Archiv der Kategorie: Ge-wusst

Praxis: Prompt as prompt can – So macht man sich ChatGPT wirklich zunutze

Na ja, in jedermanns Mund ist ChatGPT inzwischen nicht mehr, obwohl immer noch viele Menschen glauben, dieses textgenerierende Modell wäre DIE Künstliche Intelligenz. Nützlich ist dieses ChatGPT, keine Frage – es kommt drauf an, was man draus macht (um mal den berühmten Werbespruch für den Beton zu zitieren). Während Schüler, Studenten und PR-Texter sich mit dem Ding alles schreiben lassen, was nicht schnell genug auf dem Baum ist, nutzen wir Digisaurier ChatGPT (und die anderen ähnlichen Modelle) vor allem für die Recherche, als Google 2.0 oder so. Um dabei wirklich nützliche Ergebnisse zu erzielen, kommt es auf die Prompts an, also die Eingaben. Wie kann man die optimieren? Praxis: Prompt as prompt can – So macht man sich ChatGPT wirklich zunutze weiterlesen

Praxis: Warum zur Hölle will Google seine Dienste verknüpfen? Und soll ich das tun?

Seit kurzem fragt Google auf dem Smartphone oder dem PC, ob der Nutzer die verschiedenen Google-Dienste verknüpfen will oder nicht. Wer die IT-Nachrichtenlage ein wenig verfolgt, weiß vermutlich: Damit reagiert Google auf den „Digital Markets Act“ („DMA“) der EU-Kommission. Aber die Digisaurier fragen sich umso mehr: Wie soll man sich denn nun konkret entscheiden? Die eigenen Benutzerdaten verknüpfen oder die Google-Dienste lieber voneinander getrennt halten?

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Computerheld:innen (21): Donna Dubinsky – die Frau, die Steve Jobs Widerworte gab

Keine Frage: Steve Jobs war ein Computerheld, vielleicht sogar einer der größten. Aber auch die Frau, die ihm 1985 sehr entschieden Widerworte gab, muss in unsere Digisaurier-Hall-of-Fame aufgenommen werden: Donna Dubinsky, die geniale Marketing- und Vertriebsspezialisten. Grund genug, ab heute auch in unseren Headlines zu gendern. Computerheld:innen (21): Donna Dubinsky – die Frau, die Steve Jobs Widerworte gab weiterlesen

Alle Macht den Tastaturen! – Oder: Der lange Weg von der Schreibmaschine zum virtuellen Keyboard

Seitdem es so etwas wie Computer gibt, stellte sich die Frage: Wie kriege ich da was rein? Es geht um den Input. Es geht um Befehle, Befehlssequenzen, Programme, aber schlicht auch um Zahlen für Berechnungen und Buchstaben für Texte. Schon Konrads Zuse fand die passende Antwort und hängte eine Tastatur an seinen Z3. Heute denkt kaum jemand über dieses wundervolle Eingabegerät nach, das so unverzichtbar geblieben ist, dass jedes Smartphone und jedes Tablet mit einer virtuellen Tastatur ausgestattet ist … obwohl man theoretisch alle Eingaben auch per Stimme oder gar per Geste tätigen könnte; nicht zu vergessen die Handschrift. Alle Macht den Tastaturen! – Oder: Der lange Weg von der Schreibmaschine zum virtuellen Keyboard weiterlesen

Problemfall Elektronikschrott. Oder: Wo sind all die iPods hin?

Als die Firma Apple im Oktober 2001 den ersten iPod präsentierte, löste das den Boom der kleinen, tragbaren MP3-Spieler aus (und rettete nebenbei das leicht angeschlagene Unternehmen). Jetzt konnte jeder digitalisierte Musik überall und jederzeit im Ohr haben. Aber, die goldenen Jahre des iPod währten nicht allzu lange. Zwar war das erste iPhone noch nicht so recht als Musikspieler geeignet, aber spätestens ab 2012 übernahmen die Smartphones immer mehr die Rolle der MP3-Player und verdrängten den guten, alten iPod langsam, aber sicher vom Markt. Aktuell ist nur noch der iPod Touch im Angebot, der nicht mehr bloß Mucke kann, sondern auch Games. Nach allen verfügbaren Quellen dürfte Apple zwischen 2002 und 2017 gut und gerne 250 Millionen von den Dingern verkauft haben. Da fragt man sich schon: Wo sind all die iPods hin? Problemfall Elektronikschrott. Oder: Wo sind all die iPods hin? weiterlesen

Scrum, die moderne Methode der agilen Software-Entwicklung

Als man Software-Entwickler noch Programmierer nannte, wurden Projekte entweder gar nicht geplant und nach Art des bewährten Projekt-Managements, wie man es auch beim Bau von Brücken und Wolkenkratzern nutzt. Nun aber macht seit einiger Zeit eine Methode die Runde, die einfach „Scrum“ heißt und die sogenannte „agile“ Software-Entwicklung ermöglicht. Warum diese Art Projekt-Management nach einem Begriff aus dem Rugby benannt wurde, erklärt sich erst, wenn man weiß, wie Scrum funktioniert. Scrum, die moderne Methode der agilen Software-Entwicklung weiterlesen

Was zur Hölle… ist eigentlich ein Algorithmus?

Angesichts der medialen Aufmerksamkeit könnte man flapsig sagen, Algorithmen sind in aller Munde. Richtiger aber wäre zu vermelden, dass Algorithmen in allen menschlichen Hirnen und, ja, auch in den Köpfen (fast) aller Tiere stecken. Denn ganz grundsätzlich betrachtet handelt es sich bei diesen einigermaßen gehypten Dingern „eine eindeutige Handlungsvorschrift zur Lösung eines Problems“ – so beschreibt die Wikipedia den Begriff. Denn die Handlungsvorschriften können eben nicht nur in Computerprogrammen formuliert sein, sondern in menschlicher Sprache. Das beginnt schon an der Verkehrsampel. Das Problem: Jemand möchte eine stark befahrene Straße unbeschadet überqueren. Der passende Algorithmus könnte so lauten: Was zur Hölle… ist eigentlich ein Algorithmus? weiterlesen