Nein, Fujio Masuoka hat im Gegensatz zu Willard Boyle und George E. Smith keinen Nobelpreis bekommen. Dabei hat dieser japanische Ingenieur die Speichertechnologie erfunden, die der digitalen Fotografie zum Durchbruch verhalf: den Flash-Speicher, also das Speichermedium, das es überhaupt erst möglich machte, die großen Datenmengen, die beim Knipsen entstehen, zu sichern. Kleine Weltgeschichte der Digitalfotografie (2): Ohne Flash kein Knips – ein Hoch auf Fujio Masuoka! weiterlesen
Archiv der Kategorie: Ge-nutzt
Sowas wie Tests – nicht im Labor, keine Messwerte. Einfach nur genutzt. Und dabei erfolgreich gewesen oder auch nicht…
Fast vergessen (23): Ping, ping, ping, ping, fiiieeep, fieeep, biep – der Akustikkoppler
Ja, da wollten wir alle rein, in die DFÜ, die Datenfernübertragung. Aber, der Gilb (Link nicht mehr verfügbar) hatte es verboten. Also ließ ich mir, der ich löttechnisch nicht so begabt bin so gegen Ende 1985 von einem mir persönlichen bekannten, ähem, Hacker ein Datenklo nach dem Rezept der Hackerbibel bauen. Schwupps, ich war schon drin. Denn mit einem handelsüblichen, an das Telefonnetz der Deutschen Bundespost angeschlossenem Fernsprechapparat und diesem illegalen Akustikkoppler hatte ich Zugang zu dieser digitalen Welt da draußen, zu den BBSen und Mailboxen und all den fast vergessenen Datenaustauschplattformen der frühen Jahre. Fast vergessen (23): Ping, ping, ping, ping, fiiieeep, fieeep, biep – der Akustikkoppler weiterlesen
Fast vergessen (22): CP/M – Die Mutter aller Betriebssysteme für persönliche Computer
Es ist ja immer so eine Sache mit dem Begriff „Erfinder“ im Zusammenhang mit der Computertechnik. Gerade auf dem Gebiet der Software hat es nur ganz selten dieses eine, einsame Genie gegeben, der das Programm mutterseelenallein kodiert hat. In der Regel gibt es immer irgendetwas, auf das dieser „Erfinder“ aufbaut. Das war beim ersten brauchbaren Betriebssystem für kleine Computer auch nicht anders. Eigentlich war Gary Kildall beim Chip-Riesen Intel für die Weiterentwicklung des hauseigenen Betriebssystems ISIS zur Hochsprache PL/M. Im Team von Hank Smith bei Intel bastelte er halbwegs erfolgreich daran, hatte dann aber die Idee, aus diesem ganzen Komplex ein Betriebssystem werden zu lassen. Weil der Gary bei Intel unzufrieden war (und übrigens auch kein ganz einfacher Typ), verließ er den Konzern, gründete seine eigene Company namens Digital Research und bastelte weiter auf der Basis von PL/M das legendäre Betriebssystem CP/M. Fast vergessen (22): CP/M – Die Mutter aller Betriebssysteme für persönliche Computer weiterlesen
Praxis: Heißes Eisen Elektronikschrott
Laut einer Statistik von 2019 wurden in Deutschland 12,1 Kilo Elektroschrott pro Kopf(!) gesammelt. Nicht erfasst wurde, wie viele elektronische Geräte die Konsument:innen in den Schubladen aufbewahren. Stellt man die Zahl der seit 2007 hierzulande verkauften Smartphones der aktuell nachweisbar in Betrieb befindlichen Geräte gegenüber, reden wir von mindestens 80, eher 120 Millionen Multifunktionshandys, die nicht (mehr) in Gebrauch sind. Hinzu kommen Hundertausende, wenn nicht Millionen ebenfalls nicht mehr genutzter Computer, Laptops, Notebooks, Tablets sowie der zugehörigen Peripherie – von den Bildschirmen über die Drucker bis hin zu allem, was man sonst an diese Devices anschließen kann. Vermutlich haben allerdings nur wenige derart viel Elektronik im Ruhestand herumliegen wie der Verfasser dieses Beitrags. Praxis: Heißes Eisen Elektronikschrott weiterlesen
40 Jahre Macintosh – Alles begann mit einem Super Bowl
Als in der Nacht vom vergangenen Sonntag auf Montag die Pop-Gigantin Taylor Swift den Kansas-Chiefs-Tight-End Travis Kelce mit einem Kuss für seine Beteiligung am Sieg im Super Bowl LVIII belohnte, hatten Werbekunden für einen 30-sekündigen TV-Spot rund sieben Millionen US-Dollar zahlen müssen. Dagegen wirken die 1,6 Millionen US-Dollar, die Apple für ein Video von 45 Sekunden Länge beim Super Bowl XVIII im Jahr 1984 ausgeben musste, vergleichsweise preiswert. Wobei noch einmal 800.000 US-Dollar für zwei weitere Apple-Spots hinzukamen. 40 Jahre Macintosh – Alles begann mit einem Super Bowl weiterlesen
Digitale Weihnachten, allerseits! – 5 coole, witzige oder nützliche Geschenke auf den letzten Drücker
Jedes Jahr denken wir Digisaurier darüber nach, was wir unsereiner, aber auch Digitaldeppen unter den Baum pflanzen können. Und dann durchforsten wir die diversen Innovationslisten und machen uns und allen lieben Leser:innen Vorschläge. Dieses Jahr gab es nicht viel Brandneues, dafür aber evolutionär verbesserte Gadgets verschiedener Gattungen. Neu bei unserer Weihnachtgeschenkhitparade: Wir bewerten die Dinge. Und zwar auf einer Skala zwischen 1 und 10 in den Kategorien Coolness, Spaß und Nutzen. Wohl bekomm’s. Digitale Weihnachten, allerseits! – 5 coole, witzige oder nützliche Geschenke auf den letzten Drücker weiterlesen
Praxis: Beeindruckende Bilder – DALL-E über Bing nutzen
Die Begeisterung von Otto und Lise Normaluserin über die beeindruckenden Bilder, die man mit bildschaffenden KI-Modellen wie Stable Diffusion, DALL-E oder Midjourney erzeugen kann, ist ein bisschen abgeflaut. Das mag daran liegen, dass Anfang 2023 Millionen solcher Bildchen die sozialen Medien überschwemmte, aber auch daran, dass die Betreiber der zugehörigen Plattformen die kostenlose Nutzung ihrer Modelle stark eingeschränkt haben. Jetzt aber ist DALL-E sowohl in ChatGPT als auch in Microsoft Bing integriert. Und während die Nutzung nur in den kostenpflichtigen Versionen von ChatGPT möglich ist, können wir Digisaurier fröhlich und gratis mit dem Bing Image Creator beeindruckende KI-Bilder erschaffen. Praxis: Beeindruckende Bilder – DALL-E über Bing nutzen weiterlesen
Was zur Hölle … Ist Bluesky wirklich die bessere Twitter-Alternative?
Keine Frage, der designierte Weltherrscher Elon Musk ist gerade dabei, Twitter final zu zerstören. Ja, eigentlich hat er es schon mit der Umbenennung in X hingerichtet. Trotzdem nutzen immer noch viele Medien, Institutionen und Prominente diesen Mikroblogging-Dienst, dem inzwischen dank Abbau der Content-Kontrollen jegliche Glaubwürdigkeit abhandengekommen ist. Händeringend suchen Menschen mit Anstand, die sich gern im kleinen Format informieren und auch diskutieren, nach Alternativen. Erster Kontrahent war Mastodon, aber das ehrgeizige Konzept macht es den Leuten einfach sehr schwer, am Dienst teilzunehmen. Vor rund einem Jahr hat Jack Dorsey, der Twitter-Mitgründer, die Entwicklung eines Mikroblogging-Dienstes namens Bluesky gestartet – und der sieht aus wie ein Twitter-Klone. Was zur Hölle … Ist Bluesky wirklich die bessere Twitter-Alternative? weiterlesen