Vermiss Dich selbst – aber frage nicht!

Der Rainer hat gesagt: mach es, das ist lustig. Die Sache mit dem Selbst-Vermessen. Dann hat er hier ein paar Geschichten dazu geschrieben: über Fitness-Tracker und Handys mit Gesundheits-Apps. Das war lustig. Dann hab ich nen Tracker gekauft und das gemacht. Das war lustig – die ersten drei Tage.

Dann waren die Daten verschwunden. Das war nicht lustig. Dann habe ich beim Support von Withings angefragt. Das war gar nicht lustig… Vermiss Dich selbst – aber frage nicht! weiterlesen

Digitalisier das! – Erste Folge: Vinyl zu MP3

Nun erleben wir ja derzeit einen kleinen Vinyl-Boom. Daraus aber zu schließen, die gute alte Stereoanlage samt Plattenspieler käme zurück, geht fehl. Die aktuellen Stückzahlen sind im Vergleich zu den Hochzeiten Schallplatte marginal. Und bei den Käufern handelt es sich vorwiegend um Hifi-Freaks, die wissen, dass nur die Vinyl-Scheibe Musik liefert, die dem live gehörten Original wirklich nahekommt. Übrigens aus rein physikalischen Gründen. Wir anderen Digisaurier, die wir ab Mitte der Sechziger- bis Ende der Achtzigerjahre massenhaft Alben erstanden haben, um dann auf die CD umzusteigen, lieben unsere Sammlung und würden gern Songs hören, die es auf CD oder als MP3 schlicht nicht gibt. Noch ein anderes Argument spricht für das Digitalisieren der Scheiben: Wer Musik ehrlich hören will, aber eben digital, der kann ja seine Lieblingssongs in MP3s umwandeln, wenn er das passende Album als LP hat.

Bei uns ist es noch ein bisschen anders, denn bei uns kommt die Musik aus dem Netzwerk. Alles was wir hören, stammt entweder von Spotify oder vom NAS, an dem eine 1-TB-Festplatte mit mehreren zehntausend Liedern hängt. Deshalb kam ich vor einigen Jahren darauf, ALLE alten Schallplatten zu digitalisieren – ursprünglich mit der Idee, das Vinyl anschließend zu verscherbeln. Was ich nie fertigbrachte, sondern stattdessen immer mal wieder eine Scheibe auf den Teller lege, um ganz gepflegt Analogmusik zu genießen. Digitalisier das! – Erste Folge: Vinyl zu MP3 weiterlesen

Youtube – mein Musik-Fernsehen

Jetzt bin ich ja in einem Alter, da ein Posting anfangen darf mit: „wir hatten ja nix“. Und wir hatten wirklich nix – zumindest keine ordentliche Rockmusik im Fernsehen. In den späten 70ern war „Erkennen Sie die Melodie“ Standard und der Grand Prix d’Eurovision ein Straßenfeger. Laute Musik? Vielleicht einmal monatlich im Beat Club oder im Musikladen zu später Stunde. Und jetzt – fünfundreißig Jahre später? Jetzt habe ich Youtube und fühle mich wie im Musik-TV-Himmel. Youtube – mein Musik-Fernsehen weiterlesen

Die Zukunft betrachtet mit dem Wissen der Vergangenheit. Die Vergangenheit betrachtet mit dem Blick auf die Zukunft.