Wie Digisaurier im Prä-DeTePe-ikum überlebten

Seite aus "Peek und Poke – Das Commodore-64-Adressbuch"
Erklärtext aus dem Apple II, Listings aus dem C64 – haben wir doch ganz gut hinbekommen, oder?

Hach ja, die guten alten Zeiten… Beim Lesen der Digitalmemoiren der geschätzten hier versammelten Mit-Dinos kommen längst verblasste Erinnerungen zurück. Und die Erkenntnis, dass wir einen Riesenvorteil gegenüber den Dinos haben, die vor 65 Millionen Jahren Probleme mit einem Meteoriten bekamen: wir können unsere Memoiren zumindest noch ins Internet stellen, bevor uns das Aussterben erwischt.

So wurde mir beim Lesen der Erinnerungen an die Data-Welt-Frühzeiten von Rainer Bartel und den Sounds der 80er von Christian klar, wie umständlich und abenteuerlich das Zeitschriften- und Bücher-Produzieren im Jahre 2 vor der Erfindung von DTP tatsächlich war. In jedem Fall führten viele Wege nach Rom – beziehungsweise in die Druckerei.

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Zeitungskrise? Buchkrise? Also für mich hat sich nix geändert…

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Eine der vielen Diskussionen ums EBook auf der Buchmesse. Dabei meine Weggefährten Ralph Möllers und Holger Ehling. Gleich danach bin ich mit dem Rad von Frankfurt nach Tübingen geradelt und hatte ein eBook dabei. Mit allen meinen Büchern! Auf 400 km! auf dem Rad! Noch Fragen?

60 Jahre ist er, der Verband der Zeitschriften und Zeitungsverleger. Die Buchmesse steht vor der Türe – und geht auf den 70iger zu…. Und da wie dort, wird von Krise geredet. Krise der Kultur, Krise des Journalismus usw. Es gibt unzählige Artikel, die deutlich machen, dass das eher nicht wahr ist. Es ist eine Krise eines Trägermediums – Papier. Nicht die Krise des Geschichtenerzählens. Muss ich mich nicht weiter dazu äußern, oder? Aber ein Aspekt ist mir wichtig im Diskurs. Fehlt vielleicht sogar sehr oft. Für mich als Nutzer hat sich nämlich im Gegensatz zu Verlagen und Händlern gar nix geändert in den letzten 20 Jahren. Ich zahle immer noch für das gleiche dasselbe…

Ich zahle immer noch allerhand für die Chance etwas zu lesen – nur das Geld kriegt jetzt jemand anderer… Zeitungskrise? Buchkrise? Also für mich hat sich nix geändert… weiterlesen

Der Sound der 80iger: Drucken…

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Gedruckt per Nadel…

Das ist kein Witz: genauso hörte es sich an, als wir unsere Bücher und Artikel damals ausdruckten. Mit einem Nadeldrucker. Vorzugsweise EPSON FX 80, aber auch NEC und STAR waren aktive Marktteilnehmer.

Diese Drucker waren ein echter Fortschritt – im Vergleich zu den Thermodruckern. Sie waren relativ schnell, die Schrift konnte länger als ein paar Wochen gelesen werden ohne zu verblassen. Es war toll…

Schwierig wurde es nur, wenn man nachts was ausdrucken wollte… Der Sound der 80iger: Drucken… weiterlesen

Die Zukunft betrachtet mit dem Wissen der Vergangenheit. Die Vergangenheit betrachtet mit dem Blick auf die Zukunft.