Das Zitat ist berühmt: „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“ – aber wer’s erfunden hat, bleibt unklar. Weil dieser Spruch aber so wahr ist, hat ihn sich vielleicht niemand ausgedacht, sondern der Satz stammt aus dem menschlichen Kollektivgedächtnis. Wenn’s ums Wetter geht, stimmt der Aphorismus inzwischen auch nur noch bedingt, denn das Instrumentarium der Meteorologie ist dank der Digitalisierung deutlich zuverlässiger geworden. Trotzdem: Für Freitag, 27. Mai war für Düsseldorf kein Regen vorhergesagt – irgendwann am frühen Abend aber schüttete es wie aus Eimern, begleitet von Blitz und Donner. Es hatte sich eine kleine Gewitterzelle über dem Süden der Stadt gebildet, die dann tat, was Gewitterzellen so tun. Das einzige Tool, das dieses Mini-Unwetter vorhersah, war mein geliebter RegenRadar! Lieblings-Apps: Nie mehr nass werden dank RegenRadar weiterlesen
Archiv der Kategorie: Ge-nutzt
Sowas wie Tests – nicht im Labor, keine Messwerte. Einfach nur genutzt. Und dabei erfolgreich gewesen oder auch nicht…
Was zur Hölle… ersetzt der eBook-Reader tatsächlich das gedruckte Buch?
Um die Frage aus der Überschrift gleich am Anfang zu beantworten: Ja. Und wie immer gehört zu diesem fetten Ja ein ebenso dickes „Aber“. Dazu später mehr. Wer gern und viel Romane liest, der wird seinen eBook-Reader rasch lieben lernen. Allein schon, weil es wesentlich bequemer ist, ein dünnes Ding von kaum 150 Gramm Gewicht in der Hand zu halten als einen pfundschweren Schmöker – besonders beim abendlichen Lesen im Bett. Das ist aber noch nicht lange so, und das Verdienst, den eBook-Reader zur echten Alternative zum Buch gemacht zu haben, gehört der Firma Amazon, die aus ganz eigennützigen Interessen vor einigen Jahren den Kindle entwickelt hat. Zuvor gab es ab etwa 1990 haufenweise Versuche, elektronische Lesegeräte am Markt durchzusetzen, die alle aus dem einen oder anderen Grund fehlschlugen. Bis Sony 2004 das erste (sündhaft teure) Gerät mit „elektronischem Papier“ herausbrachte, einer Technologie der Firma E-Ink. Im Gegensatz zur LCD- und LED-Technik entsteht dabei Schwarz auf dem Bildschirm durch das Drehen von mit Pigment gefüllten Mikrokapseln per elektrischem Impuls. Je nachdem, ob positive oder negative Spannung anliegt, erscheint ein Bildpunkt schwarz oder weiß. Was zur Hölle… ersetzt der eBook-Reader tatsächlich das gedruckte Buch? weiterlesen
Hardware basteln
Hardware basteln? Das war früher ein Hobby von Digisaurier Martin. Er konnte sogar seine Computer selber bauen. Aber heute hat er den Spaß daran verloren. Wie kommt’s? Hardware basteln weiterlesen
Das Smartphone ist alles – auch universelle Fernbedienung
Mal ganz ehrlich: Haben wir nicht alle schon einmal eine Universal-Fernbedienung angeschafft und sind an der Programmierung gescheitert? Auch wenn die Codes inzwischen (weitestgehend) genormt sind, ist es eigentlich immer eine Qual, eine solche hochkomplexe Fernbedienung so zu programmieren, dass vom SmartTV über den AV-Receiver bis hin zum CD- und zum BluRay-Player alles damit gesteuert werden kann. Weil aber derzeit Dutzende App-Hersteller versprechen, ihre Progrämmchen wären All-Purpose-Remote-Controller und kinderleicht zu programmieren, werden die Dinger massenweise heruntergeladen – und dann wegen dieser oder jener Schwäche nicht genutzt. Nur mit hersteller-eigenen Fernbedienungs-Apps ist man auf der sicheren Seite; die gibt es u.a. von Asus, B&O, Loewe, Onkyo, Panasonic, Philips, Pioneer, Samsung, Sharp und Sony. Nur verlagert sich das Chaos dann vom Wohnzimmertisch aufs Smartphone, weil für jedes Gerät eines anderen Herstellers eine andere App gebraucht wird. Außerdem funktionieren die Steuerungsprogramme übers Internet, sodass das alles nur mit Devices funktioniert, die auch daran angeschlossen sind. Das Smartphone ist alles – auch universelle Fernbedienung weiterlesen
Emulatoren sparen Platz
Emulatoren sind kleine Programme für Windows oder Mac, die alte Hardware nachbilden. Digisaurier Martin hat sich damit beschäftigt.
Das Klacken des Netzschalters. Der Röhrenmonitor springt mit einem „Pleng“ an, knistert leise und entfaltet ein flimmerndes Bild in 50 Hertz. Es riecht nach altem Plastik. Jetzt die Diskettenbox öffnen, eine handgelochte Diskette heraus nehmen, in die Floppy stecken, verriegeln und den Computer starten.
Herrje, wie umständlich! Das ist ja schlimmer, als der Vinylfetischismus der analogen Audiofreunde!
Basic – meine erste Programmiersprache
Irgendwann 1984 oder 1985. Ich schwänze die ersten beiden Schulstunden und sitze zuhause vor einem VZ200. Neben mir ein blaues Buch, Din A4, gesetzt mit einem Neunnadel-Drucker. Vom VZ200 führt ein Antennenkabel in einen alten Schwarzweißfernseher, den ich für 5 Mark auf dem Flohmarkt gekauft hatte. Das Buch ist voller Basic-Listings, die ich abtippe, ändere und ergänze. Ich ärgere mich wie blöd, weil mein Programm nicht funktioniert. Und bin doch glücklich.
Lieblings-Apps: Musik nach Lust und Laune mit personal radio von Aupeo
Ja, ja, sagen manche, ist doch auch wieder nur blödes Internet-Radio. Oder: Komischer Streaming-Service, dieses „personal radio“ von Aupeo. Falsch, alles falsch: Dieser Service ist wirklich anders und für jeden, der Musik liebt und sich täglich mit Musik umgeben mag, ein unumgängliches Muss. Okay, die Soundqualität liegt auf MP3-Niveau, was den Musik-Gourmets Grund genug ist, derlei Geräusch zu meiden. Aber dass dieses clevere Ding lernt und weiß, was ich gern höre, ist echt der Hammer. Lieblings-Apps: Musik nach Lust und Laune mit personal radio von Aupeo weiterlesen
Apple nervt! Mein Leben mit und ohne Mac (2)
Im ersten Teil habe ich ausgebreitet, wie sehr ich in Macs verliebt war und wie sehr enttäuscht vom Newton und Apple selbst. Das quietschbunte Fisher-Price-Activity-Center aber, das als iBook unter die Leute geworfen wurde, hat mich regelrecht empört. Plötzlich saßen scheinbar seriöse Geschäftsreisende in den Flughafen-Terminals und hackten auf diesen rundlichen Dingern herum als seien es Computer. „Translucent“ hieß das Buzzword – farbig getönter, durchsichtiger Kunststoff; Apple schien ganz verrückt danach zu sein. Als dann der iMac kam, sah es in vielen Büros aus wie im Kinderzimmer. Steve war back, aber er regierte nicht so wie es die geschönte Biografie (verfilmt mit Ashton Kutcher, der Jobs gab wie eine Karikatur) glauben machen will. Weil der Herr der Äpfel technisch ja eher so der Laie war, arbeitete er sich zunächst in der Design-Abteilung ab und befahl zudem die komplette Übernahme seines NeXT-Betriebssystems als OS X. Apple nervt! Mein Leben mit und ohne Mac (2) weiterlesen