Archiv der Kategorie: Ge-dacht

Das ist eher das philosophische bei uns. Lautes oder verschriftliches Denken hat hier seinen Platz: ob nun nachdenken, vorausdenken oder mitdenken ist egal

Was passiert eigentlich, wenn dieses niedliche Auto über Leben und Tod entscheiden muss?

Aufmacherbild: (c) Google

Vor einigen Wochen kam ich mit ein paar Forschern auf ein Thema, dass alle verunsichert: was, wenn ein Auto das selber fährt in einer kritischen Situation die Frage entscheiden muss: wessen Leben ist mehr wert? Und dazu alles an Fakten hat, um diese Entscheidung zu treffen… Was passiert eigentlich, wenn dieses niedliche Auto über Leben und Tod entscheiden muss? weiterlesen

Hoppla jetzt komm ich…Self Publishing aus Digisaurier Sicht

Als ich 16 war und zum ersten Mal auf die Buchmesse ging, da dachte ich: da kommen Autoren hin und zeigen den Buchmachern, die Verleger heißen, ihre Manuskripte. Und dann entsteht ein Buch. Ich brauchte ein paar Jahre um zu verstehen, dass Autoren da eigentlich gar nicht so gern gesehen waren. Außer natürlich die berühmten, die Lesungen hatten oder Interviews und Autogramme gaben. Self Publishing, eBook & Co bringen die Branche aber gerade irgendwie durcheinander. Doch Vorsicht: es ist nicht alles Gold, was da für Autoren scheinbar glänzt. Und hinter den Kulissen sieht es sogar ein wenig armselig aus… Hoppla jetzt komm ich…Self Publishing aus Digisaurier Sicht weiterlesen

Der Fluch des Science Museum

Es muss ein Fluch sein. Wo immer ich hinkomme, stürzen Computer ab, verabschiedet sich Software, geht das WLAN kaputt. So auch auf der Digisaurier-Radreise im August 2015. Als wir am ersten Reisetag spätnachmittags im Scheinfelder Hotel einchecken, gibt es noch ein schwaches WLAN und einen Gastzugang für uns. Aber am Abend: Funkstille. Das WLAN hat sich verabschiedet und damit auch der Zugang zum Netz. Prima, wenn man online über eine Reise schreiben will.
Der Fluch des Science Museum weiterlesen

Von Neuland nach Digitalien: Der fünfte Tag mit Single Trails, Mailboxen und Freunden

„Ab jetzt geht es bergab, wir rollen nach Hünfeld.“ Dachten wir. Aber es kam anders. Wir rollen tatsächlich zunächst ein paar Meter die Hauptstraße in Oberkalbach herunter. Doch dann befiehlt uns das GPS, abzubiegen. Es geht hinein in einen steilen Anstieg und ich fange an zu fluchen. Was soll das nur wieder für ein Tag werden? War die Entscheidung falsch, doch noch weiter zu fahren? Wissen die Leute bei Komoot.de wo die uns hinschicken? Es bleibt die Hoffnung…

Von Neuland nach Digitalien: Der fünfte Tag mit Single Trails, Mailboxen und Freunden weiterlesen

Von Neuland nach Digitalien: Der vierte Tag im Zeichen des Mangels

Im Zeichen des Mangels? Nein – es geht nicht um den Mangel an Kondition bei uns, an diesem Tag mit den 1000 Höhenmetern. Es geht um einen Mangel, über den ich – als wir so von Schloss Saaleck (sozusagen vom Mittelalter) wegfuhren – nachdachte.

Kindle in Burg (1 von 1)
„Wie sind die früher nur klar gekommen?“, fragen wir uns beim besichtigen von Burgen und Schlössern. Und das fragen sich unsere Kinder, wenn sie versuchen sich eine Welt ohne Internet & Computer vorzustellen…

Ein Mangel, den wir dann auch an diesem Tourtag erleben sollten: keine Netzverbindung, Geräte und Services die wir plötzlich nicht nutzen konnten. Kurz: der ganz normale analoge Wahnsinn unserer Kindheit. Und im Laufe dieses Tages hatte ich (wegen Luftmangels) nicht viel Gelegenheit zu reden und Martin auch nicht. Aber zum nachdenken reichte es. Und dabei kam mir ein Gedanke: ich glaube, dass der Erfolg des Computers – also der Siegeszug von Neuland nach Digitalien – in dieser Breite der Gesellschaft nur möglich war, weil wir in unserer Jugend und Kindheit einen Mangel spürten, den wir nicht beschreiben konnten. Aber den die Computer lösen sollten…. Von Neuland nach Digitalien: Der vierte Tag im Zeichen des Mangels weiterlesen

Von Neuland nach Digitalien: Der dritte Tag mit Dankbarkeit & Pest

Der Tag in Würzburg hat viel aufgwirbelt in mir. Obwohl: ab Kilometer dreißig kam man nicht mehr so richtig zum drüber nachdenken – da war einfach die Luft zu knapp bei den teils giftigen Aufstiegen durch das landschaftlich reizvolle, aber radlerisch jenseits der Flußwege herausfordernde Frankenland.

Pestkreuz (1 von 1)
Das Pestkreuz das mich zu einem üblen Geständnis brachte. Irgendwo zwischen Würzburg und Hammelburg

In einem Schwächeanfall irgendwo auf der Strecke an einem Wegkreuz machte ich den Fehler – auf dieses „Pestkreuz“ guckend und sinnierend – Martin zu erzählen, dass Hannes und ich früher auch eine ganz schöne Pest waren. Zum Beispiel in den Computerfachabteilungen der Kaufhäuser in Würzburg… Und er hat mich gezwungen, das jetzt auch hier zu erzählen. Na gut – dann mach‘ ich das. Von Neuland nach Digitalien: Der dritte Tag mit Dankbarkeit & Pest weiterlesen