Liebe Kinder, heute erzähle ich euch das Märchen vom strahlenden Ritter Firefox und warum er nicht mehr strahlt. Vor langen, langen Zeiten herrschte im Königreich Internet ein hässlicher Drache, bei dessen Anblick die Menschen vor Abscheu „IEeee!“ riefen. Der hatte den alten Riesen Netscape verjagt und die Macht übernommen. Die Bürger mühten und plagten sich mit diesem Drachen-Browser, der sich an keine Regeln hielt und tat, was er wollte. Immer wieder versuchten anderen Browser ins Königreich einzudringen. Da gab es den wendigen Helden Opera, aber der kam aus Norwegen, und das sagt schon alles. Eines Tages aber kam ein strahlender Ritter ins Land geritten, der nannte sich Phoenix und eroberte die Herzen der Leute im Sturm. Und der machte sich auf, den Drachen IEeeee zu besiegen. Ein Weiser im Königreich gab ihm dazu einen Rat: Hömma, sagte der Weise, du kannst das schaffen, aber dein Name, der ist doch doof – nenn dich doch Firefox, dann klappt das auch mit dem Drachen. Tschüss Firefox – oder: Das Märchen von der ollen Hexe Mozilla weiterlesen
Archiv der Kategorie: Ge-nutzt
Sowas wie Tests – nicht im Labor, keine Messwerte. Einfach nur genutzt. Und dabei erfolgreich gewesen oder auch nicht…
Lieblings-Apps: Ohne Öffi geh ich nicht aus dem Haus…
Auf den Smartphones der Leute sieht’s meist so ähnlich aus wie auf deren Schreibtischen: die einen haben die Icons Hunderter Apps ohne jede Ordnung auf den Seiten verteilt, anderen legen nur ihre absoluten Lieblings-Apps auf der Startseite ab. Und eine solche Lieblings-App muss sich erst mal bewähren, bevor ihr dieses Privileg zuteilwird. In der neuen Serie „Lieblings-Apps“ werden genau solche Dinger vorgestellt. Beginnen wir mit Öffi (nur für Android und das Amazon Firephone), der wunderbaren Fahrplan-App für den öffentlichen Personennah- und -fernverkehr in Deutschland, Österreich, Schweiz / Liechtenstein, Frankreich, Belgien, Luxembourg, Niederlande, Dänemark, Schweden, Norwegen, Großbritannien, Irland, Polen, Dubai, Israel, USA und Australien. Für die Regionen DACH und Benelux liegen die Fahrpläne der wichtigsten Städte und Verkehrsverbünde komplett vor, für Frankreich, Skandinavien, Polen und die britischen Inseln gibt es die Daten der Großstädte. Je drei Regionen in den USA und Australien sind vorhanden, und in Israel funktioniert Öffi in Jerusalem. Zumindest für Deutschland und Österreich ist sichergestellt, dass die Fahrplandaten IMMER tagesaktuell sind, weil sie im Hintergrund upgedatet werden. Lieblings-Apps: Ohne Öffi geh ich nicht aus dem Haus… weiterlesen
Was zur Hölle… ..sind denn nun schon wieder VR-Brillen?
[Foto: (c) Oculus]
Es dürfte mehr als ein Dutzend Jahre her sein, als mir auf irgendeiner Computermesse jemand einen Helm überstülpte und mich in das schickte, was die zugehörige Company „Virtual Reality“ nannte. Mir wurde schlecht. Was ich sah, war weder beeindruckend, noch sah es nach irgendeinem zukünftigen Spaß aus – es beeindruckte lediglich mein Gleichgewichtsorgan. Und nun ist VR – wie der Begriff inzwischen allgemein abgekürzt wird – plötzlich „das nächste große Ding“. Wir Digisaurier wissen aus langer Erfahrung: Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas, was als „nächstes großes Ding“ gehyped wird, selten wirklich zum „nächsten großen Ding“ wird, ist gering. Vielleicht, auch das hat sich über die Jahre immer wieder bewiesen, muss VR jetzt gerade so dramatisch hochgejubelt werden, weil drei Hersteller endlich brauchbare VR-Brillen auf den Markt bringen. Und die wollen ja schließlich verkauft werden. Und zwar zu happigen Preisen. Was zur Hölle… ..sind denn nun schon wieder VR-Brillen? weiterlesen
Was zur Hölle… Brauchen wir jetzt alle auch noch Warn-Apps?
(Aufmacherfoto: Thomas Schulze via Wikimedia, lizensiert unter Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported)
Fast jeder Bundesbürger bekommt ein mulmiges Gefühl, wenn bei einem Probealarm die Sirenen ihre schaurigen Töne über dem Ort erschallen lassen. Man muss keinen Krieg persönlich miterlebt haben, um bei diesen Geräuschen an Bombennächte zu denken. Dabei hat es in Deutschland seit 1945 Gottseidank keinen Luftschutzalarm gegeben – nur Warnungen bei Natur- und Industriekatastrophen. Aber immer noch bilden in einigen Großstädten und Landkreisen die Sirenen das Rückgrat des Katastrophenalarms. In Österreich besteht übrigens immer noch ein geschlossenes Netz aus über 8.200 Sirenen, in der Schweiz sind es rund 7.500. Ein Probealarm beginnt üblicherweise mit einem langen Dauerton, der nach einem Ernstfall als Entwarnung gilt. Während in der Schweiz und in Österreich Art und Bedeutung der Zivilschutzsignale landesweit geregelt ist, kann es in Deutschland unterschiedliche Warnungen geben, weil hier der Zivilschutz Ländersache ist. Was zur Hölle… Brauchen wir jetzt alle auch noch Warn-Apps? weiterlesen
Ja, was denn nun? Streaming-Box oder SmartTV? Oder doch beides…
War früher wirklich alles besser? Nein, sagen in der Wolle gefärbte Digisaurier, früher war das meisten ein bisschen einfacher. Zum Beispiel beim Fernsehen. Damals in der Steinzeit vor der Einführung des Privatfernsehens in Deutschland. Das gab es drei Fernsehprogramme und bei Voll-Nerds einen Videorekorder, mit dem man Gesendetes aufzeichnen und später und öfter anschauen konnte. Das Angebot an dem, was man heute „Content“ nennt, war also begrenzt – um es mal ganz vorsichtig auszudrücken. Dafür waren dann Fernsehserien auch echte „Straßenfeger“. Als in den Sechzigerjahren die legendäre Durbridge-Serie „Das Halstuch“ lief, saßen bis zu 92 Prozent aller Menschen mit Zugang zu einem Fernsehempfänger vor selbigem und kauten sich vor Spannung die Unterlippen. Heute hat Otto Normalgucker tagtäglich allein die Wahl zwischen mindestens vier wiederholten Folgen vom „Tatort“. Hinzu kommt ein halbes Dutzend Schwedenkrimis sowie um die zwanzig US-amerikanische Crime-Serien. Ja, es ist komplizierter geworden, in der Schwemme des Versendeten das zu finden, was einem wirklich gefällt. Der Konsument ist aber auch befreit von den Einschränkungen des linearen Fernsehens, also vor allem des Zwangs, die Glotze zu einer bestimmten Uhrzeit einzuschalten, um die Wunschsendung nicht zu verpassen. Statt dessen können wir alle jederzeit an jedem Ort mit verschiedensten Geräten genau das gucken, was wir wollen. Ja, was denn nun? Streaming-Box oder SmartTV? Oder doch beides… weiterlesen
Was zur Hölle… Sind drahtlose Headsets wirklich praktisch?
Das Gehör wird mit dem Alter schlechter. Das ist unausweichlich und beginnt schon im Alter von unter dreißig Jahren. Überhaupt haben nach einer Studie von 2001 rund 19 Prozent der Bevölkerung keine normale Hörschwelle – früher hätte man diese Gruppe als „schwerhörig“ bezeichnet. Nun prägen sich Einschränkungen der Hörfähigkeit ganz unterschiedlich aus. Manche Betroffene können beispielsweise einzelne Stimmen in einer Gesprächsrunde nicht oder schlecht verfolgen, andere hören Geräusche jeder Frequenz leiser als der Durchschnitt, und ältere Menschen nehmen höhe Frequenzen kaum noch wahr. Letzteres führt dazu, dass Musikfreunde jenseits der 50 bei Live-Konzerten im Bereich von Pop, Rock und Jazz oft enttäuscht sind, weil sich für sie der Sound vor allem dumpf anhört. Aber praktisch alle Personen mit Einschränkungen des Gehörs klagen darüber, dass ihnen das Telefonieren Schwierigkeiten macht – zumal mit dem Handy. Das liegt natürlich auch daran, dass die Frequenzbilder der Lautsprecher von Telefonen auf den Durchschnitt der User ausgerichtet sind. Was bei Kopfhörern nicht der Fall ist, die ohnehin in der Lage sind, ein wesentlich breiteres Spektrum an Tönen sauber wiederzugeben. Und hier liegt der Schlüssel für den Nutzen von Headsets beim Telefonieren. Was zur Hölle… Sind drahtlose Headsets wirklich praktisch? weiterlesen
Mein liebster Garagenfund: Der Atari 800XL
Da lag er, der Atari 800XL. In einer Kiste unter Zeitschriften und Büchern. Immer noch geschützt von der Kunstleder-Hülle, die ich vor 30 Jahren gekauft hatte. Da sah mich ein Stück meiner Vergangenheit an, der Computer, mit dem alles begann: Meine Laufbahn als IT-Journalist. Ohne den Atari XL wäre ich heute vielleicht Geschichtslehrer oder bei einer Tageszeitung. Kaum vorstellbar. Mein liebster Garagenfund: Der Atari 800XL weiterlesen
Weißt du, was dein Hund macht, wenn du nicht da bist? Oder: Drei Wege das Hausvieh zu überwachen
Vor einigen Jahren sah ich einer dieser Hundetrainer-lösen-Probleme-Sendungen, wie der Hundeflüsterer eine ferngesteuerte Kamera in der Küche montierte, die regelmäßig von den Kötern umdekoriert wurde. „Jetzt zeige ich Ihnen mal, was die Hunde in ihrer Abwesenheit treiben“, sagte er zu den ratlosen Besitzern. Die Bilder waren eindrucksvoll: Nachdem die Herrschaft das Haus verlassen hatte, warteten die Tölen eine Weile, checkten dann genau ab, ob ihre Menschen wirklich weg waren, und legten dann richtig los. Aber so richtig. Denn über die Zeit hatten die herausgefunden, wie man Schubladen und Schranktüren, ja, sogar den Kühlschrank mit den Pfoten öffnen kann. Der Kleine analysierte derweil den Tisch mit den Frühstücksresten. Und weil sie nichts Fressbares fanden, haben sie dann mal eben die Einrichtung zerlegt. Das alles schön sichtbar mit einer Weitwinkeloptik, wenn auch ohne Ton, nach draußen in den Kamerawagen übertragen. Als wir dann unseren Hund die ersten Male alleine ließen, hätte ich gerne eine solche Überwachungskamera gehabt, weil ich sehen wollte, ob es ihm gut ging oder keine Panik schob von wegen „Waldi allein zuhaus“. Gab’s aber so nicht. Heute im Zeitalter der IP-Kameras und der app-gesteuerten Digi- und Action-Cams kann jeder Haustierhalter seine Lieblinge aus der Ferne überwachen. Weißt du, was dein Hund macht, wenn du nicht da bist? Oder: Drei Wege das Hausvieh zu überwachen weiterlesen