Jeder elektrotechnisch gebildete Mensch zuckt schon bei der Überschrift ein bisschen zusammen. Aber wie halten es mit Lehrer Bömmel und sagen: Watt issen Akku? Da stelle mer uns janz dumm. Und beginnen einfach mit dem, was Akkus können: Sie speichern elektrischen Strom, geben ihn wieder ab und können aufgeladen werden. Damit unterscheiden sie sich schon einmal von dem, was landläufig „Batterie“ genannt wird. Die wesentliche Funktion von Akkus und Batterien ist es, Geräte mit Strom zu versorgen, die nicht an einer Steckdose angeschlossen werden können – heutzutage in erster Linie mobile Devices. Kleine Weltgeschichte der Akkus weiterlesen
Archiv der Kategorie: Ge-schichte
Historisches & Vergangenes rund um Computer und Co: Computergeschichte und Computergeschichten finden sich hier.
Kleine Weltgeschichte der Tastaturen – von der Klaviatur zum virtuellen Keyboard
Schon mal was von einem gewissen Herrn Ktesibios gehört? Nun, diesem Ingenieur aus dem 3. Jahrhundert v. Chr., verdanken wir die Taste. Nach allem, was bekannt ist, war er es, der die Idee hatte, dass ein Mensch mit dem Finger auf etwas draufdrückt und etwas geschieht. Bei ihm kam das Prinzip bei der Klaviatur seiner berühmten Wasserorgel zum Einsatz. Es dauerte aber fast 1.900 Jahre bis die Taste nicht mehr nur an Musikinstrumenten zum Einsatz kam, denn erst mit der zweiten Welle der Schreibmaschinenerfindungen wurde die Idee auf technische Geräte übertragen. Und damit war das Prinzip in der Welt, dass der Druck auf eine bestimmte Taste den gewünschten Buchstaben auslöst. Genial, oder? Kleine Weltgeschichte der Tastaturen – von der Klaviatur zum virtuellen Keyboard weiterlesen
Die weltweit wichtigsten Websites (3): Reddit – das universelle Diskussionsforum
Es ist erstaunlich: Da liegt eine Website im globalen Ranking auf Platz 18, und in der deutschen Netzgemeinde kennt sie nur die Experten. Reddit heißt das Ding, und die Wikipedia beschreibt die Seite hochtrabend als „Social-News-Aggregator“. Wir Digisaurier, die wir schon zu Zeiten von Btx und Compuserve online waren, nennen Reddit lieber „universelles Diskussionsforum“. Weil dieser globale Tummelplatz der Ideen, Meinungen und des Wissens so spannend ist, möchten wir hier ganz offiziell Reklame für Reddit machen. Die weltweit wichtigsten Websites (3): Reddit – das universelle Diskussionsforum weiterlesen
Kleine Weltgeschichte der Programmiersprachen (4): von C bis Q#
Wenn man sich die Entwicklung der Programmiersprache C seit den frühen Siebzigern bis heute anschaut, kann man ermessen, wie sehr sich das Programmieren selbst verändert hat. Bis weit in die Neunziger haben viele Auguren der IT-Szene noch damit gerechnet, dass Kodieren irgendwann eine Kulturtechnik würde wie das Lesen und Schreiben. Weit gefehlt! Heutzutage wird Software überwiegend industriell gefertigt. Da sitzen keine mehr oder weniger geniale Nerds mit geröteten Augen und Pizzaresten an der Kleidung nächtelang vor Monitoren, um eigene oder ihnen zugetragene Ideen in Applikationen zu verwandeln. Programmieren ist spätestens seit der schnellen und umfassenden Verbreitung von C++ ein arbeitsteiliger Prozess – das Arbeiten mit Skriptsprachen wie PHP und JavaScript einmal ausgenommen. Die entscheidenden Begriffe der Veränderung heißen „Bibliotheken“ (Libraries) und „Entwicklungsumgebung“ (IDE). Kleine Weltgeschichte der Programmiersprachen (4): von C bis Q# weiterlesen
Kleine Weltgeschichte der Programmiersprachen (3): von Java, PHP und den anderen
Da hat uns dieser Tim Berners-Lee ja schön was eingebrockt: Mit seiner Erfindung des weltweiten Webs hat er die gesamte Programmiererei auf den Kopf gestellt. Denn plötzlich musste man HTML lernen, um Webseiten bauen zu können. Und man musste absolut firm mit dem Client-Server-Prinzip sein. Das hatten wir Computer-Freaks der Achtzigerjahre doch ganz anders gelernt. Wir schrieben einen Programmcode und warfen ihm dem passenden, lokalen Interpreter vor und – schwupps – lief das Ding (oder auch nicht). Die Fortgeschrittenen schmissen ihre Listings dagegen in einen Compiler, der aus dem Code ein ausführbares Programm machte (oder auch nicht). In Sachen WWW hatte man nun weder einen Interpreter, noch einen Compiler auf dem heimischen Computer am Start, sondern musste den Erguss irgendwie übers Internet an einen Server schicken. Kleine Weltgeschichte der Programmiersprachen (3): von Java, PHP und den anderen weiterlesen
Internethelden (11): Rasmus Lerdorf – der PHP-Erfinder
Programmierer können dermaßen elitär und überheblich sein! Besonders wenn sie Programmiersprachen beurteilen. Das kennen wir ja alle vom ewigen Basic-Bashing. Und das kennt sicher auch Rasmus Lerdorf, wenn gewisse Kollegen über PHP herziehen. Es muss daran liegen, das Kodierprofis es nicht vertragen können, wenn Amateure ein Werkzeug in die Hand bekommen, mit dem sie ohne fremde Hilfe Skripte, Snippets oder ganze Anwendungen stricken können. Das ist das Erfolgsgeheimnis von PHP: Die Sprache ist sehr reduziert, recht tolerant und deshalb leicht zu erlernen. So hat Lerdorfs Erfindungen Perl – der eigentlich fürs Web vorgesehenen Sprache – weitgehend das Wasser abgegraben. Internethelden (11): Rasmus Lerdorf – der PHP-Erfinder weiterlesen
Kleine Weltgeschichte der Programmiersprachen (2): Von Lisp bis Pascal
Eigentlich schien der Rasen der Programmiersprachen spätestens um 1960 herum gemäht – denn im Grunde hatte man alles, was man für die zur Verfügung stehende Hardware brauchte. Aber mit dem, was vor allem Grace Hopper erfunden und inspiriert hatte, war das Programmieren auch zu einer Wissenschaft mit der zugehörigen Metaebene geworden. Es ging nun nicht mehr darum, pragmatisch Dialekte für neue Maschinen zu entwickeln, sondern das Programmieren an sich zu erforschen. Das führte einerseits zu der für ihre Zeit revolutionären Sprache Lisp, andererseits dazu, Programmiersprachen unabhängig von Hardware und Betriebssystemen zu machen. Erst dieser Schritt machte es möglich, dass ab Mitte der Siebzigerjahre plötzlich die Idee aufkam, jeder Besitzer eines Homecomputers könne sich seinen eigenen Kram programmieren. Kleine Weltgeschichte der Programmiersprachen (2): Von Lisp bis Pascal weiterlesen
Internethelden (10): Jimmy Wales – die schillernde Persönlichkeit, die uns Wikipedia gab
Hierzulande kennen wir Jimmy „Jimbo“ Wales vor allem, wenn nicht ausschließlich als Wikipedia-Erfinder. Und nur Menschen, die selbst zur Mitmach-Enzyklopädie beitragen oder sich intensiver für Internethelden interessieren, wissen, dass es sich um eine ziemlich schillernde Persönlichkeit handelt. Nachdem er sich offiziell erheblich aus der Wikipedia-Organisation zurückgezogen hat, ist er vor allem als Sprecher auf allen möglichen Veranstaltungen unterwegs, der die Idee vom freien Internet predigt. Dass er das tut, ist Beleg dafür, dass es sich bei der Forderung nach der Freiheit des Internets um eine irgendwie linke oder gar antikapitalistische handelt – im Gegenteil.
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