke kommt dir entgegen weiterlesen →
Eigentlich lässt sich die Eingangsfrage in einem Bandwurmsatz schlüssig und final beantworten. Also: Wer im Urlaub am liebsten unterm Sonnenschirm auf der Liege ruht und sein Bewegung auf ein gelegentliches Fußbad im Meer sowie den Gang zum Abendessen beschränkt, sollte von einer Action-Cam tunlichst die Finger lassen – das Geld ist dann in Bier besser angelegt. Für alle anderen aber, also alle Menschen, die in den Ferien das Abenteuer und die sportliche Betätigung suchen, vergrößert eine Action-Cam deutlich den Ferienspaß. Wer also Äkschn macht, der braucht ne Kämm. Allein schon, um die schönsten Ferienerlebnisse digital für die Ewigkeit aufzuzeichnen. Wo dem Flaneur, der gelegentlich was besichtigt, die Kamera im Smartphone oder die gute, alte Taschenknipse ausreicht, da braucht der Aktivurlauber, dem keine Brandung zu wild, kein Ozean zu tief und keine Felsspitze zu hoch ist, was Härteres. Denn immer noch sind die wenigstens Handys so richtig wasserdicht, und stoßfest ist die Digicam ja auch nicht. Was zur Hölle… Muss es eine Action-Cam für den Urlaub sein? weiterlesen →
Oh je, so langsam fällt es uns Silver Surfern schwer, die Wichtigkeit der verschiedenen Säue, die durch sozialmediale Dorf getrieben werden, richtig einzuschätzen. An Facebook haben wir uns ja gewöhnt, und die Wortkargen unter uns benutzen auch Twitter. Pinterest ist bisher an uns vorübergegangen, aber an Instagram könnten wir uns gewöhnen. Mit WhatsApp halten Oma und Opa die Familie zusammen. Aber jetzt auch noch Snapchat? Zum Glück sagt die veröffentlichte Meinung, das sei was für die ganz, ganz junge Generation, die ja angeblich gerade Facebook in Scharen verlassen – also haben wir (und übrigens auch viele Social-Media-Experten jenseits der Fünfzig) Snapchat einfach mal links liegen lassen. Auch weil wir es nicht verstehen. Dabei ist es ganz einfach, und deshalb soll der folgende Beitrag auch ein kleines Plädoyer sein, sich die App mal aufs Smartphone zu holen und damit herumzuspielen.
Ganz ehrlich: In den Achtziger- und Neunzigerjahren haben wir uns wenig Gedanken darüber gemacht, welche Software man noch im dritten Jahrtausend auf dem PC nutzen würde. Wir haben uns, um auch das zu gestehen, überhaupt recht wenig darum gekümmert, was bleibt, was geht, was ist und was wird. Und plötzlich schrieb man das Jahr 2016, und der Verfasser dieses kleinen Listicals fragte sich eines Tages: Gibt’s eigentlich den Pagemaker noch? Worauf ihm insgesamt ein Dutzend Programme einfiel, die mal ganz schrecklich wichtig waren. Hier sind sie:
Am 29. Juli des Jahres läuft die Frist ab. Danach wird Windows 10 nie wieder kostenlos zu haben sein. Vermutlich. Während die üblichen Marktauguren bezweifeln, dass die Welteroberungsstrategie der Microsoftler aufgegangen ist, denken Hunderttausende treue Windows-User darüber nach, sich jetzt doch noch den Bildschirm neu kacheln zu lassen. Fragt sich nur, ob es wirklich sinnvoll ist, eben schnell das kostenlose Update zu ziehen und zu installieren. Wir haben dazu auf Facebook die freundlichen Digisaurier-Freunde befragt. Was zur Hölle… Schnell noch das kostenlose Windows-10 Update installieren? weiterlesen →
So ganz altmodische Menschen warten, bis der Film ihrer Wahl mal irgendwo im Fernsehen läuft. Etwas weniger altmodische Leute kaufen sich eine DVD oder Blu-Ray mit dem Film. Fast schon modern sind Personen, die sich DVD oder Blu-Ray ausleihen. Ganz vorn dran sind aber diejenigen, die sich vom linearen Fernsehen verabschiedet haben und auch von multimedialen Datenträgern. Die schauen ihre Lieblingsfilme einfach wann sie wollen – über die immer beliebteren Streamingdienste. Natürlich kann man sich auf einen solchen Service beschränken und hoffen, dass der die ganzen Streifen im Programm hat, die man sich wünscht. Tatsächlich aber nutzen echte Kino- und Serienfans natürlich alle möglichen Streaming-Anbieter – von Watchever über Maxdome und Amazon bis hin zu Netflix und Google. Das Problem: Herauszufinden, welches der Portale den Wunschfilm im Angebot hat. Und da kommen die Website JustWatch und ihre App-leger ins Spiel, denn mit denen kann man alles durchsuchen, was es gibt. Lieblings-Apps: JustWatch findet jeden Lieblingsfilm im Streaming weiterlesen →
Mal ehrlich: Haben wir nicht alle mindestens gegrinst beim Anblick der ersten Smartphone-Deppen mit Selfiestick? Es sieht ja eigentlich auch ziemlich bescheuert aus, wenn sich eine oder mehrere Personen dicht aneinander kuscheln, während aus ihrer Mitte eine Stange wächst an deren oberen Ende ein Handy klemmt. Und was haben wir uns alle auch ein bisschen über diesen Selfie-Trend gewundert, der so ab 2012 über den Erdball schwappte. Dabei stehen die ganzen Selfies in einer langen, langen Tradition des Fotografierens. Schon seit über 60 Jahren üben sich Knipser mit einer Vorrichtung namens „Selbstauslöser„, selbst mit aufs Bild zu kommen. Weil sowas vor den Sechzigerjahren meist noch nicht in die Kameras eingebaut war, gab es Dinger, in denen ein Uhrwerk ablief, dann ein Feder auslöste und so den Auslöser betätigte – ich habe noch ein solches chromblitzendes Kästchen in meiner Sammlung. Der direkte Vorgänger von Selfiestick und Selbstauslöser war der Fernauslöser. Dabei handelte es sich technisch gesprochen um einen Bowdenzug, mit dem der Druck auf einen Knopf per Kabel auf einen Dorn übertragen wird, der den Auslöser drückt. Was zur Hölle… Sinn und Unsinn der Selfiesticks weiterlesen →
Die Zukunft betrachtet mit dem Wissen der Vergangenheit. Die Vergangenheit betrachtet mit dem Blick auf die Zukunft…