Gestern war einer dieser Tage, wie man ihn sich wünscht auf so einer Reise, Erstens: es blieb trocken. Zweitens: es blieb trocken. Drittens: es blieb trocken. Und: es wurde ab nachmittag sogar sonnig.
Ein Bloggerplatz an der Sonne
Ein paar Kilometer vor Ochsenfurt wurde es immer schöner. Und heute: der dritte Tag unserer Reise und damit der dritte Liveblog beginnt mit Sonne. Aber auch mit gehörig Druck im Kessel. Denn es wird so langsam klar: wir haben uns ein wenig verschätzt. Also: irgendwie das eine oder andere unterschätzt. Also: im Grunde uns schlicht übernommen. Aber wir geben nicht auf… DS-Radreise Tag 3 Liveblog: Keine Zeit, keine Zeit, keine Zeit – Druck im Kessel weiterlesen →
Manchmal fragt die Innere Stimme: „Willst Du das wirklich? Willst Du Dir eine Radtour antun – fünf Tage, fünf Etappen mit je 50 Kilometer.“ Naja,50 Kilometer sind nicht viel und ein paar Radltage im Sommer machen bestimmt Spaß. Ok, mach’ ich.
Aber wenn der Tag der Tour kommt, stellt sich die Frage noch einmal. Sehr deutlich. „Willst Du das wirklich?“ Diesmal fragt der wolkenverhangene Himmel. Denn er weiß, was die Wettervorhersage vorhersagt: Regen, nichts als Regen. Von Neuland nach Digitalien: Der erste Tag im Regen weiterlesen →
Es kann… nein, es muss nur besser werden. Das Wetter. Um ehrlich zu sein: es hat trotz allem Wasser von oben und unten gestern Spaß gemacht. Aber wir haben eine Erkenntnis gewonnen: Regenwetter und Kälte sind schlecht für einen Blog. Erst recht für einen Liveblog… Darum haben wir am Abend versucht nachzuliefern. Und heute früh auch noch – weil wir schlecht geschlafen haben, angesichts der mangelhaften Berichterstattung hier. Darum die senile Bettflucht…
Klar – wenn man rausschaut und es regnet, dann denkt man sich, warum muss man dann überhaupt aufs Rad. Aber noch denken wir, dass der Regen nachlassen wird und wir wie geplant losradeln können. Zumal mir der Martin heute für den ersten Tag den Besuch an einem ganz persönlichen geheimen Ort versprochen hat.
Aber wichtig wird auch sein: spielt die Technik mit, die wir einsetzen wollen um über diese Reise zu berichten? Verkauft hat man es uns so. Aber hält das Zeug auch was es verspricht? Ein Digisaurier Test ist also auch Bestandteil unserer Zeitreise. Was heute passiert, erfahrt ihr hier im Liveblog von Tag 1… DS-Radreise Tag 1 Liveblog: Das Wetter ist nicht die einzige Herausforderung weiterlesen →
Gail Wellington – die Amiga Frontfrau der ersten Stunde
Der Amiga-Flash erreichte mich sehr früh. Vor der Frankfurt Präsentation in der alten Oper gab es die Commodore Hausmesse. Und da zeigte eine Mittelalte Dame – die aussah, als wäre sie gerade aus der Küche vom Plätzchen backen gekommen – den Computer, dem von da an und bis heute mein Herz gehörten sollte: in einem abgetrennten Mini-Raum und nur auf Einladung durften einige wenige den Amiga sehen. Präsentiert von Gail Wellington. Ein Hammer – Frau und Computer… Im Feindesland – warum der Amiga Freunde brauchte (2) weiterlesen →
Der Amiga – das war der Computer, den ich immer wollte. Und als ich ihn dann endlich hatte, brauchte ich ihn nicht mehr. Er führte ein Schattendasein auf meinem Schreibtisch, das er nicht verdient hatte. Mein Amiga 500 – lange gewollt, kaum benutzt weiterlesen →
Der vielleicht größte Internet-Skeptiker überhaupt war übrigens Bill Gates. Ja, richtig, der Microsoft-Boss, dem es an jeglicher Phantasie in Bezug auf ein weltweites Netz mangelte. Es sei denn, es sei ein Microsoft-Netz. Erst Mitte 1995 fielen ihm die Schuppen von den Augen, und er ließ die Engine von NSCA Mosaic kaufen, ein bisschenen ummodeln und zum Internet Explorer machen. Weil der mit Windows mitgeliefert wurde – und dank einiger fieser Schachzüge – verdrängte der IE den Navigator innerhalb von kaum vier Jahren fast vollständig. Kleine Weltgeschichte des Internet-Browsers (2) weiterlesen →
Es mag damit zu tun haben, dass ich einer anderen Generation angehörte. Denn in meiner Zeit als Chefredakteur von Data Welt und später PC Praxis nunterschied ich mich von allen Redakteuren und Autoren vor allem durch mein damals schon biblisches Alter von 30+. Da konnte nur der Herausgeber, Dr. Achim Becker (genannt Doc), mithalten, der sogar noch einen Hauch älter war. Während die ganzen Youngster sich der Computerei aus der spielerischen Ecke genähert hatten und näherten, war meine Begeisterung für den Comouter vor allem durch die Möglichkeit gespeist, Textverarbeitung betreiben zu können, Tabellenkalkulation, Datenverwaltung und derlei ödes Zeug mehr. Insofern war ich im schönen Jahr 1986 a) großer Freund der MS-DOS-Kisten und b) Riesenfan des Apple Macintosh, weil man mit dem arbeiten konnte UND Spaß dabei haben. Dieses ganze Homecomputer-Kroppzeug war mir reichlich wurscht, auch wenn die Masse unserer Leser genau zu diesen Spieldingern Infos und vor allem Listings wollten. Weil mir das alles auf den Keks ging, erfand ich dann übrigens die PC Praxis – als ernsthafte Special-Interest-Zeitschrift für Menschen, die mit dem Computer etwas Ernsthaftes anstellen wollten, womöglich sogar geschäftlich… Warum ich nie an den Amiga glaubte… weiterlesen →
Die Zukunft betrachtet mit dem Wissen der Vergangenheit. Die Vergangenheit betrachtet mit dem Blick auf die Zukunft…