Kategoriearchiv: Ge-meint

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Netflix-Serie: The Billion Dollar Code – Ist Google Earth in Wahrheit Terravision?

Diese vierteilige Netflix-Miniserie aus deutscher Produktion ist eine Sensation. Sie zeigt uns einen Kampf David gegen Goliath, ART+COM gegen Google. Und nach allem, was ich als Aktiver der IT- und Internet-Branche ab 1994 persönlich mitbekommen habe, schildern Drehbuchautor Oliver Ziegenbalg und Regisseur Robert Thalheim die Sache sehr, sehr realistisch. Kein Wunder: Ziegenbalg und sein Team haben über Jahre intensiv recherchiert, mit Dutzenden Beteiligter gesprochen (was man übrigens in einem grandiosen Making-of nachvollziehen kann) und massenhaft Dokumente und Quellen ausgewertet. Und obwohl die Namen der Protagonisten geändert wurden und eine tragende Figur hinzuerfunden wurde, fällt The Billion Dollar Code eigentlich ins Fach „fact fiction“. Netflix-Serie: The Billion Dollar Code – Ist Google Earth in Wahrheit Terravision? weiterlesen →

Gibt’s DTP eigentlich noch? Kleine Weltgeschichte des Desktop-Publishing

Der flachste Witz rund ums Thema stammt vom Anfang der Nullerjahre und ging so: „DTP? Das ist doch Quark.“ Gemeint war natürlich das Desktop-Publishing-Programm QuarkXPress, das damals marktbeherrschend war. Dessen überwältigender Erfolg hat ursächlich mit dem grandiosen Weg aus der Krise der Firma Apple dank Steve Jobs zu tun. Denn nachdem his Steveness den Laden auf links gedreht hatte, trat der Mac ab etwa 1998 seinen Siegeszug durch die Welt der Grafik-Designer an. Wer in der Werbebranche bis dahin noch nicht oder nicht mehr auf die Rechner mit dem MacOS gesetzt hatte, der stieg um. Und weil Desktop-Publishing da den Kinderschuhen längst entwachsen war, griffen die Apple-Fans unter den Gestaltern zu der DTP-Software, die am besten zum Mac passte: QuarkXPress eben. Gibt’s DTP eigentlich noch? Kleine Weltgeschichte des Desktop-Publishing weiterlesen →

Bringt ZigBee das Smarthome in Schwung?

Zugegeben: Der Name ZigBee ist deutlich poetischer als die Bezeichnung WLan und weniger martialisch als der Begriff Bluetooth. Und, ja, diese Spezifikation fällt in dieselbe Kategorie. Denn es geht um den Betrieb drahtloser Netzwerke per Funktechnik. Während das Wireless LAN von Beginn an für den Aufbau lokaler Netze für Computer gedacht war und Bluetooth vor allem für die Vermeidung von Kabelverbindungen sorgen sollte, ist ZigBee ein Standard für das Internet der Dinge (IoT) auf lokaler Ebene; es wurde entwickelt für Netzwerke mit geringem Datenaufkommen bei geringem Stromverbrauch. Ob die Entwickler dabei von vornherein an das Thema Smarthome gedacht haben, ist nicht gewiss. Sicher aber ist, dass sich seit etwa 2018 viele große und wichtige Anbieter in diesem Markt auf das ab 2010 entwickelte Protokoll gestürzt haben. Denn: ZigBee könnte der Schlüssel dafür sein, Sensoren und Schalter, LED-Lampen und Kameras verschiedener Hersteller miteinander zu vernetzen. Bringt ZigBee das Smarthome in Schwung? weiterlesen →

Apple, Google oder Microsoft – eine Frage der Abhängigkeit

[Eine Glosse] Die Firma Apple Inc. war schon immer innovativ – vor allem in Lösungen der Frage, wie man den Kunden noch mehr Geld aus der Tasche ziehen kann. Schon seit vielen Jahren lautet das Prinzip, die getreuen Apple-Anwender immer schön in der Familie zu halten, damit sie ja nicht woanders die Kohle ausgeben. Eine bewährte Maßnahme war und ist es, verschiedene Leistungen und Features nur solchen Nutzern anzubieten (und zu verkaufen), die sich per Registrierung für die Apple-ID auf Gedeih und Verderb in den Apple-Schoß begeben. Was mit iTunes begann, ist mit der unvermeidlichen iCloud noch nicht zu Ende. Da haben die, ähem, Mitbewerber, allen voran Google und Microsoft, ein bisschen länger gebraucht, bis sie auf den Trichter gekommen sind. Apple, Google oder Microsoft – eine Frage der Abhängigkeit weiterlesen →

Was zur Hölle: Muss jetzt auch noch Clubhouse sein?

So viel Hype war lange nicht mehr. Spätestens seit dem Arafat Abou-Chaker, der Ex-Bro von Deutschrapper Bushido, sich mit einigen anderen „Promis“ über die ihn missverstehende Gesellschaft unterhalten hat, ist der Audio-Drop-In-Dienst Clubhouse auch im deutschsprachigen Raum angekommen. Kaum ein journalistisches Medium hat den Menschen seitdem NICHT erklärt, was dieser Service eigentlich ist. Nicht alle, die über Clubhouse berichten, sind auch drin – denn rein kommt nur, wer eingeladen wurde. Diese Scheinexklusivität macht den Laden natürlich besonders interessant. Was zur Hölle: Muss jetzt auch noch Clubhouse sein? weiterlesen →

Thread, damit es endlich was wird mit dem Smarthome

Vor gut zwei Monaten fragten wir Digisaurier uns, warum das Thema Smarthome immer noch nicht aus den Puschen gekommen ist und machten fehlende Standards als Böswichte aus. Nun ändert sich gerade etwas. Noch ist Thread eher ein Ferkel als eine Sau, die durchs digitale Dorf getrieben wird, aber endlich deutet sich ein vernünftiger, ja, hochmoderner Standard für die Vernetzung der verschiedenen Smarthome-Devices an. Dass Apple und Google das schlaue Schweinchen füttern und auch Samsung sowie einige wichtige Mitspieler im Smarthome-Markt eingestiegen sind, lässt hoffen. Aber, was ist denn dieses „Thread“ überhaupt? Thread, damit es endlich was wird mit dem Smarthome weiterlesen →

2021: Jetzt endlich mobil bezahlen!

Während Konsumenten in vielen europäischen Ländern, vor allem in Skandinavien, schon seit vielen, vielen Jahren im stationären Handel bargeldlos zahlen, klammert sich der deutsche Otto Normalverbraucher immer noch an Münzen und Scheine. Ja, viele fürchten sogar die vollständige Abschaffung des Bargelds und die aus ihrer Sicht dadurch zunehmende Kontrolle über ihr Kauf- und Zahlverhalten. Tatsächlich ist der Tausch von Münzen und Banknoten gegen Ware grundsätzlich ein anonymer Vorgang, denn keine Instanz kann nach dem Bezahlen in bar feststellen, wer den gekauften Gegenstand erworben hat. Das ist beim bargeldlosen Bezahlen natürlich ganz anders. 2021: Jetzt endlich mobil bezahlen! weiterlesen →

Was zur Hölle… Soll ich mich wirklich per Glympse verfolgen lassen?

Es darf nicht verschwiegen werden, dass viele, viele Menschen diese Anwendung negativ sehen. Auch wir Digisaurier haben uns ja vor einiger Zeit kritisch mit dem Thema „Smartphone-Tracking“ auseinandergesetzt und festgestellt, dass dieses Instrument in unfreien Gesellschaften der Kontrolle der Bürger durch den Staat dient, da aber, wo es von freien Menschen aus freien Stücken benutzt wird, ausgesprochen nützlich sein kann, manchmal sogar lebensrettend. Das gilt in hohem Maße für ein System, das es seit 2011 (hierzulande seit 2013) gibt und auf den lustigen Namen „Glympse“ hört. Was zur Hölle… Soll ich mich wirklich per Glympse verfolgen lassen? weiterlesen →