Vor zwei Jahren tauchten die ersten Gerüchte um eine „iWatch“ auf. Denn was konnte schon die nächste Produktrevolution aus Cupertino bilden? Der PC – auch der Mac – war entwicklungshistorisch „ausgelutscht“. Der iPod wurde mehr oder weniger ins iPhone integriert. Das iPhone selbst kann sich nur noch über höhere (!) Preise von Samsung differenzieren. Mit was wollte man im Silicon Valley künftig noch Umsatz generieren? Der Einstieg ins Wearable-Zeitalter muss über intelligente Uhren gelingen.
Und nun ist sie also da: die Apple Watch. Oder besser: nun sind sie da: die Apple Watches, mit je einer Version für Normalsterbliche in Plaste und Elaste, für Sportliche im leichten Alu-Kleidchen, für Edelmänner in feinem Gold. Ändern sich nun die Zeiten für jene, die Apple auf den Arm nehmen? Ist das der Beginn einer neuen Zeitrechnung, einer neuen Apple Revolution? Und wer wird zuerst schießen? Ja, die Apple Watch taugt als Symbol einer neuen Zeitrechnung. Die Zeit wird nie mehr wieder das sein, was sie uns einst war. Da bin ich mir sicher.
Dann war das Buch gedruckt und lag stapelweise im Verkaufsraum herum. Ich war so stolz als hätte ich meinen ersten Roman veröffentlicht. Hätte ich gewusst, dass diesem „Ideenbuch” über die Jahre fast einhundert weitere Titel folgen würde, wäre ich gelassener gewesen. Dann hatte ich einen Termin mit Dr. Achim Becker. Wieder saß er braungebrannt und leicht gebeugt hinter seinem Schreibtisch, und wieder unterhielten wir uns über Trends und Technik, über Männer und Maschinen und wohin der ganze Markt wohl unterwegs ist. „Tja,” sagte er zum Schluss, „und was machen wir jetzt zusammen, außer dass wir Ihre nächsten Bücher verlegen?” Auf diese Frage hatte ich gewartet und eine Antwort vorbereitet: „Wie wär’s,” gab ich zurück, „wenn wir aus diesem kleinen Katalog namens Data Welt eine richtige Computerzeitschrift machen?” Damit hatte ich den Hauptpreis gewonnen, denn angesichts des überschaubaren Angebots von zwei Magazinen deutscher Sprache zum Thema Homecomputer hatte der Doc auch schon darüber nachgedacht. Und so kam es, dass ich Chefredakteur der Data Welt wurde, die der Chip und der Computer persönlich Konkurrenz machen sollte. Komma acht, Komma eins – oder: Eine kleine Historie der frühen Computerjahre (2) weiterlesen →
Zwei meiner vielen Office-Packages. Das ist jetzt Vergangenheit.
Mit dem Alter wird man konservativ. Nein, nicht politisch, sondern wenn es darum geht, Software zu kaufen. Ich überlege es mir sehr gut, bevor ich Geld für ein Programm in die Hand nehme. Es ist ein Investment, meist ein überschaubares, aber auch das muss sich bezahlt machen.
So richtig klar war mir in jenen Jahren nicht, welchen Berufsweg ich einschlagen sollte. Mit dem Examen an der Kunstakademie allein konnte ich nichts anfangen, und mein Sekretärinnendiplom hätte mir bestenfalls eine Karriere als Verwaltungsangestellter eingetragen. Und eigentlich wollte ich nur eines: schreiben. Das peilte ich ja schon seit 1979 an. Erste Erfahrungen hatte ich im Feuilleton der Rheinischen Post mit Filmkritiken und beim Stadtmagazin „Überblick” mit Reportagen gemacht. Anfang 1984 fiel mir dann der Katalog des Düsseldorfer Unternehmens Data Becker in die Hand. „Data Welt” nannte sich das DIN-A5-Heftchen im dunkelroten Umschlag mit der Anmutung einer Schülerzeitung. Darin fand sich neben den Liste der Hard- und Software, die man auch im Ladenlokal an der Merowingerstraße kaufen konnte, eine Reihe kurzer Artikel unter dem Stichwort „Tipps & Tricks”. Das Highlight stellte aber der Leitartikel des Herausgebers Dr. Achim Becker dar, in dem er ein buntes Panorama der Homecomputerzukunft entwarf. Und genau in dieser Ausgabe hatte man eine Anzeige platziert, die besagte: „Wir suchen Computerfreaks, die schreiben können.” Komma acht, Komma eins – oder: Eine kleine Historie der frühen Computerjahre (1) weiterlesen →
Ja, ich war ein wilder Kerl – glaubt man gar nicht, wenn man meine alten Fotos sieht. Aber hinter der Maske des braven Bubs im grauen Sakko steckt ein Update-Tier! Jede neue Version eines Programms, jede neue Nummer hinter dem Komma hat die Bestie in mir entfesselt. Ohne Rücksicht auf Verluste oder laufende Projekte.
Radeln & bloggen mit iPad – super. Solange das iPad funktioniert…
Diese großen Updates machen mir immer Sorge… Bis gestern lief noch alles und dann: futsch, anders, verwirrend. Zum Beispiel die Sorge beim iOS 8 Update heute ob ich meine nächste Radtour gefährde ist groß: entweder weil der Update nicht tut und ich Stunden damit verbringe, das wieder auf die Reihe zu kriegen statt zu radeln.
Borland und Ashton Tate – das ist eine Geschichte, wie es sie seit Äonen gibt: uncoole Firmen kaufen coole Firmen. Plötzlich dominieren Nadelstreifen und Krawatten in pastelligen Rottönen, wo einst flippige Freaks mit Wasserpistolen über die Gänge hüpften. Doch ein einziges einmal war es anders. Da hat eine coole Firma einen ziemlich uncoolen Konkurrenten gekauft. Und ist daran zerbrochen. Die Uncoolen und die Coolen weiterlesen →
Ganz ehrlich – interessiert es mich, wenn jemand, den ich nicht kenne umzieht? Nein! Außer der nimmt meinen Postkasten mit. Und genau das macht Facebook gerade.
„Christian – wir sind zum Messenger umgezogen…“
Facebook Meldung Android & iOS
Ist ja recht, könnt ihr ja. Aber das ist kein Grund, meinen Briefkasten mitzunehmen.