Archiv der Kategorie: Ge-meint

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Hat wirklich ein YouTuber Commodore gekauft – und was haben wir als Fans von C64 und Amiga davon?

Zeitreise: Würzburg 1983. Christian und Hannes schlendern durch die Würzburger Innenstadt und gucken, ob in irgendeiner Computerabteilung eines Kaufhauses ein Platz frei ist, um ein bisschen an einem Homecomputer rumzuspielen. Plötzlich hat Christian einen Gedankenflash aus der Zukunft:

„Alter, eines Tages wird jemand Commodore kaufen, der sein Geld damit verdient, seine Videos auf einer Plattform namens YouTube hochzuladen.“

Hannes dreht sich von der Schaufensterscheibe mit den neuen Rechnern weg und blickt verwirrt: „YouTube? Klingt wie eine Klempnerfirma aus den Gelben Seiten. Und was zur Hölle ist ein Video-Upload? Meinst Du sowas wie Videotext?“ Tja – so könnte es gewesen sein, wenn wir damals eine Eingebung aus der Zukunft gehabt hätten. Oder, um es mit Doc Brown aus Back to the Future zu sagen: „Es geht um die Zukunft, Leute“. Warum und wieso – das haben wir hier mal zusammengeschrieben.

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Vom Bibliothekar zum Allwissenden: Wie KI das Suchen revolutioniert

Was passiert, wenn Google & Co nicht mehr nur Links liefern, sondern scheinbar gleich die ganze Info schön zusammengefasst und mundgerecht servieren? Ein Blick auf die Google-Entwicklerkonferenz „Google I/O 2025“, neue Browserkonzepte und warum das Web, wie wir es kannten, gerade leise stirbt. Das war unser digitaler Monat. Unseren Talk haben wir Euch hier zusammengefasst – mit einigen Entwicklungen, die uns Sorgen machen und einigen Ideen, wie wir besser damit umgehen können.

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Wie verbiete ich Meta, meine Daten zum KI-Training zu nutzen?

Meta will mit unseren Posts seine KI füttern. Wer jetzt mit, „na und?“ reagiert und somit in dieser Datennutzung kein Problem sieht, kann gegebenenfalls schon an dieser Stelle aufhören zu lesen. Oder aber doch noch ein wenig weiterlesen, um zumindest zu erfahren, welche Argumente dagegen sprechen könnten. Denen, deren Empörungspegel ob dieser Information auf Stufe 100 geschnellt ist, zeigen wir im Folgenden, wie sie rechtzeitig den Stecker ziehen. Sprich: wie sie bei Meta widersprechen können.

Stellt Euch vor, Ihr geht in ein Café, bestellt einen Kaffee, plaudert ein bisschen mit dem Barista – und plötzlich findet Ihr Euch in einem KI-Labor wieder. Alle Gespräche, das eigene Gesicht, die eigene Vorliebe für Latte mit Hafermilch – alles wird fein säuberlich notiert und in einer Datenbank vermerkt. Ziel: Die Nutzer noch länger in Facebook und Co. halten, mit der Werbung noch genauer unbewusste Vorlieben und Interessen treffen und perspektivisch noch klügere Roboter basteln.

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Da brennt der Chip: Intel vs. Qualcomm – wer dominiert den Computermarkt in Zukunft?

Der Technikmarkt ist ein Schlachtfeld, auf dem sich die Schwergewichte der Branche gegenseitig herausfordern – und das mit wachsender Intensität. Das ist nicht neu. Aber in einer mobilen IT-Welt, die immer stärker von Künstlicher Intelligenz (KI) und energieeffizienten Prozessoren bestimmt wird, kämpft Intel um seinen Platz an der Spitze. Wir schauen auf die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen, die den Markt bestimmen. Und erzählen Euch, warum es nicht zum ersten Mal bei Intel passiert, dass man auf diese Weise unter Druck kommt.

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Von Computershow bis Anwenderkurs – wie alles begann und warum es jetzt auf uns alle ankommt

Es gibt Bilder, die bleiben hängen. Wie die aus den späten 80er- und frühen 90er-Jahren, als wir mit Begeisterung die digitale Welt begrüßten. Das sind die Bilder, die ihr in diesem Video hier seht, das wir im Artikel eingebunden haben. Private Aufnahmen, aber auch Ausschnitte aus unseren Sendungen. Von ´Neues… die Computershow´ bis ´Neues… der Anwenderkurs´. Was uns heute daran bewegt und warum wir daraus auch eine Aufgabe ableiten, das wollen wir euch hier gerne erklären.

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DeepSeek: Revolution, Rätsel oder nur Hype? Was wir wirklich wissen – und was nicht

Die KI-Welt ist in heller Aufregung. Praktisch Schnappatmung. Und die Medienwelt schnappt mit – insbesondere die Klickzahlen. DeepSeek R1, ein Open-Source-Modell aus China, sorgt für Schlagzeilen. Es wird als ernsthafte Konkurrenz zu GPT-4 gehandelt, hat in den Download-Charts ChatGPT überholt und bringt die Diskussion über KI-Technologien wieder in Schwung. Aber irgendwie erinnert das Ganze an einen Flugzeugabsturz. Warum? Erzählen wir Euch hier.

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Was zur Hölle … steckt hinter der Diskussion um „Trusted Flagger“?

Aufmacherbild: (C) Geralt via Pixabay.de (Dieser Link ist nicht mehr verfügbar)

Die einen befürchten digitale Zensur, die anderen hoffen auf bessere Ergebnisse bei der Identifikation und Löschung illegaler Inhalte als allein durch Algorithmen oder Massen-Sichtungen durch bemitleidenswerte Click-Worker in Drittwelt-Ländern. Was steckt hinter der Diskussion um „Trusted Flagger“. Wo ist Skepsis berechtigt, wo ist die Aufregung übertrieben?

„Digitale Stasi“, „modernes Denunziantentum“ – die Diskussionen in den sozialen Netzwerken schäumen hoch. So weit, so normal. Die jüngste Aufregungswelle bezieht sich auf die Entscheidung der Bundesnetzagentur, mit der Meldestelle „REspect!“ der Stiftung zur Förderung der Jugend in Baden-Württemberg einen ersten „Trusted Flagger“ für Online-Plattformen in Deutschland zuzulassen.

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Die verfahrene Kabelfernseh-Geschichte eines 82-jährigen Rentners

Aufmacherbild: (C) Vodafone

„Ich kam, um meinen Kabelvertrag umzuschreiben. Ich ging mit Internetanschluss, Router, Repeater und einem teuren Komplettvertrag.“ Wolfgang P., 82, Rentner.

Ein Fallbeispiel zu den Fußangeln, die ein Besuch im Telekommunikations-Shop und ein Wechsel des Internet-Anbieters mit sich bringen kann.

Wolfgang P. (voller Name der Redaktion bekannt), 82, ging es wie vielen Kabelkunden in Deutschland: Mit dem Entfall des sogenannten Nebenkostenprivilegs zum 1. Juli endete der bis dahin gültige Sammelvertrag für Kabelfernsehen. Der Anschluss gehört wie viele mittlerweile dem Anbieter Vodafone. Der hat den Kabelempfang ohne gültigen Vertrag berechtigterweise abgeschaltet.

Was dann folgte, zeigt aber, was in so einem Fall alles schief gehen kann – und warum man Laien, unerfahrene Nutzer oder eben Rentner besser nicht allein in einen Netzbetreiber-Shop gehen lassen sollte. Wir haben mit Wolfgang P. über seine Erfahrungen gesprochen.

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